Beiträge von Karpatenköter

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    Alles klar ... 5.500€ für einen Junghund, der seit 4-5 Monaten in Ausbildung ist. Find nur ich das überzogen? :lepra:

    Davon ab scheinbar keine Papiere - und "holländische Schäferhündin"? Ich seh da eher einen deutschen Schäferhund in grau :???:

    War sie nicht letztens schonmal hier eingestellt worden?

    Keine Ahnung, so aktiv les ich hier dann doch nicht mit :tropf:

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    Zitat

    Mila ist eine unkastrierte holländische Schäferhündin, ca. 7 Monate alt & seit Ende 2021 intensiv trainiert in Unterordnung - Bellt jedoch noch bei Sichtung von anderen Hunden bei Spaziergängen

    Alles klar ... 5.500€ für einen Junghund, der seit 4-5 Monaten in Ausbildung ist. Find nur ich das überzogen? :lepra:

    Davon ab scheinbar keine Papiere - und "holländische Schäferhündin"? Ich seh da eher einen deutschen Schäferhund in grau :???:

    Es schwankt also zwischen Wut und Trauer, hauptsächlich auf mich selbst, aber eben auch auf diese "Unfairness" an der ich mich irgendwie festklammere. Ich muss wirklich versuchen das ganze weniger emotional zu sehen, sonst macht mich das noch komplett fertig.

    Ich kenn das.

    Ich denk hin und wieder, wenn ich an Dinos Beißvorfall denke, so Sachen wie "Wenn die kleinen Hunde woanders gelaufen wären, wäre das nicht passiert" ... oder "Warum mussten die ausgerechnet in diesem Moment vorbeikommen?". Das ist in meinen Augen normal - man sucht nach einem Sündenbock, dem man die Schuld dafür zuschieben kann, selbst wenn man zu 100 % weiß, dass nur man selbst die Schuld trägt. Der Mensch ist (häufig) so. Vielen vielen Menschen fällt es schwer, eigene Fehler einzugestehen und anzuerkennen. Daran arbeiten ist für viele noch mal schwerer.

    Und in diesen Momenten muss ich mich immer wieder daran erinnern, dass die kleinen Hunde absolut keine Schuld trifft. Dass ich da gerade wieder versuche, die Schuld von mir zu weisen.

    Mir hat es geholfen, die Fakten zu betrachten. Völlig losgelöst von Emotionen.

    Ich hab Dino zur falschen Zeit am falschen Ort abgeleint, ich hab nicht aufgepasst, ich hab mich in der Gruppe sicher gefühlt und Dino zu sehr vertraut. Ich hab meinen Hund mit Potential nicht entsprechend gesichert oder überhaupt sichergestellt, dass er in jeder Sekunde beaufsichtigt ist. Das sind die Fakten.

    Mit den Emotionen solltest du dich gesondert auseinander setzen - vielleicht auch mithilfe eines Psychotherapeuten? Gerade wenn die Bilder und Geräusche immer wieder in deinem Kopf auftauchen, würde ich das probieren. Auch wenn du dir damit im ersten Moment vielleicht blöd vorkommst. Schaden kann's nicht.

    Wenn sie alt werden, gehen sie jeden Tag ein kleines bisschen mehr ... man weiß, dass der Tag, an dem sie vollständig gehen, unvermeidbar ist, und trotzdem tut es so verdammt weh.

    Ich drück dich mal ganz dolle. :streichel:

    Du hast alles für die kleine Chica getan, hast ihr ein wunderbares und langes Leben ermöglicht bis zum letzten Tag, an dem sie friedlich gehen durfte.

    Gute Reise, Chica. Sag' Bescheid, wenn du drüben gut angekommen bist.

    Sie hört seit fast 5 Monaten nie auf läufig zu sein. Sie blutet nicht mehr, aber das Genital schwillt nie ganz ab und beim kleinsten Reiz, wie einer anderen läufigen Hündin, direkt wider an für einige tage.

    Da schrillen bei mir alle Alarmglocken, gut dass du das bald überprüfen lässt. Kann mir vorstellen, dass dieses hibbelige auch ne hormonelle Ursache hat ...

    Ich würde wirklich mehr auf Ruhe achten. Hier kommen die Hunde nur an und "nerven", wenn sie dringend raus müssen oder ich vergessen habe, den Hunden eine Portion Futter zu servieren |) Wenn wir dann draußen waren (sprich: einmal kurz 10 min zum Pipikaka durch den Wald) oder die Bande gefüttert wurde, ist alles gut und die drei pennen wieder selig.

    Unterforderung hat ein Hund in meinen Augen schlichtweg auszuhalten. Natürlich nicht ein Leben lang, aber phasenweise. Was machst du z. B., wenn du erkältet im Bett liegst und nur für 3x 10 min aus dem Haus kannst, weil's dir so dreckig geht und der Hund am Rad dreht, weils eben nicht das gewohnte Pensum gibt? :tropf:

    Hier gibt's auch mal Zeiten, da bin ich nach der Arbeit so k.o., dass ichs schlicht nicht schaffe, dann auch noch ne große Runde mit den Hunden zu gehen ... da gibt's dann pro Gruppe (Masha geht alleine, Dino und Bonny zusammen) nur die üblichen 15-20 Minuten zum Lösen durch den Wald und gut ist. Das halten die auch mal 2-3 Wochen lang aus, ohne dass die blöd werden oder übermäßig nerven.

