Beiträge von Karpatenköter

    Wir spielen auch drinnen und draußen. Aber: ich entscheide, wann gespielt wird. :pfeif:

    Mein Rüde hat ein paar Stofftiere zur freien Verfügung, mit denen beschäftigt er sich dann auch selbst. Das ist ok, weil er nicht wie ein Verrückter durchs Haus rennt und seine Plüschis auch nicht vor den anderen Hunden verteidigt.

    Wenn wir zusammen mit seinen Plüschis spielen, dann versteck ich meistens eins im Haus und er darf danach suchen. Findet er super, an Suchspielen allgemein hat er einen Riesenspaß =)

    So Geschichten wie Ballwerfen passieren nur draußen und sehr dosiert. Auch immer in Verbindung mit Impulskontrolltraining.

    Als "jetzt ist Schluss"-Signal haben wir ein ganz simples "Vorbei". Das nutze ich auch, wenn wir im Haus etwas geübt haben - danach wissen die Hunde "ah, jetzt ist wieder Ruhe im Karton angesagt".

    Es kommt halt wie so oft auf den Hund an. In meinen Augen ist es sowieso gut, wenn man dem Hund erstmal klar macht, dass im Haus Ruhe herrscht. Wenn das verinnerlicht wurde, kann man auch mal indoor spielen.


    Thema Gäste: der Rüde würde Gäste gerne fressen, er wird daher weggesperrt. Die Große darf auf einem kleinen Spaziergang "Hallo" sagen und den Besuch auf neutralem Boden kennen lernen, dann geht's gemeinsam ins Haus und sie trollt sich ins Körbchen. Die Kleine hat Angst vor Menschen und ist froh, wenn die sie in Ruhe lassen.

    Besuch darf erst dann mit meinen Hunden interagieren, wenn ich das sage oder wenn der Hund von sich aus kommt. Ansonsten sollen die Hunde in Ruhe gelassen werden. Ist ja mein Besuch ;)

    Weil es ein paar Seiten vorher erwähnt wurde, möcht ich noch was zum Thema "Unberechenbarkeit des eigenen Hundes" schreiben - denn ich führ mit Dino ja auch einen Hund an der Leine, der bereits zwei kleine Hunde angegriffen hat.

    Wie es dazu kam? Absoluter Hundeführerfehler. Wir kamen vom Mantrailing und haben uns noch mit ein paar Hundehaltern aus dem Ort zum Gassi getroffen. Hätte ich eigentlich sein lassen sollen, denn Dino war nach dem Training verständlicherweise müde. Ich dachte mir aber, so eine Gassirunde mit anderen Hunden tut ihm mal wieder gut ... es war auch schön, er lief frei zwischen den anderen Hunden, hat sich mit sympathischen Artgenossen beschäftigt und ich hab mit den anderen Hundehaltern geplaudert. Wie es sich gehört, hab ich Dino abgerufen und angeleint, wenn uns Fremde entgegen kamen, unsere gesamte Gruppe ist dann auch höflichst zur Seite gegangen, um Radfahrern etc. problemlose Passage zu ermöglichen.

    Alles fein, alles schön. Wir halten fest: Dino war bei diesem Spaziergang bis jetzt absolut unauffällig. Kein Anzeichen eines kürzeren Geduldsfadens, keine Überdrehtheit als Signal für "ich bin wirklich verdammt müde", nix. Er hat sich schön abrufen lassen, auch wenn seine Aufmerksamkeit gerade kurz woanders war, er hat nach mir geschaut ... alles super.

    Irgendwann standen wir mit unserem Grüppchen dann am Strand. Dino lief frei, hat am Ufer kurz etwas getrunken, ich hab ihm zugeschaut. Ich bin sitzen geblieben, während er hinter mir rumgewuselt ist. Und da fängt das Drama an. - Nein, eigentlich fängt das Drama schon früher an - bei der Entscheidung, ihn am Strand frei laufen zu lassen.

