Ich hab am Anfang erstmal stinknormales Mittelklasse-Trockenfutter gekauft. Glaube, Happy Dog oder so. Nimm irgendwas, wo der Fleischanteil nicht so schrecklich hoch ist, sondern sich halbwegs die Waage mit dem Getreideanteil (meinetwegen auch Kartoffeln) hält. Und dazu dann halt ne bunte Auswahl der Discounter-Nassfutter-Sorten.
Umstellen kannst du später immer noch, mach dir da jetzt nicht so'n Kopf drum.
Mein erster Hund kam von einer Pflegestelle in DE, da hab ich (wie oben beschrieben) einfach irgendwas gekauft, was meinen Ansprüchen genügt hat. Hat er gut vertragen und gern gefressen.
Meinen zweiten Hund (Dino) hab ich von privat übernommen, die haben mir auch sein Futter mitgegeben (Orlando vom Lidl, meine ich?) - hat er dummerweise absolut nicht vertragen, weil Futtermittelallergiker. Wusste nur keiner
Das kann euch auch passieren, ganz egal, wie hochwertig das Futter ist. Aus dem Grund kauf ich bei neuen Hunden auch erstmal nix Besonderes, sondern stinknormales Hundetrockenfutter. Weil: umstellen kann ich im Zweifelsfall immer.
Hund Nummer 3 kam aus dem Tierheim, da hab ich auch wieder zu Trockenfutter gegriffen. Wieder Happy Dog, aber halt für Senioren, weil Bonny schon 12 war, als sie bei mir eingezogen ist. Weil sie echt schrecklich entzündete Zähne hatte, wollte sie am Anfang nicht so recht fressen und daher gab's dann eben Nafu (und recht zügig eine ausgiebige Zahnsanierung...). Bonny vertrug bis zu ihrer Bauchspeicheldrüsenentzündung alles mögliche, jetzt bekommt sie halt bewusst fettarmes Futter und fährt damit ganz gut.
Hund Nummer 4 kam direkt aus dem Ausland und hat nur kurz auf einer Pflegestelle gelebt, weil ich sie nicht direkt zum Transporttermin abholen konnte. Die hat auch erstmal das bekommen, was halt da war (auf der Pflegestelle) und bei mir gab's dann eben erstmal das, was Bonny auch bekommen hat. Pupsnormales Seniorentrockenfutter. Fand Masha geil.
Ich hab sie aber relativ zügig auf Diätfutter umgestellt, weil sie mit 46-47 kg bei 70 cm Schulterhöhe einfach MASSIV übergewichtig war ![]()
Jetzt teilen sich die beiden älteren Damen wieder das gleiche Trockenfutter - da kauf ich meistens als Grundlage Bosch Senior, ab und zu gibt's auch mal ne andere Sorte. Wichtig ist mir bei den Omas halt nur, dass das Futter möglichst fettarm ist. Masha muss Futter nur angucken und geht schon auf wie ein Hefeteig, Bonny verträgt dauerhaft leider nur sehr wenig Fett.
Du siehst: am Anfang ist günstiges Futter immer eine gute Wahl. Wenn man Pech hat, muss man nach Ankunft des Hundes erstmal auf eine spezielle Sorte umstellen und dann hat man da nen teuren Sack Futter rumstehen, den man (erstmal) nicht verfüttern kann.
Kurzum: kauf erstmal günstiges Hundefutter aus dem Mittelklassebereich und schau, wie's der Hund verträgt. Und mach nicht so ne Wissenschaft draus. Investier das Geld lieber in Nervennahrung für dich - die Umstellung von "kein Hund" auf "ein Hund" ist manchmal ziemlich anstrengend für den Menschen ![]()