Bedenke: du hast da ein Kleinkind im Hundepelz. Da finde ich (!) es noch völlig innerhalb der Norm, wenn Hund dann auf einmal von einem superspannenden Maulwurfhügel abgelenkt wird. Bei einem Junghund in dem Alter erwarte ich persönlich noch nicht, dass der sich von sowas gar nicht ablenken lässt.
Ich würde sie dann einfach nochmal freundlich mit ihrem Namen ansprechen, wenn sie dann aufmerksam ist und zu dir kommt, könnt ihr ja den Maulwurfhügel gemeinsam abchecken. Damit sie spitz kriegt "okay, da ist was Spannendes, Fraule hat das registriert - wenn ich brav zu Frauchen renne, checken wir das zusammen ab" - das wäre dann eine Win-Win-Situation für euch beide.
Alternativ: kommentarlos einsammeln, anleinen, weiter. Wer nicht hört, darf auch keine coolen Maulwurfhügel abchecken. 
Fürs Erste würde ich aber genau schauen, wie aufnahmebereit sie an dem Tag ist und die Runden bzw deren Inhalt genau darauf anpassen. Hat Madame nicht genug Murmeln im Kopf, gibt's halt nur Gassi mit Schlepp in der Hand, sodass sie in einem fixen Radius um dich herum bleibt. Fertig. Dann wird aber auch nix geübt.
Bei meinem Rüden muss ich manchmal auch direkt vor den Gassirunden noch prüfen, wie "kopffit" er gerade ist. Da kanns sein, dass ich morgens merke "Ok, der Dicke hat heute null Frustrationstoleranz, Impulskontrolle macht auch gerade Urlaub und die Nerven liegen blank" - gut, gibt's halt nur ne schnelle Löserunde an der kurzen Leine. Nachmittags merk ich dann aber "Oh, Herr Hund hat seine Murmeln ordnen können und die Impulskontrolle ist wieder da" - und er darf an der Flexileine unsere Waldrunde laufen.