Beiträge von Karpatenköter

    Das passt nicht so ganz richtig hier rein, aber ich weiß nicht wo sonst... bei Hurtta ist das "Trail Pack" stark reduziert, falls jemand überlegt einen Rucksack für den Hund anzuschaffen. Ich hab eben erst bestellt, kann also noch nichts über Passform, Qualität etc sagen. Zum Geschirr-Thread passt es irgendwie, weil das ein Rucksack ist, den man vom Geschirr abmachen kann, das Geschirr für unter den Rucksack sieht dem Webmaster von Ruffwear recht ähnlich, nur mit besserer Polsterung an der Brust.

    Ohhh, das klingt vielversprechend! Dino hat ja "nur" ein altes Ruffwear Approach, da ist Ersatz vielleicht gar nicht so übel. Schade, dass es das Trail Pack nur in schwarz gibt...

    Edit: ok, hat sich erledigt. Dino bräuchte S und S ist ausverkauft |)

    Das geht mir an sich auch so. Aber was ist, wenn sie die Leinenführigkeit auf Gehwegen bzw. in der Stadt nicht leisten kann, weil die Straße fremd ist? Um das zu verbessern müsste ich doch die Leinenführigkeit in kurzen Einheiten in der Fremde üben, oder?

    In kurzen Einheiten, ja - wenn die anfängliche Aufregung verflogen ist. Ein aufgeregter Hund lernt schlecht(er).

    Ich dachte auch erst an Wald, Feld und Co., nicht unbedingt an städtische Umgebungen :tropf: Da ist ein gewisses Maß an Leinenführigkeit natürlich Pflicht...

    Ich find die Methode mit dem Stehenbleiben bei Zug für die Situation etwas unelegant, gerade wenn der Hund eh schon aufgeregt ist. Kann mir vorstellen, dass das Tinkas Aufregung nur weiter befeuert. Da würde ich erstmal dafür sorgen, dass sie die anfängliche Aufregung irgendwie loswerden kann. Zur Not lässt du sie halt erstmal Kreise um dich herum laufen oder ihr übt Dinge, die sie auch in aufgeregtem Zustand gut kann. Oder ihr erkundet zusammen erstmal die direkte fremde Umgebung (z. B. den Parkplatz in der Stadt) und geht dann halbwegs entspannt los. Und dann wirklich mini Leinenführigkeitssequenzen zwischendrin, im Wechsel mit Sequenzen, wo sie nicht auf Leinenführigkeit achten muss.

    Wenn Tinka Schwierigkeiten mit neuen Umgebungen hat, würde ich da glaube ich so wenig Leinenführigkeit o.Ä. von ihr fordern wie möglich. Sie hat ja genug damit zu tun, die ganzen neuen Reize zu verarbeiten, da finde ich es verständlich, wenn sie dann keine Kapazitäten mehr hat um sich auf vernünftiges Gehen an der Leine zu konzentrieren.

    Seh ich auch so. Da würd ich einfach mal fünfe gerade sein lassen und die Leine aufs Geschirr umklinken, um mir die Leinenführigkeit am Halsband nicht kaputt zu machen.

    Ich bin da vielleicht ein bisschen nachlässiger/entspannter - Leinenführigkeit verlange ich nur auf Gehwegen an der Straße bzw. in der Stadt. Sobald wir auf einen Feld-/Waldweg abbiegen, darf der Hund am Geschirr auch moderat ziehen, mir ist das wurscht :ops:

    Bedenke: du hast da ein Kleinkind im Hundepelz. Da finde ich (!) es noch völlig innerhalb der Norm, wenn Hund dann auf einmal von einem superspannenden Maulwurfhügel abgelenkt wird. Bei einem Junghund in dem Alter erwarte ich persönlich noch nicht, dass der sich von sowas gar nicht ablenken lässt.

    Ich würde sie dann einfach nochmal freundlich mit ihrem Namen ansprechen, wenn sie dann aufmerksam ist und zu dir kommt, könnt ihr ja den Maulwurfhügel gemeinsam abchecken. Damit sie spitz kriegt "okay, da ist was Spannendes, Fraule hat das registriert - wenn ich brav zu Frauchen renne, checken wir das zusammen ab" - das wäre dann eine Win-Win-Situation für euch beide.

    Alternativ: kommentarlos einsammeln, anleinen, weiter. Wer nicht hört, darf auch keine coolen Maulwurfhügel abchecken. ;)

    Fürs Erste würde ich aber genau schauen, wie aufnahmebereit sie an dem Tag ist und die Runden bzw deren Inhalt genau darauf anpassen. Hat Madame nicht genug Murmeln im Kopf, gibt's halt nur Gassi mit Schlepp in der Hand, sodass sie in einem fixen Radius um dich herum bleibt. Fertig. Dann wird aber auch nix geübt.

    Bei meinem Rüden muss ich manchmal auch direkt vor den Gassirunden noch prüfen, wie "kopffit" er gerade ist. Da kanns sein, dass ich morgens merke "Ok, der Dicke hat heute null Frustrationstoleranz, Impulskontrolle macht auch gerade Urlaub und die Nerven liegen blank" - gut, gibt's halt nur ne schnelle Löserunde an der kurzen Leine. Nachmittags merk ich dann aber "Oh, Herr Hund hat seine Murmeln ordnen können und die Impulskontrolle ist wieder da" - und er darf an der Flexileine unsere Waldrunde laufen.

    Wie habt ihr das "Hier" denn aufgebaut?

    Wenn sie gerade wirklich nicht den Kopf für sowas hat, würde ich einfach schauen, dass sie gar nicht erst in die Situation kommt, dass ihr den Rückruf nutzen müsst ... ich hab zwar keine Junghunde, aber bei meinem Rüden (6 Jahre) merk ich dann und wann schon, dass der heute einfach nicht die mentalen Kapazitäten hat, um wirklich zuverlässig zu hören. Und dann bleibt er eben an der kurzen Leine/Schlepp (wir haben 5 und 10 m), sodass ich ihn quasi immer bei mir habe und gar nicht erst abrufen muss. Verhindert Frust auf beiden Seiten.

    Ich würde sie im Moment wohl nur dann abrufen, wenn sie eh schon unterwegs zu mir ist. Und dann eben auch kräftig Party feiern, vielleicht zusammen übers Feld rennen usw. - damit ihr den quasi gezielt positiv verstärkt.

    Wir bauen sowas regelmäßig als Spiel ein, um den RR "aufzuladen".

    Dino ist bei der Agila im Exklusiv-Tarif komplettversichert und da zahl ich im Moment 62,90 €. Bin super zufrieden mit der Versicherung, "meine" Berliner Praxis rechnet direkt mit denen ab. Das macht's für mich ziemlich komfortabel.

    Bisher hab ich da auch keine Grund zu meckern.

    Ich hab so ein "Drahtding", habs allerdings gebraucht gekauft und kann dir aus dem Stegreif auch nicht sagen, wie groß das ist. 90 x irgendwas, glaub ich.

    Die sind ansich schon recht stabil und schwer... damit Hund da rauskommt, muss der schon echt Kraft aufwenden und die Zähne einsetzen. Ich nutz unseren Zimmerkennel in der Küche aber auch nur als Parkplatz für Dino, wenn ich Futter zubereite und die Hunde im Weg rumtanzen. Die Tür bleibt dabei aber immer offen und wenn Dino sich dann doch mal aus dem Kennel bewegt, wird er halt ohne Umschweife wieder reingeschickt.

    Wie wäre es aber, wenn wir in einem halben Jahr oder so einen Zweithund dazuholen würden?

    Mein erster Gedanke dazu: wartet erstmal ab, wie sich euer jetziger Hund entwickelt. Kann sein, dass der in nem halben Jahr gar keinen Bock mehr auf n Zweithund hat. Kann sein, dass er mit einem Zweithund überglücklich wird.

    Und: wer kann euch garantieren, dass bei eurem Ersthund keine weiteren Baustellen auftauchen? Was jetzt noch eine Schockstarre beim Sichten von anderen Hunden ist, kann früher oder später ins Leinenpöbeln umschlagen - kann, muss nicht. In einem halben Jahr kann viel passieren.

    Lasst euren Mix jetzt erstmal ankommen, gewöhnt ihn an ein Leben im Haus und erarbeitet euch einen gemütlichen Alltag. Wenn der sitzt, könnt ihr näher über einen Zweithund nachdenken.