Beiträge von Javik

    Aber genau wie beim Jagdhund wird man einem jagdlich sehr ambitionierten Rettungshund vom jagen abhalten müssen.

    Und es ist deutlich einfacher, dem Hund zu erklären, dass er generell niemals jagen darf. Aber der Jagdhund soll ja jagen, nur eben nicht immer und auch nur in einem gewissen Rahmen.

    Stimmt, ich glaube das ist auch ein Punkt der gerne mal übersehen oder nicht wirklich verstanden wird. Ich muss gestehen ich habe das auch unterschätzt.

    Aber es ist wirklich sehr, sehr viel einfacher einem Hund der noch nie gejagt hat, zu erklären, dass er niemals jagen darf, als einen Hund anzufixen und ihm dann zu sagen, dass er jetzt gerade nicht darf. Noch dazu, wenn man nicht nur Gassi geht, sondern die situation in einem für den Hund erkennbaren jagdlichen Kontext hat.

    Wobei ich sagen muss, dass ich persönlich im Rettungshundebereich tatsächlich nie eine negative Einwirkung bzgl. Jagd gesehen habe. Die Hunde haben entweder wirklich lieber den Menschen gesucht oder wurden aussortiert (oder trotzdem ausgebildet :mute: ). Aber, wie schon von anderen gesagt, es hat einen Grund warum man in der Flächensuche nur selten die gängigen JGH findet (außer Retrievern) und das obwohl die mEn sehr viel bessere Anlagen haben als die gerne verwendeten Hüte- oder Schäferhunde oder irgendwelche Mixe.

    Was ich damit sagen will, ein Trainer der sich modernem Wissen und Methoden komplett verschließt ist mMn einfach alleine deswegen schon kein guter Trainer.

    Da erklärt Uwe eigentlich direkt am Anfang, dass er selbst die ganze zwangsfrei, keine Strafe, nur Motivation - Schiene mitgemacht hat und einfach irgendwann an Grenzen gestoßen ist.

    Wir reden hier von niemandem, der seit den 80igern kein Bock drauf hat seine Ausbildungsmethoden zu verfeinern.

    Aber genau darum geht es doch gar nicht. Und das ist genau das Problem das ich mit Uwe (neben seiner Wortwahl) habe. Schwarz und weiß, nichts dazwischen.

    Ich habe nie (!), weder jetzt hier, noch jemals ihm gegenüber, von "zwangsfrei" und "keine Strafe" geredet. Also so überhaupt und gar nicht!

    Aber in dem Moment wo man auch nur ein bisschen in den Graubereich argumentiert, wird man von ihm wie ein fanatischer Wattebauscher behandelt. Wer nicht mit dem Holzhammer auf den unbeschriebenen Welpen losgeht, muss ja gleich komplett gegen Strafe sein. Das war genau wieder und wieder mein Problem mit ihm.

    (Und ja, ich hoffe, dass er im echten Leben da nicht ganz so hirnlos-radikal denkt, aber das ist eben alles was ich von ihm kenne und weswegen ich nie das Bedürfnis hatte mir sein Training mal in echt anzuschauen, obwohl ich, wie ich bereits mehrmals geschrieben habe, durchaus denke, dass er einiges auf dem Kasten hat.)

    Aber Zwangsapport usw. sind nunmal uralte Methoden, der Klicker eine sehr moderne, hauptsächlich über Strafe arbeiten der traditionelle Weg, möglichst über Motivation der moderne. Heißt nicht, dass das eine automatisch gut und das andere automatisch schlecht ist. Im Gegenteil, genau diese Sichtweise ("nur Zwangsapport ist gut") ist das was ich anprangere.

    Kommt drauf an wie. Ich nutze einen leichte Form davon sogar im Sport - hochmodern ist diese Art des Aufbaus. Die Zeiten von in den Stress/Frust "geshapten Hunden" sind auch nicht mehr modern. Gekoppelt an Bestätigung. Markersignale natürlich ebenfalls. Der Klicker ist für mich nichts modernes, es gibt auch kein "Klickertraining". Das ist ein schlichter Sekundärerverstärker, ein Markersignal. Oft lasse ich ihn sogar weg um die Hände frei zu haben un greife lieber auf Wörter oder Geräusche zurück.

    Der moderne Weg ist meiner Meinung nach das Wissen und Können, wie man mit allen Lernbereichen und Hilfsmitteln parallel zu arbeiten vermag.

    Dann denk dir statt 'modern' und 'althergebracht' andere Wörter die dir da besser passen um das zu unterscheiden. :ka:
    Das Können würde ich dagegen nämlich beispielsweise den alten Rüdemännern definitiv nicht absprechen.

    Das Wissen auch nur teilweise, soweit es halt wirklich die Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angeht. Dass man einen Hund auch über Motivation dazu bringen kann zu tun was man will (und wie das geht), wussten die ja sicher auch, sie haben es nur, weitgehend, nicht gemacht. Andere Zeit, andere Einstellung halt :ka:

    Was ich damit sagen will, ein Trainer der sich modernem Wissen und Methoden komplett verschließt ist mMn einfach alleine deswegen schon kein guter Trainer.

    So hab ich Uwe bislang nicht erlebt. Strafe in der Ausbildung zu nutzen ist ja auch nicht modernes oder unmodernes, sondern es ist genauso Teil der Lerntheorie und der Wissensbasis wie es Motivation ebenfalls ist.

