Beiträge von Javik

    Sobald wir rausgehen, hat dieser Hund nur noch die Nase auf dem Boden. Er blendet alles um sich herum aus. Wirklich ALLES. Er nimmt kein Futter mehr an, er überhört uns schlichtweg. Keinerlei Beachtung.gJoIch möchte trotzdem das Hannes seine gewissen Freiheiten hat.

    Jo, unausgelasteter Jagdhund der machen darf was er will.

    Und ne, erst lernt man sich zusammenzureißen, dann kann man die Zügel lockern.


    Und bevor ihr fragt: ja.. der Hund hat genug Auslauf. Morgens, Mittags, Abends. Zwischendurch werden Dummys gesucht oder andere Dinge getan die ihn Mental auslasten.

    Bissl Dummy suchen lastet den nicht aus, wenn ihr es nicht gerade richtig ordentlich angeht.

    Was sind die anderen Dinge?


    Unser Hundetrainer meinte, wir sollen in aktuell erstmal nur aus der Hand füttern. Ihm quasi zu verstehen geben „wir sind essentiell wichtig für dich - auf uns liegt der Fokus“

    Jo, und solange es nichts Spannenderes gibt, funktioniert das wunderbar.

    Such dir einen Trainer der mit Jagdhunden arbeitet und nicht einen der Familienhunde bespaßt.


    Angefangen es außerhalb des Gartens anzuwenden - Chancenlos. Es interessiert ihn nicht die Bohne. Schnuppern und „Zeitung lesen“, alle 2 Meter markieren bis auf den letzten Tropfen, das ist seins.

    Genau, das ist eben spannender.


    Ich lese da nichts von einem überreizten Hund oder so. Ich lese da gelangweilter Jagdhund der nicht gelernt hat, dass nicht alles nach seiner Nase tanzt. Im wörtlichen und sprichwörtlichen Sinne.

    Für mich klingt das einfach nur als würde der Weimarer gut durchschlagen. So benehmen sie meine Jungs wenn ich die Zügel zu locker lasse und sie länger nicht mehr jagen durften.

    Ich finde Argos' Sockenvorrat nicht!

    Ich habe eigentlich echt viele Socken, aber die sind alle weg. Die WaMa sagt sie ist unschuldig, der Trockner ist neu, dem glaube ich das sogar. Jetzt habe ich mal wirklich alle zusammengesucht, sauber und gewaschen um durchzuzählen (und die dann gewaschen, liegen also bis auf ein Paar alle im Schrank).
    Argos kommt seit drei Tagen immer und immer wieder mit einem Socken an wenn er was von mir will und ich finde einfach nicht wo er die her hat!

    Die Person möchte mit dem Hund im Verein Hundesport machen, zum Beispiel Rally Obedience oder Spürhundesport. Es geht nicht darum, auf einem hohen professionellen Level zu trainieren, aber erfolgreiche Turnierteilnahme auf Einsteiger- oder mittlerem Level sollte möglich sein.

    Welcher Hundesport ist wichtig. Bei RO würde ich sagen falsche Rassen, bei der Spürhundearbeit dagegen deutlich passender.

    Im Gegensatz zu meinem Hüterich hängt die Arbeitsmotivation meiner Jagdhunde (LZ) sehr stark von der Arbeit ab. Jagen gehen, geil, die machen alles für mich. Andere Nasenarbeit, immer gerne. Gehorsam, mmh, was hast du an Futter dabei? Absolut exakten Gehorsam wieder und wieder durchexerzieren, jo, mach mal, ich bin inzwische da drüben schnüffeln, Leckerlies nehme ich mit.

    *seufzt in Argos und Dio....*

    Meine Hunde leider schon.... kind of....

