Nun habe ich aber auch gelesen das die typischen Anti Jagd Spiele wie Dummy oder Fährtensuche einen Jagdhund unter Umständen noch mehr triggern. Deshalb meine Frage: wie kann man einen Golden Retriever noch auslasten? Kann ich nun echt kein Dummytraining machen? Ich finde das sehr schade aber mir ist es wichtig das er ‚lenkbarer‘ wird und er aber auch gleichzeitig ausgelastet ist in dem was er braucht. Angenommen er sitzt perfekt im Sitz wenn ein Hase vorbeirennt: dann wird sein Trieb ja quasi verwehrt und wenn ich dann nicht einmal zu Hause ähnliche Dinge machen kann mit ihm, dann ist er doch für immer unbefriedigt - oder?
Man kann es natürlich falsch machen und dann kann das nach hinten los gehen. Aber nein, generell hilft das den Hunden sich auszuleben und zu entspannen.
Selbst ein jagdlich geführter Hund wird an Dummies ausgebildet und zu den Schonzeiten damit bespaßt. Und ja, man merkt, dass das für die Hunde nicht so hochwertig ist wie echtes Wild, aber so viel schlechter ist es gar nicht. Und ich rede hier jetzt eben explizit von Hunden den Vergleich haben. Selbst für die ist das eine passable Alternative.
Für einen Hund der eben nicht wirklich zur Jagd geführt wird, ist das dann sogar was richtig Tolles.
Aber, mach es richtig, nicht irgendwelche Apportierspielchen. DAS macht nämlich einen riesigen Unterschied.
Davon abgesehen, selbst wenn du deinen Hund richtig jaglich führen würdest, beim Gassi einfach irgendeinem gesunden Hasen hinterher hetzen ist nicht. Auch für Jagdhunde beim Gassi im eigenen Revier nicht. Schon dreimal nicht für einen Retriever. Klar kann man die auch breiter einsetzen, aber trotzdem wird so gut wie kein Retriever da jemals gesundes Wild hetzen dürfen. Dafür sind sie nämlich eigentlich nicht geeignet.