Beiträge von Karpatenköter

    Danke für deinen Erfahrungsbericht bzw. deine Gedanken. Dann lieg ich mit meinem Bauchgefühl ja nicht so daneben...

    Sie meinte wohl damals, als sie bei uns fürs Seminar da war, auch, dass sie uns gerne prüft, damit wir geprüfte Hunde vorweisen können. Ich denk mir da nur meinen Teil bei.

    Eine unserer Trailerinnen macht demnächst (schätze, im Herbst oder so) eine oder zwei "Prüfungen" bei Jenny, ich glaub das sind diese Challenges.

    Ich selbst bin aktuell nicht auf der Suche nach Seminaren, dazu fehlt mir auch das Geld - und ich bin mir im Moment auch nicht sicher, ob ich Mantrailing mit Dino weiter machen möchte. Primär wegen dem internen Gedöns bei uns :muede: Mit Dino komm ich ja auch in keiner "richtigen" Staffel unter (aus verständlichen Gründen). Seit ein paar Wochen sind wir ja auch im Schäferhundverein und machen da IGP (bzw fangen damit an) ... das macht mir im Moment mehr Spaß als MT :tropf:

    Hm, ich würd den Zwischenschritt mit der Einliegerwohnung überspringen und sie gleich mit den Katzen vertraut machen. Die gehören ja zu ihrem späteren Leben bei euch dazu.

    Beim ersten Zusammentreffen würde ich die Hündin aber zur Sicherheit mit einer kurzen Hausleine sichern, damit ihr ggf. eingreifen könnt.

    Wenn die Katzen sich bewegen und die Hündin ruhig bleibt, könnt ihr sie belohnen. Aber: Fixieren, sprich Anstarren der Katzen ist nicht ok! Kurz angucken und dann wieder woanders hin ist gut.

    Ich hab auch mal eine junge Schäferhündin aufgenommen und die fand die Katze am Anfang eher langweilig. Die war halt da. Nach und nach hat sie aber probiert, ob man mit der Katze "spielen" kann (war natürlich kein Spiel!) - und da muss man dann eingreifen. Die Katzen sind für den Hund tutticompletti tabu. Ebenso deren Liege-, Klo- und Futterplätze.

    Andersrum hat aber auch der Hund für die Katzen tabu zu sein (dito Futternapf, Hundeliegeplätze usw.).

    Zusätzlich könnt ihr Kindergitter in die Türen klemmen, um den Katzen sichere Räume zu bieten, in die der Hund nicht ohne Weiteres reinkann. Entweder springen die Katzen dann drüber oder sie passen durch die Gitter.

    Magst du verraten, ob die Schäferhündin aus dem Tierschutz kommt oder ein Rückläufer vom Züchter ist? Oder wird sie von "privat" verkauft? In letzterem Fall wäre ich nochmal vorsichtiger ... meine Schäferette kam in ähnlichem Alter von privat. Die hat bei einem älteren Ehepaar gelebt und kannte außer dem heimischen Garten quasi nichts - nicht mal Halsband und Leine. :muede:

    In der ersten Zeit würde ich die Tiere aber definitiv sicher voneinander trennen, wenn ihr kein Auge auf die Hündin haben könnt! Alles andere ist viel zu gefährlich. Sei dir bewusst, dass das durchaus auch Monate dauern kann, bis die Hündin weiß "Katzen = tabu".

    Wieso, sind doch Ratten und keine Hunde. Für Ratten gibt es keine Leinenpflicht.

    Wo du Recht hast ... :pfeif:

    Ich glaube, ich hab bisher genau einen Hund (bzw ein Foto davon) gesehen, bei dem mir ein "Oh Gott ist der hässlich" rausgerutscht ist. Der wurde aber auch zum "hässlichsten Hund der Welt" gekürt, ist schon ewig her :ugly:

    Mir ist's aber auch noch nicht passiert, dass ich negative Kommentare zum Aussehen meiner Hunde bekommen habe.

