Beiträge von Looking

    Mir gefiel Schöberl und die Bindungsthematik auch sehr gut - hätte mir allerdings auch viel mehr zum Thema Stress und Stressmanagement (je nach Bindung) gewünscht. Schade. Die Interviewerin ist auch nicht so meins, manchmal hab ich den Eindruck, sie lenkt gezielt ins Seichte.

    Körpersprache hat mir jetzt quasi nichts gebracht. Da fand ich die Interviewerin echt schlecht.

    Wie siehts mit den anderen von heute aus? Hat jemand noch Berichte was sich lohnt?

    Phuha, Solothurn.

    Ich seh da überhaupt keinen Aussie und denke, den SOKA-Mix wird jeder Experte vermuten.

    Die Gefahr besteht halt, dass ihr mal gemeldet werdet und dann gibts nicht mehr viel Spielraum in eurem Kanton (Ich dachte ihr seid aus Bern? Hab ich wohl falsch gelesen.). Ich würde den Hund auch nicht melden gehen - aber falls ihr sie behaltet, wäre es gut, wenn ihr einen Plan B habt.

    Hier sonst noch die Liste der CumCane Trainer in der Schweiz:

    Cumcane Trainer

    Persönlich kenne ich in Solothurn niemanden.

    Nicht anders. Aber die Auslastung bei einem Hund mit Huskyanteil müsste für mich zwingend irgendeine Form von laufen/ziehen sein. Und kann nicht durch Tricksen ersetzt werden.

    In Bern ist das mit dem eventuellen Staffanteil übrigens kein Problem - solange der Hund nicht auffällig wird und jemand Gefährdung meldet.

    Hut ab vor deiner Grösse das hier zu berichten. Das brauch Mut und freut mich sehr - für dich.

    Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen. Und du kannst dich am meisten einschätzen. Nur ein Blickwinkel: manchmal sind genau solche Situationen mit Verantwortung die, die einem am meisten weiterbringen. Es wird dich kaum je wieder etwas so motivieren wie Zeus, der nun einen souveränen, klaren, liebenden und konsequenten Führer braucht. Alles was du dabei an dir verändern würdest, würde nicht nur Zeus, sondern vorallem dir zu einem viel besseren und reicheren Leben verhelfen. Die Frage ist, wie weit weg ist das Ziel? Gibt es Möglichkeiten auf dem Weg genügend Schutz und Hilfe zu haben und bieten damit auch bei einem Fehler oder schlechten Tag nichts passiert? Traust du dir zu, alles zu geben um dieses Ziel zu erreichen und auf dem Weg zu lernen? Auch wenn die Antwort da nein ist, ist das ok. Krise ist immer Gefahr und Chance. Zu grosse Verantwortung bringt nichts. Davonrennen obwohl machbar auch nicht.

    Hast du ev Freunde die dich sehr gut kennen und mit denen du besprechen kannst, wie sie dich einschätzen? Manchmal hilft das wenn man vor sowas steht und den Bern Arbeit und Veränderung versus eigene Ressourcen abschätzen muss.

    Viel Kraft dir.

    Ich seh da auch Staff und Husky oder Hound.

    Ich könnte mir vorstellen, dass vielleicht auch der/die Trainer nicht gepasst haben. Du schreibst, ihr seid selber eher sensibel und keine Haudraufs - hattet ihr denn auch Trainer die entsprechend gewaltfrei und hauptsächlich positiv trainieren? Ich bin selber aus Bern und arbeite/te mit Jessica Frieden, Cumcane Trainerin zusammen. Konsequenz klar, braucht es immer, Einsatz auch. Aber diese Art Training baut darauf auf, positives zu ermöglichen und verstärken. Sie arbeitet in der Region Bern und kommt auch zu euch heim. Wenn ich dich so lese, denke ich eher nicht, dass das eine unmögliche Sache wird.

    Bezüglich Auslastung: wenn da Husky drin ist (sieht so aus), wäre sowas wie Canicross, am Rad laufen oder Rad ziehen (Bikejöring) super. Habt ihr ein Auto? Falls ja, in der Region Bern gibt es ideale Übungsflächen wo man sehr sehr weit sieht und super ausweichen kann. Gürbetal, könnte ich dir auf der Karte zeigen. Ansonsten gibts Gebiete wo wenige Hunde unterwegs sind zum spazieren, auch da kann ich dir was zeigen falls ihr ein Auto habt.

    Zu einer Vermittlung kann ich dir leider nicht viel hilfreiches sagen.

    Beim Untersuch vom Bewegungsapparat wird normal nicht sediert weil man ja die „normale“ Reaktion vom Hund und den Tonus der Muskulatur braucht. Ein sedierter Hund wird nicht klar reagieren wenn man an eine schmerzhafte Stelle kommt.

    Ich würde da auch von Anfang an zum Spezialisten/Orthopäden. Sonst hast du im schlechtesten Fall Stress und unbrauchbare Bilder. Gibts leider öfters.

    Ja genau. Röntgen geschieht unter Vollnarkose. Bei der Gangbildbeurteilung kannst du den Hund führen und bekommst Anweisungen vom TA. Teilweise wird auch gefilmt. Was schwieriger ist, ist die Palpation (Untersuchung des Hundes mit den Händen vom Orthopäden). Das könnte schwieriger werden. Bestimmt haben da aber einige mit unverträglichen Hunden Erfahrung und können Ideen bringen. Oder dein Trainer.

    Das Problem ist, das Röntgen alleine sagt fast nichts aus. Es gibt schlechte Bilder bei Hunden mit wenig Beeinträchtigung. Und schlimme Gangbilder bei nur minim verändertem Befund auf dem Bild. Es muss beides plus manuelle Untersuchung gemacht werden.

    Ich weiss nicht.... wenn ich mit einem Hund arbeite, um die Beziehung zu verbessern, muss der Focus voll und ganz auf dem Hund liegen. Ich muss mit ihm konzentriert und ständig kommunizieren, und seine Kommunikation beantworten. Wie soll das mit der gleichzeitigen Beaufsichtigung und Beschäftigung von 2 kleinen Kindern gehen?.

    Und dann ist diese Überei, ohne einen Plan vom Aufbau, vom Ziel und den Schritten dorthin ehrlich gesagt sinnlos. Der Hund wird widersprüchliche Signale kriegen, körperprachliche und verbale, und es ist nur eine weitere Art von "Tricksen", die ihm das Teambuilding verwehrt, dass er braucht.

    Ein gescheiter, moderner Trainer, der mit Gebrauchshunden kann, um die Basics zu legen, und dann ein Verein, der sich auch um Anfänger kümmert, die nicht den nächsten Prüfungssieger an der Leine haben - alles andere, fürchte ich, ist zwecklos.

    Ich sehe hier auch nicht die Frau mit Kids arbeiten. Stimme dir zu. Kann mir aber schon vorstellen, dass man auch ohne Verein klarkommt. Z.B. mit Privattrainer der ab und an kommt und einem Aufgaben gibt die man dann auf ner Wiese übt. Oder mit paar anderen zusammen. Aber ja, wenn man nicht engagiert und autodidaktisch begabt ist, ist vielleicht der Verein besser.