Beiträge von Javik

    Ich fand das mit Koda und Baldur damals im Garten immer sehr interessant. Übrigens ein niedriger Jägerzaun über den die Hunde locker drüber kamen, was sie auch wussten, da sie da sofort drüber gingen wenn mal ein Ball drüber flog oder ich sie "vergessen" habe wenn ich gerade weg gehen wollte.

    Koda rannte am Zaun entlang und hat sich aufgeführt wie blöd. Baldur stand ein ganzes Stück vom Zaun weg und hat nur ganz ruhig geschaut. Kommentare von Postboten und Passanten war immer in die Richtung: "Der da hinten ist so brav, aber vor dem Bösen da (*auf Koda deut*) habe ich Angst." Die waren immer sehr verwundert bis ungläubig, wenn ich meinte, dass "der da hinten" der Hund sei bei dem sie sich Sorgen machen müssten, falls sie einfach so den Garten betreten würden und der "Böse" sie problemlos rein und wieder raus lassen würde.

    Der alte Spruch "bellende Hunde beißen nicht mag nicht" absolut 100%ig zutreffend sein. Aber er kommt schon nicht von ungefähr.

    Ich habe diesbezüglich einen ziemlich einfachen Vertreter. Da gibt es die Option "Is mir egal" und die Option "Zeit für einen chirurgischen Eingriff ohne Narkose". Und er ist noch nie von sich aus auf einen Hund los, bei den paar Feinden gab es jeweils eine Vorgeschichte. Heißt wenn er versucht vor zu gehen, dann würde es auch knallen.

    Ansonsten, die paar Male wo einer meiner Hunde ernsthaft gebissen wurde: Gar nicht. Also zumindest nicht ich als fremder Passant der nicht wusste was gleich kommt und entsprechend nicht zu 100% aufmerksam war. Wenn dann erkenne ich Pöbler, die es eben nicht Ernst meinen. Also dieser Typ hier: https://die-besten-100.de/bilder/images/533.jpg

    Aber so etwas in dem Alter bei der Rasse ist nunmal zu 99,9% ein Problemindikator.

    Das ist bei vielen Hunden ein Problem, oder? Zumal die TE doch in ein Erdgeschoss umzieht, weswegen es mir überhaupt nicht schlüssig ist, warum hier auf möglichen Krankheitsbildern oder Treppenverweigerungsgründen rumgerätselt wird.

    :???:

    Ähm, nein. Ohne, dass da ein anderes Problem zu Grund liegt habe ich davon noch nie gehört. SavoirVivre wäre eventuell die erste von der ich jemals höre, wenn man hier jetzt nicht an ihrer Aussage rumkritteln will (und nur um Missverständnisse zu vermeiden, das will ich nicht)

    Und hier wird nicht rumgehänselt, hier ist ein sehr belebter Thread, dass da mehrere Antworten in die Richtung kommen ist ja nun nicht seltsam. Seit deinem Beitrag geht es ja nicht mehr um den Hinweis selbst, sondern um die Diskussion die dein Beitrag hier jetz losgetreten hat.

    Was tut es denn jetzt zur Sache darüber zu spekulieren, warum der Nachbarshund in einer einzigen Situation nicht so gerne Treppen laufen möchte? Das können ja tausend Gründe gewesen sein - klar, auch eine Erkrankung, aber das wissen wir nicht und es ist ja auch unwichtig für die TE und das Thema des Threads, ob dieser eine Hund vielleicht Arthrose oder sonst irgendwas hat. :ka:

    Weil hier jemand mit eh schon falschen Vorstellungen über die Rasse und ohne Hundeerfahrung das als Beispiel vor Augen hat. Und, wie man an der Aussage selbst merkt, das als Gegeben und nicht als Problem sieht. Aber so etwas in dem Alter bei der Rasse ist nunmal zu 99,9% ein Problemindikator.

    Ich meine, sowas muss man nicht wissen wenn man keinen Hund hat. Aber deswegen bekommt er/sie hier ja jetzt diese Info.

    Ich habe nicht gesagt, er wäre überfordert gewesen. Er hatte nur halt keine Lust auf mehr.

    Die Frage ist halt warum hat ein so junger Hund "keine Lust" auf solche Kleinigkeiten? Gerade Hunde in dem Alter sind alles andere als faul und lustlos, selbst bei den ruhigeren gemütlichen Rassen. Und das dann bei einer eigentlich sehr sportlichen Rasse.

    Wenn ein junger Hund also bei solchen Kleinigkeiten schon "keine Lust" mehr hat gehört der zum Tierarzt und ordentlich durchgecheckt. Das ist ein Alarmsignal. Traurig wenn der Halter so wenig über sein eigenes Haustier weiß, dass ihm das nicht klar ist.

