Beiträge von Looking

    Als Kind hatten wir mal einen Sitterhund für eine Weile. Meine Mutter liess mich nicht die Leine halten - Trauma fürs Leben. Ich wollte als Kind immer blind werden, damit ich einen Hund bekomme. Mit ca 10 fing ich an mit dem Berner Senn, dem

    Boxer und der Sennenhundmixhündin und ihren 10 Welpen zu spazieren. Mit dem Boxer habe ich heimlich Agility im Schafspferch geübt. Ich war schon immer an Training interessiert... zur gleichen Zeit angefangen zu reiten und alleine mit Fohlen im Wald spazierenzugehen. Eh. Ja. Ich hatte zwar einen Vater, aber der war jetzt nicht sehr protektiv.:emoticons_look: Reiten und Bidenarbeit waren dann jahrelang mein Hobby. Unterbruch während der Ausbildung, danach wieder viel Arbeit mit Pferden. Mit ca 27 4 Jahre Ausbildung zur klassischen Tierhomöopathin inkl. Ethologie. Angefangen zu praktizieren, dann die Halter nicht mehr ausgehalten und aufgehört. Mit Hunden hatte ich immer wieder mal als Sitterin oder Patin zu tun, aber nie einen eigenen. Und ein Eigenes Kind habe ich, da also auch viel über lernen und Beziehung gelernt.

    Vor bald 2 Jahren nun mit 40 den ersten eigenen Hund. Bei uns hat es trotz recht wilder Voraussetzungen gut geklappt. Mit viel Wissen anlesen, Podcasts, Trainerin, Austausch hier. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne mein „Vorwissen“ im Bereich Tiertraining und Kindererziehung an diesem Hund (nicht an jedem) gescheitert wäre. Ich bin froh, hab ich mir damals mit 22 den ersehnten Saarloos nicht kaufen können. Das wäre ein Desaster geworden.

    Das Gekichere der Interviewerin? Ich frag mich die ganze Zeit, warum sie dauergrinst egal was gerade besprochen wird. Phua. Nicht mein Fall.

    Übrigens - Anne Bucher hat auch einen Podcast (Spotify z.B.), den hab ich mir nun mal abonniert.

    Anne Bucher fand ich sehr, sehr gut, inhaltlich aber auch wie sie erzählt. Da waren für mich paar kleinere neue Ansätze oder Erweiterungen dabei aber auch viel Bestätigung. Meine Trainerin und ich scheinen ähnliche Ideen zu haben und wenn ich mir das so durchdenke, sind die von schon recht viel Erfolg gekrönt. Einiges was ich gemacht habe war sehr ähnlich wir Bucher es beschreibt. Für mich der feel well Teil des Kongresses. Werde mal gucken was es von ihr sonst noch so gibt.

    So. Herjesses, warum haben die alle spannenden Beiträge in einen Tag gepackt???

    Ich hätte Lust meine Kamera wieder herauszuholen... ich habe eine Nikon D7000 mit div. Objektiven, allerdings wird mein Nikkor 50mm 1,8D nicht mehr erkannt, und da ich selten am privaten Laptop sitze, ist das Bilder bearbeiten und rüberkopieren auch immer recht nervig. Ich glaube die Kamera hatte ich seit Weihnachten 2018 nicht mehr in der Hand. :lepra:

    Ich überlege den Body zu verkaufen und mir etwas moderneres, ggf. mit WLAN o.ä. zuzulegen. Dann könnte ich die Bilder direkt am Tablet bearbeiten. Aber dafür muss ich mir wahrscheinlich erstmal klar werden, was ich möchte.
    Die Bildbearbeitung ist für mich das Nervigste am Fotografieren, deshalb ist meine Motivation schon lange weg. Aber bei euren Hundefotos hier bekommt man wieder Lust...

    Wenn du Bildbearbeitung hasst: analoge Topkamera kaufen und die Bilder ins Labor geben. Du bekommst analoge Kameras und passende Objektive heute zu absoluten Minipreisen und hast dann eine ganz andere Art zu fotografieren. Man muss genauer sein, von Anfang an richtig einstellen. Das schult auch sehr.

    Kann ich bitte dein Hund sein?

    Scherz beiseite - das läuft gerade super bei dir und ich bon beeindruckt wie du mit der anspruchsvollen Situation umgehst. Vergiss nicht, ab und an an dich zu denken...

    Ich bin sehr gespannt ob und was herauskommt beim TA. Die Haltung ist schon verdächtig, aber es MUSS nichts krasses sein. Allerdings können auch nur schon leichte Schmerzen Verhalten und Beziehung sehr empfindlich beeinflussen. Viel Erfolg!