Beiträge von Javik

    Wie wäre es denn mit einem Curly?

    Da ist die fellpflege doch auch wie beim Pudel oder? Also wir haben uns gesagt, wenn wir 2x die Woche den Hund schon (qualitativ) beschäftigen dann wollen wir wenigstens keinen Aufwand wegen Fellpflege haben.

    Hab mir was zu Eurasier durchgelesen, die gefallen uns sehr!! Das könnte auch DIE Rasse sein. Ist jetzt ganz oben auf der Liste. Die sind nicht so gesprächig wie Collis oder?

    Nein, das ist krauses Fell. Das heißt es wächst nur auf eine bestimmte Länge und fällt aus, wie bei den meisten anderen Rassen auch.

    Unsere Eurasierin hat außer anschlagen und heulen wenn die Kirchenglocken geläutet haben, keinen Ton von sich gegeben.

    - Die Collies kenne ich zwar durchaus als teilweise ignorant gegenüber Fremden, aber unfreundlich eigentlich nicht. Kommt halt drauf an welches exemplar man erwischt.

    - Bloodhounds ähnlich.

    - Der Eurasier würde die Seite eher erfüllen, zumindest die dunklen. Die hellen werden als Bärchen gerne mal nicht so ernst genommen. Da ist eher die Frage wie viel Spaß ihr mit dem am Hundesport haben werdet. Also rein so zum Spaß an der Beschäftigung mit dem Hund zusammen schon, aber mehr würde ich bei der Rasse nicht unbedingt erwarten.

    - Boxer könnte, soweit ich sie kenne, relativ gut passen. Aber da muss man halt schauen ob man da noch Exemplare findet die nich so brachycephal sind.

    - Der Chessy kann teilweise schon wirklich sehr scharf sein und das bei eher weniger Führigkeit als der DSH. Für die wenige Anzahl an Exemplaren die es gibt ist die FB Gruppe schon ziemlich voll mit "Problemhunden".

    Wie wäre es denn mit einem Curly? Groß, eventuell schwarz, schützt auch, aber moderater als der Chessy.

    Hm, dann unterschätze ich vielleicht einfach nur wie gut gepolstert meine bisherigen Hunde alle waren. Der Herr Prinzessus liegt ja auch nur auf den dicksten Hundebetten oder vorzugsweise im Bett.

    Ich meine sowas einfaches wie Liegeschwielen gehört definitiv zu meinen Favoriten als Lösung für dieses Problem.

    Hm, gut, nächste Theorie verworfen....

    Nein, er bekommt keine Medikamente, außer eben die verschiedenen die er jetzt zu diesem Problem bekommen hat.

    Er bekam in dem Zeitraum unterschiedlichstes BARF, aber auch eine Weile TroFu (2 unterschiedliche Sorten, von unterschiedlichen Hersteller und jeweils 15 kg Säcke, also schon ein paar Wochen lang).

    Es ging über den ganzen Sommer, nie wirklich besser oder schlechter.

    Er hat in der Zeit in zwei verschiedenen Wohnungen und auf einem Campingplatz in zwei verschiedenen Bundesländern in jeweils komplett unterschiedlichen Landschaftstypen gewohnt.

    Also abgesehen davon dass Allergien usw. auch meist jucken oder brennen, gibt es eigentlich keine Konstanten die seit Monaten diese Allergie auslösen könnten.
    Baldur hat nichts, es ist also immerhin nicht ansteckend.

    Hautgeschabsel haben wir aber noch nicht gemacht. Das hat meine TÄ als unnötig abgestempelt, weil sie bei Bakterien, Pilzen und Milben zum einen auch Juckreiz oder Brennen erwarten würde und zum anderen eben die Medis hätten wirken sollen. (Außer natürlich es ist was ganz Spezielles.) Aber gut, das zu machen werde ich dann immerhin mal anregen, wenn der Dermatologe es nicht selbst macht.

    Frage:
    macht ihr euch mit eurem Gespann bemerkbar, wenn ihr euch Spaziergängern von hinten nähert?

    Klar, schon aus reinem Eigennutz. Wenn es blöd kommt macht dann einer gerade im falschen Moment einen Schritt zur Seite, ein Hund will links ausweichen, einer rechts und schon mähen wir den um wie einen Grashalm. Und wenn derjenige Hunde dabei hat erst Recht. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich einen Hund im Gespann hängen hätte und... das ist nich so schön...