    Also würdet ihr sagen, Eurasier sind ruhigere und nervenstärkere Genossen als Collies?

    Ja.

    Dann kann ich mir die viel besser in der Stadt vorstellen. jetzt hab ich noch vom Elo gelesen, der sieht ja fast genauso aus. Aber da soll es wohl schwieriger sein was Charakter angeht weil der nicht so lange gezüchtet wird wie die Eurasier?

    Die Eurasien finden wir wirklich schick, egal ob dunkel oder hell. Bleibt nur die Frage: ist der so selbstständig das die Beziehung schwierig wird? Wie würdet ihr ihn bei der Anstrengendheitsskala ranken?

    (Bolonka 1 - Boxer 5 - Malinois 10)?

    Hm, das Problem ist, dass deine Skala halt etwas hinkt. Ich persönlich fände Boxer und Bolonks deutlich anstrengender als einen Mali. Ich fand auch den Eurasier deutlich anstrengender als meine jetzigen Hunde. Leigt aber daran, dass mir der Eurasier nicht sonderlich gut gelegen hat.

    Sagen wir es so, du wirst vom Eurasier nie einen Schäferhund-Gehorsam bekommen. Diesen wirst du aber auch nicht so brauchen, weil der Hund selbst einfach weniger Probleme macht.

    Unsere Hündin hat als sie erwachsen war zB um Menschen und Hunde einen Bogen gemacht, nicht ängstlich oder so, sie wollte nur einfach ihre Ruhe. Heißt, man muss nichts regeln, heißt man braucht hier auch nicht den Gehorsam. Und so war es in vielen Dingen. Man konnte sie einfach machen lassen, da ihre Art einfach nie störend war. Das einzige was wir hatten war Thema jagen, aber im Gegensatz zu Jagdhunden war das auch harmlos, also auf Sicht ging sie halt Bewegungsreizen die relativ nahe waren hinterher.

    Was ich sagen will, wenn du absolute Kontrolle über den Hund willst, wirst du dir die Zähne ausbeißen. Wenn du einen entspannten, guten Begleithund willst der dir relativ wenig Schererein macht und du den nordischen Charakter magst, wirst du sehr glücklich damit werden.

    Und wegen Hundesport: ist nicht so wichtig das es da „Ergebnisse“ gibt … wir brauchen es auch nicht unbedingt. Wir mögen es einfach nur paar Stunden wandern zu gehen und das macht mit mehreren Hunden mehr Spaß als alleine mit unserem. Wäre ein Eurasier damit auch zufrieden? Ansonsten: welcher Hundesport würde ihm am meisten gefallen? Wir können uns agility und zughundesport (also mit ziehen beim joggen) gut vorstellen!

    Unsere hat Wandern geliebt. Vor allem Schneewanderungen. Oder in die alpen, wenn man hoch genug geklettert ist wars da ja auch schön kühl.

    Gezogen hat unsere sehr gerne. Als Junghund hatte sie auch Spaß daran im Garten über Hürden zu hüpfen. Als Erwachsene war sie sich dafür aber meist zu gut. Für ganz besondere Leckerlies konnte man noch etwas Tricksen, aber auch nur mäßig. Aber ja, gemütlich ziehen fand sie ganz unterhaltsam. Vor allem wollte sie aber einfach dabei sein.

    Hab mir was zu Eurasier durchgelesen, die gefallen uns sehr!! Das könnte auch DIE Rasse sein. Ist jetzt ganz oben auf der Liste. Die sind nicht so gesprächig wie Collis oder?

    Nein, eher die ruhige Fraktion Hund. Also ne Stimme haben sie auch, aber gesprächig wie der Collie sind die nicht. Wobei, habs ja vorhin schon geschrieben, Collies eher nicht kläffig sind. Aber kommunikativ schon irgendwie.

    Wir waren gestern als Großfamilie essen, weil meine Mutter Geburtstag hatte und der blonde Collie war mit. Ich sag mal so, LEISE war der nicht. Nacheinander trudelte die Familie ein und er sang bei jeder neuen Ankunft eine Willkommensarie. Man könnte das schon unterbinden, aber der Hund freut sich, die Familie freut sich über seine Freude und die anderen Gäste hatten Herzchen in den Augen (leider führte das bei einigen dazu "Lassie" streicheln zu wollen, aber da er da nix von hält unterbinden wir es natürlich). Ist halt ein Gesang, er bellt dann nicht. Sobald dann alle da waren, lag er neben dem Tisch und hat gepennt. Kläffen macht mich auch wahnsinnig, aber das Gelaber der Collies find ich sehr charmant. Ist aber natürlich individuell.

    OT

    Du hast nicht zufällig ein Video davon oder? Ich wüsste zu gerne wie Collies singen.