Ich würd auch erstmal symptomatisch gegen die Übelkeit arbeiten. Wenn die wegfällt, merkt Hundi ja schon, dass das Autofahren nicht sooooo schlimm ist. Das Autofahren ansich würd ich aber sehr kleinschrittig aufbauen und, wenn möglich, immer mit was Tollem verknüpfen. Vielleicht fahrt ich einfach mal öfter mit dem Auto in die Pampa und geht dann da Gassi oder so.
Mein Rüde hatte ja auch lange Zeit massive Probleme mitm Autofahren - nicht, weil ihm übel wurde, sondern weil er schlichtweg Angst hatte.
Schritt 1 war, erstmal alle Autofahrten zu vermeiden, sofern möglich. Hieß dann halt, dass wir mit den Öffis zum Tierarzt sind, wenns notwendig wurde...
Schritt 2 war dann simultan, ihm das Auto langsam schmackhaft zu machen. Nachm Gassi z. B. durfte er ins Auto klettern und auf der Rückbank Kekse futtern (sofern er ruhig war).
Schritt 3 hat stark auf Schritt 2 aufgebaut. Wenn Hundi über mehrere Versuche hinweg im Auto ruhig blieb, geht dann mal der Motor an, aber das Auto bleibt stehen. Gibt dann natürlich wieder Kekse... 
Glaub, den Rest kannst du dir denken. Es war bei Dino halt ziemlich kleinschrittig, aber ab einem gewissen Punkt konnten wir dann auch recht problemlos Auto fahren - vorausgesetzt, er saß auf der Rückbank. Im Kofferraum wurde er panisch, aus Boxen wollte er ausbrechen. Irgendwann gabs dann, weil neues Auto, ein Heckgitter mit Trenner usw., und DAS fand Dino dann total cool. Da gabs keine Panik, keine Aufregung, nix.
Kurzum: ja, die Erwartungshaltung "ich muss ins Auto, also fahren wir bestimmt gleich weg, oh Gott" rausnehmen. Das Auto wird erstmal nur zu nem Ort, an dem ihr zusammen chillt. Oder so. Damit er halt merkt, dass das Auto gar nicht so schlecht ist und man sich auch nicht aufregen muss, wenn man einsteigen soll.