Beiträge von Javik

    Wir haben auch keine festen Zeiten. Es ist morgens das Erste nach dem Aufstehen und Nachts das Letzte vor dem Schlafengehen. Das ist die einzige Konstante, alles andere ist flexibel was Länge, Häufigkeit usw angeht.
    Was den Abstand angeht ist es hier auch so, dass ich, wenn die Hunde melden oder ich das Gefühl habe, dass es mal wieder Zeit ist, kurz in den Garten gehen kann.

    Die Frage ist, kennen sich deine Onkels denn gut mit Autos aus? Würden die überhaupt für dich quer durch D fahren?

    Wie wäre es vor Ort das Auto zur DEKRA zu bringen, dort von Experten anschauen zu lassen und es dann mit einem Überführungskennzeichen heim zu fahren?

    Nein, Grenzen überschreiten wird nicht ignoriert. Ignorieren = tolerieren = ist erlaubt. Entweder du streitest weiter mit dem Hund oder du machst eine Leine dran.
    Zusatzlich dazu wäre es eben eine Idee dich und den Weg attraktiver zu machen. ZB indem du was Spannendes machst.
    Die Frage ist was duftet bei euch so spannend neben dem Weg? Andere Hunde oder Wild? Wenn es Wild ist, ist das was dein Hund da macht die ersten Anfänge des Jagens und müssen entsprechend unterbunden werden und gleichzeitig eben dafür gesorgt werden, dass du spannender bleibst. Dummyarbeit würde sich da beim Labbi anbieten.

    Warum sollte der Hund ohne Lohn arbeiten? Würdest du ja auch nicht machen.

    Noch dazu ein junger Hund.

    Kannst du mir vielleicht erklären, wie ich den Unterschied zwischen Stöbern und einfach nur andere Hunde riechen am besten erkennen kann?

    Ich mache mit meinem Hund auch öfter eine Dummy-Suche, das liebt er. Allerdings pushen ihn solche Aufgaben sehr, da er eh sehr energetisch beim Spazieren ist, mache ich es nicht bei jedem Spaziergang, um auch einfach ein bisschen die Spaziergänge zu entschleunigen.

    Hmm, also ich sehe meinem Hund natürlich schon an was er in der Nase hat, aber das so beschreiben, dass jemand Fremdes es bei einem anderen Hund erkennen kann... Schwer... Alleine schon, weil Hunde da ja auch unterscheidlich reagieren.

    Ich könnte dir höchstens Videos zeigen wie meine Hunde im Wald unterwegs sind, aber das ist garantiert alles nur Wild, man sieht also den Unterschied nicht.

    Aber man kann sowas auch gut an äußeren Faktoren erkennen. Geht ihr in einem eher einsamen Gebiet oder eher in einer Hundemeile?
    Geht der Hund zwar neben dem Weg, aber parallel dazu irgendwas mit der Nase nach (also so wie ein anderer Hund laufen würde) oder ist es eher quer zum Weg gerichtet (kreuzendes Wild) oder fängt er sogar, wenn man ihn lässt, Suchkreise zu ziehen (das wären dann wirklich Vorläufer des Stöberns).

    Das mache ich schon immer. Hier wird immer mal ein selbstständiger Blick gelobt oder ein Schnüffeln auf dem Weg etc. Würdest du das Verlassen des Weges dann einfach ignorieren? Er driftet eigentlich auch nicht 10 Meter tief rein, aber immer so 2-3 Meter.

    Nein, Grenzen überschreiten wird nicht ignoriert. Ignorieren = tolerieren = ist erlaubt. Entweder du streitest weiter mit dem Hund oder du machst eine Leine dran.
    Zusatzlich dazu wäre es eben eine Idee dich und den Weg attraktiver zu machen. ZB indem du was Spannendes machst.
    Die Frage ist was duftet bei euch so spannend neben dem Weg? Andere Hunde oder Wild? Wenn es Wild ist, ist das was dein Hund da macht die ersten Anfänge des Jagens und müssen entsprechend unterbunden werden und gleichzeitig eben dafür gesorgt werden, dass du spannender bleibst. Dummyarbeit würde sich da beim Labbi anbieten.

