Beiträge von Mehrhund

    Vielleicht beschreibst du einfach mal, wie du das mit deinen Vollblut jägern machst.

    Übst du dauernd mit denen? Bei jedem Gassigang? Bist du mit den Hunden immer jagen?

    Nutzt du den Superrückruf? Hälst du sie permanent im Gehorsam?

    Ich bestreite nicht, dass es nicht immer einfach ist, ja manchmal sogar unmöglich.

    Wo ich nicht mitgehe ist den Gassiegang zum Jagdausflug zu machen und den Hund nur noch abzurufen und für jeden Abruf mit JAGD zu bestätigen.

    Dieses Prinzip halte ich schlicht für falsch.

    Das ist das aber genau dass, was hier viele machen. Und auch das ist doch völlig in Ordnung!

    Ich dirskutiere hier und schreibe meine Meinung, dass das für mich der falsche Weg ist. So habe ich mit meinem ersten jagdlich ambitionierten Hund angefangen ind 1990 iger Jahren. Jetzt bin ich anders unterwegs.

    Und das hab ich ja nun schon 3 mal beschrieben. Wenn jetzt jemand dazu eine Frage hat, beantworte ich die gerne.

    Aber was willst du denn jetzt auf diese Frage hören? Oder ist das gar keine Frage an mich, sondern nur so rethorisch?

    "Reicht mir das" ist gut - das ist die absolute Königsklasse bei einem passionierten Jäger! Dem ist nämlich das Konzept, in einem Jagdrevier nicht zu jagen sondern bloss rumzudaddeln absolut von einer anderen Welt. Die Alternative zum jagen ist also oft nicht Gassi gehen, sondern pausenlos im strikten Kommano stehen. Das dauert, bis ein Junghund sowas konzentrationsmässig leisten kann, und entspannt ist es nicht.


    Aber vielleicht verstehe ich einfach nicht, wie du das konkret umsetzten tust. :ka:

    Vielleicht verstehe ich auch nicht wirklich, wie du mal im Revier jagst mit den Hunden und mal nicht.

    Keine Ahnung, ich bin kein Jäger.

    Was mich interessieren würde, nicht nur bei dir.

    Wie ist denn nun der Erfolg, wenn man Hund immer nur Rückruft, nachdem der schon jagd? Im Unterschied dazu, dass der Hund nicht jagen soll.

    Es ist ja auch wohl klar, dass das nicht beim Hund von jetzt auf gleich umzustellen ist. Und es ist ja wohl klar, dass es bei manchen passionierten Jägern nie gehen wird, wenn man die erstmal hat so laufen lassen über Jahre.

    Aber deine Hunde werden doch auch irgendwie geführt und werden doch nicht permanent jagen dürfen. Oder verstehe ich dich falsch?

    Stimmt!

    Ich bin gar nicht der Typ Mensch, der immer und überall Gehorsm verlangt. Wie furchtbar ist das denn? Ich habe nur in meiner langen Zeit mit Hunden gelernt, dasss Hunde mit ganz klaren Regeln gut zurechtkommen. Und diese Regeln müssen nicht sklavische eingefordert werden.

    Dennoch, leben meine durchaus sehr frechen Hunde und ich mit ganz viel Spaß zusammen.

    :gut:

    Ich schrieb hier von Superrückruf und auch intermediärer Brücke... was für ein Umweg...

    Man muss sich das gar nicht so schwer und kompliziert machen. Wenn Hund verstanden hat, das auf dem Gassigang nicht gejagt wird, reicht mir das.

    Dass ich an anderer Stelle durchaus „Halligalli“ machen kann, ist ein anderes Blatt.;)

    Find ich auch. Da kommt unten noch ein Ablauf rein und mal gucken ob das Loch so bleibt, für Vögel eigentlich etwas zu groß.. für Eichis evt.

    Und hübsch sehen die aus..

    Dieses Jahr sind die Kallebassen samen allerdings geräubert worden...

    Nächstes Jahr wieder.

    Ich hab hier keine Horrorszenarien gelesen.

    Eher denke ich, dass es mittlerweile Hundehalter gibt, die nur noch rot sehen, wenn ein Hund ( meist der eigene, oder hier ein Unbekannter Forumshund, der nicht mal dem TE gehört) nicht von allen Menschen geliebt wird, die hier ja auch wieder keiner kennt.

    Für mich wäre eine solche Strassenblockade ätzend. Ich will weder mit Hund noch mit Kinderwagen, noch als Spaziergänger von fremden Hunden belästigt werden.

    Da mieten Leute eine Wohnung, mieten sich dann gleich noch einen Hund, und alle sollen es toll finden?

    Ich weiß ganz gut wie Hunde ticken, aber ich verstehe, dass diese Kombi nicht überall auf Liebe und Verständnis stossen wird.

    Vielleicht Haus kaufen statt mieten und einen eigenen Hund kaufen, den so unterbringen und erziehen, dass er keinen belästigt?

    Wär mal ne Idee.

    Wenn ich schon lese, dass ein Hund soooo lieb ist. Ein Mix aus BC und Berner....und der sooo gerne Ball spielt....

    Und die nicht Eigentümer holen sich den Hofhund von jemand anderem und lassen den draußen unbeaufsichtigt rumlaufen...

    Da frag ich mich immer.,. Ja...was wohl...

    Is ja schön, wenn die den Hund lieb haben. Ich hab meine auch lieb.

    Wir leben doch nicht in Alaska, wo der nächste Nachbar 2 Tagesreisen entfernt wohnt.

    Anfänger , und nicht nur die, neigen dazu, den Hunden nur alles verbieten, ohne Ihnen auch die Möglichkeit zu geben, überwiegend viel richtig zu machen.

    Dazumuss man aber auch verhindern, dass der Hund ständig alles falsch macht....

    Falsch ist es ja nicht aus Hundesicht, sondern aus Menschensicht.

    Also: erziehen! Und nicht verbieten zu leben.