Beiträge von Mehrhund
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Ich hatte mal zu einem Bekannten, der nichts mit Tieren am Hut hat, gesagt: "Ich lerne von meinen Tieren vieles über mich."
Das hat der nicht verstanden. Ich konnte es auch nicht erklären.
Aber das Ding mit dem "Abgrenzen" ist genau so ein Fall.
Diejenigen Hundebesitzer, die damit nie Probleme haben im normalen Leben tun sich mit der Umsetzung, wenn sie es kognitiv verstanden haben, nicht schwer.
(Wenn jemand gestern Rütter gesehen hat und den Terrier......Das ist war so ein Fall.....)
Und diejenigen unter uns, die sich im normalen Leben nicht durchsetzen können und nicht abgrenzen können, haben eine Chance es zu lernen, weil unsere Hund halten uns einen Spiegel vor.
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Naja von vornherein unterbinden ist schwierig. Ich schiebe sie ruhig und bestimmt weg, wenn es mir zu viel oder zu aufdringlich wird. Wie schon geschrieben wurde, eigentlich so wie ich es mit Menschen auch machen würde.
Hund soll Hund sein, logisch. Sie soll auch gern den Körperkontakt bekommen, den sie braucht. Aber wie jeder andere auch muss sie akzeptieren können, wenn ich keinen Bock habe. Genauso beim hinterherlaufen.
Meine Terrierine muss halt kapieren, dass ich nicht zu ihrer freien Verfügung stehe wie es ihr beliebt. Das tue ich ja für niemanden.
Ja, es ist schwierig zu lernen zu verstehen, wie Hunde ticken.
Aber notwendig.
Wenn du zulässt, dass der Hund dich belästigt und dann erst "wegschiebst" dann versteht der Hund nicht: "Ah, Frauchen möchte nicht dass ich....ja was denn?????"
Auch du kommunizierst nonverbal mit anderen Menschen so, dass sich eigentlich keiner an die ranschmiegt, wenn du das nicht möchtest. Es werden im Normalfall Signale ausgetauscht, ein Blick, vielleicht eine Berührung...und dann entscheidest du wieder....ja -nein.
Der Hund kommt zu dir übergeht alle deine Empfindungen und du musst ihn wegschieben, bedeutet ganz schlicht, dass du es nicht geschafft hast dem Tier DEINE! Grenzen aufzuzeigen.
Das wegschieben ist eine Notmassnahme! Eine Hilflosigkeit deinerseits.
Denn würde der Hund dich akzeptieren, müsstest du ihn nur angucken und körpersprachlich wegschicken.
Das funktioniert aber nur, wenn die Gesamtkommunikation zwischen mensch und Hund stimmt.
Deshalb schrieb ich weiter oben, dass man ein "GEH AB" wie ein Sitz oder Platz oder Gib Pfötchen, einfach kontditionieren, dressieren, beibringen kann.
Das verstehen Hunde innerhalb ihrer Lerngeschwindigkeit von 1 Sekunde bis zu 10 Sekunden. Und dann muss man das wiederholen und üben.
Du kannst deinen Hund die nächsten 2 Jahrzehnte wegschieben, oder eben dem Hund klarmachen, dass du nicht sein persönliches Kuschelkissen, Kauseil ect. bist.
Körpernähe....die meisten Hunde wollen Kontaktliegen, aber auch nicht 24 Stunden. Und vor allen Dingen akzeptieren sie die Individualdistanz des gegenübers nach EINER Ansage.
Meine verstorbene Hündin hat NIE gekuschelt. Ihr Kontakliegen war: mindestens ein Meter Abstand bitte.
Und sie hat das hier JEDEM nachdrücklich EINMAL erklärt.
Kontaktliegen ist nichts einseitiges. Es ist ein Kontakt beider Beteiligten.
Ich denke, dein Hund (das müsstest du mal überprüfen lassen) passt auf dich auf, weil du IHM gehörst. Weil du für ihn undeutlich bist.
Und wenn das so ist, erwachsen daraus massive Schwierigkeiten, weil ein Hund das niemals leisten kann.
Du denkst vielleicht, du gibts ihm etwas, der Hund "denkt", du bist unsicher, weil du keine deutlichen Signale sendest sondern dann letztlich "hilflos" mit wegschieben reagierst.
Dieses Wegschieben ist eine Grauzone. Zwischen Streicheln und körperlicher Zurechtweisung merkt der Hund Ablehnung. Hund wird in irgendeiner Weise verunsichert. Wie Hunde darauf reagieren ist individuell.
Du schreibst: Mein Terrier muss das kapieren.
Ich meine: Du musst deinen Hund erziehen!
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Naja von vornherein unterbinden ist schwierig. Ich schiebe sie ruhig und bestimmt weg, wenn es mir zu viel oder zu aufdringlich wird. Wie schon geschrieben wurde, eigentlich so wie ich es mit Menschen auch machen würde.
Hund soll Hund sein, logisch. Sie soll auch gern den Körperkontakt bekommen, den sie braucht. Aber wie jeder andere auch muss sie akzeptieren können, wenn ich keinen Bock habe. Genauso beim hinterherlaufen.
Meine Terrierine muss halt kapieren, dass ich nicht zu ihrer freien Verfügung stehe wie es ihr beliebt. Das tue ich ja für niemanden.
Bloß Menschen haben Sprache. Man spricht erst.
Du stehst dem Hund zur Verfügung. Wann und warum du das nicht mehr willst versteht der Hund nicht.Wegschieben bedeutet nicht: lass mich...
Aber ich finde es eh merkwürdig, dass du hier grad schreibst, dass du kein Problem hast.
Ich hatte was anderes rausgelesen.
Ich wünsche dir alles Gute.
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Die beiden nach dem Unfall?
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Ich hab das wegschicken bei einem Hund aufgebaut, wie ein normales Kommando.
Bei meinen Collies reicht eine Ansage.Genau so, wie ich auch einen Menschen wegschicken würde, der mich anschubst, betatscht, auf mich rausspringt, nervt uä.
Hunde untereinander machen das auch nur, wenn sie vom Gegenüber keine Reaktion erhalten.
Ignorieren finde ich echt schlimm.Lieber dann einfach regeln: ansagen, anleinen, Raum begrenzen.
Aber das muss man im Einzelfall betrachten.
uUnd der Hund muss auch Hund sein dürfen..
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Mudis sind ja Allrounder. Sie sollten halt als Hofhunde auch mal eben beim Hüten oder treiben helfen...
Oft waren es auch eigene Gebrauchsmixe...ein wenig vergleichbar mit unsere Altdeutschen.
Diese sollen aber auch noch die Herde ernsthaft schützen. Das wird vom Mudi nicht verlangt, da Spitz mit eingekreuzt ist, ist wachen natürlich auch mit bei , für weiterführenden Herdenschutzt gab es meines Wissens nach in Ungarn traditionell die Herdenschutzhunde. ( was jetzt in der Zucht los Is, weiß ich nicht) Und die Mudimixe ticken halt mal so und mal so. Je nachdem was mit drin ist....
Der BC und auch die Kelpies sind ja eh super spezialisiert.
Ich finde sie alle toll. Mein Mudi war im Alltag „gewöhnungsbedürftig“, aber ich hatte damals auch keine Erfahrung.Also, bis auf ein paar „speziell effects“, war das ein super Begleiter, unfassbar loyal mir gegenüber und im Herzen eine Diva.
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Ich die Schuldzuweisung Is ja süß.
Ja, hat man eben Pech gehabt, wenn einem der Hund getötet wird, wie grad hier einer Userin passiert.
Is halt die Einstellung....Meinst Du mich?
Ich habe nur geschrieben, dass ich die Schuld bei mir sehen würde, wenn Lucy in einen angeleinten Hund reinbrettert.
Das sehe ich auch so - denn wenn der andere Hund angeleint ist, passiert ja nichts, solange mein Hund dessen Leinenradius nicht unterschreitet.

In dem Fall, auf den Du Dich beziehst, war es aber doch genau umgekehrt.
Da war der Hund, der getötet wurden im Einflussbereich des Halters - und der angreifende Hund war unbeaufsichtigt
Nee, ich mein Cündichill...
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