So, die Sommersaison hat längst begonnen. Zeit hier wieder Leben einzuhauchen.
So, die Sommersaison hat längst begonnen. Zeit hier wieder Leben einzuhauchen.
Fragen, die mir noch eingefallen sind: Wenn ich in der Küche am werkeln bin und er wach ist, wie sieht es mit Augenkontakt aus?
Sei authentisch.
Wenn du in der Küche was machst, machst du was in der Küche. Klar hin und wieder ein Blick auf den Zwerg, dass er nichts Dummes macht, aber sonst mach dein Ding.
Das heißt NICHT, dass du ihn absichtlich ignorieren sollst. Oder gar künstlich Blickkontakt meiden. Das ist was anderes.
Es es helikopter-Herrchen-mäßig, dass ich bei jedem Laubblatt, jedem Grasbüschel und jedem Zweig, den er am Boden oder sonst wo findet, ein Verbot ausspreche?
Ja. Er erkundet seine Gegend. Lass ihn damit interagieren. Fressen ist was anderes. Wobei Gras fressen natürliches Verhalten ist. (Und das Gemüsebeet plündern auch
)
Davon abgesehen hilft verbieten eh erst wenn er Verbot kann.
Ist das eine Zuneigungsbekundung? Manchmal beißt er mir dann in den Bart
Nimm es als Zuneigungsbekundung.
Klar, beißt der in den Bart. Mehr Welpen hingen meinem Ex auch mit großer Begeisterung im Bart. War viel spannender als mein langweiliges kahles Gesicht. ![]()
Also zerren würde ich ihn an deiner Stelle nicht lassen. Zartes Knabbern, deine Entscheidung ob dich das stört.
Zum Thema beißen. Du bist stärker, du bist größer, du bist intelligenter, du bist erfahrener, du hast Daumen und hast eine deutlich bessere Kontrolle über deinen Bewegungsapparat. Nutze das.
Ja, das bist Du momentan noch. Aber glaube mir, Dein Hund ist nicht dumm, der ist lernfähig. Mit zunehmendem Alter merkt er, dass er mit seiner Beisskraft Dir deutlich überlegen ist. Deshalb, lass Dich nicht erst auf ein Kräftemessen ein, biete Alternativen und steuere gegen Kraftproben dagegen an.
Hä? Was hat das denn mit Kräftemessen zu tun? Das ist doch kein Machtkampf. Es geht darum sich der Ressourcen die man hat bewusst zu werden um sich gegen die Beißattacken, wenn sie halt da sind, zu schützen ohne dabei noch mehr Druck auf den Hund ausüben zu müssen. Es geht um Deeskalation, Selbstschutz. Sollte anhand der Beispiele eigentlich mehr als deutlich sein.
Davon abgesehen bleibt man das, bis auf vielleicht den letzten Punkt, bei einem Hund in der Größenordnung auch.
Unterschiedlich. Auf nette Kommentare meist zumindest kurz höflich lächeln.
Alles andere, entweder mit einem dummen Spruch oder gar nicht.
Hin und wieder, wenn ich in der richtigen Laune bin, ich es als relevant genug empfinde und denke, dass es was nützen könnte mache ich auch den Erklärbär.
Noch seltener, wenn ich ausreichend miese Laune habe und das was sie Person von sich gibt ausreichend dumm ist, werde ich auch unnett.
EDIT: Eine Kurzform zu deiner Nummer 1 wäre eventuell "Nennt man lernen/üben". Kann man, je nach Patzigkeit des Kommentars, auch um "sollten Sie auch Mal versuchen." erweitern.
Das hat nichts, aber auch gar nichts, mit Aggression zu tun.
