Beiträge von Looking

    Ging mir ähnlich mit den Hibbelhunden.

    Bei der Jagdkontrolle fand ich die Einstellung und Haltung gut - die Fragen waren über lange Zeit off topic (was wird nun warum wieviel geschossen). Im letzten Drittel gab es mehr persönliche Meinung und die hat mir ganz gut gefallen. Aber ja, da hätte man deutlich mehr rausholen können.

    Das Interview mit der Physiotherapeutinnfind ich bis jetzt sehr lahm. Gar nichts neues für mich.

    Der AL Labbi ist unter Umständen im Alltag halt weniger tauglich und braucht mehr Management und Anpassungen als ein „normaler“ sportlicher Labbi. Ich kenne zwei - einen der so gar nicht mitlaufen kann und einen der das anscheinend ganz gut macht. Es gab hier mal einen guten Austausch zu den schwierigeren Seiten der AL Labi Linie, aber leider keine Ahnung wo. Weiss das noch jemand?

    Jagdkontrollverhalten fand ich gut. Anfangs zäh und episodisch doofe Fragen der Interviewerin, aber besonders den Schluss fand ich sehr gut. Sie plädiert darauf, dass gerade Vorsteher Freilauf und Radius brauchen und man mit ewigkurzer Schlepp für lange Zeit viel Frust erzeugt. Ihre pragmatische, positive Art fand ich sehe angenehm.

    Bin nun an den Hibbelhunden - kann ich aber noch nicht viel sagen.

    Wenn dein Mann unterstützt - warum holt er nicht den Trainer wenn du den Kopf nicht dafür frei hast? Steht dein Mann denn voll hinter dem Projekt Hund oder ist das mehr so ein „wenns sein muss geh ich auch mal Gassi“? Ich finde, das ist ein sehr grosser Unterschied.

    Der Rassemix ist gewagt und ich würde mich da bei beiden Rassen intensiv einlesen und austauschen wollen.

    Ich versteh die Frage nach „warum so einen brisanten Mix wenn krank“ schon auch. MS ist aber nicht „diese“ Krankheit sondern extrem unterschiedlich im Verlauf.

    Trotzdem: ich bin chronisch krank. Teilweise extrem erschöpft und teilweise auch ausser Gefecht. Habe mir wissentlich einen Vizsla ins Haus geholt. Aber - ich habe eine sportliche Partnerin 500m von meiner Wohnung entfernt. Die übernimmt die sportlichen Sachen wie Canicrossen oder mal länger wandern. An meinen Arbeitstagen übernimmt sie ganz.

    Ich würde mir an deiner Stelle einen Menschen suchen, der Mit-Bezugsperson wird und dich in schlechten (und guten) Zeiten entlasten kann. Das ist jetzt in dem Alter viel einfacher zu etablieren als wenn der Hund erwachsen ist und wenn du Pech hast nur noch mit dir zusammenarbeitet und rausgeht. Das würde die Situation jetzt und in Zukunft vereinfachen.

    Meine Erfahrung mit solchen Ängsten ist die, dass es hilft, möglichst viel zu wissen und einschätzen zu können. Ich habe einen guten Freund der grosse Angst vor Hunden hat. Er ist nun dran, zu lernen, Hunde zu lesen. Körpersprache, Calming Signals... warum? Schlussendlich ist es ein Tier mit vielen Zähnen. Es KÖNNTE verletzen. Jemandem mit Angst zu sagen, der Hund tut nix, bringt nix. Ich denke, wenn man die Sprache des Hundes fliessend beherrscht, kann man die Gemütslage des Hundes gut einschätzen und somit ist Angst nur noch dann nötig, wenn der Hund tatsächlich irgendeine Art Aggression zeigt.

    Mein Weg wäre also der, alles was ich über Körpersprache und Hundeverhalten finde aufzusaugen. Bücher, Filme, Webinare, Seminare. Daneben alles rassespezifische. Je mehr du weisst, wie das Tier und die Rasse funktioniert, desto weniger Angst wird da sein.

    Und - ich glaube, du und deine Kinder würdet von Offenheit profitieren. Ich als Kind (40 haha) fand und finde es immer sehr verbindend mit meinem Vater über so persönliche Dinge zu sprechen und sein Vertrauen zu bekommen.

    Der Kontakt mit den anderen Hunden war ein Grund, aber auch, dass die normale Abgabezeit ab 8 Wochen in die erste Angstphase falle und es mehr Sinn mache, einen Hund nachher in ein ganz neue Zuhause zu bringen - wenn beim Züchter gut gearbeitet würde. Ansonsten lieber mit 8 Wochen. So hab ich es verstanden.