Beiträge von Mehrhund

    Gibt es Fertigbarf, das ihr empfehlen könnt? Ans komplett selber Barfen traue ich mich noch nicht so wirklich ran.

    Nein, gibt es nicht.

    Entweder du liest dich ein und erstellst einen Futterplan, oder du lässt dir einen (siehe die Empfehlungen von Hummel) erstellen.

    Aber "Fertigbarf" ist selten ein Alleinfuttermittel, sondern irgendwas "zusammengematschtes".


    Und meist besteht die Matsche aus Pansen und irgendwelchen bindegewebigen Abfällen.

    Pansen braucht kein Hund! Und Welpen schon gar nicht.

    Pansen können erwachsenen Hunde bekommen, weil sie davon satt werden, es (früher) nicht so teuer (war).

    BARF und FERTIG wiederspricht sich.

    Das ist wie: Ich koche täglich frisch! (Ich mache eine Dose "Nudel mit Huhn" auf und koche das ....frisch aufgemacht...)

    Achso, wie ich auf die Flohsamenschalen komme: ich hatte das Problem der Gemüseverweigerung bislang nicht, deswegen hatte ich gegoogelt und das hier

    https://barf-blog.de/barf-ohne-gemuese/

    gefunden, was für mich nachvollziehbar klang.

    Den Link finde ich toll.

    Da steht auch alles drin zum Thema. RAU-futter oder auch Ballaststoffe müssen beim Barfen zugefügt werden.

    Am einfachsten geht das mit Ohren mit Fell dran...(Fressen meine Collies ums verrecken nicht..."räusper").

    Dafür aber Gemüse/Obst. Flohsamen muss man wirklich über Nacht einweichen, damit man die Menge sieht, die daraus entsteht. Das ist wichtig. Nicht nur Wasser rüber!

    Icvh habe jetzt ein Cellulosepulver für meinen Collie geholt und bin begeistert. Er muss wegen vieler Hernien regelmässig gut geformte Häufchen machen, er darf nicht "drücken".

    Wenn man mit Gemüse und Obst an sich Vitamine füttern will: Zusatz kaufen, drunter mischen. Ganz einfach.

    Oder ab und zu mal gewolftes? Mit Matschepamp Gemüse? Hunde müssen ja nicht täglich Gemüse fressen.

    Ich bin richtig ins Schwitzen gekommen bei meinen BETONT FREUDIGEN Bemühungen, seine Aufmerksamkeit zu bekommen und ihn davon abzuhalten, auf Nimmerwiedersehen ins Unterholz abzudriften ... Ein Kommando, möglichst noch mit DRUCK, hätte er nicht befolgt. Ganz im Gegenteil - das hätte seiner Motivation, doch lieber dem Objekt seiner Begierde nachzugehen, den entscheidenden Kick gegeben, es DOCH zu tun.

    Hi,

    ich weiss ja, dass wir immer wieder an der gleichen Stelle ins "ich behalte meine Meinung" und "du deine" kommen, was ich überhaupt nicht schlimm finde.

    Ich möchte nur hier einhaken, weil ich dazu etwas sagen möchte.

    Wenn mein Hund auf dem Weg zu einer 4 spurigen Autobahn abhaut und ich meine, er würde diese überqueren, dann hätte ich gerne ein Komando, was mein Hund befolgt, damit ich ihn nicht von der Strasse putzen muss.

    ICH wäre so im Stress, dass ich wahrscheinlich schreien würde. Und was ist denn daran so falsch?

    Falsch wäre doch nur, wenn ich dem Hund beibringe: Meine Sorge, mein "Schreien" ist mit negativen Folgen für ihn verbunden.

    Es ist im menschlichen und im Tierreich doch auch so, dass gewarnt wird, und dann erfolgt ein klitztkleines Inhalten (oder zu Mami rennen) um der Gefahr aus dem Weg zu gehen.

    Was du als "der Hund würde abhauen" beschreibst ist eine Verknüpfung beim Hund, die ich kenne bei meinen Hunden. So nach dem Motto: Ups, es wird was verboten...also muss das richtig toll sein, sie hat auch ..das , den Hasen...gesehen...jippie hinterher.

    Das ist das eine.

    Das andere ist diese Lösung:

    Gestern trafen wir uns wieder, auf meine Bitte hin mit Biothaneschleppleine.

