Beiträge von Javik

    Malis beim Gassi habe ich in meinem ganzen Leben noch keine 10 Stück (also unterschiedliche Hunde) gesehen. Beim Hundesport und der Rettungshundearbeit war aber immer mindestens einer dabei. Ist halt nicht unbedingt eine Rasse mit der man täglich lange durch die üblichen Gassigebiete streift. Ist wie mit Jagdgebrauchshunden, die sehe ich beim Gassi auch quasi nie. Geben tut es aber mehr als genug in jeder Umgebung.

    Naja, Züchter schaffen es ja auch....

    Keiner meiner TSV Hunde stammte von einem der extrem übergriffigen Vereine, da würde ich einfach keinen Hund nehmen. Oder ich habe einfach so gute Bedingungen, dass mir sowas nicht auffällt. Nach meinem Kontostand wurde jedenfalls nie gefragt und Kaufvertrag ist Kaufvertrag. ABER, es war immer sehr viel mehr Aufwand. Und ich finde es massivst übergriffig fremde Menschen in meine Wohnung lassen zu müssen. Alleine das ist für mich schon ein fast ausschließendes Kriterium und jedes Mal wenn ich es nochmal mit dem Tierschutz probiere bin ich wieder für viele, viele Jahre "geheilt".

    Und das Fazit, nun ja. Ich bin aktuell auch nicht sonderlich glücklich damit, denn eigentlich bin ich "unpassende Stelle". Oder er ist unpassender Hund, je nach Sichtweise. Sonderlich effektiv ist dieses "mehr" an Aufwand also nicht. Also vielleicht beim Aussieben wirklich unpassender Stellen, aber nicht beim finden der passenden Stellen.

    Ich denke, das Problem hierbei ist, dass man im Tierschutz die Hunde zu wenig einschätzen kann und das Personal eben auch kein Fachpersonal ist. Ein Züchter kennt seine Rasse, zumindest seine Hündin und seine Zuchtziele, er kennt auch sein Klientel. Im Tierschutz ist das einfach... alles. Alle Rassen, alle Kombis, alle möglichen Qualifikationen (oder eben deren Mangel) beim Personal, alle möglichen Käufertypen.

    Dazu ist der persönliche Kontakt, das persönliche Gespräch mit einer Person die den Hund wirklich kennt, eben erfahrungsgemäß eher weniger gegeben. Sowas kann man mMn nicht durch ein Formular ausgleichen. Ich meine, alleine wie ein Gespräch fließt erzählt einem ja schon sehr viel über den Interessenten, aber auch über den Verkäufer/Hund. Wenn man nicht persönlich redet, oder eben erst nachdem beide Parteien das Gefühl haben alles Wichtige schon "besprochen" zu haben, dann funktioniert das nicht mehr.

    Es gibt keinen nennenswerten Unterschied, außer, dass sich Leute mit Papieren ihr Ego aufplustern können.

    Wenn du der Welt was gutes tun willst, dann hilf einer armen Seele aus dem Tierschutz und wirf den Produzenten nicht das Geld in den Rachen, damit diese sich noch mehr Schwanzverlängerungen kaufen können.

    Du willst einen Malinoa oder? Vergiss es. Ich kenne keinen Maler der sauber tickt. Am ehesten aber noch im Tierheim, da gibt es so viele und die Mitarbeiter kennen ihre Hunde und können dich beraten.

    Stell dir vor ab und zu ess ich böser Mensch ein schönes Steak und fahre mit dem bösen Verbrennerauto.

    Ps: ich kenne übrigens sehr viele sauber tickende Maler. Wobei mir eigentlich wichtiger ist, dass sie sauber arbeiten statt zu ticken.

    Vor allem, dass sie zuverlässig arbeiten und sich nicht nach einer halben Hausfassade einfach in Luft auflösen.

    Generell muss man sich bei Menschen, die Welpen ohne Papiere anbieten immer die Frage stellen nach der Motivation. Ein DD-Züchterin mit Welpen aus einer VDD-Verpaarung die für die Welpen keine Papiere bekommt weil sie sie nicht kupieren lassen will, ist etwas Anderes als die Vermehrerin von nebenan, die Nachbars Lumpi mal über ihre Hündin drüber rutschen lässt und die Welpen dann als "Unikate" zu exorbitant hohen Preisen anbietet.

    Vor allem wenn diese hypothetische DD-Züchterin dann beispielsweise früher sogar im VDD war und deswegen ausgetreten ist. Man weiß zwar nie genau ob das wirklich der (einzige) Grund war, aber immerhin hat sie dann auch alle Schulungen erhalten und innerhalb des Verbandes "gelernt" wie es geht. Und Jäger sind beispielsweise ja durchaus auch vernetzt, so dass man auf einer Jagd auch einen guten Rüden kennenlernen kann. Nicht nur Nachbars Lumpi oder der eigene Rüde der gerade zu Verfügung steht.

    Aber arbeitende Hunde sind ja auch nochmal bisschen was anderes. Zum einen ist da normalerweise auch bei den "Vermehrern" das Ziel einen zumindest arbeitsfähigen Hund zu erhalten und zum anderen kann man normalerweise die Eltern bei der Arbeit begutachten. Ist natürlich nicht perfekt. Aber wenn man die Eltern arbeiten sieht, sie gut ausgebildet sind, sie vielleicht auch nicht mehr ganz jung sind usw. dann ist das das ja schon die halbe Miete.

