Beiträge von Mehrhund

    Du möchtest jetzt genau was vom Hund?

    Ich versteh das grad nicht.

    Du müsstest für dich klar wissen, was du willst und wie du und deine Familien das handhaben wollt.

    Ich persönlich kenne jede der Versionen, die du aufgezählt hast, jeweils bei unterschiedlichen Leuten.

    Den Hunden ist das ziemlich latte, wenn er halt weiss, was du willst, wird er das tun.

    Ich selbst habe eine Wohnküche mit Hunden.

    Ich LEBE damit, auf den großen Spaziergängen immer meine Dummyweste zu tragen.

    Amigo blendet nämlich jagdliche Anreize deutlich besser aus, wenn ich dafür sorge dass er auf seine Kosten kommt. Amigo ist allerdings tatsächlich eine richtige Jagdsau, seine jagdlichen Ambitionen sind äußerst hoch ausgeprägt. ALLE Sequenzen des Beutefangverhaltens.


    Ich habe übrigens den Jagdabbruch nicht erst bei Vögeln begonnen, sondern schon beim Ansatz des Verfolgens eines Schmetterlings...

    Wann fängt bei euch denn Jagen an? Ist schnüffeln am Boden nach Wildgerüchen schon jagen, was ihr nicht zu lasst? Wenn ja, wie unterscheidet ihr das, wonach euer Hund gerade am Boden schnüffelt? Lasst ihr hinterhergucken von Wild zu? Ist ja auch schon eine Form von Jagdsequenz.

    Das wurde ja schon von flying-paws beantwortet, ich versuche mal das in meinen Worten.

    Ich gucke mir den Hund an (also fremde, meine kenne ich ja). Ich gucke, wie der Hund agiert. Dazu muss Hund gesichert sein.

    Und dann sind es eben meine Erfahrungen mit unzäligen Hunden, die das Hundeverhalten erstmal übersetzten in Menschensprache.

    Und zu meinen Erfahrungen kommt ganz stinknormales Wissen zu den einzelnen Hunderassen. Und aus der Summe von Erfahrung, intuitivem Wissen und angelerntem Wissen, und zusätzlich noch der Faszination Hund und einer riesigen Portion von Empathie dem Raubtier Hund, entwickelt sich bei mir ein Bild, wie ich mit dem Hund umgehe. Und wenn das Bild Lücken hat, hole ich mir sehr gerne Rat, bei anderen Trainern.

    Ich hatte mal einen erwachsenen Jagdterrier in Obhut. Mit dem hab ich anders arbeiten müssen als mit meinem 15 Wochen alten Collie. Nämlich genau gegensätzlich.

    Deshalb ist es schwierig, wenn hier zum Beispiel Hundundmehr immer nur von genau 2 oder 3 Hunden derselben Rasse berichtet und ihren Umgang mit den Hunden als allgemeingültige Regeln hinstellt.

    Daraus erfolgen sich dann so Diskussionen um "wegbeamen" möchten. Bei anderen Rassen als den Golden Retrivern brauchts da keinen "freien Willen". Der Hund "möchte" nicht, der Hund MUSS (seiner Genetik entsprechend agieren)
    Geht man so an die Sache bei einem Hund, der sich tatsächlich wegbeamt, dann kann man diesem Hund nicht gerecht werden.

    Ich kann mir diesen Tunnel? -blick nur erklären, weil die Arbeit mit vielen unterschiedlichen Rassen fehlt.

    Deshalb guck ich gerne über den Tellerrand. Und vom Verhalten der Rasse Golden Retriver, kann man nicht alles ableiten.

    Ich finde das auch gar nicht nötig, denn ich lese die Erfahrungsberichte von Hundundmehr ´s Dummysport mit den 2 Golden Retrivern wirklich gerne.

    Vielleicht beschreibst du einfach mal, wie du das mit deinen Vollblut jägern machst.

    Übst du dauernd mit denen? Bei jedem Gassigang? Bist du mit den Hunden immer jagen?

    Nutzt du den Superrückruf? Hälst du sie permanent im Gehorsam?

    Ich bestreite nicht, dass es nicht immer einfach ist, ja manchmal sogar unmöglich.

    Wo ich nicht mitgehe ist den Gassiegang zum Jagdausflug zu machen und den Hund nur noch abzurufen und für jeden Abruf mit JAGD zu bestätigen.

    Dieses Prinzip halte ich schlicht für falsch.

    Das ist das aber genau dass, was hier viele machen. Und auch das ist doch völlig in Ordnung!