Er ist leider wirklich schwer herunterzufahren. Sobald er sich in einer Drüber-Phase hinlegt, ich ihn dafür ruhig und leise lobe und langsam streichle, gehen seine Augen und Zähne auf meine Hände los
Dann fass ihn da halt nicht an ![]()
Grundsätzlich, dein Hund wird später Auslastung brauchen. Und zwar was Richtiges, nicht nur sowas wie Suchspiele und Fresszeug. Mach dich da schonmal schlau was du tun willst und wann man da wie anfängt. Das ist meist zweimal pro Woche. Zuhause machst du dann gar nichts außer normale Grunderziehung, Gassi und sowas. Das sind Pausentage. Klar kann man da auch Mal ein Suchspiel machen oder sowas, aber das kommt später, wenn man dann ein Gefühl dafür hat was geht und was nicht.
Das ist für dich derzeit aber alles ferne Zukunftsmusik. Der Welpe ist sehr jung, er ist erst den dritten Tag da. Mach mal nichts mit ihm außer seine Bedürfnisse befriedigen (Essen, raus gehen, Ruhe, spielen) und den Namen üben. Wobei üben heißt, dass du ihn rufst, wenn du gerade was Tolles zu bieten hast, nicht eine extra Übungssituation stellen.
Ansonsten bist gerade du gefragt. Jetzt ist sie Zeit in der DU lernen musst den Hund zu verstehen und einzuschätzen. Wie reagiert er auf was (auch hier, keine Situationen stellen, das kommt im Alltag, wenn man sich miteinander beschäftigt).
Und das so grob mindestens für die nächsten 2-3 Wochen. Sobald das alles ruhig und gut läuft kannst du dann anfangen Dinge einzubauen wie beispielsweise Rückruftraining. Aber hier langsam, Schritt für Schritt. Wenn es nicht mehr ruhig läuft, dann hast du übertrieben, also wieder mindestens ein Schritt zurück und weniger machen. Wie gesagt, du musst momentan genauso viel lernen wie der Welpe.
Keine Sorge, du machst nicht nichts mit dem Hund. Im Hintergrund laufen ja so Dinge wie Hausregeln, Umgang mit Menschen, Menschen verstehen lernen (deswegen ist es in der Zeit auch wichtig einfach ehrlich und authentisch zu sein, nicht irgendwie nach irgendwelchen komischen Tipps wie man sich angeblich verhalten soll handeln), Umgebung erkunden usw. Also mehr als genug.
Zum Thema beißen. Du bist stärker, du bist größer, du bist intelligenter, du bist erfahrener, du hast Daumen und hast eine deutlich bessere Kontrolle über deinen Bewegungsapparat. Nutze das.
Du kannst ausweichen. Nein, du sollst Zuhause natürlich nicht wegrennen oder über Stühle laufen, aber zB am Sofa einfach die Beine hoch nehmen, falls er da noch nicht ran kommt. Eine Decke auf die Beine als Barriere. Oder schnapp ihn dir und halte ihn einfach sanft einen Moment fest um ihn runterzufahren. Über der Brust kannst du ihn sicher anfassen, da ist der lange Unterkiefer im Weg und der kann dir nicht in die Finger beißen. Und sonst Arme usw. halt einfach so drehen, dass er nicht dran kommt. Und wenn er zappelt, dann musst du halt einfach darauf reagieren und dich mit bewegen, dass er nicht rein hacken kann.
Wobei ich auch sagen muss, wenn der Kleine nach einer längeren Schlafpause hoch dreht, würde ich ihm eher auch nochmal kurz die Möglichkeit geben die neue Energie raus zu lassen und ihn von da aus runter fahren. Also zB wenn er anfängt in dich rein zu beißen, Zergel anbieten. Aber nicht im Tausch (dann wird es ja langweilig), sondern bisschen zergeln. Nicht wild um ihn nicht künstlich hoch zu fahren, aber so, dass es gerade eben interessant bleibt und da dann halt in den Bewegungen langsamer und ruhiger werden bis ihr aufhört. Wichtig ist dabei, dass man den Hund runter führt, sprich du sollst nicht einfach langsamer werden und dann wird das Zergel zu langweilig und er packt dir wieder in die Hand. Sondern eben, so, dass der Hund ruhiger wird. Nebenbei in Kuscheln übergehen hilft meiner Erfahrung nach auch gut. Oder ihr macht nochmal einen sehr kurzen, trödeligen Nachtspaziergang. Oder was auch immer, das musst du eben herausfinden was bei deinen Hund funktioniert. Schau dir deinen Hund an, lerne von ihm, sei kreativ.
