Mit Eregungskontrolle meine ich, zu erkennen, auf welchem Erregungsniveau sich der Hund befindet
Da liebe ich meinen Zwerg ja für, wenn man ihn kennt ist er so unglaublich einfach zu lesen, dass man erkennen kann was er machen wird bevor er dazu ansetzt.
Bei ihm ist es "ganz einfach" seine rute. Je nachdem wie sie steht, erkennt man bei ihm auf welchem Aufregungs- oder Erregungslevel er ist.
Beobachtet man dann noch sein Ohrenspiel, erkennt man in welche Richtung es geht
Erkannt bzw lernen zu lesen hab ich dies einfach durch beobachten im laufe der Zeit.
Ganz am Anfang, wo er ein hohes Aufregungslevel hatte, hab ich mit ihm gearbeitet, dass er dies auf mich übergibt bzw auf mich richtet. War das Level zb sehr hoch, hab ich mit ihm geübt das er per Berührung dies an mich übergibt und ich ihm weitere Anweisungen gebe. Für den Freilauf haben wir dann später ein Geräusch dazu aufgebaut.
Wenn da zb ein Hase direkt seinen Weg kreuzt, gibt es von mir die Berührung oder den marker, er gibt an mich ab und erwartet die Reaktion von mir. Bekommt er von mir das Signal das alles gut ist, fährt er runter.
Das ganze haben wir dann einfach gegenstandsbezogen aufgebaut (unterscheidung halsband und halti)
Hat er sein halti an und ihn kreuzt ein Hase, Erregung ist im ersten Moment hoch, fährt er selber runter da er weiss das er im halti immer die gleiche Reaktion erhält - er reguliert sich dann selbst
Hat er ein Halsband an (arbeitsmodus), kennt er die abläufe ebenfalls. Da mussten wir dann daran arbeiten das er sich in der Erregung nicht selbst abschließt sondern so weit runter fährt das er dem task noch nachgeht aber ansprechbar bleibt
Das einzige wo das beim herunterfahren nicht klappt ist bei seinen hassobjekten. Da muss ich noch über die Berührung gehen. Mittlerweile dauert es da nicht mehr so lange bis er herunterfährt, da hat er echt Schwierigkeiten sich zu regulieren. Da ist auch die einzigen Möglichkeiten ihn schnell aus der Situation zu nehmen