Beiträge von Javik

    Nichts von dem was du schreibst ist per se kritisch, da kommen immer mehrere Dinge zusammen, dass ein Verhalten problematisch wird.

    Ich könnte mir beispielsweise auch vorstellen, dass sowas wie das Verfolgen hausgemacht ist, weil ihr (der Meinung bin ich auch) scheinbar wirklich ziemlich viel mit dem Kleinen übt.

    Die Reihenfolge ist sowieso immer Fehler bei sich selbst suchen und dann erst beim Hund.

    Biologisch =/= taxonomisch

    Ist =/= gehört zu

    Und zum Wolf: der ist nun mal der Vorfahre des Hundes. Biologisch sind Hunde Wölfe. Eine Hundeschule, die Verhalten und Bedürfnisse nicht vor dem wiss.. Hintergrund des Wolfsverhaltens ( auch das seiner Haustierform) interpretiert, wäre für mich unseriös.

    Biologisch ist der Hund kein Wolf. Hunde sind taxonomisch eine der Unterarten des Wolfes.

    Das besagt in sich schon, dass es Gemeinsamkeiten, aber eben auch Unterschiede gibt. Rein genetisch gesehen!

    Hier wird aber das Verhalten erklärt. Und das Verhalten höherer Säugetiere wird eben nicht nur von Genetik, sondern auch sehr stark von Lernerfahrungen, Umwelt usw. geprägt. Die sind zusätzlich nochmal unterschiedlich für unsere normalen Haushunde und betonen entsprechend weiter die Unterschiede zwischen den Unterarten.

    Das was die da machen 'Hund ist Wolf und beim Wolf denkt man gemeinhin an....' ist Pseudowissenschaft und damit hochgradig unseriös, unabhängig davon ob sie mit ihren Behauptungen zufällig ins Schwarze treffen oder nicht.

    Also mal abgesehen, dass mir der Wolf als Begründung für alles Mögliche gehörig gegen den Strich geht und ein "Recht auf Flöhe" mmh, ja, nein...

    Aber da steht nichts davon, dass man die Löcher wieder zuschütten soll, wenn sie nicht im eigenen Garten sind. Verletzungsrisiko? Sachschaden beim Bauern usw?

    Und zu den Mäusen... also ganz abgesehen davon, dass hier der Spaß des Hundes über das Leben vieler Tiere gestellt wird (Aber nur bei Kleintieren die nicht als Lebewesen zählen im Gegensatz zu größeren Tieren...): §39 BNatSchG

    NEIN, dieses Recht hat ein Hund und sein Mensch ganz klar nicht!

    Hmm, ich habe mir den Beauceron auch mal eine Weile angeschaut und was ich in erster Linie davon mitgenommen habe ist, dass die charakterlich sehr uneinheitlich sein können und dann da auch sehr schwierige Charaktere dabei sein können. Und bei einem Hund dieser Gewichtsklasse macht "schwierig" einfach keinen Spaß. Noch dazu wenn man in einem relativ strengen Bundesland und einer dicht besiedelten Gegend lebt.

    Der Herr Hütehund war... lästig. Der hat sich nur auf Kommando mal kurz hingelegt, aber das hat, wenn ich ihn nicht regelmäßig angegiftet habe, nicht lange gehalten.

    Das ging erst halbwegs, als ich ihn explizit gezwungen habe sich weg von uns in eine Ecke zu legen und jeglichen Versuch aufzustehen sehr vehement unterbunden habe. Dann würde er... ruhig ist das falsche Wort, aber es wurde besser. Aber sobald einer von uns aufgestanden ist ging das von Neuem los. Der braucht komplette Ruhe um sich rum um ruhig sein zu können. Mir fällt das daheim immer nicht so auf, da es bei mir ruhig ist, aber sobald ich Besuch habe oder irgendwo bin...

    Ich hab ja auch einen Hüti und ich kann das definitiv nicht für meinen Hund unterschreiben.