Vielleicht als Tipp. Ich nutze für die Welpen als Abbruch ein tieferes "mh!". Das ist schnell, kurz, prägnant und damit sehr genau punktuell einsetzbar. Und vor allem macht man sich das nein nicht kaputt. Funktioniert gut. Wenn nicht, ist es an der Zeit körperlich einzugreifen und ihn schlicht und ergreifend dran zu hindern zu tun was er will. Ich nutze es auch bei den erwachsenen noch, so als sanfter Abbruch, Warnung, dass da jetzt gleich die ganze kommt und ich, sobald sie dort sind, da deutlich schärfer eingreifen werde. Das funktioniert deshalb, weil eben auch die Welpen ein mh bekommen und wenn sie dann nicht aufhören, hinderte ich sie halt körperlich dran.
Wobei, muss ich auch ganz deutlich sagen, wenn der Welpe überdreht (also nicht anders kann) oder es um die Befriedigung der Grundbedürfnisse geht, hat da ein Abbruch einfach nichts zu suchen. Im ersten Fall, weil er eh nicht anders kann, es hat also keine Wahl und kann nicht einfach aufhören und im zweiten, weil da in dem zarten Alter einfach der Mensch diese Grundbedürfnisse befriedigen muss. Wie bei einem kleinen Baby. Wenn das vor Hunger weint, bekommt es das Fläschchen, nicht ein "hör auf zu heulen".
Wenn du unsicher bist hilft das oft. Überlege was das was der Welpe da macht bedeutet, was das bei einem Baby wäre, wie du darauf reagieren würdest und dann wie deine Reaktion analog dazu beim Welpen aussehen sollte.
Und nein, das ist kein vermenschlichen. Sondern eine Lernhilfe. Sie funktioniert nicht immer, ein Hund ist eben doch kein Mensch, aber eben oft. Vor allem, weil Menschen normalerweise bei einem Baby sehr viel mehr Geduld aufbringen und ruhiger bleiben. Wenn dir ein Baby bei seinen Greifübungen und Spielen an den Haaren reißt fängst du ja auch nicht an mit "nein!" *zwick*, sondern du befreit ruhig die Haare, und bindest sie hoch, damit das einfach nicht wieder passiert. Und bietet den Baby einen Finger o.ä. zum greifen an.
Wichtig ist hier allerdings, dass du den Welpen eben kennst und einschätzen kannst. Also nicht "omg, da waren Zähne im Spiel, jetzt ist er aggressiv!", sondern eben schauen was der Welpe gerade WIRKLICH macht. Nämlich überfordert sein und versuchen irgendwie mit dem Adrenalinüberschuss im Körper klar zu kommen.
Ich wohne mit 2*Anfang 30 kg. Wobei ich bei Argos eigentlich immer noch erwarte, dass da noch was kommt. Der ist größer und hat sehr viel stämmigere Beine als Baldur. Ich bin jedes Mal wieder überrascht, dass die quasi das Gleiche wiegen.
Naja jedenfalls, ich bekomme die getragen. Für die Treppen rauf und runter reicht es (getestet). Wäre jetzt nichts was ich unbedingt täglich machen muss, aber es wäre möglich. Und mit der Zeit käme wohl auch Trading dazu.
Problematisch wäre eher, wenn ich die wegen OP o.ä. nicht halten kann wie es passt. Da wäre ich dann tatsächlich schnell am Tragelimit.
In welchem Stockwerk wohnst du denn? Ich meine, man kann ja nicht ausschließlich in EG Hunde halten.
Ansonsten würde ich auch sagen, Zwergspaniel sind auch Spaniel. Vielleicht springt da der Funke über.
