Beiträge von Karpatenköter

    Gestern auf dem Hundeplatz:

    zwei LZ-DSH in grau gewolkt, einen LZ-DSH, der aussieht wie Takeo von @Zweizylinder, eine Hand voll HZ-DSH, und eine 8-monatige LZ-Hündin in fast komplett schwarz.

    Beim vorletzten Training: eine schwarze Riesenschnauzer-Hündin :herzen1:  Terri-Lis-07 Jetzt weiß ich, warum du Schnauzer so toll findest. Die sind einfach hübsch und wie die Hündin gearbeitet hat - boah, die hatte für nichts und niemanden außer ihrer HF Augen. So ein toller Hund :herzen1:

    Heute haben wir noch gar nix gesehen, aber heute ist auch Ruhetag |)

    ordentlich ausgepowert

    Auch Zuhause versuchen wir es mit diversen Kommandos, Suchspielen etc. aber da wird er schnell ungeduldig und verliert das Interesse.

    Er reagiert sogar wie eine Formeleins, wenn er vorher ausgepowert wird und ich eine halbe Stunde später mit dem Kinderwagen einkaufen möchte, dann ist es plötzlich so als ob wir nie draußen wären

    Kann es sein, dass ihr auch einfach zu viel mit ihm macht?

    Was meinst du denn mit "ordentlich auspowern"? Wie sieht das bei euch aus?

    Habt ihr das langsam aufgebaut, nach und nach gesteigert oder war das von 0 auf 100?

    Durfte er immer selbst entscheiden, wann er genug hatte oder habt ihr ihn dann auch mal frühzeitig wieder angeleint und "so, genug ausgepowert" - Schluss war?

    War das immer irgendwie zielgerichtet oder "mach mal"?

    Auch wenn - oder gerade weil - er ein Husky und damit ein Arbeitshund ist ... mehr oder weniger ... die Balance aus Beschäftigung und Ruhezeiten ist extrem wichtig.

    Wenn der Hund jeden Tag 2 h Action plus x Stunden Gassi hat, dazu zuhause dann noch die Kids rumrennen und ständig irgendwas ist - dann dreht der irgendwann durch, weil der nicht genug Ruhe kriegt.

    Nur so'n Gedanke, weil das auch bei anderen Hundehaltern öfter mal ein Thema ist.

    Ich bin ehrlich zu dir: langfristig betrachtet muss ein Hund von beiden gehen, damit beide! händelbar werden. Der eine bei dir, der eine woanders. Vielleicht auch irgendwo auf einem Hof?

    Ich hab hier auch einen Rüden (Tierschutzhund, 6 Jahre, unkastriert), der bei Besuch weggesperrt werden muss, weil er den angreift. Den ich im Alltag sichern muss, weil er bereits ohne triftigen Grund zwei (!) kleine Hunde angegriffen hat, weil er im Wald meinen Vermieter gestellt und verbellt hat ...

    Wenn ich mir den in zweifacher Ausführung vorstelle - boah ich würd durchdrehen. Einer von der Kategorie reicht echt. Dabei ist der ne halbe Portion mit seinen 15-16 kg |)

    In meinem Alltag ist der Dicke echt super, ich hab den sehr sehr lieb und kann mir eigentlich keinen besseren Hund vorstellen. Er ist verschmust, geht gerne mit mir Gassi, wandert mit mir, ist für jeden Hundesport zu haben und ach, er ist einfach toll - aber er ist auch anstrengend und es gab Zeiten, da hab ich sehr intensiv über Abgabe nachgedacht. Mehrfach.

    Wie sieht denn euer Alltag aus, was machst du außer Gassi mit den Hunden?

    Ich glaube, der Besuch eines Schäferhundvereins wäre für dich nicht verkehrt. Zum einen, weil die Leute sich da offensichtlich mit Gebrauchshunden auskennen, auch mit den schwierigeren Kandidaten, zum anderen, weil dir und beiden Hunden gezielter Hundesport gut tun würde. Das stärkt nicht nur die Bindung und das Vertrauen zueinander, sondern macht im Idealfall beiden - dir und dem Hund - Spaß. =)

    Über den Sport lernst du auch, den Hund zu lesen und (später auch) in hoher Trieblage noch sauber zu führen.

    Der Hund lernt, seine Instinkte zu kanalisieren und gezielt einzusetzen, wenn du ihm das OK dafür gibst. Er lernt, dass er sich auf dich verlassen kann, dass Arbeit mit dir zusammen das Beste überhaupt ist. Das wäre ein Win-Win für euch alle.

    Schäferhunde möchten eine Aufgabe haben. Wenn sie keine zugewiesen kriegen bzw. nicht gemeinsam mit dem Besitzer einen "Job" haben, suchen sie sich eine Aufgabe. Nur ist die selten gesellschaftlich vertretbar - z. B. wird Besuch nicht mehr aufs Grundstück gelassen, der Hund "verteidigt" den Besitzer beim Gassi gehen vor allem möglichen usw.

