Alles anzeigenEher letzteres.
Jenny war letzten Herbst für ein mehrtägiges Seminar bei uns im Verein zu Gast, da konnt ich leider nicht dabei sein. Die Leute, die dran teilgenommen haben, haben mir Gemischtes berichtet; manche Vorschläge waren gut, andere schlicht nicht umsetzbar (für das individuelle Team). So soll z. B. das Umzieh-/Fertigmachritual beim Hund max. 20 Sekunden dauern - in der Zeit hab ich den Hund ja nicht mal ausm Auto geholt
Ich hatte Anfang des Jahres eine Teilnehmerin, die sich mehr gegenüber recht vorsichtig geäußert hat. Was mir gefallen hat, so sieht respektvoller Umgang miteinander aus. Es hat ihr jedenfalls nicht gefallen. Sie fand das Training sehr schematisch nach Schema F, es gab in ihrer Wahrnehmung nur eine einzige richtige Vorgehensweise und keine Varianten oder Abweichungen. Es war allerdings auch eine erfahrene Trailerin, die bereits die Prüfung ihrer Organisation hat und auf die Sichtung wartet. Sie wird jedenfalls nicht wieder teilnehmen.
Über die "Challenge" kann ich mich mittlerweile nur noch beömmeln. Das Ganze fing vor Jahren damit an, dass angeblich Suchen nach 12 Stunden nicht mehr möglich sein sollten. Jetzt sind wir ja immerhin bei 24 Stunden. Wobei ich es schon spannend finde, dass 23:59 geht und 24:01 nicht mehr. Und das unabhängig von Umgebung und anderen Einflüssen.
Ich finde es allerdings sehr geschickt, wie sie dieses "Statusspielchen" aufzieht. Für mich stellt sich ganz einfach die Frage: Aus welchem Grund soll ich ihr den Status zubilligen, dass ich mich bei ihr einer Prüfung stellen soll? Sie (bzw. Jeff S. und die Leute um ihn rum) stellen die These auf, dass älter als 24 Stunden nicht geht. Wir sind mehrfach deutlich ältere Spuren als 24 Stunden erfolgreich gelaufen - damit ist ihre These falsifiziert. Dann kommt das Argument, dass diese Erfolge zufällig sind und die Suche nicht reproduzierbar ist. Und damit bin ich raus. Es ist für mich zu einer Marketingaktion geworden, um eine bestimmte Vorgehensweise wieder in den Fokus zu rücken. Schade in meinen Augen, dass sich einige Personen selber derart begrenzen, dass sie sich der Faszination Leistung des Hundes verschließen. Bei Trails, die nach Jahren gelaufen werden, bin ich (zurzeit) auch raus.
Bist Du / seid Ihr auf der Suche nach Seminaren? Dann würde ich Anbieter googeln, gucken wie die vorgehen, welchen Hintergrund die haben. Ich erwarte dafür im Gegenzug von meinen Kunden, dass sie sich auch Gedanken über die Ziele machen, die sie in diesem Training erreichen möchten. Je klarer das Ziel (Wunsch oder wie auch immer) ist, umso gezielter kann das Training gestaltet und damit auch Erfolge erreicht werden.
Danke für deinen Erfahrungsbericht bzw. deine Gedanken. Dann lieg ich mit meinem Bauchgefühl ja nicht so daneben...
Sie meinte wohl damals, als sie bei uns fürs Seminar da war, auch, dass sie uns gerne prüft, damit wir geprüfte Hunde vorweisen können. Ich denk mir da nur meinen Teil bei.
Eine unserer Trailerinnen macht demnächst (schätze, im Herbst oder so) eine oder zwei "Prüfungen" bei Jenny, ich glaub das sind diese Challenges.
Ich selbst bin aktuell nicht auf der Suche nach Seminaren, dazu fehlt mir auch das Geld - und ich bin mir im Moment auch nicht sicher, ob ich Mantrailing mit Dino weiter machen möchte. Primär wegen dem internen Gedöns bei uns
Mit Dino komm ich ja auch in keiner "richtigen" Staffel unter (aus verständlichen Gründen). Seit ein paar Wochen sind wir ja auch im Schäferhundverein und machen da IGP (bzw fangen damit an) ... das macht mir im Moment mehr Spaß als MT ![]()