    Dino hat ganz oft Komplimente wie "Der ist aber hübsch", "Der guckt ja lieb" usw. bekommen. Obwohl er dabei dann gerne an der Leine explodiert ist, weil er damals nicht damit umgehen konnte, dass wildfremde Leute etwas zu mir/ihm sagen, wenn er dabei ist. Das kommt heute quasi gar nicht mehr vor. Früher wurde dann oft ein "Oh, der ist aus dem Tierschutz, oder?" nachgeschoben und man ist schnell weiter :tropf:

    Masha hat "ein schönes Gesicht" und Bonny ... da setzt bei vielen Leuten irgendwie erstmal der Verstand aus |) Weil: ein Schäferhund auf Dackelbeinen, wo gibt's denn sowas? Bonny ist in vielen Fällen "eine lustige Mischung" oder "oh Gott, wie süß bist DU denn?!" xD

    Wenn, dann wurde eher das Verhalten meiner Hunde negativ beurteilt.

    Dino ist "nicht ganz klar im Kopf", "wird irgendwann mal jemanden zerfleischen", oh und außerdem "ist der doch eine Bestie". Die erste Aussage kam von einem befreundeten Hundehalter (mit einem "Ich glaube, ..." davor). Die Aussage find ich ok, denn die wurde sachlich geäußert, nachdem man Dino kurz kennengelernt und er sich auch nicht von seiner besten Seite gezeigt hat.

    Die anderen Aussagen kamen von meiner Mutter und ja, die haben mich dann schon etwas getroffen ... ich mach ihr da aber auch keinen Vorwurf. Sie hat Angst vor Hunden, besonders vor Dino :verzweifelt: und egal wie oft ich ihr erkläre, dass Dino durch ihre Angst verunsichert ist und daher nochmal extremer reagiert, es ändert nichts an ihrer Haltung. Das ist für mich aber ok, denn wenn ich Fotos von unseren Touren schicke oder davon berichte, was wir machen, ist sie immer höflich interessiert und respektvoll. Da darf sie den Dino dann ruhig als irre Bestie abspeichern =)

    Stört es dich, wenn jemand deinen Hund hässlich findet?

    Mir ist das so latte, ich kann das gar nicht in Worte fassen. :D

    Wichtig ist doch, dass ICH meinen Hund schön/hübsch/süß finde.

    Dinos Kopf ist zu klein, er hat kugelrunde Chihuahua-Glubschaugen, die Rute ist ein bisschen zu kurz geraten, er könnte mehr Fell am Bauch haben... Trotzdem isser mein Hübschi. Weil es halt einfach im Gesamtbild passt. Ist halt der Dino. Der hat halt n kleinen Kopf mit Chihuahua-Augen. :herzen1:

    Bonny ist kompakt, kurz- und krummbeinig, hat einen sehr markanten Brustkorb und einen vergleichsweise großen Kopf.

    Mir egal: sie ist das süße kleine Ömchen, das Tutwirklichnix-Tier, meine kleine schwarze Maus. Sie ist halt einfach der Bonsaischäfi und genau richtig so, wie sie nunmal ist.

    Dass der lange Rücken prädestiniert für Bandscheibenvorfälle ist, die krummen Beine sicher schon Arthrose haben und sie allgemein kein physiologisch gesunder Hund ist: mir wurscht. Es schränkt sie (noch) nicht gravierend ein, sie ist fit und flitzt trotz ihres Alters super gerne über die Wiese. Auch im Sommer.

    Masha ist ein Riesenvieh, viel zu groß für eine Hündin, und sieht, obwohl sie mittlerweile 15 kg abgenommen hat (von 47 auf 32 kg), einfach immer noch fett aus. Ihre Hüfte ist sichtbar schief, sie hat an einer Pfote nur 2 Zehen, hat Schlabberlefzen und zuviel Haut am Hals, ihre Ohren stehen gar nicht bzw. nur halb und schlackern daher immer rum und ja, ich find sie jetzt nicht herausragend hübsch - aber ich hab sie trotzdem lieb. Sie ist trotzdem liebenswert, trotz der sichtbar schiefen Hüfte, der kaputten Pfote, trotz der schlabbernden Haut am Hals ...

    Sollen die Leute meine Hunde ruhig hässlich finden. Über Geschmack lässt sich streiten. Wichtig ist doch, dass ich mich mit der Optik meiner Hunde arrangieren kann.

