Beiträge von Mehrhund

    Wo wohnst du, bzw in welchem Bereich sollen wir erfahrene Border Halter dir einen Züchter empfehlen?

    Wenn du es denn unbedingt einer sein muss, dann von einem guten Züchter. Auf keinen Fall, von einem "Märchenvereinszüchter".

    Du schreibst:

    Bei der BSH-Züchterin bin ich mir nicht sicher. Zwar hat sie die genetischen Untersuchungen usw. mit den Hunden machen lassen, aber sie züchtet im wirklich großen Stil, 5 Würfe im Jahr,

    BSH ist nichts seriöses. Dann sind 5 Würfe im Jahr kommerziell. Sprich eine Produktionsstätte.

    Du möchtest einen Hund einer schwierigen Rasse, du möchtest ihn schnell und es ist dir völlig wurscht, wie es den Zuchhunden geht?

    Dann...stelle deine Ansprüche über das Tierwohl und unterstütze einen "Vermehrer".

    So beginnen tragische Hundehalter-Hund Geschichten.

    Ganz bedauerlich.

    Er soll lernen: Statt Konfrontation (und die geschieht derzeit automatisch, sobald du dich auch nur 5 mm dem anderen Hund näherst) nehmen wir Abstand

    Das möchte ich nochmal hervorheben. Genau das hat bei uns zu Entspannung geführt. Hat ewig lange gedauert und ist jetzt noch nicht perfekt, aber wenn wir an 80% der Hunde ohne Pöbeln vorbei kommen, dann zeigt das durchaus was für ein Erfolg wir damit haben. Wichtig ist nur, dass du wirklich so weit wie möglich ausweichst. Und sobald er sich wieder entspannt sofort loben.

    Das wird schon. Ich hoffe nur, dass du wirklich einen gutenTrainer an der Hand hast.

    Ja, das finde ich auch gut.

    Aber es ist längst nicht alles.

    Dem Hund Sicherheit geben

    Den Hund erziehen

    Dem Hund klar und freundlich aber konsequent Regel aufweisen.

    Nur Sichheit geben, kann dazu führen, dass man ein Hundeleben lang "Bögen läuft".

    Nur mit Wasser spritzen kann dazu führen, dass man ein Hundeleben lang mit dem Hund nur mit Wasserflasche gassi gehen kann.

    Bei Problemhunden muss man immer an mehreren Dingen arbeiten und deshalb ist die Frage von Pinkelpinscher nach dem Stresslevel die grundlegende Frage.

    Und dann ist es wirklich ein Eiertanz zwischen körperlicher Auslastung und Stressabbau.

    Und dann erst, nachdem sich die köperlichen Hormone (Stresshormone) wieder normalisiert haben, dann kann der Hund erst wieder seine volle Konzentrationsfähigkeit, die er vorher hatte, zeigen. Und diese ist oft bei Hunden die ich so kenne, aus Problemsituationen UNTERIRDISCH.

    Und dann muss dieser Hund lernen!

    Und das muss dem Hund auch erstmal überhaupt möglich sein.

    Und wenn er sich dann auch noch zwischendurch "glücklich" mit jagen von Mäusen und zwanghaftem Gebuddel nach Mäusen, beschäftigen darf, sehe ich schwarz.

    Mein Problemchen Border hat sich mit Mäusebuddeln (wollen) immer ins Off schiessen wollen. Ich hatte nicht in einer Minute seines Tuns den Gedanken, er ist damit glücklich. Der hat das als Ventil genommen und ich habe es nicht zugelassen.

    Und wenn es ein nordischer Problemhund gewesen wäre, hätte ich auch nicht gedacht: Oh wie fein, meine Hund benimmt sich wie ein Fuchs auf der Jagd, ohne dass es einen Nutzen hat. Denn selbst der stinknormale Fuchs tud sich das Mäusejagen nicht aus Langeweile an.

    Es ist einfach absurd, zu denken, ein Hund ist dabei "glücklich".

    ...

    er vertreibt sich die Zeit auf dem Feld aber am liebsten damit zu buddeln und das macht er sehr leidenschaftlich.. Oder er springt wie ein flummi übers hohe Gras. Er schaut zwar immer wieder nach mir, er kommt auch wenn ich ihn rufe, aber ich habe das Gefühl, er ist sehr glücklich wenn ich ihn einfach machen lasse :)

    Nordischer Hund mäuselt.:( :

    https://www.dogforum.de/thread/236114-jagen-bei-hunden-und-katzen/

    Wie interpretierst du Glück beim Hund?

    Auszug aus einer Züchterseite einer Mini Aussi Zucht, die Therapiehunde "züchtet".

    Um den Züchter nicht zu diffamieren, gebe ich den Wortlaut in meiner Art wieder.

    "Die Zuchthunde, die Hütetrieb zeigen, werden nicht eingesetzt."

    (Und fängt es leider schon mal mit Unwissen an.)

    "Die Hunde werden nicht auf Hütetrieb selektiert und nicht auf Ausssehen"

    (Was ist dann mit der Kleinwüchsigkeit, frag ich mal ganz irritiert an der Stelle.)

