Beiträge von Looking

    Warum gibst du denn dann nicht plusminus in einem Drittel der Fälle einen Keks? Oder belohnst sonstwie, z.B. mit Buddelstelle zeigen, Spur, Losung, Spielzeug, what so ever? Ich meine, schlussendlich willst du ein Verhalten, welches deinem Hund nicht entspricht. Meiner Meinung nach, muss man das meistens irgendwie weiterbelohnen wenn es dem Wunsch des Hundes (voran!) wiederspricht.

    Ich hab das ähnlich wie Murmelchen gemacht, nur dass ich es auch ok finde, wenn Vespa weiter vorne einfach wartet. Da Vespa grundsätzlich ein eher unsicherer Hund ist, ist mir das ganz recht, wenn sie sich da vorne genug wohl fühlt um alleine zu warten. Ist was zu aufregend, kommt sie eh zurück. Wenn ich markere, kommt sie meistens zurück gependelt, aber das mach ich natürlich nicht dauernd. Geht sie um eine Ecke, steht sie dann da und wartet auf mich. Oder kommt zurück weil die lahme Olle nicht schnell genug kommt.

    Momentan hat Vespa angefangen öfters mal freiwillig zu sitzen weil wir vermehrt Stopp und Sitzpfiff geübt haben.

    Hier belohne ich eher oft da Schnee und Wildspuren.

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    Nein, ich finde das gar nicht falsch -

    Ich belohne ja erwünschtes Verhalten. Gucken. Am Anfang gehen Kekse da aber halt oft noch nicht.

    Ich fange bei hoher Reizlage oft sogar an, indem ich dem Hund den Superkeks (Käse z.B.) vor die Nase halte damit sie sich nicht umdrehen muss. Geht das, kann ich anfangen das gucken zu markern und mal schauen, ob sie sich kurz abwenden kann für die Belohnung. Wenn das oft trainiert werden kann und die Erregung etwas nachlässt, kommt das freiwillige Umorientieren (Erfahrung vom Marker) meistens von alleine.

    Ich belohne, was ich gut finde und das zuerst in Kleinstschritten. Das wäre für mich in einer so extremen Situation (Rehe ganz nah) erstmal quasi alles ausser losrennen. Vom Gucken übers Blinzeln bis zum kurz zu mir gucken oder sich an mir anlehnen, what so ever.

    Was anderes ist sicher, wenn man den Hund wildblind haben will. Damit hab ich keine Erfahrung - halte ich wenig davon bei einen Jagdhund.

    Ich hab was aus dem Schnee:

    Etwa Mitte Spaziergang, kleiner Waldweg und Passanten und Wildspuren vom Morgen. Der Mann da rechts war völlig unerwartet, hat sie super gemacht. Am Ende kleine Verlohrensuche.

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    Und hier anfangs sehr in Erwartungshaltung weil sie ja vorher ne Verlohrensuche mit dem Ball machen durfte und dann den Ball ne Weile tragen durfte und wir kuez gespielt haben. Mach ich deswegen sehr selten. Meistens hab ich Felldummy oder Zergel oder Futterbeutel dabei, das geht deutlich besser, aber im Schnee ist das alles doof.

    Ca bei 3.40 verliert sie dann die Nerven etwas. In dem Teil waren auch frischere Wildspuren und sie hat was gesehen was wahrscheinlich nicht da war. Ich hab da absichtlich erst gar keinen ernsten Rückruf angewandt weil Vespa dieses hirnlose mal losrennen in letzter Zeit öfters zeigt und ich ne Verhaltenskette vermute. Als sie dann Richtung Futterkrippe der Rehe unterwegs war, hab ich sie mit den „Hier“ abgerufen. Besser wärs gewesen, ich hätte sie nach dem ersten Sprint bei mir behalten - mein Fehler. Danach ins Fuss und als wir an der Stelle vorbei waren mit Futter etwas runtergefahren. Dann deutlich mehr Ansprache bis wir aus dem reizvollen Gebiet raus waren (ca 500m noch). Der Rest war dann wieder tiptop entspannt.

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    N schaut wahnsinnig gerne Leuten beim einparken zu.

    Baustellen sind super spannend und letztens dürfte sie auf eine Baustelle. Wir habe sie kaum heim bekommen. Hoch gerannt, runter gerannt, jedes Zimmer hat sie sich angeschaut. Fliesen begutachtet und die Nase im Zement gehabt. ?

    Manchmal sind Hunde komisch und da soll mir mal einer sagen, man muss mit dem Hund in den Wald. Nur da sind Hunde happy.

    ??

    Wir waren letzte Woche kurz (haha) im Baumarkt (ja, FFP2 und zu einer wenig frequentierten Zeit) um Farbe zu holen. Dachte ich nehm Vespa mit so vonwegen Training. Ja, wir sind dann quer durchs ganze Bauhaus spaziert. Inklusive Gartencenter und bis in jede Ecke bis sie schliessen wollten. Vespas Highlights:

    1.) die Naturschwämme bei Schöner Wohnen

    2.) Die Handschuhecke

    3.) die Menschen die in grossen Pflanzen rascheln. Sauber vorgestanden.

    Die Leute von Caramello sind super (von der Labradoridee und dem Sicherheitsgeschirr mal abgesehen). Dass das ein Jagdhundmix (Segugio war mein erster Gedanke) ist, ist ja glasklar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verein mit gutem Ruf das nicht ausgeschrieben hat? Und wenn die ein Sicherheitsgeschirr mitgeben werden die doch wohl erklärt haben wie man das benutzen soll? Hoffentlich wissen die, dass der Hund wohl mal mehr als Hundewiese braucht.

    Der Papillon ist ein grosser Hund in kleinem Körper. Hat viel will to please, spielt und arbeitet gern und ist menschenbezogen und freundlich. Ich mag die sehr, sehe gerne - aber finde, das ist so ziemlich das Gegenteil von einem Shiba. Papillons und Phalenes werden in der Regel unterschätzt. Es sind aber kleine Hunde die echt alles mitmachen. Und wenns sein muss passen die auch in eine Tasche in den Öffies o.Ä. Es gibt sie in sehr kleiner, aber auch in etwas grösserer Ausführung.

    Was das alleine sein angeht weiss ich es nicht. Die die ich kannte waren oft dabei auf Arbeit.