Beiträge von Karpatenköter

    Noch ein Tipp von mir:

    The Council

    Ist von den Machern von u. A. den Walking Dead-Spielen und mehr oder weniger ein Adventure-Spiel mit RPG-Elementen. Der Fokus liegt auf den Dialogen, man muss auch manchmal knackige Rätsel lösen und sich vor den Intrigen der anderen Charaktere hüten.

    Das Grundspiel (Episode 1) gibt's kostenlos auf Steam, die anderen 4 Episoden sind aber als Komplettpaket für ~15 € zu haben. Spielzeit roundabout 10 h würd ich sagen - es gibt viele Lösungswege. ;)

    Tech-Nick hatte hier vor Kurzem einen Link zu div. kostenlosen Steam-Spielen verteilt, da bin ich überhaupt erst auf The Council gestoßen. Hab dann die kostenlose erste Episode gezockt, festgestellt "Shit, ich will wissen, wie's weiter geht" ... und hab kurzerhand das komplette Spiel gekauft. Wurde nicht enttäuscht :pfeif:

    ... Schade find ich nur, dass bisher wohl kein Sequel geplant ist. Dabei setzen ein paar Endings durchaus Anreize für "mehr" |)

    Ich seh es wie die anderen - zuviel Bespaßung, zu wenig kontrollierte, gleichmäßige Bewegung.

    Auch wenn du es nicht böse meinst - es gibt Hunde, die mit 1,5 h täglicher Bespaßung überfordert sind. Eine Zeit lang können die das kompensieren, in dem sie sich zB Ersatzhandlungen suchen. Fallen diese weg, weil sie z. B. verboten werden, entlädt sich der Stress durch die ständige Bespaßung anders.

    Und genau das muss umgelenkt werden.

    Ich würde erstmal die Bespaßung runterfahren. Drastisch. Maximal 10 Minuten am Tag, nicht mehr. Stattdessen mehr Ruhepausen einbauen und ggf 1-2 Spielzeuge, mit denen sich der Hund selbst beschäftigen darf, offen herumliegen lassen. Daran kann er dann Stress abbauen, mein Rüde hat auch immer 1-2 Stofftiere herumliegen, die er in Stresssituationen (der verhasste Nachbarshund kläfft) totschüttelt und damit dann dem situativen Stress ein Ventil gibt.

    Und die fehlende Bespaßung füllst du langsam, dem Hund angepasst, mit regelmäßiger kontrollierter Bewegung auf. Sprich: kein irres Rumrennen lassen im Garten. Wenn der Hund mit der Umgebung außerhalb des Gartens überfordert ist, würd ich den IM Garten anleinen und das Grundstück gezielt ablaufen, sodass sich ein entspannter Rhythmus ergibt. Ideal wär natürlich, wenn ihr dieses Pseudogassi irgendwann in die Umgebung außerhalb des Gartens verlegen könnt, und wenn ihr halt erstmal nur eure Straße ablauft.

    Da muss in meinem Augen definitiv gezielte Bewegung rein. Unbedingt.

    Irgend ein neues Geräusch irgendwo, das nur dem Hund auffällt?

    Mein Sensibelchen wollte mal von jetzt auf gleich nicht mehr zum Füttern in die Küche, und ich konnte mir das erst überhaupt nicht erklären. Ursache war dann ein neuer Dunstabzug, an den ich überhaupt nicht gedacht hatte, und an den der Hund sich erst allmählich gewöhnte. Die Viecher kommen manchmal wirklich auf die seltsamsten Kombinationen.

    Nee, in der Küche ist soweit eigentlich nix neu bis auf einen Mixer - der war gestern aber auch zum ersten Mal in Betrieb.

    Kindergitter weg hat nichts gebracht, Bonny mied die Küche trotzdem. Aber ich hab ihr den Napf im Flur jeden Tag ein Stück näher Richtung Küche gerückt und als die Bande heute morgen von draußen ins Haus kam, ist sie auch einfach mit in die Küche gewuselt. Hat da ihren üblichen "omg, gleich gibt's Futter!"-Stepptanz aufgeführt (u. A. weil ich auch Party gefeiert hab, weil sie mit uns in die Küche ist) und hat ganz selig ihren Napf geleert.