    "Es wird aber auf den "Gebrauch" als Sporthunde, Reitbegleiter und Therapie-und Familienhund, selektiert."

    Selektiert? Also nicht etwa auf einen "Gebrauch", sondern es werden Allrounder aus einer früheren Hüterasse "selektiert" (?), weil und das steht stellvertretend auf vielen Züchter-Seiten klischeehaft und ist ein Zeichen grosser Unwissenheit in meinem Augen: "Nicht jeder Hundehalter hätte Schafe....." (???)...

    Letztlich sind solche Aussagen auf einer Züchterseite ein Zeichen, dass hier ein Mensch ist, der seine Hunde liebt und es bestimmt sehr gut meint, aber es bedeutet NICHTS.

    Sehr ehrlicherweise steht auf dieser Seite dann noch:

    "Nicht alle Hunde meiner Zucht eignen sich als Therapiehund, weil die meisten Würfe sehr uneinheitlich, was das Verhalten betrifft, aussfallen."

    (Die Einheitlichkeit ist eher im Aussehen, also in der Kleinwüchsigkeit, zu finden. Soviel zu Selektion.)

    ??? sie möchte einen Mini-Aussi und keinen Designer Hund. Die Rasse seit 2019 im VDH als nationale Rasse unter dem Namen Miniature American Shepherd anerkannt. https://www.vdh.de/welpen/mein-we…nationale-rasse

    Das ist richtig. Aber wenn sie unbedingt so einen möchte, sollte sie auch nur Züchter des VDH oder (und da ganz genau gucken welcher Züchter das ist !) vom ASCA, welcher bestenfalls im ASCD Mitglied ist.

    Werden denn im ASCD und/oder ASCA überhaupt Minis gezüchtet?

    Ich habe mir auch Gedanken gemacht.

    Ich kenne die Arbeit von Behinderten-Begleithunden

    Die Arbeit von Therapiehunden, die genau dem entsprechen, was du vorhast.

    Und ich eine Frau mit Hunden einer Rasse, die auf ganz was anderes spezialisiert ist und artgerecht ausgelastet wird und ansonsten während Therapiestunden mit bei ist.

    Die Rassen sind: Labrador Retriever, Aussie, Golden Retriever, Collie, Boxer.

    Der Boxer ist der absolute Hammer! Mein Favorit.

    Vielen Dank für Deine Antwort!

    Tatsächlich habe ich dies aus verschiedenen unabhängigen Quellen.

    Die eine Züchterin setzt Ihre Mini-Aussies tatsächlich auch zu genau denselben Zwecken erfolgreich ein. Ihre lernwillige und kooperative Art soll eine gute Basis für den Einsatz als Therapiehund legen.

    LAsse mich aber auch gern eines besseren belehren ;-)

    Viel wichtiger als das was ein Züchter erzählt ist bei einer Ausbildung, wie du sie vor hast, dass du jemanden an der Seite hast, der schon mal mit einem Hund das gemacht hat und dir auch bei der Rassewahl OBJEKTIV hilft.

    Du glaubst gar nicht wie viele Züchter grade mit solchen Dingen, wie Therapiehund einfach schlicht nur Werbung machen.

    Da heisst es schlicht, man muss wissen, ob der Züchter wirbt, weils stimmt, oder wirbt, weil die Hunde sich dann besser verkaufen lassen.

    Wenn du nicht das Risiko eingehen möchtest, beim ersten Hund mal komplett daneben zu langen, würde ich mir in echt helfen lassen.

    Keine Ahnung, ob du da schon mal die Fühler ausgestreckt hast und wieviel Hunde du bei der Arbeit begleitet hast...ect. Das finde ich vor der Züchtersuche wichtiger, wenn das Ergebnis nicht ein Zufall sein soll, sondern du dann tatsächlich einen nervenstabielen Hund hast, der dich begleitet und so sensibel ist, die Menschen, die du therapierst zu unterstützen.

    Das ist für einen kleinen Hund Schwerstarbeit.

    Ich finde die Zucht des Mini-Aussis für mich persönlich ganz schrecklich. Wenn du hier wirklich zum MiniAussi greifen willst, dann guck dir im Vorfeld doch mal die vorhandene Aussi Zucht an. Und dann die Entstehungsgeschichte der M-Aussis.....

    Ich kenne wenige M-Aussis. Und keinen dieser Hunde möchte ich zuhause haben. Darunter ist eine Züchterin, die nach den Standards hier sogar herausragend! ist.

    Problem für mich ist nur, das von 6 oder 7 ihrer Hund vielleicht einer das leisten könnte, absehbar wäre das im Alter von ca 3 oder 4 Jahren.

    Alle anderen Mini-Aussis, die ich kenne, sind viel zu schnell erregbar (ich habe BCS, ich was es bedeutet einen impulsiven Hund zu halten).

    Als jemand, der einen Therapie-Hund sucht, würde ich letztlich auch nie eine Rasse empfehlen, die im Verhältnis, so kurz erst "durchgezüchtet ist".

    Bei der Rasse der "normalen" Aussis gibt es schon so eklatante Unterschiede, dass man nicht mal merken würde, dass das eine Rasse ist. Und daraus dann noch auf Kleinwüchsigkeit züchen halte ich leider insgesamt für eine fatalen Fehler.

