Beiträge von Karpatenköter

    Wenn sie merkt, dass sie gar keinen Kontakt haben muss, dass sie sich darauf verlassen kann, dass du sie vor unerwünschtem Kontakt schützt und sie das nicht selbst regeln muss, dann kann es gut sein, dass sie wieder entspannter wird, wenn ihr unter Leuten seid.

    So schaut's zumindest bei mir und Dino aus, japp. =)

    Er ist jetzt seit +-3,5 Jahren bei mir und hat am Anfang sehr vehement auf Menschen reagiert. Die wurden rigoros verbellt und ich hatte ein Bündel Fell mit gefletschten Zähnen an der Leine - auch wenn der Mensch auf der anderen Straßenseite noch x Meter entfernt war. Menschen, die z. B. auf der gleichen Straßenseite einfach nur an uns vorbei wollten? HORROR. Der Hund hing eskalierend in der Leine und ich bin ziemlich schnell dazu übergegangen, den Leuten direkt großräumig auszuweichen. Auch wenn ich notfalls ins mannshohe Dickicht musste :ugly:

    Wollten fremde Menschen ihn anfassen, war ich gefragt - da hab ich dann ein lautes, deutliches "NICHT ANFASSEN" von mir gegeben. Die einzigen Menschen, die Dino gegen seinen Willen anfassen und händeln dürfen, sind ich und unsere Tierärzte...

    Heute ist Dino so entspannt, dass er auf der Terrasse unseres Hundevereins zwischen den Vereinsmitgliedern herumwuselt (unter Aufsicht natürlich!) und sich bei manchen dann auch Leckerli und sogar Streicheleinheiten abholt. Aber das alles gibt's nur dann, wenn er zu den Leuten hingeht und sagt "Hey, rück mal ein Stückchen Wurst raus" oder "Hey, kraul mir mal den Hals". Sprich: wenn er entscheidet, dass er das jetzt wirklich möchte. Selbst dann guckt er immer wieder zu mir und holt sich dadurch die Sicherheit, dass ich immer noch auf ihn aufpasse und ihm helfe, sich da rauszunehmen, wenn's ihm doch zu viel wird. Er kommt in dieser Situation auch ganz oft zu mir zurück, lässt sich von mir streicheln und belohnen ... und geht dann wieder "seine" Menschen besuchen.

    Weil er weiß, dass er es nicht muss - er darf. Vorausgesetzt, er hat gerade die Nerven dazu und ist ansprechbar. =)

    Bis dahin war es aber ein sehr langer Weg verbunden mit viel Zeit, Training, Geduld und auch vielen Rückschritten. Dass Dino jetzt von sich aus den Kontakt zu Menschen sucht, das teilweise auch genießt, sich auch immer öfter selbst rausnimmt, wenn's ihm zu viel wird usw. entbindet mich aber nicht von meiner Aufsichtspflicht ihm und den anderen Menschen gegenüber. Deshalb ist an Dino in solchen Situationen immer Halsband, Geschirr und eine 1 Meter-Leine dran, damit ich im Notfall schnell eingreifen kann.

    Mein Rat daher: sorg erstmal dafür, dass Nelly überhaupt gar keinen Kontakt zu anderen Menschen haben muss. Richte ihr z. B. mittels Kindergitter oder Welpenauslauf einen sicheren Bereich ein, in dem sie nicht selbständig zu den Menschen kann. Deinem Besuch machst du klar, dass Nelly in diesem Bereich komplett in Ruhe gelassen wird. Sie wird nicht angesprochen, nicht angeschaut, nicht gefüttert, nicht angefasst - für deinen Besuch ist Nelly nur eins: Luft.

    Menschen tun sich unheimlich schwer damit, einen lieb guckenden, süßen Hund einfach zu ignorieren bzw. in Ruhe zu lassen. Daher isses ganz gut, wenn Nellys "Safespace" z. B. nicht im gleichen Raum, sondern in einem anderen Zimmer ist. Da kannst du z. B. dann auch die Küche oder euer Schlafzimmer mit einem Kindergitter absperren, sodass Nelly euch zwar sehen und hören kann, aber keinen direkten Kontakt zum Besuch hat.