    Ich sehe aus dem Augenwinkel, dass sich zwei fremde Hundehalterinnen mit zwei kleinen Spanieln nähern. Also stehe ich auf, um Dino abzurufen und anzuleinen - wie es sich gehört. Aber Dino kommt auf meinen Ruf nicht, obwohl er keine zehn Meter von mir entfernt steht. Er zuckt nicht mal mit den Ohren, als ich ihn zum zweiten Mal rufe - er fixiert die zwei kleinen Hunde, die Halterinnen plaudern und bemerken gar nicht, dass Dino ganz staksig und in deutlicher Angriffsabsicht auf sie zugeht.

    Und dann passiert es - Dino stürzt los, schnappt sich den einen kleinen Hund, bei den Zwergen und ihren Halterinnen bricht die blanke Panik aus, unsere Gruppe ist ob der Aufruhr erstmal verwirrt.

    Die Zwerge schreien in Todesangst, Dino lässt ab und stürzt sich auf den anderen Hund. Ich erinner mich an das, was ich über solche Fälle gelesen habe und anstatt auch in Panik auszubrechen, rumzubrüllen und auf meinen Hund einzuschlagen, mach ich das einzig sinnvolle: ich greife in das Zugstop-Halsband meines Hundes und dreh ihm die Luft ab, damit er den kreischenden Hund loslässt.

    Ich hab richtig, richtig verdammt viel Glück gehabt, dass die Halterinnen mich nicht angezeigt haben. Dass Dino nicht als gefährlicher Hund beim örtlichen Ordnungsamt gemeldet wurde. Und ganz ehrlich? Ich hätte die Anzeige inkl. aller Auflage verdient gehabt - ich war kurz davor, Dino freiwillig zum Wesenstest anzumelden, weil ich so geschockt war. Der Hund, der jeden Abend bei mir im Bett liegt, selig schnarcht und sich zufrieden ankuschelt, weil er unter die Decke darf, hat zwei völlig unschuldige Hunde angegriffen. Zu unserem großen Glück gab es keine offensichtlichen Verletzungen.

    Nicht jeder Vorfall dieser Art geht so glimpflich aus. Dino hätte einen oder sogar beide Hunde töten können, wenn er gewollt hätte.

    Seit diesem Tag geht Dino nicht ohne Maulkorb spazieren. Leinenlosen Freilauf gibt es nie wieder für ihn - wenn überhaupt, dann nur an schleppender Schleppleine. Und immer immer immer mit Maulkorb. Auch abends auf der Pipirunde.

    Ich möchte sowas nie wieder erleben. Ich möchte nie wieder meinen eigenen, geliebten Hund strangulieren müssen, weil ich mich darauf verlassen habe, dass Dino schon auf Zuruf kommt, wie auch 20 Minuten vor diesem blöden Zwischenfall.

    Hunde sind Tiere und damit unberechenbar, egal wie gut sie erzogen sind. Es gibt immer diese klitzekleine Chance, dass der Hund sich anders verhält als erwartet. Die Gründe dafür sind vielfältig und für uns nicht immer ergründbar.

    Karpatenköter normalerweise würde ich mich über dein Angebot freuen, aber du hast vor ein paar Seiten noch geschrieben, dass ich ein weiterer Grund für einen Umzug bin. Das finde ich nicht in Ordnung. Ich werde noch ein wenig mitlesen und dann mal gucken. Sollte dein Angebot ernst gemeint sein, können wir das gerne per PN mal ausmachen.

    Ja, der Kommentar war eventuell unangemessen. Allerdings hab ich tatsächlich vor, aus Brandenburg zurück in die Heimat zu ziehen - da sind andere Hundehalter eher kein Grund für. |)

    Mein Angebot ist nach wie vor ernst gemeint.

    Du kannst dich gerne ein wenig weiter einlesen und mir dann eine PN schreiben. =)

    Sooo und jetzt muss ich hier erstmal nachlesen...

    Durchatmen. Leg die Füße hoch, gönn dir einen Tee und atme erstmal durch. Du klingst sehr verzweifelt und das, was du beschreibst, klingt sehr nach "erster Gebrauchshund" in Kombination mit den bekannten Welpenblues.

    Für dobermannspezifische Dinge ruf ich mal ... ach, wie hieß sie noch gleich InaDobiFan - sie hat Dobierfahrung und kann dir sicher ein paar Tipps geben.