Naja, solange man keine Rasse wie Pudel oder Spitz will, die es in verschiedenen Größen gibt, kann man ja nicht einfach mal eben mit Gewicht/Größe runter gehen bei seiner Wunschrasse.
Ist halt die Frage ob man wirklich genau diese Rasse will und sonst keine. Oder ob sich da eh x sehr ähnliche Rassen ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern und die Wunschrasse dann nur nach ganz langem überlegen (derzeit) auf Platz 1 liegt.
Da ich mich nun für einen Tibet Terrier entschieden habe, wie erkennt man anhand der Stammbäume den Grund-Charakter?
Indem man die Hunde kennt natürlich, direkt oder indirekt. Alternativ zumindest wissen worauf der Zwinger in dem sie geboren sind normalerweise Wert legt oder ob das einer der Zwinger ist der bei Meisterschaften immer oben mit dabei ist usw.
Das ist nichts was man mit einem Blick in die Ahnentafel sieht. Wie auch?
Ich denke für einen Begleithund ist das auch ziemlich unmöglich, außer man kennt da zufällig einen zuchtfährigen Hund den man toll findet und von dem man Nachwuchs will. Ich denke das Maximum da ist, dass man herausfindet welcher Züchter ähnliche Wünsche wie man selbst hat, so dass man sich dem anvertraut. Da ist es mMn aber auch nicht so wichtig. Ich meine, wenn man sich einen normalen Gassi- und Familienbegleithund aussucht, eine passende Rasse findet und der Hund der Rassebeschreibung entspricht ist das dann auch gut. Dann kann man noch schauen welcher Züchter sympatische Hunde hat und unter den Welpen den sympatischsten auswählen und dann sollte das im Normalfall absolut ausreichen.
Im Sport oder bei der Arbeit ist das ja aber anders. Die Hunde und ihre Leistungen kann man irgendwo sehen oder zumindest Leute kennen die sie gesehen haben befragen. Da kann man, selbst wenn man sie selbst nicht sieht, schauen wer im eigenen Anwendungsgebiet immer gute Leistungen zeigt, indem man sich die Rankings von Wettbewerben und Prüfungen anschaut. Geht natürlich auch andersrum und man schaut welche Infos man über unbekannte Hunde so auftreiben kann. Es ist außerdem auch aussagekräftig welche Prüfungen und Wettbewerbe ein Hund genau läuft und, je nachdem, wie er sie läuft.
Und auf der anderen Seite arbeitet man mit dem Hund viel enger und fordert viel mehr von ihm. Da können Kleinigkeiten die bei einem normalen Familienhund gar nicht bemerkt werden oder maximal ein leichtes Schulterzucken auslösen, einen Hund bei der Arbeit sehr schwierig, eigen oder sogar unbrauchbar machen.
Und es geht natürlich auch darum die Leistung zu optimieren. Das geht, von Seiten des Hundes, darüber, dass der Hund einfach tolle Qualitäten mitbringt, aber auch, dass er Eigenschaften mitbringt die bestmöglich mit den Fähigkeiten und Ansprüchen seines Menschen harmonieren. So ein Feintuning braucht man für einen reinen Begleithund nicht.
Alles anzeigenAus dem Bild-Artikel oben:
"Dagegen sieht es Senior Günter Krämer (82) gelassen: „Ich mache mir da keinen Kopf. Schon unsere Vorfahren lebten mit dem Wolf. Daher gibt es bei uns auch einen Bereich der Wolfsloch heißt.“"
Kommt der Name wohl von den Wolfsgruben?
https://jagdfibel.de/index.php/Wolfsgrube
Damals war halt der Umgang etwas anders mit diesen Tieren....
Jo, genau. Sie lebten (gezwungenermaßen) mit dem Wolf und haben ihn bis zur Ausrottung bejagt.
Sollte einem eigentlich sagen, dass man sich eventuell schon einen Kopf machen sollte.