    Zusätzlich zum Sport solltest du definitiv langfristig mit einem guten Trainer arbeiten. Eventuell können dir die Vereinsleute jemanden empfehlen. Oder die User hier, wenn du verraten magst, aus welcher Ecke Deutschlands du kommst.

    Edit: zum Thema Maulkorb schreib ich dir später was, bin grad noch unterwegs.

    Ich habe zwei Kinder und muss diese vorher fertig machen damit wir mit dem Hund rauskommen. Aber sobald ich damit anfange mich oder die Kinder anzuziehen dreht er vollkommen am Rad. Er jault, springt und dreht sich und bellt extrem auf. Das geht so lange bis wir endlich vor der Tür sind.

    Was macht er, wenn du die Kinder nicht fertig machst (bzw. dein Lebensgefährte/Freund, du schreibst hin und wieder "wir")?

    Sind die Kinder beim Anziehen ruhig oder wird gehibbelt?

    Du schreibst weiter unten, du hast dir öfter mal Jacke und Co. angezogen, ohne das Haus zu verlassen, wie hat er darauf reagiert, wurde es besser oder schlimmer?

    Trägt er Halsband oder Geschirr oder beides?

    Wie lange geht ihr im Schnitt spazieren? Kann er auch mal irgendwo "die Beine strecken" und Energie ablaufen?

    Seit wann besteht genau dieses Problem?

    Was macht er, wenn du bei dem kleinsten Anzeichen von Aufregung die Gassivorbereitung abbrichst?

    Das würde ich erstmal im kleinen Rahmen testen, sprich du ziehst dich ohne großes Tohuwabohu an und sobald er auch andeutet sich aufzuregen, brichst du das ab und machst was anderes, völlig langweiliges (z. B. bisschen Abwasch von Hand).

    Gäbe es alternativ die Möglichkeit, ihn mit einem Kauteil solange zu beschäftigen, bis die Kinder fertig angezogen sind und er nur noch angeleint werden muss?

    Dieses Problem ist seit ca. einem halben Jahr so akut und auch hier hat sich nichts verändert.

    Bezieht sich das nur auf die Ressourcenaggression?

    Weil Kinder anwesend bzw. der Auslöser sind, würde ich da mal einen Trainer drübergucken lassen. Da auf die Ferne irgendetwas zu raten, halte ich für zu waghalsig, weil man die Situation selbst ja nicht sieht ...

    Ihn draußen zu trainieren funktioniert weder mit Futter (nichmal Leberwurst) noch mit Spielzeug. Er ist einfach extrem auf draußen fixiert. Auch Training zuhause klappt einfach nicht

    Ganz ganz blöd gefragt: wie trainiert ihr? Zwischendurch mal ohne "Ritual" ein bisschen Sitzplatzpfote oder könnt ihr irgendeine Art Ritual etablieren, um ihm zu zeigen "jetzt üben wir"?

    Das muss nix Großes sein. Hier ist's zB so, dass im Regal beim Sofa die Hundeleckerli gelagert werden. Da steht auch ein Schraubglas mit Leckerli fürs üben im Haus. Wenn ich das nehme und zur freien Fläche vor dem Sofa gehe, wissen die Hunde "ah, jetzt machen wir was" - und dann gucken alle drei auch aufmerksam zu mir.

    Konntet ihr früher irgendwann mal indoor mit ihm trainieren? Wenn ja, was hat sich zu damals verändert?

    Draußen ist viel los. Manchen Hunden fällt es schwer, sich draußen sofort auf ihren Menschen zu konzentrieren, wenn da so tolle Ablenkungen wie Duftspuren von Wild und anderen Hunden, Müll, Umweltgeräusche usw. sind. Daher wird immer geraten, Dinge wie Sitz und Platz erst in einem ruhigen Umfeld, z. B. zuhause im Wohnzimmer, aufzubauen. Das verlagert man erst dann nach draußen, wenn die Grundlagen im Wohnzimmer schon gut funktionieren. Die Trainingseinheiten hält man dabei aber kurz.

    Ich würde da wie bei einem Welpen arbeiten, sprich richtig einfache Sachen in richtig kurzen Einheiten.

    Name sagen, Hund guckt zu dir, Keks. Name, Hund guckt zu dir, Keks.

    Dein Hund ist ja nun schon älter und kennt seinen Namen, daher sollte ihm genau das eigentlich leicht fallen - eigentlich.


    Nochmal die Frage: gesundheitlich ist er von A-Z gründlich durchgecheckt? Also auch Röntgen etc?

    Ich würde ausschließen wollen, dass er Schmerzen hat oder Ohren/Augen nicht mehr so gut funktionieren, besonders wenn die Probleme erst seit einem halben Jahr (?) bestehen.

    Erstaunlich viele Leute, die weder Drogendealer/-junkies noch lebensmüde sind ... achja, Touristen sind das auch nicht, sondern einfach nur Anwohner, die sich nachts die Beine vertreten möchten. Die lieber die Abkürzung durch den Park nehmen, weils einfach kürzer ist.

    Nicht jeder Park in Berlin ist so schlimm wie der Görlitzer Park :roll:

    Welchen würdest du denn zum nachts alleine joggen gehen empfehlen? Ich bin gespannt.

    Nach Umfrage im Berliner Freundeskreis (zwischen 20-50 Jahre alt, sowohl männlich als auch weiblich, überwiegend keine Hundehalter):

    - Kienbergpark

    - Wuhlheide

    - Russ. Ehrendenkmal

    - div. andere, kleine Parks zwischen Wohngebieten

    Zum Thema, weils mir vorhin eingefallen ist...

    Wir haben im Büro hin und wieder Chefs Hündin zu Gast. Meistens liegt die bei Frauchen am Platz herum, manchmal läuft sie aber auch durch unsere Büros und guckt, was los ist. Nun muss man bei ihr aber aufpassen, weil sie schnappt, wenn man zu schnell an ihr vorbei geht ... ich hab das einmal nicht bedacht und so hat sie nach mir geschnappt und dabei auch meinen Unterschenkel erwischt. Zu sehen war nix, gab keinen blauen Fleck o. Ä., aber ich hab mich natürlich erschrocken |)

    Seitdem bin ich vorsichtiger, wenn sie da ist und ich zB mit Papierkram an ihr vorbei muss. Da drossel ich mein Tempo dann, lass sie gucken, laufe möglichst mit großer Distanz an ihr vorbei und wenn sie an mir vorbei läuft o. Ä., dann warte ich lieber bis sie etwas mehr Abstand zu mir hat und geh dann weiter.

    Ich hab ja nun selbst einen Hund, der mich auch schon gebissen hat. Bei dem stört mich das null, weil ich ihn kenne und weiß, dass das Ausnahmen waren.

    Bei einem Hund, zu dem man so eigentlich keinen näheren Kontakt hat, weil man den nur alle paar Tage mal auf der Arbeit sieht - ja, da ist das was anderes, da ist mir dann auch nicht sooo wohl dabei. Aber ich weiß, wieso weshalb warum sie schnappt und wie ich das verhindern kann. Und das ist schon mal viel wert. =)

    Ich kann mir vorstellen, dass seine Schmerzen schlimmer geworden sind und er sich deswegen zurück zieht? Wie ist er denn tagsüber drauf?

    Du könntest ihn vom TA durch checken lassen, vielleicht einen Geriatrie Check machen?

    Donna schläft Nachts auch alleine im Wohnzimmer. Sie wandert Abends ins Schlafzimmer, und wenn dann der Mann ins Bett geht, geht sie ins Wohnzimmer. Sie will anscheinend wirklich alleine sein, wenn sie im Tiefschlaf ist. Das hat sie aber von Anfang an so gemacht, deswegen ist es schon ungewöhnlich, dass Takeo jetzt erst so entscheidet.

    Tagsüber verhält er sich wie immer.

    Abends nimmt man Schmerzen eher bzw. intensiver wahr, deshalb hat man z. B. auch eher abends Rücken- oder Knieschmerzen usw. Tagsüber ist der Geist ja mit Arbeit, Umgebung, Haushalt etc beschäftigt, da hat der Körper gar keine "Zeit" für Schmerzwahrnehmung.

    Masha bekommt ihre zweite Schmerztablette deshalb auch abends, damit sie schmerzfrei schlafen gehen kann.

    Geht er denn freiwillig in die Räume, wenn du ihn rufst?

    Hmmh, dann bin ich auch ratlos.

    Hast du die App Google Photos?

    Wenn du die automatische Sychronisation aktiviert hast, werden auch Videos automatisch in die Cloud geladen. Da kannst du dann einen Link erstellen lassen, der zu genau diesem Video führt und musst gar nichts mehr selbst hochladen, dich auch nicht mit verzerrten Videos usw. herumschlagen.


    Kennt jemand so ein Verhalten?

    Takeo mag plötzlich nicht mehr im Schlafzimmer schlafen. Normalerweise geht er immer mit schlafen, aber seit 3 Tagen nicht mehr.

    Wir haben nichts verändert Er schläft im Wohnzimmer auch genau so unruhig wie sonst im Schlafzimmer.

    :ka:

    Vielleicht irgendein Geräusch, das ihm nicht gefällt/ihn stresst? Oder Schmerzen o. Ä.?

    Bonny hat wegen ihrer Zahnschmerzen mal ne ganze Weile lang die Küche gemieden wie die Pest und hat auch die Flucht ergriffen, wenn sie zur Fütterung in die Küche gerufen wurde. Ihren Futternapf hat sie dann übrigens auch gemieden, den mussten wir erst wieder "schön" trainieren ...

    Aber wer geht denn nachts alleine in einem Berliner Park spazieren?

    Erstaunlich viele Leute, die weder Drogendealer/-junkies noch lebensmüde sind ... achja, Touristen sind das auch nicht, sondern einfach nur Anwohner, die sich nachts die Beine vertreten möchten. Die lieber die Abkürzung durch den Park nehmen, weils einfach kürzer ist.

    Nicht jeder Park in Berlin ist so schlimm wie der Görlitzer Park :roll: