Beiträge von Mehrhund

    Meine Welpen haben neben meinem Bett geschlafen und bisher alle haben sich vor meiner wohlwollenden reingehaltenen Hand dermassen erschrocken, dass ich nie wieder meine Hand zu Welpen halten werde. Versprochen.

    Meine Welpen bekommen einen Schlafplatz neben dem Bett, einen kleinen Bereich zugewiesen, schnuckelig eingerichtet.

    Jeder Welpe hat dann immer die kuscheligen Decken und Körbe weggekratzt um auf dem blanken Boden zu liegen.

    Nun zu deinen Fragen:

    Nun die hauptsächliche Frage:

    - Wie lange habt ihr euren kleinen Zwerg im Karton/Box schlafen lassen?

    Gar nicht.

    - Hat eurer Zwerg sich auch so stark gelegentlich gewehrt und protestiert?

    Keiner

    - Als er protestiert hat, was habt ihr dagegen unternommen? Oder war einfach stur durchhalten an der Reihe?

    Nicht anwendbar, weil meine Hunde mir anzeigen, wenn sie sich unwohl fühlen und in dem Alter nicht protestieren oder sich wehren müsen/mussten.

    - Wann habt ihr ihn im Bettchen schlafen lassen?

    Meinst du mit Bettchen das Menschenbett?

    Wenn ja, dann: Nein, ich mag keinen gesunden Welpen in meinem Bett.

    Hattet ihr in den Nächten keine Bedenken das er etwas anknabbern könnte?

    Ja, deshalb bekommen Welpen und neue Hunde einen Bereich neben meinem Bett. Der Bereich ist so lang wie das Bett (2 Meter) und bis zur Wand 1,5 Meter ca. (ich kann das Bett auch noch schieben für mehr Platz oder weniger.)

    Abgeteilt hab ich das dann vorne mit einem quergelegten und festgeklemmten Wäscheständer. Hat bisher immer gereicht, aber es gibt ja auch alles zu kaufen aus festeren Materialien.

    In dem Bereich hab ich den Boden mit einem Stück Linolium ausgelegt und da is auch nichts gefährliches drin.

    Angeknabbert haben die Hunde erst im Zahnwechsel Dinge: Beim Collie allerdings war es so, dass die Gegenstände einfach in sein Maul rückten!

    Er hat nicht aktiv geknabbert, er hat nur das Maul mehrfach hintereinander zumachen wollen. Und wenn dann das Bein des Wohnzimmertisches drin war, konnte der Hund nichts dafür!

    Im Zweifel für den Angeklagten. (wie das mit dem Tapete abreissen und dem Loch in der Wand war, weiss ich nicht, das müssen Biber gewesen sein)

    Ich bin auch verwirrt. Einerseits ist das von euch beschriebene, der stink normale Alltag und andererseits macht ihr das zu einem Staatsakt.

    Ich meine diese Situation:

    "Zwei Menschen gehen mit einem Hund spazieren. Ein Mensch geht an irgendeiner Stelle nach einem "Schüssi" zum Beispiel für alle noch mal einkaufen und der Mensch mit Hund geht schon mal nach Hause."

    So, der 6,5 monatige Hund möchte jetzt genau was? Und was nicht?

    Dafür hat man doch die Leine am Hund.

    Das ist auf keinen Fall ein hartes Bleib ausser Sicht!

    Was ist denn das?

    Ich glaube, ihr oder du seht "alleine sein" als was schlimmes, kann das sein?

    Wenn ich davon ausgehen würde, dass meine Hunde es hart treffen könnte, alleine zu sein, hätte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie alleine liesse.

    Und das hab ich tatsächlich manchmal, wenn ich mit zweien schön spazieren gehe und der dritte muss zuhause bleiben. Das finde ich hart. Aber eher für mich.

    Zu eurem Abschiedsritual.

    Ich habe schon lange Hunde und vielleicht mach ich auch immer aussergewöhnlich blöde Erfahrungen. Aber hier würde nie ein Hund mit was zum Kauen alleine bleiben.

    Dem Collie ist schon 2 mal was im Hals stecken geblieben, einmal so ein Denta Stick, einmal ein anderes Knabberteil. Das hätte er nicht alleine rausbekommen.

