Grundsätzlich mal die Frage:
Kommt der Hund zuhause gut zur Ruhe? Legt er sich ohne große Diskussionen auf seinen Platz und ruht? Ja? Dann ist alles ok und du brauchst gar kein weiteres Programm einbauen.
Bei einem 10 Monate alten Hund find ich 3 h Spazierengehen schon echt viel
Besonders wenn sie dann noch 2x 10-15 Minuten lang bespaßt wird. Das gibt's hier in dem Maßstab gar nicht, da wird gespielt, wenns uns grad passt. Der Große zergelt mit mir, die Omis dürfen Leckerli suchen - alle glücklich. Pro Tag gehen wir so im Schnitt 1-1,5 h spazieren ... die Zeit im Garten rechne ich da nicht ein, weil die Hunde da meistens sowieso tun dürfen, was sie wollen.
Gezielte Auslastung/Beschäftigung gibt's bei mir bzw. für den Rüden eigentlich nur im Verein. Wir waren jetzt rund 2,5 Jahre lang im Rettungshundesport tätig, jetzt werd ich aber mit dem Dicken in den Schäferhundverein wechseln und ins IGP reinschnuppern.
Rettungshundesport gabs einmal wöchentlich am Sonntag, IGP wird's bei uns mindestens 2x wöchentlich (Mittwoch, Freitag, ggf. noch Sonntag) geben. Ganz wie's uns passt. Abseits davon üben wir beim Spazierengehen mal die Kommandos, die wir im Alltag sowieso brauchen oder er darf Leckerchen suchen ... sowas eben.
Den Ball würde ich weglassen und Spielzeug nur in Verbindung mit "Arbeit" (z. B. Sitz und Warten, du versteckst das Spieli, sie darf auf Kommando los und suchen) ausgeben. Zuhause darf sie 1-2 Spielis haben, mit denen sie sich selbst beschäftigen darf. Mein Rüde hat z. B. auch drei Plüschtiere und ein Kauspielzeug zur freien Verfügung rumliegen - fürs IGP bauen wir uns grad ein Zergelspielzeug als Superduperbelohnung auf 
Mit den rumliegenden Plüschis spielen wir manchmal auch zusammen, aber halt nur dann, wenn ich Bock drauf habe.
Weniger ist mehr, finde ich, gerade wenn es dann regelmäßig sowieso zielgerichtete Beschäftigung gibt 
Würde ich dein Pensum hier jeden Tag durchziehen, würden die Omas sich gar nicht mehr bewegen (weil k.o.) und der Rüde wär nervlich völlig drüber 