    So grundsätzlich:

    Sie pinkelt andauernd. Egal wie oft ich rausgehe, sobald wir wieder drinnen sind pinkelt sie auf den Boden, auf den Teppich, auf die Couch, auf Klamotten die rumliegen,...

    Das ist ganz normal für einen Welpen. Die haben die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfischs und brauchen Ruhe, um sich draußen wirklich lösen (entleeren) zu können. "Wie" gehst du denn mit ihr raus?

    Mein Tipp wäre: Such dir eine Grünfläche in der Nähe, zu der gehst du ab heute jedes Mal nach dem Fressen, nach dem Schlafen, nach dem Spielen. Und dann stehst du da rum, bis sie ihr Geschäft macht. Das kann 5 Minuten dauern, das kann auch mal 30 Minuten dauern. Welpen lassen sich gerne schnell ablenken, da reicht ein Schmetterling, der vor der Welpennase tanzt. =)

    Also: lass ihr Zeit. Wenn sie sich gelöst hat, gehst du noch ein bisschen durch die Straße, lässt sie in Ruhe erkunden und danach geht ihr wieder an der Grünfläche vorbei, falls doch noch mal was raus muss. Und dann wieder rein.

    Sie ist so unglaublich wild. Sie beißt mich ständig, in die Hände, Füße, Haare, Gesicht. Es tut richtig weh und ich habe manchmal sogar schon etwas angst. Sie lauert mir richtig auf und spring mich dann an.

    Auch normal bei Welpen. Die müssen erst lernen, dass es verboten ist, mit den Zähnen am Menschen zu spielen. Stichwort Beißhemmung - das musst du ihr beibringen.

    Was ganz oft gut funktioniert:

    Alternative anbieten. Hast du ein weiches Spielzeug? Vielleicht ein Stofftier oder irgendein Gummi-Hundespielzeug? Wenn sie in dich reinhapst, sagst du zB "Ey!" oder "Aua!" und bietest ihr das Spielzeug als Alternative an. Nimmt sie das an, gibt's ruhiges Lob.

    Wenn sie auf Aua und Co. nicht reagiert, dann gehst du aus der Situation bzw. bringst sie aus der Situation. Da ist ein Welpenlaufstall hervorragend! Du sitzt zB auf dem Sofa, kuschelst mit ihr - da fängt sie vielleicht an, auf dir rumzukauen. Du willst das nicht, also wie oben beschrieben - Nein, Alternative anbieten und wenn sie das nicht annimmt, nimmst du sie einfach, trägst sie in den Welpenauslauf und gut ist. Im Welpenauslauf hat sie ihr Spielzeug, auf dem DARF sie rumkauen. Nur auf dem Menschen nicht. =)

    Ich sage immer wieder aus aber sie hört null auf mich.

    Der Zwerg muss das doch erst lernen. Hast du eine Hundeschule, die du mit ihr besuchst? Besser wäre natürlich gleich ein Gebrauchshundeverein. Da kennen sich die Leute mit diesen Rassen aus - denn auch der Dobermann ist ein Gebrauchshund. Hast du dich darüber informiert, was die Rasse ursprünglich gemacht hat? Hast du dich darüber informiert, wie du deine Hündin später beschäftigen kannst?

    Sie lernt überhaupt nichts. Ich übe so viel mit ihr aber sie checkt nicht einmal die einfachsten Dinge

    Einem Baby (nichts anderes hast du gerade) bringst du auch nicht sofort Algebra bei. ;)

    Ein Baby und ein Welpe müssen erstmal das Lernen lernen. Den Alltag kennen lernen. Baby/Welpe sein, die Welt erkunden. Das richtige Lernen in Form von (Hunde)Schule erfolgt spielerisch - erst im Kindergarten bzw. in der Welpengruppe, später in der Grundschule bzw. im Junghundekurs usw.

    Sie bleibt keine Sekund ealleine. Ich muss sie auf Klo mitnehmen weil sie sonst bellt und heult und jault und ich keine probleme mit meinen Nachbarn bekommen möchte.