    Bei Kindern und Hunden fahren wir auch extra langsam vorbei, bei Erwachsenen bremse ich nur, wenn sie die Zeit brauchen um sich zu sortieren oder es eben sehr eng ist.

    Hallo,

    nachdem wir mittlerweile 3 TÄ verbraten haben und jetzt der Gang zum Dermatologen ansteht, möchte ich davor nochmal kurz den großen Wissensschatz des Forums anzapfen.

    Es geht um Argos, derzeit fast auf den Tag genau 1 Jahr alt.

    Als er etwa ein halbes Jahr alt war ist mir aufgefallen, dass er an den Ellenbogen Fell verliert. Die Haut drunter war teilweise gerötet, teilweise eher mit einer weißlichen Schicht bedeckt. Aber es gab sonst keine Symptome. Kein Lecken, kein Kratzen, keine Schmerzzeichen.

    Er bekam ca. 4 Wochen Prurivet. Da wurde es etwas besser, aber nicht sonderlich viel und nach einer gewissen Zeit gab es weder Verbesserung, noch Verschlechterung. Aber das Fell hat angefangen sich zu verfärben. Erst dachte ich es liegt an der Flüssigkeit (das Prurivet hat das Fell etwas grünlich gefärbt gehabt), aber die Verfärbung besteht heute noch und ist, sehr, sehr viel stärker geworden und eben auch eine andere Farbe.

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    Das ist der momentane Zustand am Ellenbogen. Es ist mehr Fell da als am Anfang, aber es ist immer noch raue Haut drunter, die eben wie das Fell auch eher so rotbraun ist, statt zartrosa. Und eben diese rotbraune Färbung des Fell obwohl da seit mittlerweile Monaten nichts mehr drauf geschmiert wurde.

    Während der Behandlung mit Prurivet ist mir aufgefallen, dass er das auch an den Füßen hat. Also nicht an den Pfoten, sondern an der Rückseite des Mittelfußes und dem Gelenk darüber. (Beim Menschen wäre es Fußsohle und Ferse).

    Dort war es aber nicht so flächig, sondern eher punktuell oder mal strich-förmig. Und dort sah und sieht es schlimmer aus. Da kommen nämlich zusätzlich so schwarze knubbelige schorf-ähnliche Stellen dazu und die sind, im Gegensatz zum Rest, scheinbar auch etwas empfindlich wenn man hin fasst.

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    So sehen die "guten" Stellen am Bein aus. Haarverlust, teilweise wirkt es als wäre eine dünne weißlich-graue Schicht drauf, oft ist es auch einfach punktuell etwas aufgeschürft. Ich nehme an entweder weil es empfindlich ist oder weil das schützende Haarkleid fehlt. Aber jedenfalls, sobald er durch etwas gröberes Terrain läuft, ist da was offen am Bein, allerdings eben nur punktuell. Also Waldboden, mit den Zweigen und Zapfen am Boden oder höherer krautiger Bewuchs reichen völlig. Quasi alles was über weiche Wiese hinaus geht.

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    Hier sieht man wie die schlechteren Stellen an der "Fußsohle" aussehen.So, unsere letzte Behandlung war Apoquel. Das hat einfach gar nichts verändert, weder zum Besseren, noch zum Schlechteren.

    Aber auch hier, er leckt nicht dran, er naggelt nicht, keine Probleme damit sich irgendwo zu setzen oder abzulegen oder sonstwas. Wäre da Fell drüber wäre mir nie aufgefallen, das irgendwas nicht stimmen könnte.

    Meine TÄ hat absolut keine Idee was das sein könnte. Was sie vor allem verwirrt ist der fehlende Juckreiz oder Schmerz. Deswegen eben die Entscheidung jetzt zum Fachmann zu gehen.


    So, jetzt gibt es aber noch eine ganz neue Entwicklung:

    Das hier war vorgestern leicht aufgeschürft. Also es sah so aus als wäre er seitlich an einem Ast oder so entlang geschürft. Nicht schlimm, war halt etwas Fell weg und ein paar von diesen, für Schürfwunden typischen, blutigen Punkte. Aber nicht so schlimm, dass es wirklich geblutet hätte oder so. Also wirklich gerade eben so überhaupt als Schürfwunde zu erkennen. Nichts schlimmes.

    Und, auch hier wieder, ich habe nicht ein einziges Mal gesehen, dass er da dran gegangen wäre. Nur beim Desinfizieren hat er kurz gezuckt, aber gut, das ist ja normal.

