Beiträge von Karpatenköter

    Uaaaaa.... Ja, vor alkoholisierten Menschen gruselt es mich ganz doll. Da läuft es mir direkt kalt den Rücken runter. Egal ob es eine Person ist oder mehrere. Das ist meine ganz unrationale Angst.

    Dito. Ich hab in der Gegenwart von alkoholisierten Menschen ein ungutes Gefühl, teilweise wird das so intensiv, dass ich das Gefühl habe, mir sitze jemand auf den Schultern. Ganz ganz komisch.

    Das liegt aber daran, dass ich mehrere schlechte Erfahrungen mit der gleichen Person im alkoholisierten Zustand gesammelt habe. Von grundsätzlich asozialem Verhalten bis hin zur Morddrohung - das hat sich halt eingebrannt... ich konnte ein Jahr lang nach letzterem Vorfall nicht mal an Alkohol denken, ohne dass mir sofort übel und unwohl wurde. Inzwischen geht's wieder und ich trinke auch ab und an etwas Alkohol. Besagter Vorfall ist inzwischen sicher 3-4 Jahre her, die Angst ist aber nach wie vor da und ich wechsel dann auch die Straßenseite, wenn ich merke, dass da vorne eine alkoholisierte, fremde Person steht. Ist übrigens völlig egal, ob Frau oder Mann ... :rollsmile:

    Ich hab auch gewissermaßen Angst vor Jugendlichen an Bushaltestellen bzw. im Bus. Wurde in der Schulzeit quasi durchgehend gemobbt und das hat sich genauso eingebrannt - inzwischen ist es aber keine Angst in dem Sinne mehr, sondern nur Unwohlsein. Ganz besonders, wenn die halt laut sind und sich gegenseitig schon sowieso rumschubsen. Ein Glück, dass ich dank Auto nicht ständig auf den ÖPNV angewiesen bin :gott:

    Wenn ich die Hunde dabei habe, wechsel ich dann sowieso die Straßenseite oder such mir einen ruhigen Platz im Bus.

    Ganz oft sind eben auch schlechte Erfahrungen für derlei Ängste verantwortlich.

    Rein rational weiß ich: nicht jeder Besoffene hält mir gleich ein Messer an die Kehle und droht mir mit Mord. Nicht jeder Jugendliche will mich mobben. Ich stelle nicht jeden Betrunkenen, nicht jeden Jugendlichen unter Generalverdacht, aber es gibt gewisse, ich sag mal Phänotypen, die dieses Unwohlsein bei mir auslösen.

    vieles wird auch einfach verdrängt.

    Das kommt außerdem auch noch dazu. Es gab einen Vorfall in meiner frühen Jugend, den ich direkt danach sofort verdrängt bzw. ausgeblendet habe, jahrelang - bis ich mich mit 16/17 wieder daran erinnert und realisiert habe, was mir damals passiert ist.

    Ich bin mir sicher, dass das gar nicht so selten ist und viele Ängste vor gewissen Personentypen u. A. auf solchen verdrängten Traumata/blöden Erfahrungen basieren.

    Hm, 12 h finde ich ehrlich gesagt ziemlich viel ...

    Für die Dauer tagsüber oder nachts?

    Die meisten die ich kenne geben morgens gegen 9 Futter und dann so gegen 20 Uhr. Da liegen tagsüber 11 Stunden dazwischen und nachts 13. Das ist ja jetzt nicht so der große Unterschied, oder?🤔

    Auf mich wirkt es halt viel, hier liegen nachts etwa ~10-12 h zwischen der letzten Fütterung. Da ist der Stoffwechsel des Hundes ja aber eh nicht so aktiv, für nachts find ich das also ok. Nur tagsüber kommt mir das etwas viel vor, dürfte aber daran liegen, dass meine Hunde 3x täglich Futter kriegen. Da ist ja auch jeder Hund unterschiedlich.

    Luna bekommt sogar kurz vor dem Schlafen erst ihr Abendessen. Wir haben leider einen etwas untypischen Tag- Nachtrhythmus. :headbash:

    Meist gehen wir morgens gegen 11 das erste mal raus. Dann bekommt sie gegen 12 Uhr "Frühstück" und tagsüber dann natürlich hier und da mal einen Keks und dann gehen wir so gegen 00.00 Uhr nochmal vor die Tür zum pinkeln und danach bekommt sie dann ihr Abendessen. Also liegen eigentlich immer ziemlich genau 12 Std zwischen ihren Mahlzeiten.

    Hm, 12 h finde ich ehrlich gesagt ziemlich viel ... besteht da keine Möglichkeit, dass sie zwischendurch noch eine kleinere Mahlzeit bekommt? Meinetwegen auch mit einem Futterspender, der z. B. nur nachts eine Portion rausgibt? Es gibt so Systeme, die man vorab befüllen kann und in einem einstellbaren Rhythmus gibt der dann jeweils eine Portion frei.

    So könnte sie sich selbst am Futter bedienen, ohne dass du aufstehen musst.

    Ich hatte schon mal einen (leichten!) Unfall auf der Landstraße - ohne Hunde.

    Mir ist jemand in die Fahrerseite reingefahren, wär ich etwas schneller unterwegs gewesen und wäre mir der Unfallfahrer weiter vorne ins Auto rein - ich weiß nicht, ob ich dann noch hier wär :fear: Auto war ein Totalschaden lt. Gutachter.

    Ich hab den gar nicht kommen sehen, der war auf einmal da, gefährlich nah bei mir. Dann hat's auch schon gekracht, alles an der T-Kreuzung stand für einen Moment still... Ich bin dann an den Fahrbahnrand gefahren, der Verursacher hat sich mit seinem PKW hinter mich gestellt und ich saß dann erstmal noch n Moment geschockt im Auto. Bin dann aber ausgestiegen (dabei auf den Verkehr hinter einem achten!) und zu dem Unfallverursacher gelatscht. Und meine erste Frage war "Alles ok bei Ihnen?" :ugly: - der arme Kerl war völlig von der Rolle und hat abwechselnd auf Polnisch und Deutsch geflucht. Hat sich sofort entschuldigt usw., ich hab's iiirgendwie geschafft, in seiner Gegenwart ruhig zu bleiben und hab ihn damit auch ein bisschen runterfahren können. Hab ihm dann gesagt, ich ruf die Polizei (weil ausländischer Verursacher) und kümmer mich um alles Weitere.

    Nach einem kurzen Telefonat mit Mutti ("Hey, ich wollt nur Bescheid sagen, dass wir Grund zum Feiern haben, ich hatte nen Autounfall und mein Polo ist Schrott :pfeif: ... :(") hab ich dann die Polizei informiert und als die mich zum Unfallhergang befragt haben, war's vorbei mit meiner Ruhe. Da hab ich dann gezittert wie Espenlaub und hab allmählich realisiert, dass das auch ganz anders hätte enden können.

    Ich wage also zu behaupten, dass ich in solchen Situationen tendenziell (!!) erstmal nen kühlen Kopf bewahre, nach den anderen Beteiligten (und den Hunden) gucke und erst dann die Nerven verliere, wenn ich die "Kontrolle" an Polizei und Co. abgebe.

    Bei mir fahren zwei Hunde auf der Rückbank mit, nur die Große sitzt im Kofferraum. Je nach Situation würd ich dann wohl anders handeln: ist's ein vergleichsweise leichter Unfall wie oben erzählt, würd ich wahrscheinlich nur kurz nach den Hunden schauen, auf Verletzungen untersuchen und sie dann im Auto lassen. Da sind sie mMn am sichersten und können nicht abhauen ...

    Wenn ich aber merken würde, dass die Situation deutlich gefährlicher ist (z. B. aufsteigender Rauch aus dem Motorraum), dann würd ich die Hunde schleunigst rausbugsieren und irgendwo anbinden, wo wir insgesamt sicher sind. Und dann eben da mit dem anderen Beteiligten o. Ä. warten, bis Polizei und Co. eintreffen. Denen würde ich auch mitteilen, dass ich Hunde dabei habe und die im Bestfall schon mal zum TA gebracht werden sollen, damit die aus dem Weg sind ... oder fragen, ob ich die kurz im Streifenwagen etc. parken darf, bis klar ist, wo die hingehen. Transportiert werden müssen sie ja so oder so.

    Ob ich tatsächlich so handeln würde, keine Ahnung. Ich hatte schon einige Situationen (besagter Unfall, Dinos Beißerei usw.), in denen ich einen halbwegs kühlen Kopf bewahrt habe, bis die Gefahr gebannt war und das Adrenalin weg war - würde also auch vermuten, dass ich das auch bei einem Unfall mit den Hunden im Auto tun würde.

    Ich hoffe sehr, dass es nie soweit kommt - hab mir aber auch schon Gedanken darüber gemacht, wie ich das löse, wenn ich beim Unfall z. B. nicht ansprechbar bin. Dino würde vermutlich beißen, deshalb fährt der fast ausschließlich mit Maulkorb drauf mit.

    Gassi ist hier vom Hund abhängig.

    Die kleine Omi ist happy, wenn sie laufen und schnüffeln darf, ab und an einen Keks fürs selbständige zurückkommen bekommt usw. Irgendwelche Bespaßung braucht sie nicht, die ist mit den normalen Hundedingen schon gut bedient.

    Die große Omi darf beim Gassi ab und an Nasenarbeit in Form von Leckerli-/Futtersuche machen. Weite Strecken sind mit ihr nicht mehr möglich, das höchste der Gefühle sind ~3 km, dann isse platt. Also gibt's mittelgroße Runden mit eingestreuten Schnüffeleinlagen.

    Der Rüde ist ein Allrounder. Dem ist wurscht, ob wir nur daherschlendern und er schnüffeln darf, ob ich ihn über Hindernisse schicke, Tricks zeigen lasse oder ob wir gezielt Strecke machen. Letzteres machen wir dann aber in Form von kleinen Tageswanderungen am Wochenende oder freien Tagen.

    "Auslastung" rein über Bewegung ist hier eigentlich Standard. Der Rüde macht am WE noch Mantrailing, unter der Woche üb ich Krimskrams mit den Hunden - alle glücklich. :ka:

    Mit welcher Leinenbeschaffenheit kommt ihr am besten zurecht?

    Ich hab eine gummierte Nylon-Schleppleine, 10 m lang. Für den Alltag hab ich eine 5 m-Biothaneschlepp, die wär mir persönlich fürs MT aber nix - trotz Gummierung gleitet mir meine Leine gut durch die Hände, auch mit Handschuhen. Abbremsen lässt sie sich auch sehr gut. Dafür ist sie halt vergleichsweise schwer.

    Dass Mantrailing bzw. Rettungshundearbeit allgemein teilweise auch nur fürs Ego betrieben wird, seh ich leider in unserem Verein ... und da nicht mal bei den Kollegen, sondern eher beim Vorstand. :muede: Ich will gar nicht groß ins Detail gehen, aber wenn so Aussagen (seitens des Trainers) wie "Ja also mein Ziel ist es nicht, einsatzfähige Hunde auszubilden" fallen ... nun ja. Fürs Trailen mit Dino ist mir das eigentlich egal, der wird so oder so nie einsatzfähig werden. Aber wenn dann Nachwuchs einzieht, soll der natürlich in Einsätze gehen, sofern geeignet und da werden wir dann wohl auch in die örtliche DRK-Staffel wechseln. Aktuell traile ich ja in einem freien Verein. Ich frag mich aber, ob es nicht mehr Sinn macht, jetzt schon zu wechseln, um dann schon mal das notwendige Knowhow zu bekommen und ggf. schon Erfahrung als Helfer zu sammeln. Würde halt trotzdem auch gern weiterhin mit Dino trailen, weiß aber nicht, ob die Staffel da mitmacht.

    Mir fällt auch eine komische Begegnung ein wo ich mich heute noch Frage was dass sollte :???:

    Mein Freund, Lucky und ich waren bei seinen Eltern in der Gegend spazieren, sie wohnen sehr ländlich ,einige Meter weiter weg ist eine sehr kleine Siedlung wo eine Handvoll Häuser sind, es war noch Recht früh und nichts los ,wir waren fast aus der Siedlung raus als wir ein Auto bemerkten, was durch die Siedlung gefahren ist und die Häuser anschaute, wir dachten uns nichts dabei vllt sucht ja jemand nur was kommt ja oft vor, naja plötzlich fährt das Auto auf uns zu und hält neben uns ,es waren 2 Männer drin sie stiegen aus und schauten Lucky an ,Lucky wurde unruhig wir dachte uns aber nichts dabei ,plötzlich fragte einer von den beiden, ob hier denn viele Hunde leben in der Siedlung, ich sagte dann dass hier fast jeder in der Siedlung ein Hund hat ,was auch stimmte schließlich kannten wir dort alle Hundehalter , die Männer fragten dann was denn für Hunde hier bitte leben sie würden ja überhaupt keine sehen, ich sagte dann dass hier vorne 3 Schäferhunde leben, da neben eine Dogge u.s.w genau in den Moment als ich zuende gesprochen habe kamen die 3 Schäferhunde auch schon am Zaun xD die 2 Männer wurden plötzlich ganz weiß in Gesicht sagte nur Oh Gott Fuck und stiegen in ihren Auto ein , plötzlich waren sie auch ganz schnell weg :ka: ich Frage mich bis heute noch was dass sollte ,ob sie wohl irgendwo einbrechen wollten ich weiß es nicht :verzweifelt: .

    Klingt sehr danach, als hätten die beiden Männer das Dorf zwecks Einbruchmöglichkeiten o. Ä. angeschaut. Hier in meiner Ecke wird über unserer regionale Facebook-Gruppe auch immer wieder informiert, wenn wieder verdächtige Lieferwagen oder Personengruppen im Ort unterwegs sind - oft melden sich dann schon ein paar Leute, bei denen eingebrochen wurde.

    Wäre also gar nicht so unwahrscheinlich.

    Bei so einer kleinen Menge Zwiebeln würde ich mir ehrlich gesagt überhaupt keine Sorgen machen.

    Seh ich auch so. Bonny (16 kg) hat mal n halben Döner mit Zwiebeln gefuttert und da ist nix passiert.

    Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, würde ich in einer Tierklinik anrufen, nach deren Einschätzung fragen und dann den Hund beobachten. Wenn's ihm dann nicht gut gehen sollte, kannst du ja wieder in der TK anrufen und Bescheid geben, dass ihr jetzt doch vorbeischaut.

    Das hat auch mit Selbstachtung zu tun, Wir hören viel zu selten auf unsere innere Stimme. Die hat, so meine Erfahrung, häufig recht.

    Ohja... Ich hatte schon ein paar Situationen im Leben, da hätte ich mir viel Stress und Drama ersparen können, wenn ich auf mein Bauchgefühl gehört hätte. Das hat mir aber deutlich gezeigt, dass ich mich auf mein Gefühl verlassen kann.

    Zusätzlich verlass ich mich auch auf die Reaktionen der Hunde. Wenn Dino einen Weg nicht gehen möchte und mein Bauchgefühl auch sagt "Nee, lass mal", dann geh ich da auch nicht lang. Hunde können ja so schon mehr wahrnehmen als der Mensch - da wär ich dumm, nicht auf seinen Instinkt bzw seine Wahrnehmung zu vertrauen.