    Das gleiche gilt dann auch beim Gassi. Kein Mensch fasst Nelly an o. Ä., dein Wort ist da Gesetz. Gleichermaßen darf Nelly aber auch nicht zu anderen Menschen hin - sie kann damit ja nicht umgehen.

    Es kann sein, dass ihr sie bis an ihr Lebensende vor Menschen schützen müsst. Es kann auch sein, dass sie nach ein, zwei Jahren merkt "Oh, ich muss ja gar nichts mit den Menschen machen!" und dann entspannter wird. Das kann zum jetzigen Zeitpunkt keiner sagen.

    Aber, was ich dir sagen kann: Es macht einen selbst so unheimlich stolz, wenn man bemerkt, wie der Hund in der Gegenwart anderer Menschen immer entspannter wird. Weil er zunehmend merkt, dass DU ihn vor den anderen Menschen schützt, dass DU sein Bodyguard bist. :herzen1:

    Dürfen eure Hunde ihr Spielzeug mit auf den Spaziergang nehmen? Also nicht im Sinne von "Herrchen trägt den Ball mit sich rum", sondern "Hund trägt die ganze Zeit ein Spieli im Maul".

    Wir gehen abends immer erstmal in den Garten, bevor wir zur eigentlichen Löserunde losziehen. Seit ein paar Tagen spiel ich dann immer erstmal noch ein bisschen mit Dino und seinen Spielis - dabei üben wir auch immer mal Sachen wie Sitz/Platz/Warte. Also es ist kein stumpfes Werfen |)

    Als wir dann gestern zu seiner Löserunde los wollten, latscht Herr Hund mit dem Spieli im Maul zum Gartentor ... ich denk mir "gönnste ihm halt den Spaß, der lässts bestimmt eh gleich fallen" und wir ziehen so los, Dino ist selbstverständlich angeleint. Aber ausnahmsweise mal ohne MK unterwegs. Sonst geht er ja quasi nie ohne MK vom Grundstück runter.

    Joa ... entgegen meiner Erwartung hat er die ganzen 10 min über sein Spieli im Maul herumgetragen :ka: Er war dabei nicht anders als sonst, hat aber weniger geschnüffelt und wirkte ziemlich zufrieden mit sich selbst.

    Heute das gleiche Spiel - wir spielen, Pause, ich rufe zum Gassi, Herr Hund steht mit Spieli im Maul am Gartentor und wartet darauf, dass ich ihn anleine. Ich gönn ihm den Spaß wieder und er trägt sein Spieli wieder spazieren. :ugly: :ugly:

    Einfach ne liebenswerte Macke? Hofft er darauf, dass wir im Wald weiter spielen? Ein Weg von ihm, mit Stress/Aufregung umzugehen ist das sicherlich... er schnappt sich manchmal eins seiner Plüschspielis, hats im Maul und bellt dann quasi ins Spieli rein, wenn er draußen etwas hört. :ka:

    Ich find das Verhalten jetzt nicht schlimm oder mach mir Sorgen, ich wüsst nur gern, wie ich das zu deuten habe (und find's süß).

    Wenn der Hundehalter keine Einsicht zeigt, gibt's mindestens eine Meldung ans Ordnungsamt.

    Wurde mein Hund dabei verletzt, gibt's ne Anzeige bei der Polizei.

    Und wenn mein Hund bei sowas schwer verletzt wird, mach ich der schuldigen Person die Hölle heiß.

    Insofern: go for it, melde die Frau! Dann isses aktenkundig und wenn da schon andere Einträge stehen, wird das ziemlich wahrscheinlich Konsequenzen für sie haben.

    CaGiRa wurde ja schon gerufen, vielleicht hat sie eine Idee oder Kontakte.

    Wegen Boxen: vielleicht Züchter in Norwegen anschreiben und um Hilfe bitten? Die haben doch sicher irgendwelche Boxen, die sie euch ausleihen können. Die könnte man dann auseinandergebaut als Paket zurückschicken. Dann wäre das Boxenthema schon mal geklärt.

    Zeitgleich würde ich wohl in einem norwegischen Hunde- oder Camper-Forum einen Post verfassen und da um Hilfe bitten, da gibt's doch bestimmt hilfsbereite Personen. Vor allem erreicht man damit viele Personen, die dann wiederum ggf. auch Kontakte haben.

    Ach mann. So eine blöde Situation, ein absolut grauenvoller Urlaubsabschluss :streichel:

    Ich hätte mal eine (evtl. etwas doofe :see_no_evil_monkey: Anfänger-)Frage, die mir bei den aktuellen warmen Temperaturen kam:

    Wie ist das denn beim Transport im Kofferraum bei der Hitze? Also wie macht ihr das? Durchgehend mit Klimaanlage fahren? Oder kühlt der bei offenen Fenstern dann schon von selbst genug ab?

    Ich fahre bisher meistens ohne Klima, halt dann mit offenen Fenstern und durch den Windzug ist das dann meistens gut aushaltbar. Aber der Luftzug kommt ja eher weniger im Kofferraum an. Wahrscheinlich sollte ich meine Gewohnheiten da mit Hund hinten drin wahrscheinlich etwas anpassen, oder? :tropf:

    Wenn mir im Auto zu warm ist, ist den Hunden erst recht zu warm - also schmeiß ich die Klimaanlage an und stell die so ein, dass die (hoffentlich) bis nach hinten durchpustet.

    Weiß ich, dass wir länger unterwegs sind und es heiß wird, hol ich die Hunde auf die Rückbank (soweit möglich) und schnall die da an. Da kriegen die definitiv was von der Klimaanlage mit.

    Für Hund Nummer 3, der im Kofferraum mitfahren muss, gibt's dann eben eine Kühlmatte ins Boxenabteil.

    Wenn wir irgendwo parken (zB beim Training), dann such ich mir schon einen möglichst schattigen Platz, reiß rundherum die Fenster auf (Durchzug!) und mach auch die Hecktüren auf. Ich hab extra ein Gitter mit Türen ins Heck eingebaut, damit ich da im Sommer die Autotüren offen lassen und richtig durchlüften kann. Das ist Gold wert, besonders wenn der Hund in den Pausen im Auto bleiben muss.

    Zusätzlich gibt's dann auch eine Kühlmatte rein. Die Heckabteile sind groß genug, dass die Hunde zwischen kuscheligem Körbchen und Kühlmatte wechseln können.

    Ich glaub, es kommt bei dem Thema auch darauf an, wie der Hund tickt und wie man selbst in der Situation auftritt.

    Bonny ist sehr weich und sensibel, die lässt sowas häufig sofort sein, wenn ich sie scharf anspreche.

    Masha? Die zuckt mit den Schultern. Pul ich ihr das Zeug (egal ob leeres Taschentuch, "volles" Taschentuch oder Kot :igitt:) aus der Schnauze, wehrt die sich durch schlichten Unwillen gegens Maulaufhebeln. Ist mir in der Situation aber latte, dass ihr das nicht passt :ka: Und mit genau der Mentalität zieh ich das auch durch ... Muss halt. Weil ich das so will, punkt.

    Ihr Fundstück kann in ihren Augen noch so wertig sein, sie hat mich beim Ausderschnutepulen bisher nicht ein einziges Mal angeknurrt. Und hat bisher auch nicht versucht, zuzubeißen o. Ä.

    Zeitgleich zum rigorosen Abnehmen arbeite ich aber auch mit Keksen und Lob. Wenn sie sich auf Ansprache von einem "leckeren" Kothaufen abwendet oder sogar nur schnuppert und dann selbständig weiter geht, gibt's dickes Lob und Kekse. Da isses dann halt häufig an mir, die Augen offen zu halten und sie schon bei Sichtung/Annähern eines Kothaufens etc. mit "DENK nicht mal dran" zu erinnern, dass sie das liegen lassen soll.

    Mit Masha kann ich das Abnehmen machen. Bei einem anderen Hund würde man sicher auf mehr Gegenwehr stoßen, wieder ein anderer Hund ist da vielleicht nicht so motiviert und denkt sich irgendwann "ach, der nimmts mir eh wieder ab, lohnt sich nicht"...

