Ich halte mich da dran so lange ich das Gefühl habe die Narkose wirkt noch. Danach gehe ich davon aus, dass der Hund wieder klar genug im Kopf ist um selbst zu merken wann er friert.
Beiträge von Javik
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Warum sollte man das Futter überhaupt zuteilen, wenn man nicht mehrere Hunde hat oder der Hund Dauerhunger hat?
Hier steht Trockenfutter immer zur freien Verfügung.
Was jetzt Barf und Fleisch und sonstwas soll verstehe ich nicht. Ich schrieb doch ausdrücklich Trockenfutter. Und nein, es gibt hier nicht nur Trockenfutter.
Weil dein Beitrag einfach bisschen nach "versucht es doch einfach mal, ist schöner so" klingt, wollte ich anmerken, dass da einige weitere Faktoren (die noch nicht genannt wurden) reinspielen die das Unterfangen relativ aussichtslos machen. War eher generell an den Raum und jeden der beim Lesen denkt "hey, könnte ich ja Mal probieren" gerichtet.
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Denkbar wären z.B. drei Zeitpunkte:
1. Theoretische Sachkunde vor der Anschaffung -> Wenn nicht bestanden kein Hund
2. Praktische Sachkunde nach angemessener Zeit nach Anschaffung des Hundes -> Bei Nichtbestehen Auflagen zum Training unter Anleitung und Wiederholung
3. Freilaufführerschein -> Bei Nichtbestehen muss der Hund eben weiter angeleint geführt werden außerhalb der ausgewiesenen FreilaufflächenUnd ist dieser FFS dann nur für in den Städten gedacht oder soll das den Weg zu einer bundes(land)weiten generellen Leinenpflicht ebnen?
Ich habe lediglich 3 Möglichkeiten einer Überprüfung mal zusammengefasst, weil es ganz wesentlich ist, zu welchem Zeitpunkt und aus welchem Grund man eine solche Überprüfung einfordert. Es war ja auch die Frage nach den Konsequenzen gestellt.
1 und 2 wäre der Sachkundenachweis wie er z.B. in Niedersachsen für alle Hunde oder in NRW für die 20/40-Hunde gilt.
3 wäre der Freilaufführerschein wie er z.B. in Hamburg oder Berlin gefordert wird.
Das kann man halt erstmal einfach nicht alles in einen Topf werfen. Für Listenhunde gelten übrigens in den meisten Bundesländern 1, 2 und 3 + Wesenstest.
Grundsätzlich können ja in der Regel die Verbände ihre eigenen Prüfungen als gleichwertig anerkennen lassen, sodass Hunde, die ohnehin gewisse Prüfungen durchlaufen auch keine weiteren Prüfungen machen müssen sollten, allenfalls sollten diese Prüfungen dann etwas angepasst werden, also zusätzliche Elemente aufgenommen werden, sodass sie auch den Anforderungen des Landes genügen. Du redest über Jagdgebrauchshunde, ich stelle mir gerade mal vor wie ein Schäfer mit seinem HSH den praktischen Teil einer Sachkundeprüfung absolviert. Das macht ja keinen Sinn.
Ich sehe auch tatsächlich nicht die große Problematik, dass auf dem Land andere Regeln gelten als in der Großstadt. Klar, aber wer auf dem Land wohnt, der wird seine Prüfung auch nicht in der Großstadt machen, sondern in seinem Umfeld und für den Stadtteil dann die nahe Kleinstadt nutzen.Wenn es wirklich so intelligent umgesetzt wird, dann wäre das ja okay. Nur ist das genau meine Sorge, dass mal wieder alles über einen Kamm geschert wird. Ich meine der HFS in NDS gilt ja zB für das Bundesland, egal wie man wohnt. Abgefragt werden aber (im Optimalfall) scheinbar wie man den Hund in dichter besiedelten Gebieten händelt.
Und, hier wurde ja auch gesagt, helfen tut es auch nicht wirklich. Ich denke die meisten HH sind ja nicht zu dumm um zu merken, dass sie sich gerade doof verhalten. Die wollen nur entweder nicht oder es ist ihren schlicht egal. Daran ändert ja auch dein Prüfung nichts.
Und nein, ich wollte eigentlich nicht auf irgendwelche Eigenheiten von Arbeitshunden hinaus. Mir ist nur gerade dieser Punkt am meisten ins Auge gesprungen, weil ich die Situation hier eben doch öfter mal in verschiedenen Variationen davon habe und daher weiß, dass mein Hund da unterschiedlich reagiert... und ich trotzdem nicht sicher sagen könnte, wir er bei einem solchen Test reagieren würde.
Ich habe übrigens, wegen diesem Thema mal mit einem bekannten Jäger aus NDS gesprochen. Eigentlich zählt der Jagdschein als Ersatz für die Theorie und die Brauchbarkeit für die Praxis. Praktisch ist das ziemlich nutzlos, weil die meisten Hunde wenn der HFS ansteht noch nicht prüfungsreif sind. Man muss den HFS also trotzdem machen. Da hat wohl auch wieder jemand nur so halb mitgemacht... wie immer. Und das ist es (bei mangelnder Wirksamkeit), was mir bei dieser zunehmenden Zahl an Regeln Bauchschmerzen bereitet. Gut gemeint und gut gemacht sind zwei unterschiedliche Dinge.
Und wirklich gut gemacht ist mir bisher noch nicht untergekommen.
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wenn das Futter weggestellt wird.
Argos lässt höflichst fragen, wie man Futter wegstellen kann. Er versteht das Konzept nicht.

Im Ernst, ich konnte das Futter bei meinem ersten Hund, als der anfangs noch Einzelhund war, auch stehen lassen. Dann habe ich umgestellt auf BARF und dann wurde zum Einen mit Begeisterung gefressen bis zum Umfallen, weil's einfach leckerer war, und zum Anderen wird das mit dem rohen Fleisch im Sommer teilweise doch echt schnell unschön und lockt Fliegen an.
Naja und seitdem, mit mehreren, ist es eh hinfällig.
Ich denke das ist eher nur was für relativ spezielle Bedingungen, Einzelhund, TroFu, kein Ressourcenproblem, nicht sonderlich verfressen usw. Aber, da gebe ich dir Recht, wenn es geht ist es eigentlich schöner.
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Mit anständigen Zughund wird das für den Menschen Sport...
Mhm, anfangs 15 Minuten mit diesem Ochsen vorne dran und ich hatte 3 Tage Muskelkater an den gesamten Rückseite. Der kannte, vom Fahrrad kommend, nur full speed oder full speed.
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Ich wage zu bezweifeln, dass es in D noch Gebiete gibt in denen es keine Wölfe gibt. Keine Nachweise ja, aber das heißt ja nicht, dass er nicht da ist. V.a. weil danach ja gar nicht flächendeckend gesucht wird.
Garantieren kann es niemand ohne Nachweis, aber ich bin mir sehr sicher, dass wir bei uns zum Beispiel im Revier keine Wölfe haben. Jedenfalls gibt es keine Losung, keine Risse etc. weder in unserem Revier noch in den benachbarten Revieren.
Das erste Anzeichen, dass sich ein Rudel niedergelassen hat, war hier das Schwarzwild. Ein Jahr waren es seltsam wenige, im Jahr darauf fast nur noch große Rotten von um die 30 Stück und geändertes Verhalten. Dann kam seltsames Verhalten von Hunden und dann erst die ersten Risse, Sichtungen usw.
Aber einzelne Durchzügler gab es auch davor schon immer mal wieder. Im Gegensatz zu dem Rudel jetzt waren die aber tatsächlich ziemlich unsichtbar und problemlos. -
Ich würde meinen Hund übrigens auch nicht irgendwo in der Stadt anbinden und außer Sicht gehen, ABER in einer Übungs- oder Prüfungssituation ist das doch kein Problem, da steht doch jemand da und achtet auf den Hund. Und wie gesagt, bei dem Test geht es doch nicht darum, dass man das in seinem Alltag tun sollte, sondern darum zu bewerten, wie sich der Hund in einer evtl. stressigen Situation ohne seinen Halter verhält.