    Nach einigen Minuten zum Dampf-Ablassen und Lösen (der Jungspund freut sich immer wie ein Schneekönig, wenn er uns sieht - logisch, er hat dann die Erwartungshaltung, dass er total auf seine Kosten kommt, wenn wir gemeinsam gehen) habe ich dann ein paar kleine Apportübungen gemacht.

    Danach konnten wir die Schlepp dann schleifen lassen.

    Die finde ich richtig gut, wenn das so klappt.

    Wenn der Hund "Jagdersatz" erhält, und dafür am lebenden Objekt was einfach so rumläuft Ruhe gibt.

    Je nachdem, wie die intrinsische Motivation zur Jagd genetisch veranlagt ist, wird das klappen.

    Bei vielen Jagdhunden, aber nicht bei allen. Manche brauchen einfach die "richtige" Jagd.

    Apportiertraining bedient sehr viel Sinne, ist aber nüchtern betrachtet: Unterordnung.

    Darüber ist nicht jeder Hund vom jagen abzuhalten.

    Es ist ein emotionales Thema für dich.

    Für mich nicht.

    Nein, ist es nicht. Warum auch? Weil Lokis Papa -/- ist? Wohl kaum.

    Ich weiß nur, was ich von sehr erfahrenen, sehr ehrlichen Züchtern weiß und lasse mich nicht von jeder Hysterie im Internet gleich verrückt machen. Es ist halt schon seltsam, dass es teilweise wirklich nur in Deutschlnad so gehypt wird und außerhalb gibt es kaum Probleme damit. Irgendetwas machen die richtig oder wir falsch.

    Lassen wir das Thema einfach, andere Meinungen sind nicht immer erwünscht, ist in jedem Forum. :ka: Ich weiß von ein paar HH hier im Forum, die genauso denken aber nichts mehr sagen weil sie sich diese Hexenjagd nicht geben wollen. Ich wurde gewarnt davor, hätte ich mich mal dran gehalten. Mein letztes Wort zu dem Thema, kehren wir zu Themen zurück wo sich alle nett einig sind. =)

    Andere Meinungen sind schon erwünscht. Wenn das für dich nicht emotional ist, sorry, dann habe ich dich falsch interpretiert.

    Bist du irgendwie verärgert, weil andere den MDR 1 als Krankheit bezeichnen?

    Mich interessiert durchaus, was die KHC Züchter zu MDR 1 meinen. Ich habe mir schon als die ersten Todesfälle bei MDR1 defekt. Hunden aufkam eine Meinung zum Thema gebildet. Aber mich interessieren tatsächlich die Argumente der Gegenseite.

    Also hier letztlich auch deine Meinung.

    Der LHC ist aber auch zahlenmässig wesentlich größer veranlagt als der KHC. Zudem wir amerikanischer KHC teilweise nicht nutzen dürfen, da müssten erst die Zuchtbücher geöffnet werden. So einfach ist das also nicht.

    Solange das nicht passiert, wird es immer -/- geeben und es gibt mittlerweile für jedes Medikament eine Alternative, das ist also kein Argument.

    Aber lassen wir das Thema, wir werden nicht auf einen Nenner kommen. Es gibt wesentlich Schlimmeres als ein Defekt, den man - wenn man davon Kenntnis hat - so einfach umgehen kann.

    Und die Aussage, dass es nur wegen der Ohren oder wegen der Farbe statt findet, ist - sorry - schwachsinn. Da steckt wesentlich mehr dahinter aber gut, belassen wir es dabei. Dann habe ich einen total unseriösen Züchter unterstützt denn Lokis Vater ist -/-.

    Es ist ein emotionales Thema für dich.

    Für mich nicht.

    Man kann ja -/- Hunde einsetzen. Die Erbfolge ist bekannt.

    Okay, da kenn ich mich nicht aus, ich geh nur von den KHCs aus. Da wäre ein "Verbot" von -/- in der Zucht fatal.

    Wir haben einige Zuchthunde mit -/- und die sind teilweise sehr gefragt weil die anderen Werte einfach passen und es tolle Hunde sind. Und wenn aus einem Wurf halt nur der -/- Hund in die Zucht geht - den Aufwand möchte ja nicht jeder betreiben - ist es halt so.


    Dennoch würde mich interessieren welches Tierelend der MDR-Defekt hervorruft. :ka:

    Nicht Verbot!

    NurVerpaarungen -/- sehr sehr gut begründen. Und nicht, weil die Ohren so schön kippen, oder die Fellfarbe so schön ist.


    Denn das sind die Gründe!