Beiträge von Karpatenköter

    Ich nutze beides. Kommt aber immer auf Wetter, Einsatzzweck und Gegend an...

    Wenn Dino in den Freilauf darf, ist mindestens die 10 m-Schleppleine IMMER dran. Er jagt zwar nicht, hat aber ein Thema mit Menschen und Hunden, läuft daher auch immer mit MK gesichert. Die Schlepp bleibt dran, damit ich notfalls eingreifen kann.

    Wenn ich keinen Kopf für "Dino im Freilauf" habe, kommt er an seine 5 m-Flexi. Ist besonders bei Mistwetter der Fall :pfeif: Ich mag dreckige Hände nicht |) Wenns noch nass draußen ist, zieh ich fürs Schleppleinenhandling auch oft Handschuhe an. Dann werden wenigstens nur die schmoddrig.

    Bonny läuft entweder komplett frei, an der 5 m-Flexi oder mit der 5 m-Schlepp als Absicherung. Sie jagt nur auf Sicht, ist sonst aber ein echt einfacher Tutnix. Gibt dennoch Momente, in denen ich lieber ne Leine an ihr weiß - wenn ich Dino ebenfalls dabei habe, kann ich ihr nicht mal eben so hinterher laufen...

    Masha läuft gar nicht frei. Die bleibt immer an ihrer 5 m-Flexi oder an einer der Schleppleinen. Wenn die Schlepp doch mal schleift, dann weil ich sie kurz fallen lassen muss, weil Hund sich um n Baum gewickelt hat ...

    Ich mag beides. Zwei Hunde an zwei Flexis find ich genauso entspannt wie zwei Hunde an zwei Schleppis, die von Bonny schleppt meistens =) Lediglich das Aufwickeln ist etwas anstrengend und nervig, wenn ich beide Hunde an der Schlepp habe.

    Flexis haben für mich nur den Nachteil, dass ich die nicht mal eben so einstecken kann. Die Schleppis knüddel ich zusammen, die passen notfalls noch in die Jackentasche, aber grad die Flexis von Dino und Masha sind ziemliche Klopper ... für die muss ich dann schon fast ne kleine Umhängetasche mitnehmen und darauf hab ich selten Bock.

    Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil der Flexi ist, dass man sie notfalls als Schlag- oder Wurfwaffe nutzen kann, wenn man von Tutnixen oder anderen Lebewesen belästigt wird :pfeif:

    Dino ist ja zwangsweise bus- und bahnerprobt, als er noch Angst beim Autofahren hatte, mussten wir für die eine Tierarztgeschichte ja regelmäßig mit dem ÖPNV in den Berliner Norden fahren - da war er zwar gestresst, hat aber immerhin keine Panikattacken bekommen.

    Könnten wir daher auch mal auffrischen. Ich muss nur schauen, wo und wann, wir fahren ja sonst eigentlich nicht mit den Öffis ... die Busse hier nehmen ja auch keine Hunde mit. :muede:

    Fürs Wandern mit Dino nutze ich sein Alltagsgeschirr, wenn die Tour länger wird und er sein Zeug selber tragen soll, trägt er seinen Ruffwear Approach Rucksack (so ab 3-4 h aufwärts). An beiden Geschirren nutz ich dann eine Joggingleine mit eingebautem Ruckdämpfer, Dino darf dann nämlich auch ziehen... Ist besonders bei steilen Anstiegen praktisch :pfeif:

    Im Erste-Hilfe-Koffer hab ich auch immer Watte zum Abpolstern der Zehen dabei, falls Hund sich an der Pfote verletzt. Außerdem ein Paar Hunde-Schuhe, die obligatorische Zeckenzange, div. anderes Verbandsmaterial und mindestens Betaisodona oder Manukahonig.

    Nen Maulkorb hat Dino eh immer auf. Wichtig ist mir ein Faltnapf und eine Flasche Wasser - Dino darf zwar auch aus fließenden Gewässern trinken, aber wir sind nicht immer in Bach- oder Flussnähe unterwegs und da ist es mir dann einfach lieber, wenn ich für ihn halt ne Extraflasche mitschleppe.

    Da wir bisher nur Tagestouren mit max 20 km gewandert sind, hab ich auch kein spezielles Futter für ihn. Je nach Länge der Tour pack ich dann halt größere Portionen ein, Leckerli müssen eh immer dabei sein.

    Wenn wir in fremden Gebiet unterwegs sind, hat er zusätzlich einen GPS-Tracker dran. Er ist zwar aus Gründen immer gesichert und angeleint, aber für den absoluten Notfall ... man weiß ja nie, ne?

    Für den Fall, dass wir irgendwo einkehren und ich ihn festmachen muss, hab ich noch ne einfache 2 m-Leine mit 2 Karabinern dabei.

    Ich kann mit Babies auch nie was anfangen. Und niedlich oder hübsch finde ich die auch alle nicht.

    So gehts mir allerdings auch. Ich hab einen Halbbruder, der als Baby/Kleinkind öfter bei uns war und von Mutti betreut wurde - ich hab jedes Mal die Flucht ergriffen, wenn das Kerlchen da war... :dead:

    Und wenn man einen Hund halt erstmal kennengelernt hat ist er eh nicht mehr schön, oder nicht schön. Dann ist es Hugo mit der großen Nase und emily Stummelbein und wenn man sie näher kennt wird daraus Hugo der Keksräuber und Emily die Kuschlhexe. Dem herzen ist das Aussehen jedenfalls bei mir egal

    Das hast du sehr treffend formuliert.

    Oder, um aus dem kleinen Prinzen zu zitieren: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar". Passt mMn auch.

    Ich find' die Doku sehr gut gemacht. Gut recherchiert, sollte mMn Pflichtprogramm für jeden angehenden Hundehalter sein, sich die wenigstens einmal anzugucken.


    Die gezeigten Zustände ... grauenvoll trifft's ganz gut. :/

    Mit den blauäugigen Welpenkäufern hab ich ehrlich gesagt auch nur begrenzt Mitleid. An jeder Ecke liest man von den Warnungen, dass man Welpen nur aus seriöser Quelle kaufen soll, dass man sich vor dem Kauf genau informieren soll und dann ist das Geheul groß, wenn man sich einen Puppy Mill-Welpen aufschwatzen lässt.