Beiträge von Javik

    Ich muss sagen, ein Teil von mir fände einen solchen Namen echt cool. Ein anderer nicht 😅

    Ich hatte schon vorgeschlagen Dick und Doof oder Dumm und Dümmer zu erweitern, alternativ wäre auch Dick, Drick und Drack eine Lösung. Er hat gelacht, wollte das aber irgendwie nicht aufschreiben. :denker:

    Züchtername

    - Durchlaucht ...

    - Deichgraf ... ?

    Ha sowas hatte ich ursprünglich gesucht! Ich wollte ihn Havi (nach Odin) nennen und dann einen lustigen offiziellen Namen dazu, also Lord [Zwingername] oder so aber mir ist kein Titel mit D eingefallen. Tja, jetzt hätte ich welche.

    Naja, aber der Züchter hat mich drum gebeten wenn möglich auch gleich einen Rufnamen mit D zu wählen, also überlege ich jetzt einfach mal.

    Klar, rechtfertigt sich das sachlich schlecht. Der eine schaut dort aufs Geld und wählt deshalb eine andere Rasse, der nächste ist bereit zu zahlen. Wie bei vielen Dingen im Leben.

    Selbstverständlich kann man das sachlich rechtfertigen, das ist genau mein Punkt.

    Rein jagdlich gesehen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis mieserabel. Der Hund kostet mehr und kann und darf weniger und das noch nicht einmal herausragend gut. Niemand kauft sich einen Retriever für die Jagd, weil die so hammergeile Jagdhunde sind. Man kauft die sich eben weil sie außerjagdlich noch ein paar tolle Eigenschaften haben und das Außerjagdliche überwiegt, sprich weil sie als Gesamtpaket Hammergeile Hunde sind. (Oder weil man wirklich nur den Apport braucht und es sich dann natürlich so einfach wie möglich macht.)

    Was absolut legitim ist, solche Hunde braucht es! Das ist super!

    Aber der Preis kommt eben aus der (unlogischen überhöhten) Liebhaberschiene und nicht weil die so tolle Jagdhunde sind und sie zusätzlich noch mehr können als diese und deswegen logischerweise auch mehr kosten als die normalen Jagdhunde. Das war ja das Statement an dem ich mich aufgehangen habe.

    Aus gegebenem Anlass: Hättet ihr hübsche Namensvorschläge für einen D-Rüden? Deutsch Langhaar.

    Da wäre ich für einen deutschen Namen :nicken:

    Ich auch, das ist ja mein Problem!

    Stell dir vor ich nenne ihn wirklich Dieter oder Detlef oder so und dann steh ich da, in einer großen Jagd, als alleinstehende Frau. "Dieter! Dieter, wo bist du? Komm jetzt endlich her, sonst gibt's Ärger! DIETER! Lass das! Dieter, komm wir gehen jetzt heim." Ich kann die dummen Sprüche quasi schon hören. :ugly:

    Ich habe auch schon überlegt ob ich ihn Daniel nennen soll (ich heiße Daniela). :lol:

    Als Namen mit deutschem Bezug habe ich auch nur Donar als gute Lösung gefunden. Würde auch sehr gut zu Baldur und Argos passen. Aber vom Klang, ich weiß nicht. Da waren hier paar schöner klingende Namen mit dabei. Ich muss da paar Nächte drüber schlafen...

    Du meinst, dass sie anderweitig viel besser einsetzbar sind als jagdlich

    Sag das doch besser den ganzen Jägern im DRC und auch GRC, die ihre Hunde jagdlich führen ....

    :lachtot:

    :roll:

    Würdest du verstehen wovon du gerade sprichst, könntest du dir dieses Lachen sparen.

    Das Eine hat mit dem Anderen wenig zu tun. Auch in Jägerkreisen sind die Retriever wegen ihrer Begleitereigenschaften geschätzt, nicht wegen ihrer jagdlichen Eigenschaften. Deswegen werden auch Begleiterpreise gezahlt.

    Arbeitswelpen kauft man mit Hirn und nicht mit dem Herzen, also mal ganz konkretes Beispiel mein DL wird mich in ein paar Wochen 1300€ kosten (tagesaktueller Preis übrigens). Was kann ein Retriever jagdlich, was der DL nicht kann, wieso ich fast das doppelte investieren sollte? Du musst mir noch nicht einmal mehr Vorteile aufzählen als ich dir Nachteile aufzählen kann, einer oder zwei reichen schon, das wird schwer genug.

    Der Golden war immer schon etwas teurer als im Vergleich zu anderen Jagdhunden.

    Das liegt sicher auch daran, dass er neben seinem jagdlichen Gebrauch so wahnsinnig vielfältig anderweitig einsetzbar ist, aufgrund seiner Lernfreude und -fähigkeit, die ihn eben auch dazu befähigt, einfach nur als Familienhund gehalten werden zu können.

    Du meinst, dass sie anderweitig viel besser einsetzbar sind als jagdlich und daher in erster Linie als Begleiter oder für alternative Arbeiten verwendet werden und daher die normalen Nicht-Arbeitshunde-Preise aufgerufen werden.

    Das ist das was ich mit den teuren Jagdhunden light meinte.

    Und da wäre mir jeder Test lieber als gar nichts in der Hand, muss ich sagen.. Selbst die BH, die ja ganz offensichtlich reine Dressur ist und wo Hunde bestehen, die während der Prüfung abhauen oder markieren gehen, wäre mir lieber als nix in der Hand.

    Aber wie hier schon des öfteren ganz offen kommuniziert wurde, ist die Bereitschaft der Besitzer von "nur zum Liebhaben"-Hunden so gering, ihren Teil dazu beizutragen oder sich für einen Tag im Leben zur Verfügung zu stellen, dass das eh nie klappen wird. Weil diese Leute sich eben als Endverbraucher sehen. Sie wollen einen gut gezogenen Hund vom Züchter, aber dazu beitragen, dass man die Rasse erhält, das ist schon zu viel.

    Aber das ist ja in jedem Bereich so, bisschen Eigenengagement ist ja schon zu viel des Guten. Oder sich mal für etwas einsetzen, was einem wichtig ist..

    Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Leute einen Wesenstest eher nochmal mitmachen als die BH. Für eine BH muss man Üben und Zeit in die Ausbildung investieren. Zu einem Wesenstest kann man einfach so mal hinfahren. Oder meinst du dass das auch schon zu viel des Guten ist?
    Ich meine 100% bekommt man nie. Das bekommt man auch bei den Arbeitsrassen, wo die Zuchtprüfungen als Arbeitsprüfung anerkannt werden und diese Voraussetzung für den Einsatz des Hundes ist nicht hin. Aber wenn man zumindest über die Zuchthunde und ein paar der Nachzuchten Infos hat ist das ja immerhin schonmal mehr als nichts.

    Wer soll denn nun in Euren Augen diese Testung durchlaufen?

    Meine Meinung: Jeder Hund der in die Zucht geht muss eine Arbeitsprüfung gelaufen haben. Alle Nicht-Arbeitsrassen sind betroffen (der FCI definiert Arbeitshunde über die Arbeitsprüfung).

    Ich persönlich, stoße mich wohl an dem Begriff „Schussfestigkeit“ … weil ich tatsächlich befürchte, dass bei z.B. vielen Hütern das zum Problem wird (aber vielleicht stelle ich es mir auch zu extrem vor … bin ja absoluter Laie; eben Lieschen Müller).

    Ich kann jetzt nur von meinem und wenigen anderen Altdeutschen Hütehunden reden, aber die zucken nicht mal.

    Stell dir das mal vor, der Hund hütet irgendwo im nirgendwo, nebenan im Revier schießt der Jäger, oder es knallt aus einem anderen Grund, und dann ist der Hund noch vor den Schafen futsch.

    Total nutzlos. Was willste mit so einem Hund?

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass zB die MCs zitternd unter McChris Rock kauern, sobald es irgendwo knallt.

    Davon abgesehen finde ich persönlich gerade Schussfestigkeit sehr wichtig, nicht nur weil es für den Menschen praktisch ist, sondern für die Hunde. Ich hatte mein ganzes Leben lang Hunde mit Sylvesterpanik. Das war immer ein Drama und immer traurig mitanzusehen. Was glaubst du wie dumm ich vor 2 Jahren, nach Kodas Tod, aus der Wäsche geschaut habe, als die Hunde selbst beim schlimmsten Ballern grade mal neugierig den Kopf gehoben haben? Sooo entspannend!

    Mein Zwang ermöglicht dem Hund Freiheit. Wenn ein Hund zuverlässig folgt, profitiert er von Freigang, Hundekontakt etc.

    Kein Hund wird an der Straße zuverlässiger, weil Du ihm beim Sitz den Po runterdrückst. Schön wärs, wenn das so einfach wär. |)

    Und jetzt? Weil Erziehung einem nicht ermöglicht HB und Leine komplett wegzuwerfen, lassen wir es mit der Erziehung oder was willst du damit aussagen?

    Natürlich wird ein Hund zuverlässiger, wenn er lernt, dass er gehorchen muss. Ob zuverlässig genug für eine bestimmte Situation, muss dann der HH einschätzen, aber zuverlässigER wird er eindeutig.