Und wozu muss man testen wie sich ein Hund in einer ganz bestimmten alltagsfremden stressigen Situation ohne Halter verhält? Also was bringt irgendjemandem diese Info? Erst Recht wenn es im HFS ja darum geht wie ich die Hunde führe und es eben kein Wesenstest des Hundes sein soll.
Ich meine, gerade bei meinem Jagdhund gibt es ja tatsächlich zwei "stressige" Situationen in denen der Hund alleine unterwegs ist. 1. Ablage außer Sicht (aber eben einsam, allein, mitten im Nirgendwo und in jagdlichem Kontext) oder 2. beim Stöbern.
Ich garantiere, wenn du in diesen Situationen über den Hund stolperst wird er sich komplett anders verhalten, als wenn ich ihn jetzt nachher einfach mal eben während eines Einkaufs vorm Lidl anbinde. Genauso wie die vorm Lidl angebunden sicher anders reagieren würden, wie wenn ich, wenn ich sie gerade anbinden will, bewusstlos umkippe und meine Hunde deswegen "halterlos" auf dem Lidlparkplatz sind. Für die Hunde sind das doch alles komplett unterschiedliche Situationen die eine komplett unterschiedliche Reaktion verlangen.
Außer für die paar Leute die ihre Hunde (regelmäßig) zum Einkaufen wo anbinden, ist dieser Test doch ziemlich irrelevant.
Und eine Aussage wie ich die Hunde sicher durchs Leben führe kann man daraus erst Recht nicht ziehen.. außer man zählt die Weigerung diesen Test zu machen als richtige antwort auf den Test.3. Freilaufführerschein -> Bei Nichtbestehen muss der Hund eben weiter angeleint geführt werden außerhalb der ausgewiesenen Freilaufflächen
Und ist dieser FFS dann nur für in den Städten gedacht oder soll das den Weg zu einer bundes(land)weiten generellen Leinenpflicht ebnen?
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Ich hoffe, ich darf mit einer Frage reinplatzen: warum tragen viele eurer Hunde Zuggeschirr zum Wandern? Vor allem auf flacher Strecke?
Zughundesport ist Zughundesport, egal in welcher Geschwindigkeit.
Und es ist eine relativ bequeme Lösung, wenn irgendwo Leinenpflicht herrscht oder der Hund nicht/schlecht ableinbar ist. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen. -
...außer auf sehr kleinen Campingparzellen.
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- ein unangeleinter Hund kommt auf mich zugerast, Sitz/Bleib und ich kann in Ruhe blocken
- Reh, Katze what ever kreuzt den Weg, Sitz/Bleib ich kann in Ruhe anleinen
- Autofahrer fragt nach dem Weg, Sitz/Bleib ich kann in Ruhe den Weg erklären, Hund läuft nicht vor die Räder
- Fahrrad/Kinder kommen aus dem Nichts, Sitz/Bleib, ich kann die Situation ausharren bis sie vorbei ist
- Ganz banal, treffe anderen Hundebesitzer will mich mit ihm absprechen, ob die Hunde spielen dürfen Sitz/Bleib
So löst DU das.
Meine Hunde kennen weder Sitz noch bleib. Gerade dieses Bleib hat noch nie in meinem Leben ein Hund von mir gehört, mMn überflüssigstes Kommando überhaupt.Ich löse jede einzelne Situation anders (falls sie denn überhaupt irgendeine Relevanz für meinen Alltag hat, und das sind, nur um das mal ganz klar zu sagen, maximal 2 von deinen Punkten, eher gar keiner). Es gibt für jedes einzelne dieser "Probleme" zig andere potentielle Lösungen. Warum soll es also ausgerechnet deine sein?
Ganz davon abgesehen, dass ich meinen Jagdhund niemals mit einem armseligen Sitz davon überzeugen könnte eine Katze nicht zu töten...