Beiträge von Javik

    Ich habe mir gerade als ich einkaufen war ein Grillhähnchen geleistet...

    Habe die Einkaufstaschen hier daheim dann neben dem Kühlschrank auf den Boden gelegt um die TK-Sachen in den Gefrierer zu räumen (Taschen direkt neben mir), als ich aus den Augenwinkeln eine Bewegung sehe. Argos' Nase an der Tüte mit den Hähnchen. Aber gut, er hat nicht gekaut, ich war also schnell genug.

    Dachte ich.... bis ich es gerade selbst essen wollte. Betonung auf wollte. :stock1:

    ja genau das denke ich auch das es eigentlich so gemeint ist von den Leuten, aber es wird so oft so seltsam ausgedrückt, das es immer den Anschein macht als wäre jedes üben was im Alltag ja sogar fast schon automatisch passiert schon zu viel.

    Ich lese eigentlich nur, so wie ich es ja auch geschrieben habe, dass Kommandos zu Gunsten von Grundlagentraining weiter nach hinten rücken. Das ist nicht das Gleiche wie nicht üben oder gar den Hund brach liegen lassen.

    Wir haben zB von Anfang an viel Nasenarbeit gemacht und das sowohl Geruchsunterscheidung, wie auch Schweißfährten und freie Suche, wir haben das Halten für den Apport geübt, wir haben geübt wie toll es ist mir Dinge zu bringen, wir haben Vorstehen geübt, wir haben viel Impulskontrolle geübt, wir haben eine Anzeige geübt usw usf.
    Also definitiv eher am zu viel, als am zu wenig gekratzt. Deswegen u.a. auch keine (unnützen) Kommandos mehr, weil es sonst einfach zu viel werden würde. Es gibt halt soooo viele Dinge die mir hier sehr viel wichtiger sind als sowas nutzloses wie Sitz.

    Das kann ich jetzt so gar nicht bestätigen. Ich hatte jetzt mit Argos Nr. 4 aus Zwinger-/Stallhaltung und die sind allesamt rein marschiert als wären sie die Könige schlechthin und haben dann einfach nur neugierig alles erkundet. Auch Staubsauger und Co. worum ja immer so ein riesen Drama gemacht wird, kurzer Schreckmoment, dumm schauen, okay, fertig.

    Das ist halt dann der Unterschied zwischen einem guten Arbeitshund mit sauberem Nervenkostüm (und allgemein Wesen) und Hunden mit Wesensmängeln.

    Habs schlecht formuliert. Es kann Stress sein, muss es natürlich nicht. Es ging mir darum die Aufzuchtsbedingungen nicht aus dem Blick zu verlieren.

    Und natürlich macht es dabei auch nochmal einen großen Unterschied, ob man einen Welpen mit 8 Wochen oder 15 Wochen (wenn er aus dem Ausland kommt z.B.) übernimmt.

    So formuliert gebe ich dir absolut Recht, ja. Aufzuchtbedingungen, Genetik, Alter usw.

    Oder Welpen aus Stall- oder Zwingerhaltung, für die der Aufenthalt im Haus an sich schon Stress pur ist...

    Das kann ich jetzt so gar nicht bestätigen. Ich hatte jetzt mit Argos Nr. 4 aus Zwinger-/Stallhaltung und die sind allesamt rein marschiert als wären sie die Könige schlechthin und haben dann einfach nur neugierig alles erkundet. Auch Staubsauger und Co. worum ja immer so ein riesen Drama gemacht wird, kurzer Schreckmoment, dumm schauen, okay, fertig.

    Das ist halt dann der Unterschied zwischen einem guten Arbeitshund mit sauberem Nervenkostüm (und allgemein Wesen) und Hunden mit Wesensmängeln.

    Yelly Ich denke auch, dass das so ein bisschen auch der Fehler der Ratgebenden ist.

    Entweder es sind Leute die selbst keine Ahnung haben und einfach irgendwas erzählen, was ihnen (in einer komplett anderen Situation) geholfen hat oder sie auch nur gehört haben usw. usf. Oder noch schlimmer, blind irgendwelchen Ideoloien folgen.

    Oder es sind Leute die da genau wissen was sie tun, aber die sind gerne mal so tief in der Materie drin, dass die Tipps für Anfänger einfach zu schwer zu verstehen und umzusetzen sind. (Und teils ist sowas übers Internet auch einfach nicht machbar.)

    Ich habe weder ein Patentrezept, noch bestimmte Pläne für die Zwerge.

    Ich schau sie mir an, wie sie drauf sind, wo die Stärken und Schwächen liegen, und dann machen wir halt gemütlich vor uns hin was sich gerade anbietet und mir bei diesem Welpen jetzt richtig erscheint. Es ist für mich in erster Linie eine Kennenlernzeit, er mich und ich ihn.

    Gleichzeitig lebe ich einfach mein Leben weiter. Klar, mit einem halben Auge beim Zwerg damit nichts passiert und ich sehe wann wir raus müssen, aber sonst mache ich halt den Großteil des Tages meine Dinge und die Hunde ihre. Ganz normaler Alltag halt, außer dass ein Hund mehr da ist. :ka:

    An Training machen wir in erster Linie Grundlagen legen, sowohl was Alltag, wie auch Arbeit angeht. Kommandos eigentlich noch gar nicht, außer es bietet sich gerade nebenbei an.

    Sooo, Argos sucht mittlerweile sehr schön. Ich werde mit meinem Chef demnächst auch mal einen Probedurchlauf machen um zu schauen wo unter Realbedingungen Probleme sind. Bin schon aufgeregt.

    Eine Sache hätte ich aber noch die ich selbst gerne verbessern würde und das ist das systematische absuchen des Raumes. Habt ihr da Tipps, Tricks und Ideen wie man dem Hund das gut beibringen kann? Es muss nicht perfekt sein, aber momentan sucht er noch kreuz und quer und damit halt nicht sauber alles ab. So würde ich ungern etwas als "leer" freigeben.

    Ich kenne nur mit der Leine und dann dem Hund quasi den Schnüffelweg vorgeben, aber das wurde mit einem Targetstab aufgebaut und da Argos sowas gar nicht kennt (und ich damit auch keine Erfahrung habe) wäre das jetzt nicht die Methode meiner Wahl.

    fliegevogel Mein Chef ist jetzt plötzlich Feuer und Flamme seit er von euch Leipzigern (Annegret um genau zu sein) einen Vortrag gesehen hat. Danke dafür. :D Habt ihr bei euch jemand der Eremiten sucht?

    Jetzt hat es geklappt!!!

    Was würdet ihr sagen ist da mit drin?

    Für einen "reinen" DSH ist er doch sehr schmal, oder irre ich mich?

    Für jede Rückmeldung vielen Dank!

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    Es gibt auch sehr leichte DSH. Ich hatte mal eine Hündin die jeder für einen Mali gehalten hat, eben weil sie nicht so massig war.

    Ich finde optisch sieht er schon sehr, sehr schäferhundig aus.