    Auch das musst du ihr beibringen.

    Tipp: Kindergitter. Klemm die in die Türen. So kann sie dich sehen, kann dir aber nicht hinterher laufen und lernt so Stück für Stück "Ich muss Frauchen nicht immer hinterher dackeln, die kommt auch wieder".

    Hat überhaupt nix mit dem Thema zu tun, u ich weiß auch gar nicht wirklich warum,

    Die kleine Oma...

    aber ich finde es extrem niedlich wenn du von "der kleinen Oma" u "der großen Oma" schreibst!

    Spoiler anzeigen

    Och dankeschön :herzen1: Das freut mich. Die werden hier auch im Alltag liebevoll mit "kleine Omi" oder "große Omi" angesprochen. Oder "Ömchen", "Ömeli", "Ey Omma!" (nur bei Masha :lol:) ... genauso wie der Dino halt ganz oft auch der Spatz oder das Spatzi ist. Ein bisschen namensbekloppt darf man dann schon sein |)

    Kokosöl hilft auch nicht gegen Zecken |) ...

    Mir wurde schon mehrfach "NoBite" empfohlen. Einmal von einer Jägerin, einmal von einer Freundin, die regelmäßig Fledermausgebiete kartiert. Das stinkt wohl wie die Pest, wirkt aber effektiv bei Mensch und Hund.

    Ballistol Animal wurde auch empfohlen, kommt aus dem Pferdesport. Weiß aber nicht, ob das auch Hirschlausfliegen fernhält.

    Ich haaaaaaaaaasse die Viecher. Ich ekel mich nicht mehr vor Zecken, hab keine Angst mehr vor Wespen und Bienen - aber die f***ing Hirschlausfliegen, aaaaaaaaaah. Ich könnt jedes Mal unter die Dusche springen, wenn mich so ein elendiges Mistvieh angeflogen hat ... :lepra:

    Ich hasse die Viecher aus ganzem Herzen.

    Weil ich mich ja auch sehr vehement und deutlich gegen Leinenkontakt ausgesprochen habe ...

    Wenn ich sehe, dass der Hund, der da auf uns zu kommt, wirklich mit netten Absichten daher kommt, dann tret ich den natürlich nicht weg. Dem sag ich laut "Geh ab!" mit entsprechender Körperhaltung und sehr viele nette, höfliche Hunde, verstehen das dann auch. Manche gehen dann wieder zurück zu Herrchen/Frauchen, andere bleiben auf Abstand und laufen einfach ein Stück mit uns. Find ich völlig in Ordnung und wenn ich merke, dass mein Rüde entspannt ist - dann darf der auch Kontakt aufnehmen, sofern ich gerade Zeit und Lust habe UND der Besitzer des anderen Hundes anwesend ist.

    Ich hab ja selbst alte Hunde. Die kleine Oma ist mir bisher noch nicht abgezischt, aber wenn das mal passiert, dann würde sie ziemlich sicher sehr höflich inkl. Bogenlaufen zu dem Hund dackeln und Kontakt anfragen. Die geht dann auch, wenn sie merkt "Ok, der will nicht" und wenn sie weggeschickt wird, dann geht sie auch. Da wünsche ich mir dann auch, dass sie nicht sofort weggetreten wird.

    Aber wenn man etwas Hundeerfahrung hat, kann man ja oft schon einschätzen, ob sich der Hund jetzt nett wegschicken lässt oder ob man da mehr Nachdruck reinbringen muss - oder ob man eben wirklich körperlich werden muss.

    Ich glaube, ich weiß schon, wie SanchoPanza das meint - mir gehts nämlich auch oft so, dass ich erst über Dinge nachdenke. So a la "Och ich lieg grad schon im Bett, wenn ich jetzt nochmal mit dem Hund gehe, muss ich das warme Bett verlassen und dann ist das Bett wieder kalt und mir ist kalt und" ... Hallo Gedankenspirale. Da ist es grundsätzlich "einfacher", gar nicht erst nachzudenken und aufzustehen. Weil: spätestens in 10 Minuten muss ich eh wieder aufstehen, weil sich meine Blase meldet. Da kann ich die 10 Minuten auch nutzen und den Hund nochmal kurz lüften. =)

    Und wenn ich das geschafft habe, dann freu ich mich auch. Weil "Huch, war ja gar nicht so schlimm, mir ist ja gar nicht so kalt. Och, wie süß sich der Hund jetzt einrollt, ja, das wars wert..." - sowas eben.