    Legst du irgendeinen Wert darauf oder ist dir das egal?

    Solange der Hund durch seine optische Erscheinung keine gravierenden, dauerhaften bzw. nur schwer verbesserbaren Einschränkungen hat, ist mir das eigentlich egal.

    Natürlich hab ich gerne einen Hund, den ich jeden Tag anschaue und "boah, du bist sooo hübsch" denke. Aber das ist doch völlig wertlos, wenn der Hund durch seine Optik einfach kein Hund sein kann, weil er nicht rennen oder ausdauernd schnüffeln kann...

    Verletzt dich die Aussage "hässlich"?

    Nö. Ich würd schräg gucken, weil jemand meint, meinen Hund vor mir als hässlich zu bezeichnen, aber ... Wie oft denk ich mir, dass der Molosser mit den unzähligen Hautfalten im Gesicht hässlich ist? Öfter als ich zugeben mag sicherlich. Aber ich sprechs nicht aus. Weil ich weiß, dass manche da empfindlich sind.

    Und es gehört sich auch nicht, jemandem ins Gesicht zu sagen "Ey, das Tier, das du liebst, ist voll hässlich!". Macht man einfach ned.

    Mein Tipp: spar dir und deinem Hund diese Leinenkontakte. Viele Hunde haben keinen Bock auf sowas und wenn sich dann doch mal ein netter Kontakt entwickeln sollte, werden die Hunde durch die Leine in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

    Und wenn die sich dann doch nicht grün sind, lieber Abstand wollen - können sie nicht auf ausreichend Distanz gehen, weil man ja an der Leine hängt... schon hat man eine schöne Beißerei an der Leine.

    Hier gibt es nur nach Absprache Kontaktaufnahme an der Leine. Meistens mit Hunden, die wir eh schon kennen.

    Fremde Hunde dürfen gar nicht an meine Hunde ran, wir gehen erstmal ein Stück zusammen. So können beide Hunde auf Distanz erstmal gucken, wer das jetzt ist, ob man sich sympathisch ist usw. ... und wenn beide Hunde dann entspannt ihr Ding machen, vielleicht auch schon gemeinsam am gleichen Grashalm schnüffeln, dann mach ich die Leine auch ab bzw. häng die Schleppleine ans Geschirr, damit der Hund mehr Raum hat.

    Hat so bisher immer gut funktioniert. Wenn man einander sympathisch war, konnten die Hunde miteinander agieren und spielen, wenn nicht, beließ man es halt beim gemeinsamen Spazierengehen. Ab und an wurde mal geschaut, wo der andere Hund ist, aber sonst war die Umwelt wesentlich interessanter ...

    Such dir Hundehalter mit souveränen, ausgeglichenen Hunden und verabrede dich mit denen zum gemeinsamen Gassi. Davon hat dein Hund wesentlich mehr als vom "Hallosagen" bei Zufallsbegegnungen an der Leine.

    Wenns etwas älter sein darf, möcht ich den Dacia Logan MCV (bis 2013) einwerfen.

    Den da: https://images.app.goo.gl/uS4JGEjnm3hFaXXW9

    Ich fahr den ja selbst und da hast du wirklich viel Platz für Hunde samt Hundezeug im Kofferraum. Bei mir ist ein Heckgitter samt Trennwand eingebaut, im linken Abteil hab ich das ganze Zubehör und rechts fährt Masha mit. Die beiden anderen Hunde sind Rücksitzbank-Mitfahrer =)

    Ich kann dir morgen gerne mal meinen Kofferraum ausmessen, da passt so gut wie jede Doppelbox rein :D Nur mit den Radkästen muss man gucken, die fressen leider Platz. Aber eigentlich geht da jede Box bis 100 cm Breite rein.

    Mit einem Heckgitter samt Trennwand hast du das Problem des verschenkten Platzes nicht.

    Nachteil ist, dass es schwierig wird, einen guten gebrauchten Logan zu finden. Da muss man ein bisschen Glück haben, meinen hab ich auch nur per Zufall gefunden.

