Beiträge von Mehrhund

    Zur Hengsthaltung: ja, kann nicht jeder Stall leisten. Da muss ich mir als Besitzer vorher nen Kopp zu machen. Da kann ja der Betrieb nix für.

    Du, ich greif dich nicht an. Und mit Hengsthaltung greife ich keine Betriebe an. Ich habe einfach das Recht, Zustände, die ich erlebe als nicht gut zu empfinden. Und ich suche nicht nach einem Schuldigen in Persona. Ich kritisiere schlechte Tierhaltung!

    Dass es mit Sicherheit sehr viel gut gehaltene Pferde und auch Hengste in Deutschland gib, schliesst das nicht aus.

    DANKE!!!

    Ich nehme deine Zahlen, ohne jetzt nochmal nachzurechnen, weil ich genauso gerechnet habe.

    Laut M/Z 4. Auflage 1998 Seite 70 benötigen Hunde im Erhaltungsstoffwechsel 5 g Rohprotein/KG KM (hoch 75) /Tag

    Bei Ares mit 29 kg wäre das Stoffwechselgewicht also gerundet 12,5 kg.

    Das macht einen Proteinbedarf von ungefähr 69 g pro Tag.

    Auf Seite 70 geht es weiter mit:

    "insbes. kleinere Hunde ...., sollte die Proteinzufuhr während der Zeit des Haarwechsels......Herbst und Frühjahr um 20% erhöht werden."

    Weiter auf Seite 71:

    "Die Proteinversorgung sollte proportional zur zugeführten Energiemenge ansteigen, da aufgrund der höheren Futteraufnahme auch erhöhte endogene Stickstoffverluste anfallen und es bei Belastungs- und Stresssituationen günstig ist, die schnell verfügbaren labilen Proteinreserven aufzufüllen und ausreichend Aminosäuren für die Glukoneogenese bereitzustellen....wobei für Sport- und Arbeitshunde eine Relation von rd, 10g/1MJ einzuhalten ist. Nach neueren Untersuchungen ist die Proteinzufuhr bei Sporthunden aufgrund positiverEffekte .....besonders zu beachten....eine übermässige Eiweissversorgung ist allerdings bei Leistunggshunde zu vermeiden....."

    ....siehe Kapitel 6 Gebrauchs- und Sporthunde S.155 "Die Relation von verd. Rohprotein zu ums. Energie sollte bei Arbeitshunden wie im Erhaltungsstoffwechsel 10g/1Mj betragen

    Aufgrund der höheren Futtermenge (1,5 - 3fach gegenüber dem Erhaltungsstoffwechsel) wird der Mehrbedarf des Arbeitshundes an Protein bei der genannten Protein/Energierelation im Futter sicher gedeckt."

    Soweit bin ich bei dir ...

    Also mein Hund wiegt 30 Kg. Also rechne ich jetzt auch mit 69 g Rohprotein/Tag

    Zur Futtermenge nach den üblichen Barfrechnern:

    Bei Barf nach Swanie Simon würde man ihn (aktiver Hund) wohl mit 3 % vom Körpergewicht füttern.

    Bei Barf nach Swanie Simon würde man ihn (aktiver Hund) wohl mit 3 % vom Körpergewicht füttern.

    Macht eine Futtermenge von 870 g.

    70 % Tierisches davon sind 609 g.

    Bei einem Proteingehalt von 20 % nimmt er dabei 122 g Protein pro Tag auf.

    Was ich per se nicht als zu hoch empfinde nach den Ausführungen von M/Z , siehe oben : "Aufgrund der höheren Futtermenge (1,5 - 3fach gegenüber dem Erhaltungsstoffwechsel) wird der Mehrbedarf des Arbeitshundes an Protein bei der genannten Protein/Energierelation im Futter sicher gedeckt."

    Mein gleich schwerer Collie (30 Kilo), bkommt nicht wie Ares 3 % sondern nur 2% und liegt bei 80 gr Protein am

    Also 70 pro Tag ist Mindestempfehlung und 80 bekommt er.

    Kannst du dazu noch mal Stellung beziehen? Mache ich irgendwas absolut falsch? Ist da ein riesiger Rechenfehler drin?

    Ich wünsche alles Gute für deinen Hund.

    Aber ich muss was loswerden.

    Haut bitte nicht so auf der Tierärztin rum! Sie hat sich ihre gute Arbeit mit den blöden Kommentaren leider teilweise selbst eingerissen, aber sie hat den Hund operiert, auch wenn sie erst nicht an Magendrehung dachte. Und anscheinend und hoffentlich, hat sie auch gut operiert. Auch das taffe Vorgehen von Samita war ein glücklicher Umstand.

    Es ist natürlich was super Feines, wenn man eine Tierärztin hat, die ohne Fehl und Tadel kurz vor Feierabend schnell mal einen Not-OP bei einem Hund macht, der gar nicht zu ihrem Klientel gehört und mit der man sich auch noch menschlich toll versteht.

    Warum die TÄ den Hund genau so behandeln wollte und nicht anders, werden wir hier nicht rausbekommen. Die Tierklinik ist jetzt quasi die "Intensivstation" nach OP.

    Ich habe meinen Border mal mehr tod als lebendig in einer Klinik abgeben müssen. Und ich war mehr als glücklich, dass die den da behandelt haben und ich würde jederzeit wieder einen Hund dort abgeben. Aber er war in der Zeit danach wirklich wesensverändert, wie traumatisiert. Das nimmt man in Kauf, damit der Hund überlebt.

    Meinen Collie hatte ich nach 4 wirklich sehr, sehr schwierigen Ops hier zuhause. Und das war nicht einfach, aber ich musste ihn nicht intensivmedizinisch betreuen. Er hat getrunken und gefressen. Er hat das den Umständen entsprechend sehr gut weggesteckt, aber bei der letzten OP war er am aufgeben.

    Das wäre in einer Klinik nicht gut gewesen.

    Dennoch hätte ich ihn ohne mit der Wimper zu zucken abgeben, wäre es nötig gewesen. Ich leid zwar, wenn ein krankes Tier nicht hier ist, aber ich bin wirklich froh, dass es überhaupt möglich ist, Hunde so gut medizinisch zu versorgen. Und die Verantwortung kann einen erdrücken.

    Also ich kann die Tierärztin auch verstehen, die meint, ein Hund ist besser zuhause aufgehoben.

    Am besten ist es doch, wenn Tierarzt vor Ort mit der Klinik zumindest Hand in Hand arbeitet.

    Ich würde auf jeden Fall zum Fäden ziehen zu der TÄ gehen, die operiert hat. Und ich persönlich würde einen grossen Blumenstrauss mit hinnehmen.

    Das wollte ich mir mal von der Seele schreiben.

    Und nun zu dir.

    Du hast super gehandelt! Mehr fällt mir nicht ein. Das ist ganz grosses Kino. Ganz ehrlich, ich hab das Video angschaut und ich glaube nicht, dass ich auf Magendrehung gekommen wäre. Und ich bin ehrlich, ich hätte das alles nicht mit grossen Schmerzen in Verbindung gebracht.

    Und noch eins Bonadea : Danke, dass du hier geschrieben hast. Das ist wirklich "voll krass in Ornung" von dir.:gut::drgreen: