Ich finde es nicht so schimm, wenn Hund mich "begleitet". Aber ich ticke anscheinend irgendwie anders.
Ich finde, es ist (m)eine Einstellung.
Du hast Kinder?
Der Hund soll ruhen?
Ich täte den Hund in eine grosse Höhle nach dem Gassi, mit einem Kauknochen und fertig....Ruhe im Karton.
Nicht anders als Kinder.
Die können doch auch nicht 24 Stunden rumhampeln, dass überfordert die auch.
Es muss einfach eine Balance her. Und dafür musst du sorgen, so wie es dir passt, muss der Hund sich danach richten.
Manches wird so zu Training hochstilisiert, da müssen Punkte abgearbeitet werden und Minuten.
Ich habe immer gefühlt und gesehen, wie es meinen Kindern und Tieren geht.
Ganz einfach.
Und wenn ich meine, mein Hund kann alleine bleiben, dann lasse ich den auch alleine.
Dass es sich das erste mal innerlich so anfühlt wie als ich meine Kinder das erste mal im Kindergarten alleine lies, ist mein Problem.
Die Zeit des alleinelassens ist ja zu Anfang nur kurz, dem Hund gehts gut. fertig....
Und wenn ich zurrückkomme, dann gibt es kein JUPPIIIIDU, sondern TACH auch...(beim Hund, nicht bei den Kindern
)
Der Hund soll lernen, dass es absolut nicht seine Sache ist, ob und wann ich aufs klo oder zur Arbeit oder sonstwohin gehe. Ich dagegen sorge dafür, dass es dem Hund gut geht, wenn es alleine ist.
Dass die Hunde gefressen haben, Bewegung hatten, sich lösen konnten.
Wenn dein Hund dir jetzt hinterherschreit, wenn du rausgehst, ist das grad zuviel. Gewöhn ihm an in der Wohnung einen Platz zu haben (mit Begrenzung= Gitterchern), dann musst du auch nicht TRAINIEREN! (Ich trainiere sowas nie, kein Hund kann hier: geh auf deinen Platz....die können nur : Leg dich hin= jetzt passiert nichts)
und wenn der Hund erst kurz da ist: Mach kein Bohei um den! Das ist der grösste und umfassenste Fehler, den du machen kannst. Das ist nicht "ignorieren" sondern: gib dem Hund Zeit zu beobachten, wie du und deine Familie tickt. Der grösste Fehler ist, den Hund jetzt auf ein Podest zu stellen, nur um ihn dann in 4 Wochen dort runterzuholen.
Der Hund ist Untermieter! Und er wird zum Familienmitglied. Das braucht Zeit.
Anfangs ist es ein höflicher etwas distanzierter Umgang, später kann man auch mal mit Chips zusammen auf dem Sofa sitzen....
Der Hund braucht Zeit! Zeit euch kennenzulernen.