    Ich dirskutiere hier und schreibe meine Meinung, dass das für mich der falsche Weg ist. So habe ich mit meinem ersten jagdlich ambitionierten Hund angefangen ind 1990 iger Jahren. Jetzt bin ich anders unterwegs.

    Und das hab ich ja nun schon 3 mal beschrieben. Wenn jetzt jemand dazu eine Frage hat, beantworte ich die gerne.

    Aber was willst du denn jetzt auf diese Frage hören? Oder ist das gar keine Frage an mich, sondern nur so rethorisch?

    "Reicht mir das" ist gut - das ist die absolute Königsklasse bei einem passionierten Jäger! Dem ist nämlich das Konzept, in einem Jagdrevier nicht zu jagen sondern bloss rumzudaddeln absolut von einer anderen Welt. Die Alternative zum jagen ist also oft nicht Gassi gehen, sondern pausenlos im strikten Kommano stehen. Das dauert, bis ein Junghund sowas konzentrationsmässig leisten kann, und entspannt ist es nicht.


    Aber vielleicht verstehe ich einfach nicht, wie du das konkret umsetzten tust. :ka:

    Vielleicht verstehe ich auch nicht wirklich, wie du mal im Revier jagst mit den Hunden und mal nicht.

    Keine Ahnung, ich bin kein Jäger.

    Was mich interessieren würde, nicht nur bei dir.

    Wie ist denn nun der Erfolg, wenn man Hund immer nur Rückruft, nachdem der schon jagd? Im Unterschied dazu, dass der Hund nicht jagen soll.

    Es ist ja auch wohl klar, dass das nicht beim Hund von jetzt auf gleich umzustellen ist. Und es ist ja wohl klar, dass es bei manchen passionierten Jägern nie gehen wird, wenn man die erstmal hat so laufen lassen über Jahre.

    Aber deine Hunde werden doch auch irgendwie geführt und werden doch nicht permanent jagen dürfen. Oder verstehe ich dich falsch?

    Stimmt!

    Ich bin gar nicht der Typ Mensch, der immer und überall Gehorsm verlangt. Wie furchtbar ist das denn? Ich habe nur in meiner langen Zeit mit Hunden gelernt, dasss Hunde mit ganz klaren Regeln gut zurechtkommen. Und diese Regeln müssen nicht sklavische eingefordert werden.

    Dennoch, leben meine durchaus sehr frechen Hunde und ich mit ganz viel Spaß zusammen.

    :gut:

    Ich schrieb hier von Superrückruf und auch intermediärer Brücke... was für ein Umweg...

    Man muss sich das gar nicht so schwer und kompliziert machen. Wenn Hund verstanden hat, das auf dem Gassigang nicht gejagt wird, reicht mir das.

    Dass ich an anderer Stelle durchaus „Halligalli“ machen kann, ist ein anderes Blatt.;)

    Find ich auch. Da kommt unten noch ein Ablauf rein und mal gucken ob das Loch so bleibt, für Vögel eigentlich etwas zu groß.. für Eichis evt.

    Und hübsch sehen die aus..

    Dieses Jahr sind die Kallebassen samen allerdings geräubert worden...

    Nächstes Jahr wieder.

    Ich hab hier keine Horrorszenarien gelesen.

    Eher denke ich, dass es mittlerweile Hundehalter gibt, die nur noch rot sehen, wenn ein Hund ( meist der eigene, oder hier ein Unbekannter Forumshund, der nicht mal dem TE gehört) nicht von allen Menschen geliebt wird, die hier ja auch wieder keiner kennt.

    Für mich wäre eine solche Strassenblockade ätzend. Ich will weder mit Hund noch mit Kinderwagen, noch als Spaziergänger von fremden Hunden belästigt werden.

    Da mieten Leute eine Wohnung, mieten sich dann gleich noch einen Hund, und alle sollen es toll finden?

    Ich weiß ganz gut wie Hunde ticken, aber ich verstehe, dass diese Kombi nicht überall auf Liebe und Verständnis stossen wird.

    Vielleicht Haus kaufen statt mieten und einen eigenen Hund kaufen, den so unterbringen und erziehen, dass er keinen belästigt?

    Wär mal ne Idee.

    Wenn ich schon lese, dass ein Hund soooo lieb ist. Ein Mix aus BC und Berner....und der sooo gerne Ball spielt....

    Und die nicht Eigentümer holen sich den Hofhund von jemand anderem und lassen den draußen unbeaufsichtigt rumlaufen...

    Da frag ich mich immer.,. Ja...was wohl...

    Is ja schön, wenn die den Hund lieb haben. Ich hab meine auch lieb.

    Wir leben doch nicht in Alaska, wo der nächste Nachbar 2 Tagesreisen entfernt wohnt.