Beiträge von Javik

    Genau. Und deshalb klappt die Methode sicherlich auch bei weichen Vorstehern und ich will die Methode gar nicht allgemein schlechtreden.

    Also ich habe keinen weichen Vorsteher sondern einen Hund der auf Wildschweine gehen soll und mit dem war ich genau an de richtigen Stelle. Gerade das arbeiten mit Erregungswellen war der absolute Game Changer bei uns.

    Hö? Du hast doch einen Lapi und einen Laikamix oder? Der Lapi ist ein Hütehund und der Laika hat ziemlich die gleiche Anlageprüfung wie die kontinentalen Vorsteher auch, nämlich "einmal alles außer Baujagd bitte".

    Dass der Hund, wenn der Laika gut durch kommt, also auch mit den Methoden die gut für Jagdgebrauchshunde, nicht aber für Hütehunde, passen ist zu erwarten.

    Bei AHH weiß ich gar nicht mal, kenne zu wenig. Aber sollten die Wild nicht eher ausblenden bei ihrer Arbeit? Die können ja nicht auf Furche dem nächsten Reh hinterher :???:

    Oder was genau meinst du mit Hütehund?

    Also Baldurs Mutter (AAH) hat wohl auch schonmal ein Reh (oder wars ein älteres Kitz?) "eingemeindet". War wohl gar nicht so einfach das wieder raus zu bekommen, weil sie es absolut nicht gerne gesehen hat eines ihrer "Schafe" gehen zu lassen.

    Aber um deine Frage zu beantworten, Gassi ist ja keine Arbeit.

    Ich möchte das einfach nur mal untermalen. Ich habe ja beides hier.

    Du sagst es im Prinzip ja auch schon selber:

    Das ist bei Vorstehern nicht so. Das sind meiner Erfahrung nach in der Regel andere Typen und auch der Jagdtrieb hat eine ganz andere Motivation. Nämlich nicht das Kontrollieren von Bewegungsreizen. Sie sind auch anders aufgeregt (ich empfinde grade den Viszla schon als hibbel) als Hütehunde.

    1. Mein Vorsteher reagiert wenig auf Bewegungsreize. Nicht gar nicht, aber das interessiert den nicht groß im Vergleich zu dem was ich aus dem Hütelager kenne. Damit der reagiert muss sein Jagdverstand sagen, jo, rentiert sich. Und der funktioniert in fast ausschließlich über die Nase.


    2. Bei Aufregung würde der niemals, niemals laut oder hibbelig werden. Bei Aufregung am Wild gibt es nur einen einzigen Modi. Der Hund wird sehr, sehr, sehr still. Kein Ton, keine unnötige Bewegung, wenn es richtig hart ist zittert er vor Aufregung, abe rsonst nichts. Er ist ein VorSTEHER. Und solange der Jagdverstand nicht sagt es rentiert sich, hat der eh die Ruhe weg und interessiert sich nicht groß dafür. Der konnte mit 7, 8 Monaten frei im Wald liegen (also nicht im Kommando, sondern freiwillig hingelegt) und mit mir Rehe beobachten. Ist spannendes Kino, aber wozu aufstehen? Sind ja alle gesund. Total unrentabel.

    Jagdhunde sind dafür da, den Jäger bei der Jagd in allen Bereichen zu unterstützen und darauf selektiert sich in dem Bereich auch sehr gut ausbilden zu lassen. Die haben Jagdverstand und können auch sehr gut einschätzen, wann es sich lohnt und wann nicht. Und ein Großteil ihrer Arbeit besteht darin, die Nase zu benutzen, mit Witterung zu arbeiten.

    Jupp, Nasenhund vs. Augenhund. Und den Selbstläufer bestätige ich ebenso.
    Klingt etwas kontraintuitiv, aber der Jagdtrieb meines Jagdhundes ist super easy zu händeln. Und er ist vor allem sehr schwarz-weiß, entweder total easy oder (fast) keine Chance.

    Ja, wenn der Hund (unerwarteterweise) echte FCI-Papiere hat, wäre das Urkundenfälschung.

    Das Ganze heißt aber nunmal "Projekt Freilauf", nicht "Spaß im Leinenknast" oder so. Damit spricht man überraschenderweise Leute an die ihre Hunde frei laufen lassen wollen, zumindest, in härteren Fällen, situativ.

    Davon ab bin ich da ganz bei WorkingDogs Vorsteher, allgemein Jagdhunde, sind ein komplett anderes Thema als Schäfer- und Hütehunde oder irgendwelche wilden Mixe die hohl drehen und entsprechend sollte man das auch anders angehen.

    Hier kommt es auch quasi nie vor. Wir wohnen auch sehr einsam. Ich halte es aber nicht für eine sonderlich gute Idee sich einen Hund zu holen wenn man Angst davor hat. Da gibt es dann doch bessere Haustiere. Und ich lese bei dir auch keinen Wunsch nach einem Hund. Du redest nur davon, dass ihr die Möglichkeiten habt ein Haustier zu halten und eventuell noch ,dass ihr ein Haustier wollt, aber nichts was sagt warum es unbedingt ein Hund sein sollte.

    Aber wenn du bei Hundebegegnungen unsouverän bist, dann überträgt sich das auf den Hund. Und mit Hund ist man nunmal ein Hundemagnet. Dazu kommt, dass ja auch kleine Hunde stürmisch sein können.
    Und... dort wo es wenig Hunde gibt, haben dafür dann viele Leute große Hunde... und oft auch nicht unbedingt nur die netten.

    Brauche einen neuen Backofen.

    Weiß jemand, ob Gorenje als Marke was taugt, oder muss ich dann nach fünf Jahren wieder einen Ofen kaufen?

    Ich hatte viele Jahre lang einen Kühlschrank von denen, der hat seine Kühlschrankdienste brav erledigt und ist als funktionierendes Teil damals bei Umzug in der Küche geblieben, also keine Ahnung wie lange er es noch gemacht hat. Wer weiß, wenn er nicht gestorben ist kühlt er vielleicht noch heute.