Beiträge von Looking

    Ich wäre immer noch dafür, dass sich das ein Profi ansieht. Ja, es besteht eine grosse Chance, dass es nix ist. Aber wenn doch, könnte ich mir vorstellen, dass die ruhige, pragmatische, engagierte und überlegte Art der TE gut passen würde.

    So wie sich das alles anhört, besteht eine gute Chance, dass der zukünftige Besitzer nicht sorgfältig ausgewählt wird. Da wärs dann eventuell besser, jemand mit wenig Erfahrung aber einer guten Substanz würde übernehmen und bei nichtpassen weitervermitteln mit Trainerhilfe. Nein?

    TE: Wenn du sie hypothetisch (von Gebrauchthundetrainer abgesegnet) übernehmen würdest und sich nach einiger Zeit herausstellt, dass sie dich doch überfordert - könntest du mit einer längeren Zeit strengem Management und Verzicht bis du den richtigen Platz gefunden hast leben?

    Und ansonsten: auch wenn es nicht diese Hündin wird, ich denke du wärst eine gute Hundehalterin.

    Ich bin auch eine die lieber keine Malis in Anfängerhänden sieht - hier in der Umgebung gibts einige unschöne Geschichten und denen weiche ich SEHR grossräumig aus.

    Trotzdem - wäre es nicht sinnvoll, hier einen richtigen Profi draufschauen zu lassen? (So jemanden wie bei Nova? Nicht nen normalen Trainer, klar.) Klar, die Chancen, dass es sich um ein sehr gechilltes und anpassungsfähiges Exemplar handelt sind verdammt klein. Aber so könnte die TE das dann auch mit sicherem Gefühl abhaken - oder mit viel Hilfe angehen falls das wunderbarerweise doch passen würde. Und der Trainer sähe nicht nur den Hund, sondern auch sie.

    Noch ne andere Idee - falls der Hund in geeignete Hände in der Nähe käme: eventuell könntest du da mithelfen, Gassi gehen oder trainieren wenn der Besitzer dir helfen kann und wirklich kompetent ist?

    Das mit den Pferden - ich kam auch von den Pferden und ja, ich finde das hilft. Es hilft weil man schon Körpersprache kennt, man führen kann, man sich selber reflektiert und die Fehler bei sich sucht und auch Lerntheorie kennt. Im besten Fall. Was wirklich komplett anders ist: der Hund ist 24h da und braucht das alles immer. Das ist bei einem „schwierigen“ Tier dann schnell sehr, sehr einschränkend. Vorallem wenn das Tier nicht alleine sein kann. Oder du dich nicht sicher fühlst zuhause weil der Hund sich gegen dich umgedreht hat. Ist wie mit Babies - mal eins ne Stunde hüten ist nicht dasselbe wie 7/24 ein Kind alleine zu betreuen.

    20.01.: Bist du aktuell nachtragend/hegst du aktuell einen Groll? Wegen/Gegen was?

    Jein. Menschen die auf mich zukommen oder auch wenn man mal zusammen weiter an der Beziehung arbeitet trage ich nichts nach. Ungelöste Konflikte finde ich schwierig. Ich kann es akzeptieren und beiseitelegen. Aber wenn ich morgen einem begegnen würde der mich als Kind missbraucht hat käme bestimmt Groll hoch den ich aber im Alltag nicht spüre.

    20.01.: Welchen Erziehungstrick hast du neulich entdeckt?

    Kein Trick, mich aber mit Überschattung beschäftigt - das war mir vorher nicht bekannt.

    Erst am 17. Februar!

    Ich hab nun das Jagdkontrollwebinar auf Dogibox von Anke Lehne fertig. Fazit: recht easy zu schauen. Vieles wusste ich schon, aber es geht teilweise gut ins Detail und ich fand es eine gute und praxisnahe Ergänzung. Keine 5 Punke Anleitung, aber ich hab daraus in paar Ideen fürs Training mitgenommen. Hat auch recht viele Videos dabei mit Beispielen.

    Ich würde sicher 400km in Kauf nehmen - wenn der Züchter bei passen auch einen Welpen für mich hat. Und ich mir vorher schon recht sicher bin, dass es passt. Sprich, Website, Recherche und Telefonat gut war. Denke, ein seriöser Züchter wird das auch schätzen, wenn Interessenten wegen GENAU der Zucht so weit fahren und engagiert und interessiert sind. Nur für mal gucken muss man sowas ja nicht machen.

    Ich hab grad Bananen-Mango-Blaubeer Doughnuts mit Quark gebacken und bin froh, hab ich ne Fruktoseintoleranz. Sonst wären die in zwei Stunden weg. Unfassbar lecker!

    Dann hab ich noch den Bodensatz der gekauften Leckerchen und des Trofus (bei uns für Klickertraining) mit den Resten des Teiges und einem Ei vermischt und verwertet. Geht bestens. Stinkt auch gar nicht so abartig wie befürchtet. :mute::applaus:

    Ich finds gut lässt ihr den Frenchie sein. Den Tieren zuliebe. Es ist echt eine der kaputtesten Zuchten überhaupt.

    Bei Tierheimen würd ich dir raten, den Radius ganz gross zu machen. Für den richtigen Hund macht es Sinn, auch mal paar hundert KM zu fahren.

    Dann gibts noch viele Tierschutzvereine die über Pflegestellen vermitteln. Der Hund war dann schon mehrere Wochen oder Monate in Deutschland, man kann ihn besser einschätzen und er lernt Basics wie Treppen und Verkehr kennen. Direktvermittlung ist nichts für Menschen die nicht mit allem klarkommen. Vielleicht gibts hier Tips welche Vereine mit Pflegestellen arbeiten und seriös sind? Ich kenn mich leider nur mit Jagdhundevereinen aus.

    Wir haben unseren Hund aus einer deutschen Pflegestelle in die Schweiz geholt. 600km hin und wieder zurück. Muss ja nicht grad so weit sein. Aber bei +- 15 Jahren zusammenleben macht es Sinn nicht den nächstbesten schnell verfügbaren süssen Hund zu wählen.

    Was du auch noch berücksichtigen solltest, ist die Rassengesundheit. Für mich sind damit die Mini Bullterrier bis auf wenige Ausnahmen raus.

    Wenn du eher ein ruhigere, feinere Mensch bist, würd ich dir anraten, auch mal ähnliche Rassen kennenzulernen. Und eher nicht Rassen die tendenziell eigenwillig und nach vorne gehend sind anvisieren.

    Lektüre: Calming Signals ist hilfreich.

    Wenn du nicht der Typ für Bücher bist - es gibt auch Webinare zum Thema Ausdrucksverhalten.

    Yes, das hört sich ja sehr gut an! Ich bin sicher du findest „deinen Hund“, sogar wenn es nicht die Weisse wird.

    Ich bin ein Riesenfan von Hund aussuchen mit Trainerhilfe der den Hund neutraler und ohne Herz Herzchenaugen beurteilt.