Beiträge von jUmOs

    physioclaudi: Ja, mich nimmt der grauenhafte Tod von Faye auch sehr mit. Zum Mitgefühl für Sara kommen eigene Ängste und schlechte Erfahrungen dazu. Meine 2017 verstorbene Hündin wurde als Junghund von einem Listenhund attackiert.

    OT

    Dank des beherzten Eingreifens meiner Begleitung hat unsere Hündin bis auf eine lebenslange Furcht vor Hunden dieses Phänotyps keine schweren Verletzungen davongetragen.

    Als der Hund kurz abließ, wurde er im Nacken und an der Schwanzwurzel gepackt und der Kopf gegen eine Hauswand gerammt. Der Hund wurde kurz bewusstlos und wir konnten unsere Hündin in Sicherheit bringen. Den Hundehalter habe ich beim Veterinäramt angezeigt - war schon bestens bekannt.)

    Meine schüchterne Hündin verträgt die Hundedichte auch überhaupt nicht. Ich gehe inzwischen gern am Schlachtensee oder auf der anderen Seite der AVUS Richtung Havel bsw. rund um den Teufelsberg. Dort ist zwar kein Hundeauslaufgebiet, aber mit (Schlepp-)Leine und aller gebotenen Rücksicht auf Mitmenschen und Wildtiere ist es dort fast perfekt für uns.

    Vielen Dank McChris für Deine Beiträge an dieser Stelle.

    Das verdeutlicht die Unterschiede zu HSH mit Job und - eine meiner persönlichen Alptraum-Paarungen - HSH(-Mix) aus dem Tierschutz und inkompetente HH, die sich des Potentials ihrer Hunde nicht bewusst sind und die Hunde nicht entsprechend sichern. Wenn dann noch diese provokante Lässigkeit vieler Grosshundebesitzer hinzukommt, dass ihrem Schätzchen angesichts eines deutlich kleineren Hundes nichts passieren kann, wird mir schlecht.
    Der sofortiger Rückzug ist bei mir die Strategie der Wahl bei Begegnungen mit HSH-Mixen beim Spaziergang bzw. bei Wanderungen. Gruselig. Icjh hoffe, es bleibt uns immer genug Zeit zur Flucht

    Auf der anderen Seite habe ich mehrmals Kangals live bei der Arbeit an der Herde erleben dürfen - das war großartig. Die Hunde werden aber auch sehr gut geführt.

    Neben dem Mitgefühl für Sara und ihre Faye fördert der grauenhafte Tod von Faye vorhandene eigene Ängst ans Licht, die ich bisher mehr oder weniger erfolgreich verdrängt habe..

    In diesem Zusammenhang finde ich ein „Schade um den Dackel“ einfach nur - vorsichtig gesagt - zum Kotzen.

    Unsere Hunde waren jeweils beim Einschläfern dabei - es war bei beiden Malen sehr ruhig und friedlich und keinesfalls störend. Der Leichnam wurde "untersucht" und dann war es ok. Auch bei den Beerdigungen war(en) sie dabei - kurzes Interesse, dann war das auch ok.

    Der Kater hat lange getrauert - obwohl er beim Enschläfern von J. dabei war. Er hat sich bei der ersten Begegnung mit der neuen Hündin erst riesig gefreut bis er realisiert hat, das es nicht J. war. Kater und J. waren aber extrem innig befreundet.

    Willkommen im DF-Forum.
    Mein aufrichtiges Mitgefühl, ich wünsche Dir viel Kraft für die kommende Zeit.


    Meiner Erfahrung nach wirst Du spüren, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, Deinen Hund zu erlösen. Wichtig finde ich, offen zu sein und dem Hund zuzuhören - hört sich vielleicht seltsam an, ich kann es nicht besser beschreiben.
    Alles Gute für Euch.

    Da es heute wohl mittags nicht regnen soll, bin ich - für ganz spontane Berliner DF-Member - um 13:15 Uhr am Parkplatz S-Bahnhof Grunewald (Eichkampstraße). Dort ist zwar kein Hundeauslaufgebiet, es jedoch sehr ruhig in der Regel. Wir haben ca. 2 - 2,5 Stunden Zeit.

    Gern.

    Allerdings ist meine Hündin bedauerlicherweise wasserlöslich, deshalb sind Regenspaziergänge schwierig ;)

    Am Grunewaldsee gehe ich aufgrund mehrerer Vorfälle nicht mehr spazieren.

    Ah, und noch ein Einwand: der Treffpunkt müsste mit der S-Bahn erreichbar sein, Busfahren geht (noch) nicht.