    Echt? Für mich klingt das ziemlich gleich. Außer, dass ihr es geübt habt und mein Hund sowas eher nicht kennt... und es mich deutlich mehr nervt als dich.

    (Plus es waren noch zwei weitere Hunde da, die sich frei bewegen durften. Sprich Unruhe und der Eifersuchtsfaktor.)

    Versteh mich nicht falsch, es ist bei mir sicher etwas schlimmer gewesen als bei dir. Aber ein "definitiv nicht überschreiben" sehe ich da nicht, sondern eher komplette Zustimmung, dass es da bei diesem Hundetyp ein potentielles Problem gibt das man auf dem Schirm haben muss.

    Denkst du das ist wirklich Rassenabhängig?

    Gerade bei dem Thema bin ich mir nicht sicher ob man das an der Rasse festmachen kann oder nicht.

    Ja!

    Ich war gestern Abend bei einer Freundin, mit meinen Hunden.

    Der Jagdhund hat die Wohnung genauestens inspiziert, jegliches Essbares auf Kopfhöhe gesucht und sich dann hingelegt. Hin und wieder kam er kurz vorbei um sich Streicheleinheiten abzuholen, aber sonst wars das für den Abend.

    Der Herr Hütehund war... lästig. Der hat sich nur auf Kommando mal kurz hingelegt, aber das hat, wenn ich ihn nicht regelmäßig angegiftet habe, nicht lange gehalten.

    Das ging erst halbwegs, als ich ihn explizit gezwungen habe sich weg von uns in eine Ecke zu legen und jeglichen Versuch aufzustehen sehr vehement unterbunden habe. Dann würde er... ruhig ist das falsche Wort, aber es wurde besser. Aber sobald einer von uns aufgestanden ist ging das von Neuem los. Der braucht komplette Ruhe um sich rum um ruhig sein zu können. Mir fällt das daheim immer nicht so auf, da es bei mir ruhig ist, aber sobald ich Besuch habe oder irgendwo bin...

    Aber wenn ich gerade so nachdenke... ich halte schon auch viel still wegen dem Hund... Ich bin früher doch öfter mal durch die Wohnung getanzt oder habe einfach mal so kurz Übungen gemacht. Für sowas muss ich jetzt die Hunde aussperren und entsprechend mache ich es eigentlich nicht mehr (wegen dem "Aufwand", nicht weil ich ein Problem damit hätte die Hunde mal auszusperren).

    Auch in meiner Wohnung, Herr Jagdhund liegt gerne bequem oder schmachtet das Essen in meiner Küche an. Der ist öfter mal freiwillig in einem anderen Raum.

    Herr Hütehund nicht. Der ist immer(!) da wo ich bin. Den kann man auch nur schwer mal eben aussperren (ohne ihn rauszuschicken, das geht natürlich), weil der drauf achtet möglichst mit mir durch eine Türe zu gehen.

    Usw...

    Wenn ich drinnen mal Action mit den Hunden mache, dann fängt der Herr Hütehund quasi sofort das Schreien an. Der Herr Jagdhund würde sich freuen und davon profitieren (geht aber eben wegen dem anderen Hund nur sehr eingeschränkt) und könnte danach auch danach problemlos sofort wieder runterfahren.

    Ich merke auch an mir, dass ich seit der Hütehund hier wohnt anders mit den Hunden umgehe. Weil mit dem Vieles, was ich natürlicherweise und aus dem Bauch heraus mit den Hunden machen würde, einfach nicht geht. Der ist sofort drüber. Der kommt nur zur Ruhe, wenn es einfach nichts gibt.

    Finde ich extremst schade. Und so gerne ich den Hund mag und trotz der Vorteile die er mitbringt (die es ja definitiv auch gibt), hier zieht kein solcher Hundetyp mehr ein, und ich glaube es wird mir das Leben sehr viel leichter machen, wenn er mal nicht mehr ist.