    Ich würde gerne von euch erfahren was Papiere vom Züchter wirklich genau bringen? Was hat man davon?

    Kommt erstmal darauf an wer "man" ist und was "man" vom Hund will. Einen direkten Nutzen hat man meist nur wenn man züchten will oder gewisse Prüfungen laufen will.


    Ok, soweit ich das verstanden habe garantieren sie, dass die Elterntiere der Welpen gesund sind, aber sonst? Was wenn ich zu einem Hobbyzüchter ohne Papiere gehe und der die gleichen Tests an den Elterntieren vorgenommen hat? Ist das dann trotzdem ein Vermehrer?

    Es sind ja nicht nur ein paar Tests bei den Eltern. Zum einen macht diese Tests ein unabhängiger Gutachter. Welcher Vermehrer bezahlt einen unabhängigen Fachgutachter? Und dann hat man immer noch das Problem, dass bei Gutachten oft gilt "wer zahlt, schafft an". Heißt selbst wenn sowas gemacht werden würde, ist fraglich was das dann Wert ist.

    vor allem aber steckt hinter Vereinszucht sehr viel mehr als nur diese paar Test. Kontrollen, Erfahrung, Netzwerk, Schulungen usw..
    Man kann alleine schlicht und ergreifend nicht sinnvoll züchten. Wie soll das den gehen mit den vielleicht maximal 3-4 Hunden die man daheim sitzen hat?

    Wann genau spricht man von einem Vermehrer? Was macht einen Züchter zum Züchter und wie erkenne ich den Unterschied auf den ersten Blick?

    Ein Züchter züchtet, ein Vermehrer vermehrt.

    Zucht ist eine langfristig gedachte, zielgerichtete Verpaarung im Sinne der Rasse. Es geht darum etwas zu erreichen oder zu erhalten, langfristig, geplant und überlegt. Das erfordert einges an Wissen, Kenntnisse, Überlegung, Erfahrung und ein Netzwerk.
    Vermehrung soll... ja, vermehren, aus zwei Hunden mehr Hunde machen.

    Auf den ersten Blick erkennt man da gar nichts, Zugehörigkeit zu einem seriösen Verein ist aber ein erstes gutes Indiz, denn wie gesagt, ohne Netzwerk keine sinnvolle Zucht.

    Kennt sich hier jemand mit dem Thema Mietmangel/Mietminderung aus?

    Wir haben seit dem 24.12. keine Heizung und kein warmes Wasser. Es war natürlich über die Feiertage niemand erreichbar, auch heute nicht. Hausverwaltung eh nicht wegen Urlaub, der VM auf seiner Privatnummer bisher aber auch nicht. Laut dem Nachbarn unter mir ist das Heizöl leer und die Hausverwaltung wusste wohl auch schon seit Anfang/Mitte Dezember um den niedrigen Füllstand. Das Thermometer neben mir sagt derzeit 12,7 °C, also deutlich zu kalt. Dazu kommt das Thema Feuchtigkeit und Schimmel in dieser Wohnung, eigentlich müsste ich den ganzen Tag das Fenster offen lassen...

    So, zum einen wäre meine Frage jetzt wie man das mit der Mietminderung genau macht. Zum einen ist die Miete für Dezember ja schon gezahlt, zum anderen betrifft es ja nur einen Teil des Monats, Berechnung und muss man da was Schriftliches vorher schicken und wenn ja an wen, VM oder Hausverwaltung, usw.
    Und der andere Teil der Frage wäre was ich jetzt tun kann. Ich will nicht noch 1-2 Wochen (oder länger, kA wie lange Heizöllieferungen dauern) in einer eiskalten Wohnung sitzen. Selbst bestellen und dem VM in Rechnung stellen?

    Ich kann sogar verstehen, dass man gewisse Rassen schön findet. Ich liebe Aussies, habe jetzt einen Aussiemix. Pudelmixe gibt es doch genug.

    Und fast alle Hunde sind freundlich, solange sie nicht vom Menschen zum Gegenteil gemacht werden.

    Es geht doch nicht um schön. Es geht um die Unterschiede im Charakter. Ein erwachsener Pudelmix (vom Vermehrer, mit einer anderen Rasse drin und Vorgeschichte) ist nunmal kein Pudelwelpe vom Züchter.

    Und ja, das macht einen Unterschied. Ich habe hier momentan auch einen jungen DK aus dem Tierschutz. Obwohl ich eh nur so halb Ansprüche an ihn hatte (weswegen es überhaupt ein Hund aus dem TS wurde) erfüllt er die nötigen Erwartungen nicht, weil er die Rassebeschreibung nicht gelesen hat. Und dabei macht er nicht einmal Probleme, für jemand der nur einen einfachen, schmusigen Begleiter sucht bestimmt toll. Ist jetzt total doof für mich. Mache ich nie wieder.....

    Und ja, bis auf einen, waren alle meine Hunde freundlich, habe nie etwas Gegenteiliges mit denen erlebt. Keiner von denen, wirklich keiner, wäre geeignet gewesen täglich an einer Hotelrezeption zu liegen und nicht zu stören. Und das gleich aus mehreren Gründen. Ganz anderes Szenario....