    Klar, das geht nicht bei jedem und sicher auch nicht sofort. In manchen Lebensbereichen geht das sicher auch einfacher als in anderen. Der eine schafft es, trotz schweren Depressionen regelmäßig einen Teil vom Abwasch zu machen, der andere muss sich vielleicht tagelang mental auf diese Aufgabe "vorbereiten", weil es einfach zu viel Energie verbraucht.

    Was mir sehr geholfen hat: "Getting something done is better than getting nothing done." Weiterführend dazu: https://themeaningmovement.com/something-is-better-than-nothing/

    Ich muss nicht alles auf einmal schaffen. Ich muss nicht jeden Tag einen kilometerlangen Spaziergang mit meinen Hunden schaffen (in schweren Phasen ist das durchaus eine Aufgabe, die mir manchmal viel Energie abverlangt).

    Es reicht, wenn ich nur einen Teil der Aufgabe schaffe.

    Es ist okay, wenn ich heute nur ein paar Teller abspülen kann. Hab ich noch Energie für ein paar Besteckteile, dann ist das super und ein Bonus, über den ich mich freue.

    Es ist okay, wenn ich merke, dass ich heute nicht die Energie für einen langen Spaziergang mit Dino habe. Dann gehen wir eben nur unsere übliche Runde und Dino darf viel erkunden.

    Ellazena Ich wünsche dir alles, alles Gute. Lass dich nicht unterkriegen. Und wenn du Hilfe brauchst, dann hab keine Angst und frag. :nicken:

    @Free your Mind

    Ich mach dir ein Angebot. Wir treffen uns irgendwo in Brandenburg zum Spazierengehen - an der Leine. Ich bringe meinen Rüden mit, du lässt deine Hündin bitte um jeden Preis angeleint und dann erklär ich dir bei einem Spaziergang, welche Signale die Hunde gerade aussenden. Gerade am Anfang wäre es wichtig, dass du deine Hündin erstmal im Auto lässt - mein Rüde zeigt Menschen gegenüber sehr sehr deutliche Signale, wenn die ihm zu nahe kommen. Da kann ich dir auch schon super viel erklären und zeigen. Ich glaube, das könnte dir sehr hilfreich sein.

    Die Signale, die er Menschen gegenüber zeigt, zeigt er auch bei fremden Hunden. Das fängt ganz ganz simpel an - er läuft mit erhobenem Kopf, ist von der gesamten Körperspannung her deutlich steifer, die Ohren sind deutlich nach vorne und die Augen auf den Menschen gerichtet, evtl. zieht er auch an der Leine nach vorne und knurrt dabei schon leise ... im Grunde schreit alles an ihm, dass er gleich nach vorne auslöst und angreift, wenn der Mensch nicht auf Abstand geht oder ich die Situation im letzten Moment doch noch für ihn regel.

    Alles unter den strikten Voraussetzungen, dass

    a) deine Hündin an einer kurzen Leine bleibt

    b) du dich NICHT über meine Anweisungen hinweg setzt

    c) du kein Troll bist.

    Ich war auch mal jung, naiv und hab mich maßlos selbst überschätzt. Ich war sehr froh, dass es dann Leute gab, die mich an die Hand genommen und mir erklärt haben, warum ich falsch liege.

    Die gleiche Chance möchte ich dir auch geben.

    Wenn es passt, sowohl menschlich als auch vom Hund her, dann lade ich dich auch gerne zu unserem Mantrailing-Training ein. Einfach, damit du dir mal anschauen kannst, wieviel Spaß eine sinnvolle Ausbildung dem Hund und dem Halter machen kann. Natürlich unter der Voraussetzung, dass du nicht zu weit weg wohnst, Brandenburg ist schließlich groß und der Sprit aktuell ziemlich teuer.