Das trifft es wohl ganz gut und auch wenn es uns das Herz bricht und für die Kinder ganz schlimm werden wird, so bestätigt der Tenor dieser Diskussion eine eigentlich bereits im Vorfeld getroffene Entscheidung. Es ist wohl an der Zeit ein gutes zu Hause für unsere Dobby mit erfahrenem Hundehalter ohne Kinder zu suchen.. ich wollte es nur nicht wahr haben.
"Better safe than sorry"
Damit trefft ihr mMn eine Entscheidung, die für alle das Beste ist.
Dobby kommt in passende Hände, ihr könnt erstmal durchatmen und euch neu sortieren. Das macht euch nicht zu schlechten Hundehaltern, im Gegenteil! Ihr habt erkannt, was Sache ist; dass ihr nicht so super zueinander passt und dass Dobby eine Nummer zu groß für euch ist. Das ist wirklich nix schlimmes. Ich hab selbst schon einen Hund abgeben müssen, weil ich mit der Hündin (9-10 Monate alte DSH/Malinois-Mix) nicht zurecht kam. Mein Rüde hat unter dem kleinen Quälgeist gelitten (und meine Nerven auch...).
Und auch jetzt muss ich wieder einen Hund abgeben, weil es finanziell einfach nicht mehr tragbar ist. Klar macht das traurig und tut weh, man schämt sich, es ist einem vielleicht sogar peinlich und man hat Angst vor der Reaktion des Umfelds - aber die müssen ja nicht mit dem kinderbeißenden Hund (übertrieben formuliert) leben. Oder überlegen, ob sie lieber sich selbst ernähren oder doch lieber hungern, damit man neben den gestiegenen Lebenskosten auch noch die TA-Kosten für den alten Hund bezahlen kann.
Einen Hund abzugeben ist keine Schande (fragwürdige Gründe wie "macht zuviel Arbeit" mal außen vor), sondern in vielen Fällen für alle die bessere Entscheidung. Und damit eben auch ein Liebesbeweis an den Hund UND die eigene Familie.
Hailey2019 Die Idee mit dem Rückzugsort in allen Ehren, aber hier gehts um einen jungen Herdenschutzhundmix, der bereits ein Kind mit den Zähne angegangen ist - erfahrungsgemäß wird es bei diesem Ausrutscher nicht bleiben. Ich hab hier ja selbst einen (als gefährlich einzuschätzenden) HSH-Mix (wenn auch mit geringerem HSH-Anteil) und wenn die nicht von Anfang an richtig gelenkt werden; man nicht mit dem Typ Hund "kann", dann können die (wie andere Rassen auch) doch ziemlich gefährlich werden. Vor allem, wenn Kinder anwesend sind!
Als Hundeanfänger kann man nicht ansatzweise so schnell lernen und sich umstellen, wie das für manchen Hund notwendig ist. Ich seh's hier tatsächlich als die einzig sinnvolle Option an, dem Hund ein gutes neues Zuhause zu suchen.