    Eine der Katzen meiner Nachbarn ist schon wieder aus der Wohnung entwischt. Beim letzten Mal ist der Kater nachts in unseren Garten gekommen: Haustür auf, Argos schoss wie ein Irrer raus, am Schuppen vorbei – fauch, rumms – und schon kam er wieder um die Ecke, rutschte er auf den Terassenfliesen aus, drehte ab und knallte in den Schuppen – rummsrumms. In der Zeit hatte ich gerade mal die zehn Meter bis zur Tür zurückgelegt. Ich hab den steifen Hund auf den Rücken gepackt, reingetragen, bin zu den Nachbarn hoch und meinte nur: „Wir haben eure Katze gefunden.“

    Diesmal wieder. Die Nachbarn sagten mir, der Kater sei weg; wenn die Hunde sich wieder für den Garten interessieren, solle ich Bescheid geben. Taten sie nicht – sie wollten in den Keller. Ich hab’s den Nachbarn gesagt, die haben den Keller durchsucht. Nichts. Jedes Mal beim Gassi dasselbe: Die Jagdhunde wollen sehr eindeutig in den Keller. Den Nachbarn wieder Bescheid gegeben, die haben den Keller noch einmal auf den Kopf gestellt. Wieder nichts. Der Kater war da schon fast eine Woche weg – unwahrscheinlich, dass er noch dort ist, dachte ich.

    Dann, eines Nachmittags: Die Hunde schießen in den Keller – rumms, raschel, RUMMS, fauch, fiep, WUMMMM. Ich renne hinterher. Die beiden wuseln um den alten Kühlschrank, den sie umgeworfen haben, und versuchen mit roher Gewalt, da reinzukommen. Dio geschnappt, hochgetragen, angebunden. Argos geschnappt, hochgetragen, angebunden. Wieder zu den Nachbarn hoch: „Da ist was im Kühlschrank.“ – „Nee, der Kater ist nicht mehr da, viel zu lange her. Das muss ’ne Ratte sein.“

    Tja. Zwei Tage später, kurz vor Mitternacht, steht der Nachbarsjunge vor der Tür und bittet mich, jetzt nicht mit den Hunden rauszugehen. Er habe die Wohnungstür geöffnet, um Müll rauszubringen, da stand der Kater davor – und ist sofort abgehauen. Gefunden haben sie ihn schließlich in genau diesem Kühlschrank. Den haben sie dann in die Wohnung geschleppt, damit der Kater freiwillig rauskommt.

    Ende vom Lied: Der Kater hat über eine Woche im Keller gewohnt.

    Generell oder in der Situation in der sie laufen gelassen werden?

    Natürlich in der Situation, in der sie laufen gelassen werden. Das ist die Minimalforderung.

    Und wenn dem so wäre, hätte heute nicht ein freilaufender Hund meine 13 jährige geflogen und ihr ein Loch im Bauch verpasst 😩

    Das tut mir sehr Leid für deine alte Hündin.

    Aber wie soll das in der Praxis aussehen? Muss man für Feld, Wald, Stadt, Gewässer, Ortsrand usw. jeweils einen Schein machen? Oder für jedes Feld (usw.) einzeln? Am besten noch jedes Feld pro Monat? Das sind zumindest die Kriterien die bei mir mit rein spielen ob und wie viele der Hunde von der Leine dürfen... Ich hätte keine Gegend in der ich meine Hunde generell frei laufen lassen würde und garantieren würde, dass da nichts passiert. Und trotzdem laufen meine Hunde, zumindest die beiden älteren, fast ausschließlich frei ohne jemals in ihrem Leben jemanden belästigt zu haben.

    Auf den Rückrüf hören meine Jagdhunde übrigens generell eher schlecht, zumindest bei Wild. Also wenn das das Kriterium ist würden die nur an der Leine laufen. Dabei lassen die sich meist hervorragend stoppen....

    Dieses one size fits all ist halt einfach ein Problem. Aber genau so würde ein Führerschein ja ablaufen. Und, egal wie mans macht, er würde, wie er es ja bereits tut, wunderbar am eigentlichen Problem vorbei gehen. Denn das Problem ist ja fast immer, dass bei manchen Menschen bei der Erziehung die Regeln des sozialen Miteinander ausgelassen wurden, nicht die Führung des Hundes selbst.

    Auf der anderen Seite kann man aber auch Anreize setzen - z.B. ermässigte Hundesteuer für jeden Hund, der erfolgreich eine Prüfung (Hundeführerschein o.ä.) abgelegt hat.

    Dir ist klar, dass die Städte und Gemeinden nicht auf diese nette frei verfügbare Einnahmequelle verzichten werden oder? Das heißt es gibt keine Ermäßigung für die die es machen, es gibt eine "Gefahrhundesteuer" für die die es nicht machen. Praktisch, dass so ein Hund ein gewisses Erziehungslevel auch erst mit 2 oder 3 erreicht, da bekommt man dann von allen erstmal den teureren Steuersatz.