Beiträge von Karpatenköter

    Was macht ihr an eure Fenster, um Vögel vorm Dagegenfliegen zu schützen? :( :

    Ich hab immer noch die Hundenasenkunst am Fenster, die da seit Einzug dranpappt ... |) Zumindest im Wohnzimmer, woanders kommen die Hunde nicht dran. :ugly:

    Ansonsten hab ich da noch Fliegengitter dran und im Bad ein Sichtschutzrollo.

    Aber kriegt man so etwas auch in gebraucht?

    Wenn du gebraucht kaufst, müsstest du nur darauf achten, dass der Ofen auch die aktuellen Emissionsgrenzwerte einhält ... deshalb verkaufen viele jetzt ihren alten Ofen, weil der die neuen Richtwerte nicht mehr erfüllt. Irgendwie sowas.

    Ich kenne keine Hunde mit Deprivation ( nennt man das so).

    Mir kam nur der Gedanke, weil du beschreibst, dass Dino immer und immer wieder das selbe Muster zeigt, als könne er nicht dazu lernen. Das wäre ja ein Symptom.


    Wenn er immer Angst vor etwas hat… und das bleibt bestehen, dann wäre es das nicht. Treppen, da haben ja viele ein Problem mit.

    Aber wenn er immer und immer wieder draußen diese Angst vor Dingen hat, finde ich das schon auffällig.

    Also früher, als ich ihn noch nicht so lange hatte, war das wesentlich intensiver. Da hat er auch länger gebraucht, um sich selbst an z. B. einen Schrotthaufen ranzutrauen, heute geht das schon viel schneller und er hält sich auch nicht mehr soo lange damit auf. Er ist vorsichtig, guckt und wufft, ja - aber er hat (glaube ich) schon verstanden, dass ihn der Schrotthaufen nicht frisst. Der liegt halt sonst nie auf unserer Gassistrecke, ist damit ungewohnt und ungewohntes ist für Dino erstmal gruselig. Wenn er sich das aber in Ruhe angucken darf, wird aus einem ":shocked:" ein ":ka:" und es geht ganz entspannt weiter.

    Zeugen, anschauen, schnüffeln und beruhigen funktioniert aber als solches gut.

    Dann würde ich das einfach so beibehalten. Du nimmst seine Angst wahr und ernst, gehst zusammen mit ihm da hin und lässt ihn erkunden, was das denn nun ist - weil/wenn er das möchte. Das tut der Selbstsicherheit gut und zeigt ihm auch, dass er sich auf dich verlassen kann, du lässt ihn in der Situation ja nicht alleine.

    Ich wollte nur wissen, ob man da nicht eher auf weitergehen ohne "Drama" bestehen müsste.

    Was sagt dir denn dein Bauchgefühl?

    Ich persönlich würde den Hund immer gucken und erkunden lassen, wenn es sich anbietet. Klar gibt's Momente, in denen man nicht die Zeit dafür hat, da würd' ich dann einfach den Hund auf den Arm nehmen und dran vorbei tragen. Das mach ich mit Dino, wenn wir am Garten seines Erzfeindes vorbei müssen. Dino regt sich immer furchtbar auf, wenn der Hund im Garten ist und bellt - dabei springt er natürlich auch in die Leine ... nehm ich ihn aber schon ein Stück vor dem Garten auf den Arm und trag ihn vorbei, bleibt er selbst beim Gebell völlig entspannt und unbeeindruckt.

    Wenn Handlung X sich für dich gut anfühlt UND für deinen Hund gut funktioniert, würd' ich dabei bleiben. Das Bauchgefühl ist manchmal der beste Ratgeber.

    Deutet das nicht auf eine leichte Art der Deprivierung hin, wenn erwachsene Hunde das noch zeigen? ( Edit: in dem Ausmaß….kenne ich eigentlich nur bei Hunden in der Entwicklung)

    Wenn du Dino meinst: kann sein, dass da ne leichte Deprivation vorliegt. Er hat ja mehrere Baustellen und ist vom Wesen her nicht super stabil, da würde mich sowas nicht überraschen.

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    Beim Mantrailing hatten wir eine Zeit lang ja auch das Problem, dass er nicht durch offenstehende Tore durch wollte bzw. gar nicht verstanden hat, dass der Trail da weiter geht. Wir haben das immer mal wieder gezielt trainiert und bestätigt, wenn er ein Tor o. Ä. erkundet hat, selbst wenn der Trail da nicht weiter ging - jetzt isses bei ihm kein "Oh mein Gott, was soll ich bloß tun, Hilfe, hier geht es nicht weiter!" mehr, sondern eher "Ahhh... Ein Tor. Da geht es weiter, aaaaber ich bin lieber vorsichtig ...". Dass er jetzt jedes Tor kurz abcheckt, das am Trail liegt - geschenkt. Es macht ihm keine Angst mehr und er geht neugierig hin, was will ich mehr =)

    Was ihm aktuell noch sehr schwer fällt, sind Trails treppab. Besonders, wenn die Treppenabgänge nicht besonders breit sind und er auch nicht sehen kann, wie es weiter geht. Das hatten wir beim vorletzten Training und er ist dann echt ausgestiegen. Ich bin vorangegangen, hab ihm die VP (saß direkt ums Eck) gezeigt und dann hat er sich ganz ganz vorsichtig die Steinstufen runtergetraut. Hat aber sicher noch gut 2-3 Minuten gedauert, bis er in der Situation entspannt seine Futterbox leerschlecken konnte. Er hat da definitiv irgendeine Macke. Dino halt.

    Wenn es deinem Hund hilft, sich das gruselige Ding zusammen mit dir anzusehen, dann passt das doch.

    Mein sechsjähriger Rüde ist da genauso - gruselige Dinge an unseren Gassirouten werden erstmal wuffend sondiert. Er bewegt sich geduckt und vorsichtig darauf zu, wufft dabei weiter - ich stehe/knie daneben, lass ihm dabei den Fluchtweg nach hinten frei und inspizier zusammen mit ihm das gruselige Ding. Sobald er dann begriffen hat "Ach, das ist nur ein Stuhl, den jemand zum Sperrmüll rausgestellt hat" ist's wieder gut ... |)

    Wichtig wäre mir wirklich nur, dass der Hund lernt: meine Ängste werden wahr- und ernst genommen. Wenn er von sich aus darauf zu geht, lass ich meinen Hund die Dinge untersuchen - in Ruhe! - wenn er aber deutlich zeigt, dass ihm das gerade viel zu gruselig ist, darf er aus der Ferne gucken und wir gehen einfach weiter. Ganz ruhig, ohne großes Theater.

    Das Wuffen find ich übrigens okay, er sagt dir damit ja nur "Da ist irgendwas".

    Bei uns passiert das zu jeder Tageszeit, aber Dinge, die wir z. B. erst auf der letzten Runde in der Dunkelheit sehen, sind halt gruseliger. Weil ist ja dunkel und man sieht nicht mehr so viel usw.

    Ich hab aber auch schon mal tagsüber einen Haufen Metallschrott streicheln müssen, damit Herr Hund merkt, dass man davor keine Angst haben muss :lol:

    Schnäppchen ! 5.500 Euro sind doch ein Witz bei dieser langen und intensiven Ausbildung!! :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/scha…ent=app_android

    Zitat

    Mila ist eine unkastrierte holländische Schäferhündin, ca. 7 Monate alt & seit Ende 2021 intensiv trainiert in Unterordnung - Bellt jedoch noch bei Sichtung von anderen Hunden bei Spaziergängen

    noda_flake Hah, gefunden. War vor genau 4 Seiten schon mal hier drin :ugly: