Alles anzeigenSehe ich auch so. Tierhaltung kostet und wer wirklich nicht genug Geld hat, ist besser dran ohne Tier. Das Tier wird früher oder später nur zu einem Problem. Entweder wird es vernachlässigt und leidet, oder der Besitzer tut alles für sein Tier/um genügend Geld dafür aufzutreiben. Aber er hat doch genug um die Ohr
Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das klingt schon arg nach „ohne riesiges Sparkonto ist man nicht geeignet ein Tier zu halten“
Soll jetzt nur die obere Mittelschicht Tiere halten dürfen?
Sorgen und sollte dann seine Energie eher darauf fokussieren wie er einen sichereren/besseren Job findet oder so statt irgendwo noch irgenwas nebenbei zu arbeiten, schwarz beim Umzug zu helfen etc um die 600 Euro für den TA zu haben.
Nicht in jeder Umgebung gibt es viele gute Jobs und ich persönlich wäre nicht überzeugt ob ein neuer Job mit besserem Gehalt immer besser sein muss als der alte. Es kommt stark auf die eigenen Prioritäten an. Wenn man dann im neuen Job aufeinmal zehn Stunden außer Haus ist hat der Hund auch nichts davon.
Wer wirklich ein Tier braucht und es sich trotzdem nicht leisten kann, der sollte eher gucken dass er Pflegestelle wird oder Gasxigänger oder seine Nachbarn unterstützt dessen Hund zu lange alleine ist etc.
Pflegestelle schön und gut, aber was unterscheidet die (bis auf die Tierarztkosten) groß vom eigenen Hund? Du besitzt den Hund nicht, musst Futter und Steuer selbst zahlen und kannst jederzeit das Tier wieder „verlieren“.
Sollen Arme jetzt zu Verwahrungsstellen für Tiere für die Reichen werden? Ab wann sind sie eigentlich reich genug um ein eigenes Tier haben zu dürfen?
Dann ist das etwas, worauf man halt auch mal hinarbeiten muss statt dass es einem in den Schoß fällt.
Und wer bestimmt ab wann man das Tier verdient hat?
Beiträge von Rapumo
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Was mich daran wirklich interessiert. Wer entscheidet, wer sich diesen Luxus leisten darf und wer nicht?
Klar gibt es viel Elend, aber wieso soll jeder der kein eigenes riesiges Sparkonto nur für Tierarztrechnungen hat am liebsten gar kein Tier halten dürfen?
Es ist doch eigentlich ganz einfach - wie so oft im Tierarztrechnungs-Thread vermerkt - wer es sich nicht leisten kann, kann es sich nicht leisten. Ist so.
Wenn ich mir kein Auto kaufen kann, nicht genug Geld für Benzin oder Versicherung und Steuer habe - tja, dann hab ich halt kein Auto. Genauso wie ich aus der Wohnung fliege, wenn ich keine Miete bezahle oder nix zu Essen habe, wenn ich dafür nicht bezahlen kann

Und wieviel Geld muss man haben um sich die Marke „Hund“ leisten zu dürfen?
Beim Auto hat man durchaus die Wahl ob man sich nen Porsche kauft oder einen alten Opel. Beim Hund eher nicht?
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Für mich sehen sie nach Husky Schäfer Mixen aus
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Tierhaltung ist im überwiegenden Anteil der Fälle ein Luxus und das sollte auch mal so verstanden werden. Es ist ein Privileg.
Was mich daran wirklich interessiert. Wer entscheidet, wer sich diesen Luxus leisten darf und wer nicht?
Klar gibt es viel Elend, aber wieso soll jeder der kein eigenes riesiges Sparkonto nur für Tierarztrechnungen hat am liebsten gar kein Tier halten dürfen?
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"Drei Stück. Einmal ist es daran gescheitert dass wir Rinder hatten, denn wer Schlachtvieh hat kann Tiere nicht lieben (war die Begründung)."
War das ein TS-Verein, der seine Hunde vegetarisch ernährt?
Höchstwahrscheinlich nicht. Eine der Nebenbegründungen war dass der 10 Jahre alte Hovawart der seit Jahren im Tierheim saß, doch nicht sehen dürfe wie die Rinder sterben... oder so ähnlich. Da man krampfhaft nach „Problemen“ suchte würde es uns dann zu blöd. Der Hund ist im Tierheim gestorben.
"Ein anderes mal gefiel nicht dass das Sofa für diesen Hund tabu gewesen wäre (der Hund hatte ein Verteidigungsthema bezüglich Sofa) und man sich damit ja nur vor Arbeit drücken wollte."
Verteidigungsthema bezüglich Sofa kenne ich.