    Das alleine bleiben war bei jedem Hund bisher total easy. Herzklopfen hatte jeweils nur ich bei den ersten malen.

    Beim Welpen läuft das so: Hund ist gut drauf, nicht gestresst oder so, hat keinen Hunger, war draussen, es wäre Schlafen angesagt. Ich geh zur Tür, öffne diese und gehe hinaus.

    Das ist alles.

    Natürlich gehe ich das erste mal nicht 10 Stunden ausser Haus, sondern zum testen halt mal kurz raus....

    Und wenn ich wieder komme gestalte ich das auch unaufgeregt. Das ergibt sich, das wird nicht geübt, und vor allen Dingen halte ich es für grundfalsch, einen Hund der alleine bleiben soll, dazu anzuleiten, die Wohnung nach fressbaren Dingen abzusuchen.

    Das war mein Tipp zu Situation 2.

    Also, es ist vor allem Situation 4 - wir trennen uns beim spazieren gehen auf - was Dakota richtig schwer fällt und wo auch wir nicht wissen, wie wir das am besten machen. Verabschieden oder nicht? Und wie aufbauen? Habt ihr dazu Tipps und Ratschläge? Sollten wir an den anderen 3 Situationen auch noch was verändern, haben wir irgendwo was Grundlegendes falsch?

    Zu Situation 3 möchte ich nur sagen, das ist viel zu viel für den Anfang. Ich binde meine jungen Hunde auch an und übe das auch, und dabei achte ich sehr, wie weit sie grad im Kopf sind, ob das ohne Stress funktioniert, ob jetzt grad Angst vorherrscht oder einfach mal Frust ist.

    Als erste Übung, bzw. Alltagtstauglichkeit, lernen neue Hund es kennen, einfach an mir angebunden zu sein. Ich steh allso rum und der Hund ist an der Leine neben mir. Und soweit ich das aus Situation 4 bei euch verstanden habe, klappt das ja nicht so gut.

    Also fangt doch mal mit Situation 4 an, bevor ihr zur Situation 2 geht.

    Und nun zu Situation 1.

    Der Hund hat ein Problem damit. Und warum gestaltet ihr Alleine bleiben Situationen im Haus aufregende und draussen, soll Hund dann einfach irgendwo ruhig angebunden sein?

    Ihr macht die Situation im Haus für den Hund aufregend uns spannend. Meine Vermutung ist, dass ihr sebst aufgeregt seid und das dem Hund unbewusst transportiert.

    Es passiert doch nichts weiter, als daß ein Mensch die Wohnung verlässt. Wollt ich 15 Jahr lang anfangen mit dem Hund zu spielen, wenn einer man raus geht.

    Ich stell mir das grad mit Aussenklo vor. Nachts. Ihr gewöhnt den Hund an ein nicht alltagsübliches Scenarium.

    Ich kann hier rein und raus gehen, die Hund heben nicht mal den Kopf. Habe ich aber den Gedanken: So, nun gehen wir alle Gassie, dann stehen sie auf. (Die lesen meine Körpersprache, oder meine Gedanken....|)..)

    Kommt sicher auch auf den Tierarzt drauf an. Eine große Tierklinik hat sicherlich eine völlig andere Kalkulation, also der kleine Dorftierarzt, der nicht einmal ein Rötgengerät hat und keine OPs durchführt.

    Witzigerweise hat in meinem Fall aber gerade die Tierklinik jährlich geimpft (inkl. "Grundimmunisierung" wenn man ne Woche überm Jahresintervall war) .....

    Nö, da sagt der alte Chefarzt wie es zu laufen hat. Aus die Maus.

    Also ich bin hin, habe den Impfpass abgegeben und gesagt ich möchte nur eine Tollwut Impfung machen lassen. Die Tierärztin hat den Pass angeschaut und hat gesagt, mein Hund gilt für sie als nicht geimpft, da er nur Impfungen bekommen hat in der 8. und 15-16. Woche. Ihr fehlte die dritte Impfung in der 12. Woche. Ich sagte darauf hin, dass ich damals den Beipackzettel gelesen habe und erinnerte mich, dass da stand, dass eine Impfung ausreicht, wenn sie nach der 12. Woche gegeben wird und ich deshalb nur die Tollwut Impfung machen lassen möchte. Daraufhin hat sie vehement gesagt, dass das nicht richtig ist und der Hersteller zwei Impfungen vorschreibt zum Boostern ab der 12. Woche. (sie erwähnte auch, dass das bei erwachsenen Hunden mit unbekannter Herkunft auch gilt, dann zwei Impfungen laut Hersteller zu machen).

    Und das ist schlichtweg falsch. Impfhersteller ist Nobivac. Ich war mir zu 90 % sicher, aber habe mich überreden lassen, da ich eben ein extrem schüchterner Mensch bin und so jemandem nichts entgegen setzten kann. Schön, wenn das andere können, ich kann es aber nicht.

    Die Tierärztin lügt entweder bewusst, oder es ist Unwissen, was ich genauso erschreckend finde.

    Edit. Der Tierarzt, der damals in der 15/16. Woche geimpft hat, hat übrigens gleich den 3 Jahreszeitraum eingetragen. Darüber hat sich die Tierärztin, dann am Montag noch aufgeregt.

    Ganz abgesehen davon, dass die TIerärztin scheinbar keine Ahnung hat, muss ich mal schimpfen.

    Die wichtigste Impfung ist wahrscheinlich die mit 12 Wochen, weil, und nun aufpassen., die Impfung mit 8 Wochen in den allermeisten Fällen durch die materialen Antikörper nicht greift.

    Dieser ganze Unfug, der hier fabriziert wird mit diesem Impfsteitereien, führt dazu, dass dein Hund in der gefährlichsten Zeit wahrscheinlich keinen Impfschutz hatte. Ich meine hauptsächlich Staupe und Parvovirose Hepatitis ist eh ausgerottet,

    Leute, bitte impft eure Hunde um die 12. Woche, oder lasst einen Titer bestimmen.

    Momentan wechseln sich die Probleme mit Magen und Darm irgendwie ab.. gluckert es nicht im Darm, dann schmatzt sie. Schmatzt sie nicht, dann gluckert es.

    Aktuell macht sie auch sehr häufig ihr großes Geschäft, auch nachts stellenweise oder kurz nach dem spazieren gehen. Das ist ungewöhnlich für sie...

    Sonst ist sie augenscheinlich eigentlich fit!

    Was gibst du denn jetzt als Futter?

    Ist nicht selten so etwas zwischen Hunden, wie ein Beamten-Mikado, wer sich bewegt hat verloren (oder aber auch Katzen). Die Entscheidung des Fremdhundes, zu attackieren ist oft noch nicht gefallen, dreht der andere sich um, wird das als Flucht interpretiert und somit ist es entschieden.

    Ja, das ist genau das Problem.

    Einen schwächeren Hund aus einer Situation rufen, wo er bedroht wird ist für den schwächeren Hund oft schlecht.

    Der Hund, der die Oberhand hat wird die Situation verlassen. Und der andere (das Opfer in dem Fall) tud gut daran einfach noch stehenzubleiben.

    Lieber wie du schon sagst die Distanz selbst so schnell wie möglich verringern und den Angreifer abwehren.

    Es stimmt, mein Timing war da wohl nicht gerade optimal und, sollte es je nochmal zu einer ähnlichen Situation kommen (was ich natürlich nicht hoffe), werde ich hoffentlich anders reagieren.

    Wer immer das richtige Timing hat, hebe den Finger:lachtot:

    Merk dir einfach, dass du deinen Hund nicht abrufen solltest, wenn der von einem Angreifer zum stehenbleiben gezwungen wird.

    Eigentlich ist es bei Menschen nicht anders.

    Wegrennen wenn man schon das Messer an der Kehle hat ist nicht wirklich sinnig. Aber es kommt eben auch auf die jeweilige Situation an. Und hier natürlich auch auf den Hund.

    Das (fremde)Tier wäre hier unter meiner besonderer Beobachtung!

    Und da ich nach vielen vielen Übergriffen auf meine Hunde auch traumatisiert bin, bin ich bewaffnet. Eine lange ausklappbare Reitgerte zur Abschreckung der Halter wirkt Wunder. Denn wenn die Halter sehen, dass man ihrem Liebling durchaus abwehren würde, können auch die unerzogensten Biester plötzlich mal 3 Minuten auf Freilauf verzichten und werden eingesammelt.

