Beiträge von Karpatenköter

    Mantrailing ist grad für Hunde, die das urbane Leben gut abkönnen perfekt! Unsere Kleine bilden wir grad zur Tiersucherin aus. Wenn du fragen hast: her damit!

    Karpatenköter kann dir da auch mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen (und er erzählt und erklärt immer so schön :nicken: !)

    Ich wurde gerufen?

    Also ja, Mantrailing ist super super gut :D Aber nicht nur für Hunde, die das urbane Leben abkönnen. Das machts natürlich einfacher, keine Frage!

    Mein Rüde ist ... hm, ein "Spezialfall" in unserem Verein. Als wir im November 2019 angefangen haben, hatte er Angst vor Fremden und hat beim Probetraining auch die Versteckperson in den Schuh gebissen :ugly: Anfassen ging überhaupt nicht, da hätte er auch gebissen. "Gruselig" versteckte Personen (z. B. im Gebüsch, in einer engen Gasse, treppab hinter einer Ecke, neben einem Lkw...) hat er nur aus 5-6 m Entfernung 'angezeigt', da musste ich ihn dann häufig zur VP führen und ermutigen, sich ihr zu nähern ...

    Also, er hatte am Anfang echt viele Probleme, die ihm da im Weg lagen. Aber jetzt, so rund drei Jahre später, sind viele Probleme überwunden und er sucht jetzt richtig, richtig schön. Noch nicht perfekt - aber wir haben beide einen Mordsspaß daran, unser Verein ist auch richtig super.

    In städtischen Bereichen fällt ihm die Suche inzwischen leichter und er blendet auch seine Umwelt komplett aus. Das hat uns schon so manchen Schreck versetzt, weil der Trail in der Stadt um die Ecke ging und zeitgleich, während mein Hund um die Ecke ist, ein Mensch um die Ecke kam und fast in Hund und mich reingekracht ist.

    Den Hund (der bei sowas sonst völlig freidreht) hat das überhaupt nicht interessiert. Der war völlig auf die Spur fixiert und hat glaub ich gar nicht gerafft, dass er grad fast von ner Frau übern Haufen gerannt worden wäre xD


    Das Wichtigste in meinen Augen ist, dass man dafür nicht irgendwo hingeht. Klar, das Mantrailing in vielen Hundeschulen reicht als oberflächliche Beschäftigung völlig aus. So hab ich auch angefangen, aber wenn die Trainerin 12 Teams in einer Stunde bespaßen soll, fehlt da halt die Tiefe. Deshalb sind wir zu einem freien Verein gewechselt.

    Vorteil: es kann wirklich individuell auf jeden Hund eingegangen werden, wir können uns richtig viel Zeit nehmen, die Trails werden nachbesprochen, man schaut "Was können wir besser machen, wo haperts noch?" usw.

    Das hat mir persönlich in der Hundeschule gefehlt... da wars nur "Ok ihr seid dran - ja, ihr wart jetzt ned so ganz richtig, aber ihr habt gefunden, war super" und mehr gab's nicht.

    Dafür stehen wir mitm Verein auch gerne mal 2-3 h lang im Wald und trainieren. An manchen Tagen auch so 4-5 h.

    Auch wenns regnet. Gerade dann macht die Suche richtig Spaß, weil die Gerüche intensiver sind :D

    Und wir sind mit unserem Verein auch oft auf Veranstaltungen unterwegs. Entweder, weil wir die medizinische Absicherung übernehmen oder weil wir mit unseren Hunden etwas vorführen wollen. Das macht nun nicht jeder Verein, aber wir nutzen solche Möglichkeiten dann auch gerne zum Training unter besonderen Bedingungen.

    Kurzum: schau dir genau an, wie das Training aufgebaut wird. Wenn du verraten möchtest, aus welche Ecke Deutschlands du kommst, können wir dir auch sicher Vereine oder Hundeschulen empfehlen =)

    Tauschen wir?

    Ich hab eine Schäferhund-Mixhündin, die bei jedem Pups an den Zaun rennt und anschlägt, bis man sie da wegholt.

    Aber dafür hat sie null Interesse an spielen, ist verfressen wie nix Gutes und räumt auch Mülltonnen aus, wenn unbeaufsichtigt, ist sturer als ein Esel und mit 12,5 halt auch schlicht alt und krank...

    Du hast da einen sehr, sehr tollen Hund. Mach dir das bewusst - du hast sozusagen einen Jackpot im Garten sitzen. Hätte ich die Kapazitäten, würd ich dir den Hund sofort abnehmen. Ein Schäferhund, der in sich ruht, nicht sinnlos anschlägt (bzw. gar nicht) und allgemein einfach unkompliziert ist? Das ist ein Einhorn!

    Ich seh das wie der Rest: gib den Hund ab, wenn er deine Anforderungen nicht erfüllt. Der ist so toll, der findet ganz schnell ein tolles neues Zuhause. Und dann musst du dir eben wieder einen Hund suchen, der die Funktion der vierbeinigen Alarmanlage entsprechend erfüllt.

    Oder gibt es villeicht andere Handymarken, die eine gute Fotoqualität haben, die nicht mit der Zeit immer schlechter wird? :hilfe:

    Google Pixel. Mein Pixel 5 ist grandios, macht super Bilder, unverbasteltes Android.