    Schön, doch auch was positives zu lesen :) Es ist sicherlich auch immer abhängig davon, ob man einen Hund mit guten Voraussetzungen gezielt aussucht oder eben ohne Rücksicht auf die Charakterzüge Ziele umzusetzen versucht.

    Da widerspreche ich ganz deutlich!

    Viele Hundeunerfahrene Menschen glauben das, auch viele vermeintlich erfahrene Hundehalter.

    Vergessen wird die genetische Disposition. Umweltlernen kann viel ausgleichen, aber einen nervenschwachen oder aus wesensschwachen Hund oder Menschen wird man nicht im Charakter ändern können.

    Und ein stabieler Charackter, den erkennt ein Ersthundekäufer nicht an der Erklärung der Züchter.....

    Dann musst du ganz intensiv den Züchter kennen und verstehen und wissen wie der tickt.

    Ein Aussie tickt ja schon anders als andere Rassen.

    Meine Vorstellungen gehen aber dahin, dass ich einen Hund an meiner Seite habe, der in der Lage ist, die Emotionen in den Klienten hervorzurufen, zum Sprechen anzuregen, sich zu öffnen, etc. pp.

    Ich würde mir Unterstützung von jemanden holen, der so mit seinem Hund arbeitet und das nicht erst seit vorgestern.

    Besuchshund und Therapiehund, wie du es vorhast sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

    Ich kenne auch "Therapiehunde" (Aussi), die spielen halt mit den Klienten Ball. Das geht in meinen Augen sowas von am Thema vorbei und hat auch wieder gar nichts mit "Therapiehund" zu tun.

    Warum schreib ich so viel?

    Weil du genau hingucken solltest, wer was unter dem Begriff "Therapiehund" überhaupt versteht!

    Ich denke du hast sehr präzise Vorstellungen, aber viele Hundehalter und auch Züchter in der Hundescene verstehen da komplett was anders, weil nur wenige mit diesem umfassenden Thema der tiergestützten Therapie, wie du das vorhalst überhaupt Berührungspunkte haben.

    Also mein Tipp:

    Überleg dir sehr gut, ob du einem Züchter einen Hund abkaufst, weil der "Therapiehunde" züchtet.

    Huhu, ich hab mir wohl selbst ein Problem bei meiner Border Collie Hündin Mavie eingebrockt, das jetzt vor allem seit ein paar Wochen (nach ihrer ersten Läufigkeit) verstärkt auftritt.

    Meine Hündin war in der Scheinschwangerschaft auch immer etwas "anders". Sie, die sonst keinen Körperkontakt wolte, ist dann "in mich reingekrochen".

    Wenn ich mich zum Entspannen aufs Bett oder auf die Couch lege, kippt bei ihr der Schalter um. Mein Ersthund (Mini Aussie) legt sich sofort irgendwo hin und fängt an zu dösen. Mavie aber dreht dann extrem hoch, wird sehr aufdringlich und fordert penetrant Aufmerksamkeit ein. Sie fängt dann an, mich körperlich zu bedrängen, wenn ich das ignoriere, fängt sie an die Pfote aufzulegen, an mir zu kratzen oder an mir rumzuklettern und rumzufiddeln. Je länger ich sie ignoriere, desto deutlicher. Sie lässt sich ganz wegschicken/runterschicken, nur das Verhalten konkret (auf der Couch/dem Bett) unterbinden klappt nicht. Sie lässt sich auch ablegen oder absetzen, beruhigt sich dadurch aber nicht und bricht wieder los. Korrektur dreht sie nur weiter hoch.

    Schick sie einfach weg. Das ist für sie viel klarer als das rumgejampel jetzt, was mit Sicherheit dir UND den Hund stresst.

    Ich merke auch, dass sie weiß, was ich eigentlich von ihr möchte und dass sie versucht, sich selbst zu beherrschen, kriegt es aber nicht so richtig gebacken.

    Ich denke eher, dass sie deinen Unmut mitbekommt, aber das was sie macht will verfolgt sie (ganz das Arbeitshunderbe) eben sehr hartnäckig.Genau das ist ja das "verflixte" an den BCs. Sie verfolgen ihr Ziel bis zum Umfallen, oder bis sie Anleitung bekommen. Das sind kleine humorbefreite Nerds (in der Summe).

    Und man muss bei dieser Rasse sehr viel mehr eingreifen und kann nicht zuwarten.

    Wenn sie dann einmal weiss, was es bedeutet, wenn du auf dem Sofa sitzt, wird sie das akzeptieren.

    Meist bringen die sich selbst irgendeinen Unsinn bei.

    Meine sind vor vielen jahren beim runterfahren des PCs zur Tür gerannt. Logo. bedeutete das doch: Frauchen erhebt sich und geht raus.

    Bei meinem Mann war/ist es: Kaffeetasse in die Hand nehmen....

    Dein Hund hat gerade einen Benevit auf dem Sofa, allerdings nur zur Hälfte, denn sie wird als sensibler Hund eben auch Stress haben.