    An Anfang habe ich das viel so gemacht, als er verstanden hatte, was „raus da“ heißt, hatte ich dann aufgehört das zu belohnen. Das hätte ich vielleicht dazu sagen sollen. Ich glaub seitdem läuft es auch schlechter…

    Warum sollte der Hund ohne Lohn arbeiten? Würdest du ja auch nicht machen.

    Noch dazu ein junger Hund.

    Baldur: Nein, ich hatte bestimmte Vorstellungen, deswegen wollte ich auch unbedingt einen AH. Tja, wie sich herausgestellt hat, waren meine Vorstellungen vom AH falsch. Und dazu kommt, dass dieser Hund schlicht und ergreifend strohdoof ist. Dazu sehr reizoffen und ein dünnes Nervenkostüm. Da macht das Arbeiten halt wirklic hwenig Spaß.
    Versteht mich nicht falsch, er ist im Alltag recht einfach, super schmusig, hört hervorragend usw. und ich mag ihn sehr gern. Aber er ist absolut nicht das was ich wollte (und zukünftig will).

    Argos: Ja, er hat meine Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

    Wir haben uns das Reh heute genauer angesehen und es hat auch einen "normalen" Schuss abbekommen. Ich habe leider nicht das Vokabular, um das jetzt hier korrekt auszudrücken. Mein Mann meint, es _könnte_ auch sein, dass es vorne getroffen wurde und die Kugel nach hinten durch die Keule geschlagen ist oder so. Das lässt sich nicht mehr wirklich nachvollziehen, das komplette Hinterbein war bzw ist sehr sehr großflächig rausgeschnitten.

    Moment. Es wurde kein Lauf abgeschossen, sondern die Kugel ist in die Keule eingedrungen und man hat sie deswegen abgenommen? Oder hat er nachgeschossen weil der erste Schuss nicht ordentlich saß und der Zweite ging in die Keule?

    expecto.patronum

    Ich sehe hier keinen Ausbruch. Ich sehe hier die berechtigte Frage, wie lange ist es ein Einzelfall, der passieren kann, und ab wann ist es sanktionswürdig? Und wie schafft die Jägerschaft es in dem Fall, dass sanktionswürdige Vorfälle trotzdem zur Sprache kommen, wenn schon vorher die Befürchtung besteht, dass dies Folgen für das Wild hat?

    Es steht hier doch schon ziemlich deutlich. Einzelfälle sind Einzelfälle. Wenn es sich häuft, dann können eben die Gruppeninternen Sanktionen die schon erwähnt wurden.

    Was soll man denn mehr machen? Neue Gesetze und Strafen würden vor allem die ehrlichen die eh schon nach bestem Wissen und Gewissen handeln treffen und die schwarzen Schafe tangiert es nicht groß. Es gibt einen Punkt, nämlich wenn es sich um einzelne schwarze Schafe handelt, da greifen offizielle Sanktionen nicht mehr.

    Man sollte meinen, dass gerade HH das klar wäre....


    Und da hier ja immer wieder mehr oder weniger nach Berufsjägern über Privatjagd gerufen wird. Es sind gerade die Staatsjagden, die die beruflich mit dem Thema zu tun haben bei denen es da ein Problem gibt, während die privaten Jäger den Ehrenkodex der Waldgerechtigkeit hoch halten. Selbstverständlich gilt das nicht für alle, in beiden Lagern, bei weitem nicht. Aber die Tendenz ist sehr eindeutig da. Und da braucht es keine Regeln, das braucht es einfach nur andere Weisungen vom Staat. Kein Wald vor Wild (übersetzt Geld vor Wild) mehr und ein großer Teil des Problems erledigt sich von selbst.

    Hier herrscht übrigens regelrecht Krieg zwischen den beiden Parteien. Neutral bleiben wird kaum geduldet, zumindest von Seiten der privaten Jägerschaft, die exakt dieses Verhalten anprangert. Dabei würde ich zB sehr gerne neutral bleiben. Persönlich habe ich nämlich noch (fast) nichts verwerfliches gesehen. Aber gut...