    Samsung kommt mir nicht ins Haus. IPhone, ja, wenn man bereit sich auf das Apple Universum einzulassen.

    Noch eine Stimme für die Pixel -Reihe. Ich hab das 4a, das macht immer noch super gute Fotos, ist kein Riesenmonsterhandy und auch preislich echt in Ordnung (350€ meine ich).

    Durchatmen! :streichel:

    Dein erster Stop ist erstmal der Tierarzt. Unbedingt röntgen lassen, ein Blutbild würde ich auch gleich mitmachen lassen.

    Schmerzen können auch Hunde echt in den Wahnsinn treiben. Mein Rüde ist mir gegenüber so lieb, ich darf fast alles mit dem machen, ohne dass er sich "blöd" benimmt. Aber einmal hat er an der Pfote geblutet, ich wollts mir nur mal anschauen - zack, schnappt er nach mir, als ich behutsam, aber nicht unsicher nach seiner Pfote greife. Es war in dem Moment nur ein Abschnappen, aber das war für mich Zeichen genug: okay, er hat definitiv Schmerzen und findet es gar nicht gut, dass ich da jetzt gucken will. Musste ich logischerweise aber - also Maulkorb drauf ... beim Tierarzt auch. Da kam raus, dass er sich eine Kralle ausgerissen hat und das tut richtig scheiße weh. Als die gezogen wurde, hat er auch nach der behandelnden TÄ geschnappt - gut für uns alle, dass er einen Maulkorb getragen hat und gut festgehalten wurde. =)

    Das ist seit jeher unsere Standardprozedur, wenn Dino irgendwo etwas hat, was ihm so wehtut, dass er mich nicht einfach so gucken lässt.

    Das nur mal als Exkurs zum Thema "Hund und Schmerz". Die sind da wie wir - wenn mir das Knie oder der Rücken oder der Kopf weh tut, bin ich zB auch meinen Kollegen gegenüber deutlich leichter reizbar. :tropf:

    Dann: bei der Hitze nur das Nötigste machen. Ich zB komm mit der Hitze auch nicht gut klar. Wenns also heiß ist, kommen die Hunde nur in den Garten, der Hundepool wird befüllt und wir halten uns im Schatten auf. Richtiges Gassi gibt's da gar nicht, wir gehen nur kurz zum Lösen in den Wald.

    Zum einen, weil die lieben Viecher bei der Hitze auch schnell überhitzen können, zum anderen, weil Hitze nachweislich für eine geringere Reizschwelle sorgt, schlechte Laune bereitet usw.

    Und weil mein Rüde schon nicht ganz einfach ist, möcht ich ihm und mir den Stress ersparen, der mit einem schlecht gelaunten Dino kommt. =)

    Geh es langsam an, aber versuch nicht, diesen Vorfall kaputtzudenken. Es ist passiert, Schwamm drüber. Es ist völlig okay, wenn du jetzt erstmal vorsichtiger im Umgang mit deinem Hund bist, so gings mir mit Dino auch mal - aber ihr rauft euch ganz sicher auch wieder zusammen und wer weiß, vielleicht ist eure Bindung/Freundschaft/nenneswieduwillst noch enger.

    Fehler passieren. Und solange man daraus lernt, ist das auch okay so.

    Was ich an der Story faszinierend finde:

    Die sind in der türkischen Pampa und können die Polizei rufen.

    Ich bin 30km südlich von Stuttgart, nicht gerade dünn besiedelt und muss mir die Stelle von der ich telefoniere sehr gut aussuchen. Und wenn ich gutes Netz gefunden habe besser keinen Millimeter bewegen.

    Mit HSH auf der Alb ein paar Kilometer weiter müsste die Polizei schon in Rufweite sein.

    Liegt aber sicher eher daran, dass das Netz in DE stellenweise echt grottig ausgebaut ist. Selbst Länder wie zB die Ukraine oder Rumänien sind uns da voraus.

    Ich hätte in der Situation auch ordentlich Muffensausen bekommen... Ich meine, ja klar hätten sie vorher mal kurz nachdenken und damit 1+1 zusammenzählen können. Aber mei, ist halt nicht passiert. Und man muss auch bedenken: als die Jungs die Situation in der Stadt noch mal wiedergegeben haben, hatten die allesamt weniger als ±2 h Schlaf. Durch den Schlafmangel in Kombination mit dem (inzwischen abgeebbten) Adrenalin kommt einem das sicher bedrohlicher und intensiver vor, als es vielleicht für Hundemenschen der Fall ist. Vor allem, wenn man sich mit der Angst vielleicht noch gegenseitig angesteckt hat.

    Ich fands spannend und irgendwie auch amüsierend gleichzeitig, wie die das erzählt haben - und zeitgleich hat's eben auch deutlich gezeigt, wie HSH nachts auf sowas reagieren. Vor allem in Ländern, in denen die ihren Job seit Jahrhunderten unverändert ausüben.

    Puh, der Titel ist etwas irreführend, ich dachte jetzt an die Begleiterscheinung diverser Herzerkrankungen. :tropf:

    Atmet er denn normal? Tritt das nur in Ruhe auf? Weil du schreibst, dass er sich beim Laufen unauffällig verhält...

    Ich würde wohl sicherheitshalber zur regulären Tierarztsprechstunde. Lieber einmal zu.viel als einmal zu wenig. :nicken: