Beiträge von Lennox0611

    naja, was die Tarnung angeht... wenn wir im teaining sind, macht lennox das überhaupt nicht. Haben wir aber einen unserer Bummelspaziergänge, da wird sich gerne gewälzt.

    Bevorzugt wird hier frisch gemähter Rasen, fuchskacke und Gülle, gerne aber auch mal in einer pfütze fürs schlammbad.

    Den Tipp mit dem ketchup kann ich auch nur empfehlen (alternativ auch tomatensaft). Hier steht immer eine Flasche im bad

    Ich versuche mich gedanklich weniger damit zu beschäftigen, wie peinlich oder störend ich doch bin sondern eher was will ich von meinem Hund? Wie erreiche ich das?

    Wie war das bei euch mit den gassibekanntschaften? Seid ihr da aktiv auf adere zugegangen und habt gefragt, ob man nicht mal gemeinsam spazieren will? Bei mir sind solche Sachen meist ins Leere gelaufen, da es ja doch einen Initiator braucht. Oder hat es sich dann einfach beim Gassi gehen so ergeben?

    jemand hat es schon geschrieben, ist der Ruf erst ruiniert,... :D

    Ich hatte heute auch wieder so einen Moment wo ich dachte "hund, geht das auch mal leiser?!" Von pöbeln bis quengeln war alles dabei, aber mein Gott, ist halt ein Hund der auch mal die Klappe aufreist .... irgendwann lernt man da auch mal drüber zu stehen (was ja nicht heisst, dass man daran nicht arbeitet)

    Gassibekanntschaften haben sich hier unterschiedlich entwickelt. Bekannte haben sich einen hund geholt das man gemeinsam geht oder man trifft mehrmals auf der runde die gleichen hh und verabredet sich dann auch mal (was hier eher sporadisch passiert, da Herr hund selten an anderen Hunden lange Interesse zeigt)

    Woher kommst du denn?

    Naja, Hundehaltung ist wie bei allen anderen Tieren auch ein Leben lang arbeits- und Zeitaufwand, denn man arbeitet, lernt, erzieht jeden Tag und holt nicht nur für eine Stunde am Tag den hund aus dem Schrank und der Rest des Tages ist nichts.... das ist ja das schöne an der hunde (tier) Haltung.

    Und das ganze passiert auch bei anderen rassen die "familienfreundlicher" sind. Das ganze ist halt immer mit Erziehung, Zeit und Aufwand verbunden, solange wie der Hund lebt

    vielleicht eher Ein-Personen-Hunde sind? Wenn das so wäre, würde das vielleicht auch reinspielen.

    Kommt so ein bisschen darauf an.

    Ein ähnliches Problem hatten wir hier auch.

    Lennox wurde ja ursprünglich von meiner Mutter geholt, da sie aber überhaupt nicht mehr zurecht kamen und ich die beste Beziehung hatte, kam er vollständig zu mir. Bei mir hat er sich viele Sachen nicht erlaubt und meinen eltern ist er auf der nase rum getanzt (beißen, nicht hören, etc)

    Da war es meine Aufgabe ihm und meinen eltern beizubringen, wie das ganze von statten gehen soll.

    Zb beim beissen (was bei meiner Mutter aus gesundheitlichen Gründen in einer blutorgie endet), wenn er zu extrem bei meiner Mutter war wurde er beiseite geschoben und ein zergel genommen oder "langsam" gesagt um ihm vom Tempo runter zu regulieren. Wenn das nicht geklappt hat gabs einen Abbruch und das spielen war zu Ende.

    Wichtig war, das meine mutter da authentisch ist (ist es heute noch manchmal), dass ich eingreifen muss das er das lassen soll. Dann gibt es je nach Situation einen abbruch oder das Spiel umgeleitet.

    Beim umleiten, wenn er mitgemacht hat, wurde dies gelobt (und mit dem Wort langsam verknüpft).

    Ich würde mit ihm, so wie du bisher geübt hast, auch weiter üben bis es zur Normalität wird.

    Natürlich stresst es am Anfang, solange er sich dadurch nicht ab schießt, aber er lernt es auszuhalten und als normal anzusehen

    Lennox ist mit fremden Hündinnen aufgewachsen. Für ihn ist das absolut normal, sodass er auch mit läufigen hündinnen im Freilauf ist und keine Versuche startet (dackeldamen ausgenommen, die sind für ihn besonders)

    Wir hatten letztens erst eine Hündin in der standhitze, die ihren Hintern gegen seine Nase gepresst hatte und rum gewickelt hat und es hat ihn null interessiert (er war eher genervt und wollte weiter mauselöcher checken)

    dass jeder in seinem Tempo üben darf und keiner perfekt ist,

    Da sagst du schon genau das richtige, jeder lernt in seinem Tempo und es gibt weder Hundehalter noch Hunde die perfekt sind, den Perfektion (und auch Erziehung sieht jeder anders.

    Versuch dir nicht zu Herzen zu nehmen was andere über dich denken wenn der hund beim ersten Rückruf nicht kommt, sondern du zwei oder drei mal rufen musst.

    Schäme dich nicht eine schlepp zu benutzen, nur weil es kein anderer macht (ich war hier damals auch die einzige bzw erste.... denk einfach so, du setzt damit vielleicht einen Trend :D). Vor allem wenn du dich selbst dadurch sicherer fühlst.

    Versuche nicht andere Hunde oder Halter als Maß der Dinge zu nehmen, du und oskar seid du und oskar, vor allem wenn es andere rassen sind

    Versuche eure Baustellen nicht als Problem zu sehen, sondern als etwas an dem ihr gemeinsam wachsen könnt. Wenn ihr einen Teil geschafft habt, dann könnt ihr stolz auf euch sein! Egal wie lange es dauert, egal wie oft es wiederholt oder aufgefrischt werden muss, es ist ein "Hindernis" was ihr gemeinsam bewältigt