Beiträge von Javik

    Ich verstehe jetzt etwas nicht: Der Hund darf dann die Fährte weiter schnüffeln?

    Meine Hunde jagen ja mit allen Sinnen - sehen, riechen, hören.

    Ich will weder, dass sie weiter jagen bei Sichtbeute, bei Spuren, oder wenn sie etwas hören (was Beute sein könnte).

    Deshalb käme ich nie auf die Idee, das Anzeigen einer Fährte zu belohnen, indem ich sie diese Fährte weiter verfolgen lasse.

    Ich bedanke mich bei ihnen, und fokussiere sie dann um - weg von dem, was sie lernen sollen dass es Nicht-Beute ist, hin zu Belohnenderem. Das ist unterschiedlich, hängt auch von der Erregungslage des Hundes ab.

    Und auf den Hund selbst.

    Wenn ich Argos weg fokussieren wollen würde, würden wir uns gegenseitig die Schädel einrennen.

    Solange wir aber zusammenarbeiten und das "gleiche Ziel" verfolgen ist er sehr kooperativ.

    Ach komm, wer schon feste 1-2 OPs bei der Anschaffung einkalkuliert, der lässt sich doch von 500€ im Jahr mehr auch nicht abhalten. Gleiches gilt für die die nicht mal bis zu ihrer eigenen Nasenspitze denken bevor sie sich einen Hund anschaffen.

    Außerdem, was wäre das für eine Botschaft? Wenn du genug Geld hast ist es okay Tiere zu quälen?

    Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber der Hund hats nicht geschafft.


    EDIT: aber vielleicht wird deutlich, WARUM so viele Tierärzte so "heftig" auf das Thema Brachycephalie reagieren. Das hat nichts mit Übertreibung oder mit Shaming zutun - wir sehen das Ausmaß des Leids und der Missbildungen JEDEN TAG!!!!!

    Heftig? Ich bewundere dich und deine Kollegen in diesem Thread regelmäßig dafür, dass ihr noch nicht zu Axtmördern mutiert seid. Ich für meinen Teil würde für mich selbst da nichts garantieren...

    Dass er auf Hasenzugmaschinen reagiert....

    Sonst würde ich da keine allzugroße Aussagekraft drauf geben

    Wenn der Hund ned auf die HZM reagiert, sagt dir das erstmal nix über deine Kontrolle über deinen Hund an Wild aus, durchaus aber wie viel Kontrolle der Hund über sich bei einem Sichtreiz hat - Stichwort "Entscheidung treffen".

    Auch das nicht zwangsläufig. Es gibt ja nicht nur den Punkt Selbstkontrolle, sondern auch noch den Störfaktor Interesse.

    Klar, kann man natürlich auch als Selbstkontrolle werten, wenn der Hund erstmal abwägt ob das überhaupt seine Beute ist und nicht einfach jeder Bewegung hinterher geht. Aber dazu braucht man keine HZM. Ein Laserpointer, ein Ball oder ein Fahrradfahrer, sprich der normale Alltag bringen einem die gleiche Erkenntnis.

    Was macht man genau mit der Hasenzugmaschine bzw. was kann man anschließend für Aussagen über den Hund treffen?

    Dass er auf Hasenzugmaschinen reagiert....

    Sonst würde ich da keine allzugroße Aussagekraft drauf geben.

    Nicht jede Wildart triggert gleich, außer vllt bei Hunden die vom Reh bis zum Fahrrad alles hetzen um sich den nächsten Kick zu geben. Und dann kommt nach dazu, dass Hunde das oft durchschauen ob das "echt" ist.

    Danke!

    KayaFlat

    Es kann sogar sein, dass sich bei (tödlichen) Einschüssen die Haus so über die Wunde zieht, dass außer am Anschuss, lange Zeit keinerlei Blut zu finden ist. (Deswegen soll man zB nicht schießen während die äsen, sondern erst zum Verhoffen bringen, sprich Kopf hoch.)

    Da ich davon ausgehe, dass du nicht in Ruhe schauen und tasten konntest, solltest du den Pächter informieren. Jetzt im Sommer haben Wunden immer das Potential von Fliegen o.ä. infiziert zu werden und dass das Wild erbärmlich dran zu Grunde geht.

    Außerdem wäre ich als Pächter verdammt sauer auf jegliche HH, wenn ich ein Reh schießen würde das Bissspuren am Hals aufweist. Und dann würde es unangenehm für jeden HH.

    Übrigens, so viel zu Thema 90 % sind für die Meisten ausreichend...