    Also bei uns ist es durchaus laut und wir trainieren auch oft über die eigentlichen Trainingszeiten hinaus. Zwar steht bei uns dran 17-19 Uhr, also auch zwei Stunden, aber bisher waren wir immer erst gegen 20-20:30 Uhr fertig.

    Du darfst ja außerdem nicht vergessen, dass manche Leute auch außerhalb der offiziellen Trainingszeiten auf den Platz gehen. Es hat schon seinen Grund, dass die meisten Plätze eher außerhalb eines Ortes liegen |)

    Was ich außerdem noch anmerken möchte ... wir zumindest gehen vorm Training auch mit unseren Hunden direkt am Platz spazieren. Du solltest dich also darauf einstellen, dass so ~20 min vorm Training eine Horde Schäferhundler am Platz Gassi geht.

    Kurz: ja, es ist laut. Nicht nur der eine Hund aufm Platz, sondern auch die Hunde, die in den Autos und Aufenthaltszwingern warten. Die bellen ja auch...

    Ich würd's mir echt überlegen, ob ich das will.

    Ist das Quatsch, oder vorstellbar?

    Absoluter Quatsch.

    Wenn ein Hund sich verbissen hat und du willst den an den Hinterläufen (die man bei sich bewegenden Hunden auch erstmal zu fassen kriegen muss) wegziehen, schadest du dadurch dem Opfer.

    Wenn sich der Hund nicht verbeißt, sondern ständig nur nachpackt, kannst du dem Opfer auch schaden - siehe oben.

    Angenommen, du erwischst den Hund in dem Moment, in dem er loslässt - wie willst du bitte 30-45 kg Schäferhund (mal als Beispiel) herumschwingen, geschweige denn dessen Hinterläufe festhalten, wenn der noch wild zappelt?

    Der Tip ist mMn einfach nicht realistisch.

    Das einzig sinnvolle und effektive ist tatsächlich das Luft abschnüren mittels Halsband, Leine, Gürtel o. Ä.

    Edit: eventuell sollte das Thema in einen entsprechenden Thread ausgelagert werden, hier geht's ja eher um den Sport und nicht um "wie trenne ich kämpfende Hunde" :tropf:

    Abgesehen von der Rasse muss eine interartliche Aggression sich ja nicht gegen Menschen richten.
    Den angreifenden Hund aus dem Polizeibericht kenne ich und obwohl er 8 große Narben davon getragen hat ist er gegenüber Menschen immer noch ein absolutes Lamm. Hab ihn erst letztens nochmal gesehen und durfte mir die Narben anschauen..
    http://https//www.pressepor…/134196/5153635

    Der Link ist leider kaputt :???:

    Der Hund, der sich am Platz jetzt zwei Mal gekloppt hat, hat sich null für mich interessiert, als ich ihn getreten habe. Der hatte nur Augen für Dino.

    Kann natürlich immer mal sein, dass sich ein Hund in der Situation dann doch umdreht und in den Menschen hackt, aber richtiges "zerfleischen" ist das doch in den seltensten Fällen ...

    Da muss ich nix abpflücken, da geh ich schon vorher mit gestrecktem Bein und nem gezielten Tritt dazwischen, bevor der überhaupt an meinen Hund rankommt.

    Und da kann der andere dann noch so heulen, dass ich seinen Hund verletzt hab, geht mir in der Sitution dermaßen am Arsch vorbei.

    Und in 90% der Fälle kennt man den anderen Hund und weiß, was da auf einen zukommt.

    Genau so hab ich in der Situation, als der Hund auf Dino los ist, auch reagiert. Ich hab gar nicht groß nachgedacht, sondern nur zugetreten und gebrüllt, dass er sich verpissen soll. Zum Nachdenken war schlicht keine Zeit.

    Mit den Händen pack ich da erst rein, wenn der Hund sich fest verbissen hat - aber dann auch nur ins Kettenhalsband, um dem Köter die Luft (temporär) abzudrehen. War zum Glück nicht notwendig...

    Wenn kein Kettenhalsband dran ist, muss eben die Meterleine herhalten, die zur Sicherung an Dino dran ist.