    Wer weiß, ob das vielleicht auch nur Zufall war. Sie hat nachm Fressen dann noch meine Nähe gesucht, wollte gestreichelt werden und wirkte erst noch etwas unsicher, hat sich dann aber beruhigt und ja ... Mal sehen, ob sie am Nachmittag dann auch "einfach so" mit in die Küche kommt.

    Falls du einen zuverlässigen Verein mit vielen Pflegestellen in Deutschland suchst, schau doch mal bei der Hundehilfe Mariechen. Da kommt Masha her.

    Die Vereinsvorsitzenden und langjährige Mitglieder fahren regelmäßig mit tonnenweise Futter nach Italien zu den Partnertierheimen, schauen sich die "Neuankömmlinge" im Tierheim an und entscheiden dann, welcher Hunde in Deutschland gut aufgehoben wäre. Die werden dann über mehrere Tage hinweg beurteilt und wenn sich die Leute sicher sind, dass der Hund in Deutschland zurecht kommt, dann kommt er auf die Homepage.

    Hunde, die aus gesundheitlichen Gründen spezielle Aufmerksamkeit brauchen, kommen in Italien auf gesonderte Pflegestellen, wo man besser auf deren Bedürfnisse eingehen kann. Findet sich eine deutsche Pflegestelle, darf so mancher Hund bei passendem Impfstatus auch schon ausreisen.

    Fragt doch einfach mal an. Ich bin mir sicher, dass dir die Leute vom Verein sagen können, welcher Hund auf einer deutschen PS wohl am ehesten zu euch passt. Wenn's weiter weg ist, könnt ihr doch auch einfach einen kleinen Urlaub daraus machen und den Hund jeden Tag besuchen - und dann, wenn wirklich alles passt, am Ende eures Kurzurlaubs mitnehmen. ;)

    Ansonsten könntet ihr auch bei Züchtern nach sog. Rückläufern fragen. Das sind Hunde, die der Züchter mal vermittelt hat, aber aus irgendeinem Grund zurückgekommen sind. Mit Glück ist da auch ein Hund dabei, der zu euch passt. In der Regel kann es aber auch sein, dass dieser Rückläufer-Hund schon einige "Baustellen" mitbringt. Wenn der Hund noch nicht zu alt ist, lassen die sich aber mittels Trainer, Konsequenz und Geduld wieder gerade biegen.

    Ich sags gleich vorweg: erweitert lieber euren Suchradius innerhalb Deutschland und schaut nicht gleich bei den Auslandshunden.

    Das Problem ist: viele Welpen bzw. dann-Junghunde (die dürfen erst mit ~15-16 Wochen einreisen) haben da, wo sie herkommen, nur mäßig viele bis wenige oder gar keine Erfahrungen gesammelt. Oft kennen die nur das Shelter, also das enge Zusammenleben mit anderen Hunden. Oder das reine Straßenleben. Aber in keinem Fall sind die von Tag 1 auf das Leben in der deutschen Durchschnittsfamilie sozialisiert.

    Mit Hundeerfahrung, einer "Alles kann, nichts muss"-Einstellung (= ihr habt keine Erwartungen außer "ist ein Hund, hat vier Beine und bellt" an den Hund) und/oder der passenden Umgebung kann man die mangelnde Sozialisierung in den ersten Lebenswochen ausgleichen, aber selbst dann wird aus so einem Hund kein Selbstläufer. Man kann Glück haben und einen Junghund erwischen, der trotz evtl. mangelnder Sozialisierung gut mit dem Leben in bspw. einer kleinen Wohnung im Mehrfamilienhaus mitten in Berlin klar kommt, aber dass ihr so einen Hund bekommt, halte ich für unwahrscheinlich. Nicht unmöglich, aber unwahrscheinlich.

    Was spricht bei euch gegen einen Welpen vom Züchter? Da wisst ihr, wie der Hund aufwächst, dass er im Regelfall gut an das deutsche Hundeleben gewöhnt wird und der Züchter kann euch auch sagen, wie sich der Welpe in etwa entwickeln wird.

    Ich hab drei Hunde, die ursprünglich aus dem Ausland kommen. Alle sind bereits erwachsen gewesen, als ich sie übernommen habe. Am unproblematischsten für mich sind tatsächlich die beiden "alten", die mit knapp 12 und knapp 11 zu mit gekommen sind. Die Kleine kommt aus Polen, saß damals schon in einem deutschen Tierheim, ist aber eher ängstlich und geht Menschen aus dem Weg. Die kann ich zwar mit ins Restaurant oder zu Freunden nehmen, aber das ist für sie u. A. anstrengend und stressig. Danach braucht sie eine längere Ruhephase. Wenn Freunde zu mir kommen, stresst sie das sichtlich - sie verkrümelt sich dann auf ihre Ruheplätze, aber man sieht ihr deutlich an, dass sie unsicher ist und Angst hat (obwohl die Leute sie in Ruhe lassen... nun ja).

    Die Große kam quasi direkt aus Italien zu mir und hat nur einen kurzen Aufenthalt auf einer deutschen Pflegestelle gehabt, weil ich sie vorher nicht abholen konnte. Die ist zwar ein absolutes Schaf für ihren Rassemix, hat aber das Problem, dass sie Essbares klaut wie ein Rabe. Das beinhaltet auch, dass sie Verpackungen aus dem Müll, vom Tisch, aus dem Regal etc klaut, weils halt noch nach Essbarem riecht. Damit kann ich leben, aber ich muss halt penibel aufräumen, die Küche ist mittels Kindergitter abgesperrt und wenn sie zu Freunden mitkommt, MUSS sie irgendwo angeleint werden, weil wir sonst absolut nicht in Ruhe essen können. Da hilft auch ein klarer Anschiss nix, die hat dahingehend einfach ne Störung. Dazu ist sie Dauerpatient beim Tierarzt, weil sie körperlich durch ihr vorheriges Leben einfach ein Totalschaden ist. Hüfte kaputt, Schultern kaputt, usw. - das weiß man vorher auch nie, wie krank der Hund ist, ob er versteckte Krankheiten oder Gendefekte mitbringt usw.

    Mein Lieblingshund ist gleichzeitig auch der anstrengendste von allen dreien ... Dino kam mit ±3 Jahren zu mir, als er schon 2 Jahre lang in Deutschland gelebt hat. Ursprünglich kommt er aus Rumänien.

    Mir gegenüber ist er ein lieber, anhänglicher gelehriger und verschmustes Kerlchen. Er schläft bei mir im Bett, hat immer Bock auf gemeinsame Ausflüge und Arbeit, kommt im Haus super von selbst zur Ruhe ...

    ... aber außerhalb unseres Alltags mit Gassi in der Pampa kann er durchaus gefährlich werden. Er lässt Besucher, selbst wenn er die Leute kennt, weder aufs Grundstück noch ins Haus. Wenn ich Handwerker reinlassen muss, muss ich Dino mit Maulkorb gesichert ins Auto sperren. Würde ich das nicht tun, würde er den Besuch ziemlich sicher verletzen.

    Nicht weil er böse ist, sondern schlicht extremes Territorialverhalten zeigt.

    Er geht nur mit Maulkorb Gassi, weil er kürzlich zwei kleine Hunde attackiert hat.

    Dino hat vorher mit zwei kleinen Kindern und ihren Eltern in Berlin gelebt. Es kam lt. Familienvater schon häufig zu Situationen, in denen es zwischen Kind und Hund brenzlig wurde und ein Kind hat er dann auch mal ins Gesicht gebissen ...

    Kurz: mit einem Hund direkt aus dem Ausland bekommt ihr häufig keinen Hund, der zu 100% in euren Alltag passt. Oft muss man viel Training, Zeit und ja, auch Blut und Tränen investieren, bis der Hund für Außenstehende "problemlos" in den Alltag integriert wird.

    Mit einem Welpen vom guten Züchter einer geeigneten Rasse oder einem bereits erwachsenen Hund aus dem deutschen Tierheim, den man vom Verhalten her bereits gut einschätzen kann, seid ihr besser beraten. Einen Auslandshund würde ich mir nur dann holen, wenn die Kinder bereits älter (ca. 12) sind und ihr bereit seid, im schlechtesten Fall auch deutliche Abstriche zu machen bzw. starke Einschränkungen dem Hund zuliebe in Kauf zu nehmen.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das Teil langfristig schlägt.

    Bei und war er nur eine Woche im Einsatz und dann wurds uns zu doof. Jeden Tag aufladen, obwohl das Teil nicht dauerhaft am Hund war, war uns einfach zu nervig. Dann ist beim Laden auch standig dieses Ladedingens vom Tracker gerutscht, sobald man nur irgendwie dagegen gekommen ist. Und dann dieser blöde Klettverschluss. :ugly:
    Da war die Ungenauigkeit echt noch das kleinste Übel. xD

    Ja, die Lademechanik find ich auch mordsnervig :ugly: Ich hab ja die leise Hoffnung, dass sie den Akku inzwischen verbessert haben. Wie lang hält denn der Akku vom Tractive?

    Das Gitter werd ich morgen Nachmittag mal testweise ausbauen. Wär doof, wenns explizit daran liegt - das hab ich ja eigentlich, damit ich die Küchentür offen lassen, Masha aber nichts aus der Küche plündern kann :verzweifelt:

    Der Futterplatz in der Küche ansich war ja nie fest, mal wurde sie beim Herd gefüttert, mal beim Futterregal - wie es halt grad gepasst hat.

    Heute morgen hat sie sich zur Trofu-Fütterung tatsächlich in die Küche getraut und auch halbwegs normal gefressen. Jetzt am Abend wars wieder so, dass sie an der Flurecke zur Küche stehen geblieben ist und sich ins Wohnzimmer verzogen hat, während ich die anderen zwei in der Küche gefüttert habe. Ihr Nassfutter (GsD heute gekommen) hab ich ihr dann im Wohnzimmer an der Flocke serviert. Das wurde anstandslos gefressen, scheint also schon mal eine Verbesserung zu sein. Bei der Portion vorm Schlafengehen gibt's dann wieder Schmerzmittel und dann schau ich mal, wie es morgen früh ist.

    Hat hier jemand auch den Fressnapf-Tracker? Wie zufrieden seid ihr mit dem?

    Wir haben ihn. Allerdings wird er nicht mehr genutzt, da der Tractive Tracker damals definitiv besser war.

    Ob der Fressnapf-Tracker inzwischen verbessert wurde, kann ich leider nicht sagen. Wenn du magst, kann ich ihn aber mal reaktivieren und nochmal ein paar Tage nutzen (gerne auch parallel mit dem Tractive) und dann berichten. :smile:

    Ich hab ihn heute per Post erhalten, nach meinem anfänglichen "Öh, das Laden ist ja blöd ... oh, und mit Pech passt der gar nicht an Dinos Halsband (4 cm breit)" und einem Probegassi hat der hier aber nen positiven Ersteindruck hinterlassen können. Die Testrunde wurde astrein mitgetrackt, die Genauigkeit beim Straßewechseln lässt natürlich zu wünschen übrig (ist imho aber vernachlässigbar) ...

    Lediglich die Angabe, dass der Akku nur ca. 24 h hält, wenn der Tracker dauerhaft am Hund dran ist, find ich etwas enttäuschend. Morgen will ich den Tracker mal beim Mantrailing testen.

    Wann habt ihr euren denn gekauft? =)