Beiträge von Karpatenköter

    Also die Flocke, die Dino und Bonny hier im Wechsel benutzen, ist wirklich gemütlich. Masha hat in der Küche noch ein XXL-Kissen (140 x 120 cm oder so) und bevor sie hier gelebt hat, hab ich auch regelmäßig auf dem Kissen rumgelegen. Das ist auch ziemlich bequem :pfeif: Wird scherzhaft auch als Gästebett bezeichnet, weil das Ding einfach riesig ist |)

    Oh, und als ich so krank war, dass der Gang vom Bett zur Haustüre (vielleicht 10 m Weg) eine Pause erfordert hat, hab ich mir selbige auch mehrfach in Mashas Flurkörbchen gegönnt... und hab dann auch hin und wieder in ihrem Körbchen geschlafen, weils mir einfach so mies ging. Und weils bequem war. :ops:

    Für einen erweiterten therapeutischen Zweck hat sich Dino dann manchmal auch verwirrt dazugekuschelt...

    Eigentlich bräuchten wir auch kein Sofa, ich müsste nur die Hundekissen zusammenschieben und wir hätten mehr als genug gemütliche Rumhängfläche. Die Viecher haben mehr Liegemöglichkeiten als ich :ugly:

    Ich muss mir jetzt vorstellen, wie du unter einer Decke aus Malis (und Pan) schläfst... ich will auch! Außer im Sommer, da reicht mir Dino, der fast in mich reinkriecht :ugly:

    Ich feier die Geburtstage meiner Hunde auch nicht wirklich. Wenn ich rechtzeitig dran denke, dann besorg ich was Feines - davon kriegt dann aber jedes was. Hier gibt's aber IMMER zu Weihnachten und Silvester feinstes Gedöns für die Hunde. Sowas wie gekochte Hühnerherzen, selbstgekochtes Hundefutter usw.

    Wenn ich einen Hundegeburtstag vergesse - ja mei. Die wissens ja selber nicht. Ich halt's da wie mit meinem Geburtstag auch: ist schön, wenn jemand daran denkt, aber eigentlich geht mir die ganze Aufmerksamkeit auf den Keks. Ich bin nur meistens zu höflich, um das zu sagen. :ops:

    Das trifft es wohl ganz gut und auch wenn es uns das Herz bricht und für die Kinder ganz schlimm werden wird, so bestätigt der Tenor dieser Diskussion eine eigentlich bereits im Vorfeld getroffene Entscheidung. Es ist wohl an der Zeit ein gutes zu Hause für unsere Dobby mit erfahrenem Hundehalter ohne Kinder zu suchen.. ich wollte es nur nicht wahr haben.

    "Better safe than sorry"

    Damit trefft ihr mMn eine Entscheidung, die für alle das Beste ist.

    Dobby kommt in passende Hände, ihr könnt erstmal durchatmen und euch neu sortieren. Das macht euch nicht zu schlechten Hundehaltern, im Gegenteil! Ihr habt erkannt, was Sache ist; dass ihr nicht so super zueinander passt und dass Dobby eine Nummer zu groß für euch ist. Das ist wirklich nix schlimmes. Ich hab selbst schon einen Hund abgeben müssen, weil ich mit der Hündin (9-10 Monate alte DSH/Malinois-Mix) nicht zurecht kam. Mein Rüde hat unter dem kleinen Quälgeist gelitten (und meine Nerven auch...).

    Und auch jetzt muss ich wieder einen Hund abgeben, weil es finanziell einfach nicht mehr tragbar ist. Klar macht das traurig und tut weh, man schämt sich, es ist einem vielleicht sogar peinlich und man hat Angst vor der Reaktion des Umfelds - aber die müssen ja nicht mit dem kinderbeißenden Hund (übertrieben formuliert) leben. Oder überlegen, ob sie lieber sich selbst ernähren oder doch lieber hungern, damit man neben den gestiegenen Lebenskosten auch noch die TA-Kosten für den alten Hund bezahlen kann.

    Einen Hund abzugeben ist keine Schande (fragwürdige Gründe wie "macht zuviel Arbeit" mal außen vor), sondern in vielen Fällen für alle die bessere Entscheidung. Und damit eben auch ein Liebesbeweis an den Hund UND die eigene Familie.

    Hailey2019 Die Idee mit dem Rückzugsort in allen Ehren, aber hier gehts um einen jungen Herdenschutzhundmix, der bereits ein Kind mit den Zähne angegangen ist - erfahrungsgemäß wird es bei diesem Ausrutscher nicht bleiben. Ich hab hier ja selbst einen (als gefährlich einzuschätzenden) HSH-Mix (wenn auch mit geringerem HSH-Anteil) und wenn die nicht von Anfang an richtig gelenkt werden; man nicht mit dem Typ Hund "kann", dann können die (wie andere Rassen auch) doch ziemlich gefährlich werden. Vor allem, wenn Kinder anwesend sind!

    Als Hundeanfänger kann man nicht ansatzweise so schnell lernen und sich umstellen, wie das für manchen Hund notwendig ist. Ich seh's hier tatsächlich als die einzig sinnvolle Option an, dem Hund ein gutes neues Zuhause zu suchen.