Vor welcher Arbeit sich drücken, der Erziehungsarbeit?Genau. Wenn der Hund nicht aufs Sofa darf, wie soll er dann lernen dass es nicht so schlimm ist wenn sich jemand dazu setzt? War die Frage. Die Antwort, dass der Hund ein Körbchen hat und sich da rein legen soll und es dann garnicht zum Konflikt kommt (und die ersten 1-2 Wochen eben wegen diesem Thema Maulkorb tragen sollte) wurden als Faulheit abgetan.
"Und das dritte mal scheiterte daran, dass ich eben nicht bereit war meine Gehaltszettel vorzulegen und sogar offen gesagt habe, dass ich keinen Grund sehe warum ich die zeigen sollte."
Würde ich vielleicht genauso machen.
Naja, im Antragsformular war in keinem Punkt nach dem Gehalt gefragt worden und ich wurde quasi damit überrumpelt bei der Vorkontrolle. Und um ehrlich zu sein habe ich auch nicht verstanden was es eine fremde Frau die bei mir Kuchen isst angeht ob ich nun Beamte bin oder Putzfrau.
Vll finde ich in ein paar Jahren wieder einen Hund der mir so gut gefällt dass wir es versuchen, aber die Erlebnisse verleiden einem das ganze schon sehr.
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Ernst gemeinte Frage an @Helfstyna, Aprikose und alle anderen "Kontrollgegner" - wie viele habt ihr schon persönlich erlebt? Das soll nicht provokant sein. Interessiert mich einfach.
Drei Stück. Einmal ist es daran gescheitert dass wir Rinder hatten, denn wer Schlachtvieh hat kann Tiere nicht lieben (war die Begründung).
Ein anderes mal gefiel nicht dass das Sofa für diesen Hund tabu gewesen wäre (der Hund hatte ein Verteidigungsthema bezüglich Sofa) und man sich damit ja nur vor Arbeit drücken wollte.
Und das dritte mal scheiterte daran, dass ich eben nicht bereit war meine Gehaltszettel vorzulegen und sogar offen gesagt habe, dass ich keinen Grund sehe warum ich die zeigen sollte.
Ansonsten war ich nur dabei, aber nicht betroffen.
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Ich finde Vorkontrollen und auch Nachkontrollen sollten verpflichtend sein, bei jeder Form von Tierkauf/Vermittlung, egal ob Züchter, TH, ATS oder Ups-Wurf.
Allerdings bitte vernünftige Kontrollen und nicht nur ein "Hallo, ich wollte mal einen Kaffee trinken." und auch nicht "Was haben sie in der Schlafzimmerschublade?".
Aber das man sich anschaut ob jemand überhaupt im Stande ist ein Tier zu halten, sprich, Platz, Zeit und Geld hat sollte zwingend geprüft werden.
Ich bin gegen diese Verpflichtung.
Wieso sollte jeder der einen Hund will seine Finanzen und seine Lebensplanung offenbaren müssen?
Woher kommen dann die ganzen Kontrolleure die nötig wären?
Wer kontrolliert ob diese sich aufs Wesentliche konzentrieren oder nach Sympathie entscheiden?
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Ich verstehe zwar den Sinn der Vorkontrollen, würde aber selbst keine haben wollen.
Ich habe generell ein ausgeprägtes Bedürfnis mein Zuhause für mich zu haben, so dass selbst Leute mit denen ich befreundet bin eher unterwegs getroffen werden oder halt auf Einladung mal vorbei kommen. Da widerstrebt es mir durchaus, jetzt auchnoch fremde ins Haus zu lassen die mich kontrollieren wollen. Nachkontrollen finde ich eigentlich unverschämt, da man mich entweder für fähig hält den Hund zu halten oder eben nicht.
Ich war auch mal bei einer sehr guten Freundin dabei wie bei ihr kontrolliert wurde. Alles war gut, die Frau war freundlich und fand auch sonst alles in Ordnung. Allerdings störte sie sich extrem daran dass eine Tür geschlossen war und verweigerte mit der „Da hat wer was zu verstecken“ Begründung die Vermittlung des Hundes.
Sowas ist einfach nicht meine Welt..
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Das verflixte siebente Jahr.

(Habe gerade ein Bild von einem Skelett + Koffer vor mir - die Fressbuden zum Vermeiden des körperlichen Zustands sind vermutlich auch noch nicht vor Ort?)
L. G.
Ein oder zwei Imbissbuden gibts da, für die Touristen die sich die ewige Baustelle ansehen wollen.
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Gibt derzeit ja schon Touristenführungen für den nie fertig werdenden Flughafen.