    Allerdings leine ich konsequent an, bei Hundebegegnungen.

    Nicht, weil meine zu jedem hinliefen, aber es ist ein Zeichen! Ich leine an, leine du auch an. Früher habe ich die Hunde abelegt, dann wurden Hunde an sie rangeschickt zum abschnüffeln. Jetzt bleiben wir stehen.

    Also Kopf hoch, Brust raus, Pfeiffe neu aufladen mit dem superleckersten Zeug was es so gibt, und die Pfeiffe bis auf Weiteres nur nutzen, wenn es absolut sicher ist.

    Hunde verknüpfen gut, aber die meisten Hunde vergessen einmalige Dinge auch wieder. Auch schlimme Dinge.

    Natürlich kann man ihm die Box als Schlafplatz zuweisen oder die Couch oder oder oder.


    Mir ging es nur darum - eben auch, weil ich das Boxentraining null kenne - ob man nach so kurzer Zeit bei so einem kleinen Knopf wirklich schon von positivem Aufbau sprechen kann oder sich nicht noch größere Probleme für später heran züchtet. Darum eben die Frage, ob der Welpe auch einfach mal so Zeit in der Box verbringt, wo er auch wieder raus darf, wenn er da Bock drauf hat.

    Ich denke gar nicht so kompliziert, weil das kein komplizierter Fall ist. Weil der Welpe ja in der Box schläft. Der Hund hat doch keine Probleme, also hat er das doch postitiv verknüpft.

    Der wird da rein gepackt und schläft. Ich komm grad nicht mit, was du meinst? Meinst du, dass eine positive Verknüpfung lange dauern muss und das Messinstrument ist, wenn der Hund einfach so in die Box geht und dort drin ist, obwohl er nicht müde ist?

    Warum sollt er?

    Wie haben denn deine Welpen geschlafen?

    Am besten ist natürlich, die Hunde lernen beim Züchter schon Regeln, oder besser lernen Orte kennen.

    Mein letzter Welpe hat in der Hundehütte mit Mama und Geschwistern geschlafen, alle gingen raus, wann sie wollten und rein, wenn sie schlafen wollten.

    Zum ösen gingen sie auch raus.

    Vielleicht denke ich nicht kompliziert genug, aber für mich ist das recht normal, dass man schläft wenn man müde ist (ausser als Mensch auf Arbeit), und sich dazu ein angenehmes Plätzchen sucht. In der Menschenwohnung ist doch der Mensch in irgendeiner weise dafür verantwortlich dem Welpen diese Entscheidung abzunehmen. Da wird in der Vorbereitung überlegt, wo kommt das Körbchen hin, wo schläft Hund nachts.

    Und dann kommt der Welpe.

    Und dann will der 24 Stunden Schuhe anknabbern und Blumentöpfe umgraben. Ich pack doch den Hund hin, wo ich meine, das ist er sicher und gut aufgehoben.

    Hier ist doch ganz gut beschrieben, wie es läuft. Was ist daran nicht stimmig?

    Vielleicht überlese ich ja was?

    ein Rekord sind knapp 70 Minuten und das auch nur, wenn er in seine Box kommt, die ich dann leider auch schließen muss, sonst kommt er gar nicht zur Ruhe. Daran hat er sich aber auch sehr schnell gewöhnt und ich bekomme gar keine oder nur ganz kurz "Widerworte" von ihm dazu. Ich weiß, dass es oft daran liegt, dass man den Welpen zu viel beschäftigt und er deshalb gar nicht schlafen will. Was mich aber eher wundert bei ihm ist, dass er kaum mal länger als 60 Minuten schlafen kann.

    Jemand eine Idee wie man daran arbeiten kann?

    Danke!

    Dieser Hund hat aber, wenn ich das richtig verstehe keinen Stress. Und es geht ja um diesen Hund.

    Na klar gibt es Hunde, die das nicht ertragen und es gibt Anwender die alles falsch machen.

    Vielleicht lese ich ja nicht richtig und der TE hat enorme Probleme und macht alles falsch und der Hund leidet erbärmlich.