    Du hast mich, glaube ich, missverstanden. Ich plädiere nicht für Ausbildung ohne jegliche Strafe, das ist mMn im jagdlichen Bereich auch tatsächlich nicht möglich (oder höchstens bei irgendwelchen Ausnahmen in Spezialfällen usw., die man nicht diskutieren braucht).
    Aber Zwangsapport usw. sind nunmal uralte Methoden, der Klicker eine sehr moderne, hauptsächlich über Strafe arbeiten der traditionelle Weg, möglichst über Motivation der moderne. Heißt nicht, dass das eine automatisch gut und das andere automatisch schlecht ist. Im Gegenteil, genau diese Sichtweise ("nur Zwangsapport ist gut") ist das was ich anprangere.

    Ja, diese Geschichten kenne ich vom erzählen her auch. Leider … find ich schade, weil ich ihn da bisher garnicht so kennen gelernt hab 🤷‍♀️

    Aber hier gehts ja auch nicht um Uwe als Mensch, sondern um Jagdhundeausbildung.

    Stimmt, aber ein Trainer der sagt 'nur mein Weg funktioniert' hat halt in der Sekunde Unrecht in der es nur einen einzigen guten Hund gibt der auf anderem Wege ausgebildet wurde. Und die gibt es.

    Was ich damit sagen will, ein Trainer der sich modernem Wissen und Methoden komplett verschließt ist mMn einfach alleine deswegen schon kein guter Trainer. Er wird schon gewusst haben, warum er sein Angebot mit dem vielen Geld für einen rein positiven Abbruch auf der Hasenspur nur bei einem ganz bestimmten Jagdterrier und nicht irgendeinem Hund galt...

    Ich glaube gerne, dass bei richtig harten Hunden sein Weg der richtige ist (wobei man da in der Zucht wohl auch mal umdenken müsste, Härte und Führerhärte ist ja glücklicherweise nicht das Gleiche), aber das heißt eben nicht, dass es für weichere Hunde keinen besseren Weg gibt. Dazu kommt das Thema Tierschutzgesetz, ich persönlich würde mich einfach gerne nicht beim Training im Wald verstecken müssen, weil mir sonst jemand das VetAmt auf den Hals hetzen könnte. Habe ich einfach keine Lust zu. Alleine deswegen bin ich für Alternativen offen.
    Nur wäre es halt nett, wenn man diese Alternativen dann auch sachlich diskutieren könnte (also was geht, was eingeschränkt geht und was halt einfach nicht sinnvoll ist usw.) und nicht... "ich habe Recht, du doof".

    Auch in jagdlichen Kreisen kommt gerade frisches Blut dazu das es gerne etwas moderner hätte. Dazu kommt eben das Bild in der Öffentlichkeit was für Jäger ja sowieso schon schwer angeschlagen ist und man sich um ein besseres Bild bemüht. Dazu muss nunmal auch die Hundeausbildung und die Trainer moderner werden. Und das geht!

    Uwe Heiß ist derjenige für den ich mir, nach über 20 Jahren auf fb, das erste Mal die Mühe gemacht habe zu schauen wie man Leute blockiert...

    Ich glaube gerne, dass er fachlich (weitgehend) weiß was er tut, deswegen habe ich mir sein Getue auch wirklich lange angeschaut, aber ich kann ihn menschlich einfach auf den Tod nicht leiden. Außerdem klingt er für mich wie der typische Altjäger "hab ich schon immer so gemacht, wenn du mir nicht 100%ig Recht gibst, bist du dumm und unfähig, denn andere Methoden gibt es nicht."

    Vorbei war's bei mir übrigens als er mir sinngemäß gesagt hat, ich solle zurück in die Küche, anstatt einen Jagdhund zu halten, nur weil ich gemeint habe, dass man sich den Hund erstmal anschauen soll und dann entsprechend arbeiten. (Ging um Zwangsapport vs positiver Aufbau mit negativer Absicherung)

    Ich finde es auch alles andere als gut, dass er auf FB so Auftritt, denn während ich mit sicher bin, dass er das so macht und kann, dass danach ein top Hund raus kommt, der da keinen Schaden nimmt, heißt das nicht, dass die ganzen Nachahmer das auch können und nicht mit seinen Worten reine Gewalt rechtfertigen. Auf den Hinweis reagiert er übrigens auch ziemlich.... unnett.

    Ich bin ja kein totaler Ego-Shooter-Fan, eigentlich im Gegenteil, aber so hier und da reizt mich doch mal eins, wenn es irgendwie besonders zu sein scheint (Prey oder The Outer Worlds zB). High on Life hat es mir gleich von Anfang an angetan und ich habe es tatsächlich für einen für meine Verhältnisse hohen Preis im Sale gekauft. Hab es jetzt gestern mal angezockt und es ist tatsächlich so dermaßen bekloppt wie erwartet xD Herrlich.

    Bei dem Geschehen im Spoiler (YT-Video) hab ich Tränen gelacht.

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    Ist das ganze Spiel so? Dann hol ich mir das! Genau mein Humor :D

    Ja, widersetzt du dich etwa den Befehlen deines Hundes oder wie kannst du hier noch schreiben? :stock1:


    :lol: