Als Kind hatten wir mal einen Sitterhund für eine Weile. Meine Mutter liess mich nicht die Leine halten - Trauma fürs Leben. Ich wollte als Kind immer blind werden, damit ich einen Hund bekomme. Mit ca 10 fing ich an mit dem Berner Senn, dem
Boxer und der Sennenhundmixhündin und ihren 10 Welpen zu spazieren. Mit dem Boxer habe ich heimlich Agility im Schafspferch geübt. Ich war schon immer an Training interessiert... zur gleichen Zeit angefangen zu reiten und alleine mit Fohlen im Wald spazierenzugehen. Eh. Ja. Ich hatte zwar einen Vater, aber der war jetzt nicht sehr protektiv.
Reiten und Bidenarbeit waren dann jahrelang mein Hobby. Unterbruch während der Ausbildung, danach wieder viel Arbeit mit Pferden. Mit ca 27 4 Jahre Ausbildung zur klassischen Tierhomöopathin inkl. Ethologie. Angefangen zu praktizieren, dann die Halter nicht mehr ausgehalten und aufgehört. Mit Hunden hatte ich immer wieder mal als Sitterin oder Patin zu tun, aber nie einen eigenen. Und ein Eigenes Kind habe ich, da also auch viel über lernen und Beziehung gelernt.
Vor bald 2 Jahren nun mit 40 den ersten eigenen Hund. Bei uns hat es trotz recht wilder Voraussetzungen gut geklappt. Mit viel Wissen anlesen, Podcasts, Trainerin, Austausch hier. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne mein „Vorwissen“ im Bereich Tiertraining und Kindererziehung an diesem Hund (nicht an jedem) gescheitert wäre. Ich bin froh, hab ich mir damals mit 22 den ersehnten Saarloos nicht kaufen können. Das wäre ein Desaster geworden.