Beiträge von Karpatenköter

    Früher war ich sehr aufbrausend und schnell aggressiv

    Krass, rein vom Lesen her hätte ich dich nie so eingeschätzt :emoticons_look: Du wirkst auf mich ziemlich besonnen, ruhig und harmoniesuchend. Irre, was Blinky da offenbar ändern konnte :nicken:

    Was hat Dino mich gelehrt... ich mag mal wieder jemanden zitieren, weils so unheimlich gut formuliert ist:

    Aggression ist nichts Schlimmes, sondern die Kommunikation eines Bedürfnisses. (Ich kann endlich auch wütend und laut sein)

    Ich hab früher nie die Klappe aufbekommen, wenn mir was nicht gepasst hat. Ganz selten mal konnt ich das als höfliche Empfehlung formulieren. So richtig devot mit Bitte und Könnte und Vielleicht usw :ugly:

    Heute bin ich da ... hm, enthemmter.

    Läuft ein Fremdhund auf uns zu, kann ich binnen Sekunden von nett und höflich auf "der aggressive Irre" umschalten. Das hab ich bei nem Spaziergang mit @lxbradormicky unfreiwillig eindrucksvoll demonstriert :ugly: :ops:

    Aber wenns nicht gerade um Hundebegegnungen geht, hab ich damit immer noch Probleme. Nicht mehr so heftig wie früher, aber wenn ich z. B. meinen Chef fragen möchte, ob ich dann und dann Urlaub haben kann, muss ich erst minutenlang die Situation im Kopf durchgehen. Zumindest meinen "Kann ich bitte Urlaub haben weilmeinhundmussdringendzumtierarzt bitte bitte?"-Satz formulier ich oft x-mal im Kopf um, bis ich damit zufrieden bin und den Mut habe zu fragen.

    Dino hat also ein Stück weit auch meine Sozialkompetenz verbessert. Und mein Selbstbewusstsein. Und die Fähigkeit, auch mal auf Höflichkeit zu scheißen, klar und deutlich zu kommunizieren, was ich (nicht) will oder was ich richtig kacke finde.

    Er hat mich im Alltag aufmerksamer werden lassen. Nicht nur beim Gassi gehen, auch auf der Arbeit. Mir fallen viel öfter kleine Fehler auf als vorher.

    Masha hat dafür gesorgt, dass ich zumindest etwas ordentlicher werde |)

    Und Bonny ... hmm. Da kann ich noch nicht so klar den Finger drauf legen.

    Ich finde es super, wie wahnsinnig engagiert du bist und wie schnell du die Tipps hier umsetzt!

    Ich wünsch euch alles erdenklich Gute und dass das Medikament tiptop bei Cango anschlägt, sodass ihr noch möglichst viel Zeit mit ihm verbringen könnt.

    Das "Wow" ist für die wertvollen Erfahrungswerte, Wuschelfreund. Heftig, was man damit durchmacht und welche Auswirkungen die OP nach sich ziehen kann ...

    Jessica1993 Tut mir leid, dass ihr so eine bescheidene Diagnose mit noch bescheidenerer Aussicht bekommen habt. :( : Manchmal ist das Leben einfach nicht fair.

    Wir haben noch keine Diagnose, aber die Tierärzte haben bei meiner 14-jährigen Hündin den Verdacht geäußert, dass sie an Lymphdrüsenkrebs erkrankt sein könnte. Gleich als der Tierarzt mit mir über mögliche Behandlungsmethoden gesprochen hat, wusste ich: ich lass da nichts mehr machen. Wozu der kleinen Omi einen Behandlungsmarathon mit Chemo etc. zumuten, nur um noch ein paar Monate rauszuholen? Zu welchem Preis? Was, wenn die kleine Bonny die Chemo schlecht verträgt? Oder wenn sie gar nicht anschlägt? Lebensqualität über Lebenszeit, hab ich mir gesagt. Solange wir noch keine feststehende Diagnose haben, bin ich guter Dinge - es kann ja noch was anderes sein. Vielleicht bleibt die Biopsie ergebnislos und wir müssen weitersuchen. Aber für den Fall, dass der Tierarzt mit seinem Verdacht Recht hat und die Biopsie einen positiven Befund liefert, weiß ich schon jetzt, dass ich Bonny dann noch die beste Zeit ihres Lebens bereiten und sie dann gehen lassen werde, wenn sie mir zeigt, dass es soweit ist.

    Nun ist dein Cango ja aber erst 9 - in diesem doch vergleichsweise jungen Alter so eine niederschmetternde Diagnose zu erhalten, ist einfach nur gemein. Ich drück dich. :streichel:

    Ich würde wohl, genau wie Wuschelfreund, von einer OP absehen und ihn zeitnah gehen lassen. Auch und wegen der genannten Begleiterscheinungen - dazu kommt ja auch noch die Genesungsphase und die Prognose der Tierärzte.

    Ich weiß nicht, ob es möglich wäre, dass ihr ihn noch einmal zu euch nach Hause holt, inkl. der benötigten Medikamente, und ihm dann noch ein paar schöne Tage macht. Soweit das mit der beschissenen Diagnose eben machbar ist ...

    Ich wünsch euch nur das Beste.

    Hier nun das Bild des zweiten Wildschwein, ein Läufer, kaum angefressen.

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    Meld das sicherheitshalber dem Veterinäramt (Stichwort Aujeszky und Afrikanische Schweinepest) und informier den zuständigen Revierjäger, damit der Kadaver ordnungsgemäß entsorgt wird...

    Mich irritiert, dass vor dem Rücken des Tieres wohl auch noch Kadavermaterial rumliegt. Ich würd da fast dran denken, dass da vielleicht ein Hund wildert ...

    Ich möchte auch noch mal die Möglichkeit einer Tagesbetreuung oder eines Gassigehers hervorheben.

    Alternativ ein Vorschlag, damit vor allem die TE mal zur Ruhe kommen und sich überlegen kann, ob sie ein Leben ohne Hund wirklich will: den Hund für 1-2 Wochen woanders parken. Bei Freunden, Familie, notfalls Hundepension.