Hey, du musst mir nicht antworten, wenn es dir zu viel Arbeit ist hier zu schreiben. Kein Problem! Mann kann unterschiedlicher Meinung sein, auch kein Problem.
Auf dein Beispiel bezogen:
Die genetische Vielfalt wird bei einem Labrador-Weimaraner Mix höher sein, das spricht für eine bessere gesundheitliche Ausgangslage. Das Dilute Gen ist nicht dominant und wird daher bei diesen Mixen nicht zum Tragen kommen. Ob ein Mix Labrador/Weimaraner Sinn macht, möchte ich damit nicht unterstützen. Weimaraner haben nebem dem Jagdtrieb oft auch eine gewisse "Schärfe", die bei einem Familienhund eher ungünstig wäre.
Eine Meinung wäre die Wertung der Sachverhalte über die wir diskutieren. Dazu habe ich mich nicht geäußert.
Wir reden hier über einen feststehenden wissenschaftlichen Begriff, das hat mit Meinung überhaupt nichts zu tun.
Stimmt, dann beziehe ich meine Frage halt explizit auf F2 und ff.
Es geht nicht darum ob es Sinn macht Silberlabbis zu "züchten", es geht nicht einmal um die Silberlabbis selbst. (Such dir ein anderes Beispiel, wenn dir Silberlabbis nicht zusagen.). Es geht darum, dass Vielfalt auch bedeutet, dass schädliche Allele in eine Population eingetragen werden und damit eben NICHT mit Gesundheit gleichzusetzen ist. Zumindest nicht auf die Individuenebene bezogen.
Du kannst das wegen mir als wissenschaftliche Engstirnigkeit betrachten, wenn ich da so sehr darauf bestehe. Aber es macht nunmal Sinn Begriffe richtig zu verwenden und sie richtig zu verstehen, weil es sonst zu Fehlern, zumindest aber zu Missverständnissen und Misskommunikation kommt. Eben sowas wie Vielfalt mit Gesundheit auf Individuenebene gleich zu setzen.