    Bei Masha ist das Fressen aber eh ein permanentes Thema. Die ist es einfach von Welpe an gewohnt (vermute ich!), dass sie besser nimmt, was sie findet - wer weiß, wann sie wieder was zu fressen findet ... Ich muss auch zuhause alles Essbare inkl. Verpackung vor ihr sichern. Das ist ein Thema, das nach rund 10 Jahren Schrott-/Müllplatz-Hund-Dasein einfach so unheimlich tief drin ist, dass wir das nicht mehr rauskriegen werden.

    Hier dürfen die Hunde nur das vom Boden aufnehmen, was ich entweder bewusst auf den Boden werfe.

    Wenn mir versehentlich was auf den Boden fällt, warten die Hunde ein bisschen und wenn ich dann nix sage, dürfen die sich das nehmen... ist halt meistens ein Stück Gemüse etc, das beim Kochen runterfällt.

    Zeug, das "einfach so" draußen rumliegt, ist verboten. Dino nimmt eh seltenst etwas "fremdes" auf, bei Masha und Bonny muss ich da schon eher gucken... Bonny lässt sich durch Ansprache abbrechen, bei Masha kommts drauf an, WAS sie gefunden hat. Schnöde Taschentücher spuckt sie aus, Kot wird am liebsten sofort inhaliert und auch leere Chipstüten würde sie fressen, wenn ichs ihr nicht vorher verbieten und ihre Leine kürzer nehmen würde. Bei ihr kann ich mich leider auch nicht zu 100% darauf verlassen, dass sie ZeugTM liegen lässt, sondern muss immer gucken, dass ich das Zeug möglichst vor ihr entdecke.

    Durchatmen. =)

    Durch den Ortswechsel wird deine Hündin sich vermutlich leichter tun mit dem anderen Schlafplatz. Hat deine Hündin eine Decke, auf der sie bisher immer geschlafen hat? Oder ein Kissen, das nach ihr riecht?

    Wenn ja, dann leg das an ihren zukünftigen Schlafplatz. Ist kein Garant dafür, dass sie dann auch hundertprozentig da schläft, aber dadurch merkt sie schon mal irgendwie, dass sie sich da aufhalten darf. Riecht ja eh nach ihr.

    Mein Rüde pennt die meiste Zeit bei mir im Bett. Wenn er nervt, weil er zu unruhig ist, gibt's eine Ermahnung und dann ist meistens Ruhe - oder er trollt sich auf einen seiner anderen Liegeplätze, putzt sich da und kommt dann wieder ins Bett, wenn er sich wirklich schlafen legen möchte.

    Manchmal verzieht er sich aber auch, weil ich ihm zu unruhig schlafe ... und pennt dann eben auf seinem Sofakissen, auf dem Hundekörbchen unterm Schreibtisch usw.

    Ich würde mir bei der Umgewöhnung gar nicht so sehr den Kopf machen. Stell ihr Körbchen mit ihren Decken drauf neben dein Bett, sie wird das bestimmt schnell verstehen.

    Ich seh das auch etwas kritisch, dass bei dir ein Direktimport einziehen und dann auch recht bald mit ins Büro soll... Jetzt isses natürlich schon mal praktisch, dass ihr kaum bis keinen Kundenverkehr habt, das nimmt viel Stress für den Hund raus... aber wie sieht's mit Kollegenkontakt aus? Kommen öfter mal andere Kollegen zu euch ins Büro?

    Für den Hund sind fremde Menschen erstmal fremde Menschen, da würde ich mich also durchaus auf Wachverhalten einstellen - wenn der Hund nicht bellt, weil da jemand Fremdes ins Zimmer kommt, umso besser =)

    Woher kommt der Hund denn? Magst du auch die Organisation dahinter verraten? Ist bekannt, welche Rassen da drinstecken?

    Ich hab ja drei Auslandshunde, davon kam einer als Direktimport zu mir.

    Dino wäre als Bürohund absolut ungeeignet (starkes Territorial- und Wachverhalten, mag Besucher überhaupt nicht und würde auch beißen, wenn nicht gesichert). Er hatte auch massive Angst vorm Autofahren, als ich ihn übernommen habe, da mussten wir erstmal gut ein halbes Jahr an Training reinstecken, damit er im Auto ruhig bleibt... auf der Rückbank. An Mitfahren in der Kofferraumbox war überhaupt nicht zu denken, das klappt erst jetzt - 3,5 Jahre nach Übernahme :ugly:

    Eingewöhnt hat er sich schnell, würde ich behaupten, alleine bleiben ging auch von Anfang an gut. Allerdings kannte er das bei seinen Vorbesitzern/Pflegestellenversagern auch schon.

