Beiträge von Javik

    Lolalotta Hm, da habe ich leider gar keine Kontakte die dir helfen könnten.

    Danke trotzdem! Allein schon so Schlagwörter wie Forst und Jagdverband und deine Erklärungen bringen mich weiter.

    :pfeif:

    Immer gern.
    Vielleicht nur noch um das nochmal deutlich herauszustellen. Wildbrethändler sind Jäger die sich eben als Lebensmittelunternehmer registiert haben. Heißt die verkaufen ihr eigenes Wild und das was die Jäger der Region ihnen so zubringen, maximal wird beim Forst mal etwas zugekauft. Also keine Sorge, da gibt es keine Großhändler, bei denen man sich Sorgen machen müsste, dass das Fleisch von sonstwo rangekarrt wird nur um den Bedarf zu decken. Aber dafür gibt es halt auch nur was es gibt.
    Oh, und falls du irgendwo auf dem Hofmarkt eines Bauern kaufst, der kann dir eventuell auch sagen wo du Wild her bekommst, die kennen sich oft ganz gut.

    Javik

    Das wollte ich dich schonmal fragen: wie stelle ich das am besten an, an Fleisch direkt vom Jäger zu kommen, wenn ich überhaupt keine Kontakte habe? Also wohl eher, wie komme ich an die Kontakte? Gibt es da einen erprobten Weg oder wird das Fleisch irgendwo angepriesen? Als bislang Großstadt Mensch (jetzt nicht mehr) fehlen mir die Ideen. |)

    Allein schon aus ökologischen Gründen würde ich gerne regionales Wild füttern wollen.

    Da gibt es mehrere Methoden, kommt auch bisschen drauf an wo man wohnt und eben auch in welcher Menge man abnehmen will.

    Grundsätzlich gilt für uns Jäger, ohne weitere Maßnahmen (Registrierung, Kontrollen usw.) dürfen nur kleine Mengen (Tagesstrecke) in der Nähe abgegeben werden und nur in der Decke. Sobald wir das Wild weiterverarbeiten wird es komplizierter und teurer. Machen also die wenigsten.

    Heißt, entweder du gehst zu einem Wildbrethändler. Adressen gibt's im Internet oder alternativ einfach mal im regionalen Jagdverband fragen, die kennen sich. Gerade die Kleineren haben oft keinen Webauftritt. Das dürfte die einfachste und für dich auch gewohnteste Option sein, aber auch die Teuerste aufs kg gerechnet.

    Oder du nimmst das Stück komplett in der Decke ab (heißt so wie der Jäger es in die Kühlung schafft, Eingeweide sind draußen, aber sonst mit Fell, mit Zecken, mit Dreck usw.), beauftragst selbst einen Schlachter (da kann der Jäger dir normalerweise jemanden nennen) und der zerlegt es dir wie du willst und macht dir die TK einmal komplett voll.

    Wenn du das machen willst würde ich auch entweder im örtlichen Jagdverband fragen ob sie mal rumfragen würden ob jemand öfter mal was abzugeben hat oder du kaufst beim Forst. Das dürfte so mit am einfachsten sein. Frag zuerst beim Forst, die meisten Jäger schießen in erster Linie für den Eigenbedarf und eventuell noch Freunde und Verwandte, also die haben höchstens in Einzelfällen was abzugeben. Wenn du da keinen Erfolg hast wird es komplizierter... Aber probier's erstmal so.

    Wo kommst du denn her?

    Sagt mal, weil ich grade nicht im Supermarkt nachschauen kann:

    Ist TK-Fleisch billiger oder teurer als solches aus der normalen Kühlung?

    Natürlich ceteris paribus, also andere Parameter gleich

    Bzw. an die Selberkocher: woher bezieht ihr euer Fleisch?

    Hab den Eindruck , dass ich mir das selberkochen nicht dauerhaft leisten könnte, allein die 400-500 Gramm Fleisch, die Emmi bekommen müsste, kosten im Discounter ja ca. 4,5€. In der billigsten Variante.

    Kommt drauf an was du suchst. Aber so oder so, du brauchst eine TK um "billig" zu kaufen.

    Am Billigsten sind meist regionale Quellen. Schlachter, Bauern, Jäger, Forst und da nicht fertig für Menschen, sondern entweder Reste oder das ganze Tier am Stück und dann selbst zerteilen bzw. einen Metzger grob zerteilen lassen und dann daheim grob in die täglichen Portionen abpacken.

    Alternativ die BARF shops.

    Muss man bei Pankreatitis denn so viel Fleisch füttern? Meine Hunde liegen beide um die 35 kg und die bekommen im Schnitt eher im die 300g.


    Ich hab gestern mehr aus Ratlosigkeit das erste Mal für sie gekocht, weil wir wirklich gar keine Flüssigkeit reinbekommen haben…

    Und finde mich also grade erst durch.

    Sie ist schon groß, 64cm und wiegt normalerweise 26-27 kg, aktuell eher 24.

    Und dafür stand im Rezept für Pankreatitis-Patienten 400-490 gr Muskelfleisch.

    Ich kaufe mein hirschfleisch und lachs bei pansen-versand.de. das krieht mam hier aber auch sonst nicht (evtl. Noch beim jäger, aber ich nöchte das bitte verpackt in portionen für die Tiefkühltruhe 😅)

    Ganzen Hirsch in der Decke kaufen, vom Fleischer zerteilen lassen wie gewünscht.

    Woher weiß man, wie viel ein Hund fressen sollte? Bei Fertigfutter gibt es ja Fütterungsempfehlungen, aber ich kenne es von den Katzen, dass das meist etwas zu viel ist. Wie geht man da beim Hund ran? Und noch viel größere Fragezeichen habe ich, wenn ich die Selbstkocher anschaue: woher wisst ihr, wie viel genug/zu viel ist?

    Da gibt's Literatur dazu, ziemlich viel (widersprüchliches).

    Möchtest du die Tradition, dass dein Hund ein F-Wurf ist und deshalb einen Namen mit "F" finden fortsetzen?

    Mein Welpe wird wohl ein C-Wurf. Für mich kommt aber kein Hundename mit "C" in Frage. Breche ich damit sämtliche Regeln?

    Sorry@ Fullani, wenn ich deine Sammlung damit kurz unterbreche.

    Ein Hund aus einem C-Wurf wird auch einen Namen mit C bekommen. Wie du ihn dann privat rufst ist deine Sache.

    Ich persönlich finde es aber auch schöner, wenn ich denn etwas Passendes finde, wenn der Rufname der echt Name ist.

    Wobei ich da mit meinem potentiellen D auch nicht sehr glücklich bin momentan.

    Mir ist nicht ganz klar was du mit "das was du dir da gerade anschaust" in diesem Zusammenhang meinst :???:

    Ich meinte den Cockerpoo den sie sich anschaut. Der zweite Absatz war komplett auf den letzten Post der TE geschnitten. Ich habe nur deinen Satz als Aufhänger genommen.

    War insgesamt nicht ganz glücklich ausgedrückt, ich meinte einfach nur das die in einer ganz anderen Liga spielen was den zu erwartenden Jagdtrieb betrifft.

    Das natürlich (hoffentlich) schon. Das ist aber eben was anderes ;)

    aber im Verhältnis zu richtigen Jagdhunderassen ist das alles gut lenkbar und kontrollierbar.

    Richtige Jagdhunderassen sind ganz wunderbar lenkbar und kontrollierbar, mindestens in dem Rahmen in dem sie es sein sollen.

    Wenn man solche Hunde dann aber als Sofadeko für die Familie produziert, Wesensprüfungen auslässt und/oder wild rummischt, also genau das was du dir gerade anschaust Dog_Loverin, dann herrscht Wildwuchs und meist verlieren sich die guten Eigenschaften die den Jagdtrieb ausbalancieren sehr viel schneller als der Jagdtrieb.

    Ich denke nicht, dass du in so einem Mischling solche Feinheiten wie Englisch oder American merkst, bzw. du kannst dich nicht drauf verlassen. Ist halt die typische Antwort bei denen Mischling: kann, muss aber nicht.

    Phantomaus:

    Ich werde nochmal ohne Hund in das Waldstück gehen und mich umschauen. Wenn es tatsächlich dieser Gift-Sumach ist, sollte es mehr davon geben und dann auch mit Blättern. Das Zeug verbreitet sich wohl recht stark, wenn es einmal wo ist.

    Ich bin mir bei der App halt nicht sicher, wie zuverlässig die ist, wenn sie nur einen Stamm zur Identifizierung der Pflanze hat und möchte mich ungern blamieren, wenn ich das wo hin schicke. ;)

    Ein Stamm ist zur Identifikation oft genug, zumindest bei richtigen Bäumen. Einfach mit dickem Efeu abgleichen und schauen ob sie unterschiedlich genug sind.

    Die Apps sind meist nicht schlecht. Klar sie haben ganz klar ihre Limits, aber so für den Alltag reicht's. Einfach selbst schauen ob die Bilder zueinander passen.

    Ansonsten kannst du natürlich auch einfach Bilder mitschicken. Überblick und Nahaufnahmen.

    Der örtliche Landschaftspflegeverband oder die Naturschutzbehörde sind meist auch gute aktive Ansprechpartner.