@Dakosmitbewohner Von wegen "interessiert sich 0 für Rehe":
Okay, vielleicht stimmt das (bis dato) und er jagt nicht aktiv. Aber wenn er durch's Unterholz stromert, dann bedeutet das trotzdem eine massive Störung für die Wildtiere. Vielleicht ist das eine neue Info für dich, aber: Das ist deren Rückzugsraum. Sie haben keinen anderen und sie können sich auch nicht äußern. So von wegen "stört ja keinen, es beschwert sich keiner".
Wenn ich hier spazierengehe und Leute tief hinten im Naturschutzgebiet (Betreten verboten) mit 3 Hunden sehe, die hin und herrennen (die spielen) leine ich meine Hunde je nach Windrichtung sofort an. Steht der Wind auf uns zu, kommen nämlich die Rehe die dort wohnen in kürzester Zeit panisch bei uns vorbeigerannt.
Sehe ich panische Rehe von ihren normalen Plätzen fliehen, suche ich solange, bis ich den Hund sehe, der dort in der Wiese Ballis geworfen bekommt im besten Fall, im schlechtesten, den hetzenden Hund. (In Erwartung mal endlich einen der hier lebenden Wölfe zu sehen, hab ich jetzt immer ein Fernglas dabei).
Wenn wir selbst mal Rehe aufscheuchen, wie neulich, entferne ich mich möglichst schnell und achte auch hier, dass ich nicht in Windrichtung zu den Tieren diese weiter belästige.
Okay, hier ist weiträumig.....das geht nicht überall.
Aber das Leben mit den Tieren, beinhaltet für mich , das Leben mit TIEREN!
Und Rehe sind Tiere, die brauchen ihre Kräft für andere Fluchten. Die muss ich nicht mit unserem Gassitralala, belästigen.
Und witzigerweise, "kennen" sie uns. Es ist ein grosser Unterschied, wie sie vor uns weglaufen, zu panischer Flucht vor jagenden Hunden.
Es ist eine grosse Freude, die Tiere zu beobachten. Und jeder der seinen Hund stöbern lässt trägt zur Verdrängung von Wildtieren bei.
Eulen zum Beispiel sind ausserordentlich empfindlich, was Störungen angeht. Die verlassen ihre Gelege, wenn man nur 1 mal zu oft an ihrem Baum vorbeilatscht.
Das mekt man gar nicht, was man da stört.
Ich muss mich hier auch auf die Finger setzen.