    Grundsätzlich mal die Frage:

    Kommt der Hund zuhause gut zur Ruhe? Legt er sich ohne große Diskussionen auf seinen Platz und ruht? Ja? Dann ist alles ok und du brauchst gar kein weiteres Programm einbauen.

    Bei einem 10 Monate alten Hund find ich 3 h Spazierengehen schon echt viel :fear: Besonders wenn sie dann noch 2x 10-15 Minuten lang bespaßt wird. Das gibt's hier in dem Maßstab gar nicht, da wird gespielt, wenns uns grad passt. Der Große zergelt mit mir, die Omis dürfen Leckerli suchen - alle glücklich. Pro Tag gehen wir so im Schnitt 1-1,5 h spazieren ... die Zeit im Garten rechne ich da nicht ein, weil die Hunde da meistens sowieso tun dürfen, was sie wollen.

    Gezielte Auslastung/Beschäftigung gibt's bei mir bzw. für den Rüden eigentlich nur im Verein. Wir waren jetzt rund 2,5 Jahre lang im Rettungshundesport tätig, jetzt werd ich aber mit dem Dicken in den Schäferhundverein wechseln und ins IGP reinschnuppern.

    Rettungshundesport gabs einmal wöchentlich am Sonntag, IGP wird's bei uns mindestens 2x wöchentlich (Mittwoch, Freitag, ggf. noch Sonntag) geben. Ganz wie's uns passt. Abseits davon üben wir beim Spazierengehen mal die Kommandos, die wir im Alltag sowieso brauchen oder er darf Leckerchen suchen ... sowas eben.

    Den Ball würde ich weglassen und Spielzeug nur in Verbindung mit "Arbeit" (z. B. Sitz und Warten, du versteckst das Spieli, sie darf auf Kommando los und suchen) ausgeben. Zuhause darf sie 1-2 Spielis haben, mit denen sie sich selbst beschäftigen darf. Mein Rüde hat z. B. auch drei Plüschtiere und ein Kauspielzeug zur freien Verfügung rumliegen - fürs IGP bauen wir uns grad ein Zergelspielzeug als Superduperbelohnung auf |)

    Mit den rumliegenden Plüschis spielen wir manchmal auch zusammen, aber halt nur dann, wenn ich Bock drauf habe.

    Weniger ist mehr, finde ich, gerade wenn es dann regelmäßig sowieso zielgerichtete Beschäftigung gibt =)

    Würde ich dein Pensum hier jeden Tag durchziehen, würden die Omas sich gar nicht mehr bewegen (weil k.o.) und der Rüde wär nervlich völlig drüber :ugly:

    Terri-Lis-07 mit der Leine einen Würger machen. Um den Hals legen und das Ende mit dem Karabiner durch die Handschlaufe ziehen. Anders kriegst du einen Hund der nicht loslassen will nicht weg, da kannst noch so lang ziehen.

    Das ist mMn tatsächlich die einzig sinnvolle Option in so einem Fall. Geht aber auch nur dann, wenn die Hunde einigermaßen still halten und man eine Leine o. Ä. dabei hat.

    Das war auch die Option, die bei Dinos Beißvorfall Schlimmeres verhindert hat. Nur war es da nicht die Leine, sondern das Martingale-Halsband, das er zu dem Zeitpunkt trug. So eng gezogen wie möglich und dann die entstandene Schlaufe gedreht, bis er keine Luft mehr bekommen hat und zum Loslassen gezwungen war. Da muss man dann aber schnell reagieren und den Hund nach hinten wegziehen - gibt Hunde, die dann schnell Luft holen und wieder nachfassen.

    Ich versteh nicht, warum hier ständig ein Troll vermutet wird.

    Die TE hat Ratschläge bekommen, ihr wurde erläutert, dass sie mit den jetzigen Auflagen eigentlich verdammt viel Glück hat und hier sind sogar einige User der Meinung, dass man zumindest bei der jungen Hündin über eine MK- und Leinenbefreiung sprechen könnte. Thema ist doch somit quasi gegessen?

    Mein eigener Fall hat ja gezeigt, dass es manchmal blöder kommt als man überhaupt denken kann. Kann man das "ist bestimmt ein Troll!"-Geunke hier dann jetzt bitte mal einstellen? Das ist ja weder zielführend noch sonstwie konstruktiv.

    Davon abgesehen: meine 35 kg-Hündin hat soviel Haut, dass ich sie im Notfall auch daran im Nacken packen kann. Nur kann ich sie damit nicht wirklich wegzerren, weil mir der Hautlappen dann trotz oder wegen des vielen Fells recht flott wieder aus der Hand rutscht, wenn sie nach vorne gehen würde. Das ist bei kleinen, leichtgewichtigen Hunden vielleicht eine Möglichkeit, aber sonst ... Genau deshalb gehört mMn an jeden Hund mindestens ein Halsband. Meine zwei Großen tragen eins mit Griff, daran kann ich dann auch die Dicke festhalten, wenn die wegen ner Katze völlig aus dem Hemd springt. Würd ich die einfach im Nacken packen, würde sie mir davon und auf die Katze drauf flutschen :mute:

    Vor allem, wenn man mit dem Argument "hat ne verhältnismäßig große Körperoberfläche und ist sehr aktiv" nun ne Futtersorte für jede Kleinhundrasse rausbringen will ... ist das nicht irgendwie ... keine Ahnung, überflüssig?

    Reicht es nicht, das Futter "Kleinsthundragout" oder so zu nennen? |)