    Bonny wäre super fürs Büro geeignet, wenn (!) sie einen ruhigen, geschützten und höhlenartigen Platz als Rückzugsort hat. Die Maus hat Angst vor fremden Menschen und ist generell sehr zurückhaltend. Fremde Umgebungen sind auch erstmal gruselig, da wird bei jedem Geräusch zusammengezuckt und die Rute klebt unterm Bauch... aber wenn sie nach ner halben Stunde merkt, dass ihr da nichts passiert, dass die anderen Menschen nix von ihr wollen, sondern höchstens mal ein Leckerli bei denen runterfällt, ist das für sie ok und sie pennt einfach.

    Vom vermittelnden Tierheim wurde sie übrigens auch als "freundlich, zurückhaltend und ruhig" beschrieben. Die ist ein absoluter Tutnix und froh, wenn sie ihre Ruhe hat. Aber die grundlegende Angst wird immer bleiben.

    Bei Dino und Bonny hatte ich die Gelegenheit, die beiden mehrmals persönlich kennen zu lernen. Das ist Gold wert, besonders als Anfänger!

    Masha ist mein Direktimport und könnte auch mit ins Büro, allerdings müssten Mülleimer und alles andere potentiell Essbare dann gesichert und aus ihrem Tanzbereich geräumt werden. Die Dicke plündert sonst und man kommt nicht zum Arbeiten |)

    Wenn die Umgebung aber mashasicher ist, legt sie sich einfach hin und beobachtet. Oder schläft. Oder hypnotisiert die Menschen, weil sie könnten ja doch Leckerchen haben.

    Allerdings ruht Masha auch extrem in sich selbst und lässt sich eher nicht von Stress anstecken. Die fühlt sich auch in fremden Wohnungen sofort heimisch. Wir waren mal bei einer Freundin zu Besuch - Masha hat sich kurz im Wohnbereich der Einzimmerwohnung umgeschaut und ist nach nicht mal 5 Minuten seelenruhig aufs Bett im Schlafzimmer geklettert, so a la "Ich hab jetzt alles gesehen, weckt mich, wenn was interessantes passiert".

    Masha zog allerdings auch nur deshalb als Direktimport ein, weil der Vereinsvorstand sie in Italien kennengelernt hat und mir daher aus erster Hand berichten konnte, wie die dicke Oma so drauf ist. Sie war dann auch wie beschrieben und berichtet - freundlich, entspannt, super verträglich mit anderen Hunden...

    Bei allen dreien ging das Alleinebleiben von Tag 1 an super - weil die das alle schon irgendwie kannten. Ich hab mir, als Masha dazu kam, eine Woche Urlaub genommen, um die Hunde untereinander anzuleiten, Masha mit der Gegend vertraut zu machen usw. - das würde ich aber nur dann so machen, wenn klar ist, dass der Hund sich absolut problemlos ins neue Umfeld einfügen kann UND vor allem auch schon andere Hunde vorhanden sind. Die helfen definitiv beim Alleinebleiben (wenn die das eh schon kennen).

    In deinem Fall würde ich mal mit mindestens zwei Wochen Urlaub rechnen, damit ihr euch wenigstens ein bisschen kennenlernen könnt. Ob der Hund dann schon mit ins Büro kann, kann dir keiner sagen, das solltest du während des Urlaubs mal vorsichtig durch einen kurzen Besuch testen... zum Rest wurde ja schon genug gesagt.

    Vor allem: wer passt auf den Hund auf, wenn er nicht mit ins Büro oder zuhause alleine bleiben kann? Hast du da genügend "Notfall"pläne?


    Was Zubehör angeht: du hast ja schon einiges beisammen. Vielleicht noch eine rudimentäre Hunde-Apotheke? Mit Desinfektionsmittel, Wundsalbe, Verbandszeug, Mittelchen bei Durchfall und Co. usw...