    Heute sieht es so aus. Die Mitte sieht schon recht ungut aus. Was mich aber richtig erschreckt hat sind diese schwarzen, schorfigen Ränder.

    Eine Internetrecherche hat mich jetzt auf das Thema Hotspots gebracht. Sieht das für euch aus wie Hotspots? Würde das passen? Blutkrusten sind es jedenfalls nicht, da war kein Blut, erst recht nicht so am Rand entlang.

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    Also, wie gesagt, ich bin gerade dabei einen Termin beim Dermatologen zu bekommen. Bis dahin wäre ich aber über jegliches Input dankbar das mich weiter bringt.

    Katzen jagen ist auch jagen, ja. Klar ist das beim Junghund noch etwas fließend wo Impulskontrolle aufhört und wo echter Jagdtrieb anfängt, aber so oder so es geht in diese Richtung. Aber gerade beim Gassi gehen abdüsen ist schon stark in die Richtung und ich würde sagen, das Thema kommt auf jeden Fall auf dich zu.

    Das mit dem "Langeweile" lernen. Das ist halt immer so das Problem mit Halbwissen und Halbwahrheiten ohne Kontext aus dem Internet. Man soll einen jungen Hund nicht überfordern, ein junger Hund soll lernen zur Ruhe zu kommen, vor allem bei Rassen bei denen das ein Problem ist. Das ist aber nicht das Gleiche wie sich 1,5 Jahre lang langweilen. Die Dosis machts und was die richtige Dosis ist hängt von der Rasse und dem Individuum ab.

    Ich würde auch sagen, wie Murmelchen schon meinte, erstmal die Grundbausteine üben, damit der Hund lernt sich zu kontrollieren. Das brauchst du auch fürs Dummytraining.

    Reizangel ist keine langfristige Auslastung. Und, ganz wichtig, man sollte wissen wie man damit um geht. Sonst bringst du deinen Hund erst Recht auf den Geschmack zu hetzen und Beute zu machen. Und ob die bei einem Spaniel jetzt so sinnvoll ist...
    Ich würde dir also den Dummy anraten. Das kann man richtig groß und breit ausbauen, die drei Spaten und eventuell dazu noch mit Schleppen arbeiten. Damit kann man einen Hund sein Leben lang vielfältig beschäftigen. Und die meisten machen das auch extrem gerne.

    Und wenn sie momentan nicht ansprechbar ist, Leine dran und damit üben.

    Es sollte auf die Frage ankommen, WARUM das ein NSG ist und was genau da geschützt werden soll.

    Landwirte, die Flächen im NSG bewirtschaften, haben sehr konkrete Auflagen, wann sie was dürfen.

    Das wird in Sachen Jagd dann doch mit Sicherheit nicht anders sein?

    Und ich sehe da schon einen großen Unterschied zwischen tatsächlicher Jagd und Übungsszenarien. So als Beispiel mal in einem Auerhuhn-Schutzgebiet.

    Schäden durch sich fehlverhaltende Besucher (wenns ums Flächen betreten geht, als Beispiel) sollte man eigentlich nicht als Maßstab nehmen, finde ich.

    Die Frage ist nur ob die Auflagen auch wirklich im Sinne des Naturschutzes sind. Und ich habe gar nicht vom Fehlverhalten der Besucher geredet, ich meinte tatsächlich deren bloße Existenz.

    Sorry, bin bei dem Thema gerade etwas frustriert und desillusioniert.... Aber Zerstörung wertvoller Flächen und daraus folgender Zusammenbruch des Artenbestandes durch falsche Bewirtschaftung (Vorgaben und/oder Umsetzung), Zerstörung von Biotopen durch die Streckenführung für Touris, Biotopzerschneidung durch Wege und Zerstörung derer im größeren Umkreis des Weges, Ausrottung von Arten (ja, international, es gibt keine bekannten Vorkommen der Art mehr) durch hirnlose Neuanlegung von Wegen um das NSG "attraktiver" für Touristen zu machen, Zerstörung alter Baumbestände mit Höhlen und sogar nachgewiesener, besetzter Bruthöhlenbaume durch Wegesicherungspflicht nachdem man einen Weg für den Tourismus ausgebaut hat, Aufforstung von Magerrasenflächen im NSG... usw..... nur um zusammenzufassen was mir die letzten Wochen zu genau dem Thema so über den Weg gelaufen ist.... und wahrscheinlich nichts davon wird rechtliche Konsequenzen haben....