Beiträge von Javik

    Haaach, der Argos. :herzen1: Mit ein bisschen Glück gehört Deine Nummer 3 zu der Türen-zu-Fraktion, dann können sich die beiden gegenseitig bespaßen und brauchen Dich dazu nicht mehr. :nicken: (Gut, Du wachst halt dann nachts wegen des ganzen Türenknallens auf, aber immerhin muss Du selber nicht mehr aufstehen. :nicken: )

    Tag 1, Minute <10 mit Dio:

    Sitzt auf meinem Schoß im Auto, lehnt den Kopf an mich, an die Brüste um genauer zu sein und denkt sich: "Oh, ein Nippel, ich weiß genau was man damit macht!"

    Gedacht, getan... Aua!

    Nur so zum Thema Glück

    Ansonsten: ich kann Schlüssel nur wärmstens empfehlen. Bis er die gedreht kriegt, dürfte ein Weilchen dauern..... Dann hättest erstmal Deine Ruhe. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Weißt wie oft ich dann hier gegen Türen laufen würde? :ugly:

    Ne, außer dem Schuhtick kann ich das ja abbrechen und der weiß auch ganz genau wann ich noch lache und wann es reicht. Deswegen hat der ja so viel Narrenfreiheit hier.

    Aaalso, hier wurde ja prophezeit, dass Argos noch lernt Türen zu öffnen. Eine Weile sah es so aus als würde das nicht der Fall sein, plötzlich, als ich mich schon sicher gefühlt habe, konnte er es dann doch. :ugly:
    War übrigens ganz toll, weil es die Wohnungstüre meines Nachbarn war die er zuerst geöffnet hat, als ich nur kurz mit dem reden wollte und die Hunde im Flur gewartet haben. Bonuspunkte jedoch für die Hunde, sie sind nicht rein gekommen zu den Katzen, sondern haben uns nur durch die offene Wohnungstüre angeschaut.

    Egal, ich drifte ab. Wie ihr ja alle wisst, haben Argos und ich schon länger Beziehungsdifferenzen, weil wir unterschiedliche Vorstellungen von gewissen Dingen des Alltags haben.
    Er findet, dass Schuhe ins Bett gehören. Ich finde, dass sie ins Schuhregal gehören.

    Ich finde, dass meine dreckige Wäsche in den Wäschekorb gehört, er findet, dass sie in sein Nest gehört.

    Er findet, dass er alt genug ist eigene Haustiere zu halten, ich finde, dass er zu jung ist.

    Ich finde, dass ich alt genug bin, so lange aufbleiben zu dürfen wie ich will. Er ist der Meinung, dass ich spätestens um Mitternacht ins Bett muss und Licht aus.

    Usw.

    So, nun ist es so, dass ich keine offenen Türen mag, vor allem nicht wenn ich schlafe. Dazu kommt, dass ich hier in der Wohnung keine Rollläden habe und nur fürs Schlafzimmer wirklich dunkle Vorhänge habe. Sprich hier sind nachts die Türen vom Schlafzimmer zu damit es dunkel und leise ist und weil ich das so will.
    Bzw. es war so, denn Argos... ist anderer Meinung. Er macht die Türen also nachts wieder auf.

    Wir gehen ins Bett, ich mache die Türen zu, es ist schön dunkel und dann wache ich um 4 -5 Uhr morgens irgendwann auf, weil es hell wird oder die Hähne krähen (was ich mitbekomme weil die Türen offen sind).

    Ich stehe also auf mache die Türen wieder zu, lege mich wieder ins Bett und mache die Augen zu. Argos seufzt, steht auf, macht die Tür(en) wieder auf und kommt wieder ins Bett. Er geht da nicht rein oder so, oder nur kurz pro forma, er macht wirklich nur die Türen wieder auf. Ich stehe auf, mache die Tür(en) wieder zu. Ja.... ob wir dann mit offenen Türen schlafen oder nicht, hängt derzeit davon ab wer zuerst aufgibt (oder ob ich ihn anraunze). :ugly:
    Und so geht das den ganzen Tag. Ich gehe durch die Wohnung, mache die Türen hinter mir zu. Und wenn ich da wieder vorbei komme stehen die Chancen gut, dass die Türe offen steht. Also zumindest, wenn er sie aufdrücken kann, was vom Flur aus gesehen alle Türen außer die Wohnungstüre ist. Und der geht dann oft nichtmal in den Raum rein, der schubbst einfach nur die Türen wieder auf. Rein aus Prinzip. :stock1:

    Uuund es ist nach 10 und ich habe es gewagt im Schlafzimmer das Licht anzulassen und damit gerade den ersten Motzer seiner ehrwürdigen Hundlichkeit bekommen die sich bereits zu Bett begeben hat. :ugly:

    Hat da vielleicht jemand mehr Erfahrungen mit Vorstehern und kann dazu was sagen?

    Wozu genau?
    Gehorsam, jagdlich, was die Hunde der Rasse in dem Alter im Druchschnitt schon können, wie die Hunde in dem Alter "privat" drauf sind?

    Aber so grundsätzlich, da wo die Hunde in dem Alter bereits große Leistungen zeigen, das sind die Dinge die die instinktiv können. Also einem Jagdhund muss man nicht groß zeigen wie er eine Fährte oder Spur ausarbeiten soll, man muss ihm nur Möglichkeiten geben sich zu üben und seine Ausdauer auszubauen. Sieht nach großer Leistung aus, im Endeffekt ist das was man gemacht hat aber einfach nur die natürliche Entwicklung des Hundes zu fördern, statt sie auszubremsen.

    Gehorsam ist was anderes, da sehe ich jetzt nicht so den Unterschied zu den anderen Rassen die man üblicherweise in der HuSchu trifft.

    Da du den Hund aber nicht jagdlich führen willst ist das relativ egal, du hast keinen Grund möglichst früh möglichst gute Leistungen aus dem Hund rauszukitzeln. Vor allem aber bist du Ersthalter, ich würde sagen es sind in dem Fall deine Fähigkeiten die geübt werden müssen und die hier der limitierende Faktor sind, wie auch die simple Tatsache, dass das was du mit dem Hnud machst zwar jagdnah, aber eben keine Jagd ist. Das macht einfach einen Unterschied ob ich meinen Welpen davon überzeugen muss, dass Menschen suchen toll ist und was ich überhaupt von dem will, oder ich ihn an einem Anschuss, mit Wildgeruch, Blutgeruch usw., ansetze und ihn dann die 20-30 Meter die das Stück noch gegangen ist hinterher laufen lasse und er dann zur Belohnung das tote Stück vor sich hat. Das spricht den Hund einfach ganz anders an und damit kann der dann auch schneller mehr. Daran würde ich mich an deiner Stelle also nicht messen wenn es darum geht was der Hund können sollte oder nicht.

    Ich dächte aber auch mal gelesen zu haben, dass die DK wohl eher weniger für Mantrailling und andere Fährtengeschichten geeignet sein sollen, eben wegen dieser Tendenz zur Hibbeligkeit oder Unkonzentriertheit

    Schau dir mal die Zuchtprüfungen an. Zur Waldarbeit gehört auch Schweißarbeit. Ja, die ist bei den Vorstehern ein Witz im Vergleich zu echten Nachsuchen, aber das sind die meisten Distanzen in Maintrailingübungsgruppen auch.

    Ein junger Hund von einem halben Jahr ist lebhaft, temperamentvoll und kann sich noch nicht lange konzentrieren.

    Also die, die mit ihren Hunden ernsthaft Schweißarbeit machen wollen laufen mit ihren Hunden in dem Alter schon Größenordnungen von 500 m auf der Schweißspur. Einen Jagdhund auf eine Schweißspur zu setzen ist was anderes als Sitz-Platz-Fuß von ihm zu verlangen.

    Und was ist Schleppwild? Sorry wenn das hier unpassend ist, ich kann auch gerne andernthreads fragen.
    Aber vll interessiert es die TE ja auch. Obwohl, die kennt sich ja super aus im Jagdbereich.

    Wild mit dem man eine Schleppe zieht. Also Hase oder Vogel wo dran binden, hinter sich her ziehen. Das gibt dann ne Spur die der Hund mit der Nase verfolgen kann (frei) und dann apportieren.