Soweit ich das alles bisher vestanden habe, reguliert sich der Bestand an Wölfen selbst, wenn sie flächendeckend Territorien haben.
Vielleicht bin ich zu naiv, aber ich habe noch nie von wölfischen Doppelterritorien gelesen.
Ich meine, dass man die Tierart "Wolf" nicht wie zum Beispiel Wild regulieren kann. Beziehungsweise, denke ich, dass die "Regulation" also die Entnahme von Tieren eher dazu führen wird, lose wilde Wolfs"gruppen" zu etablieren.
Die Aufzeichnungen von Bloch und Radinger zeigen auf, dass wenn Wölfe erschossen(entnommen) werden, es oftmals die erfahrenen und wichtigen Tiere im Sozialgefüge sind.
Die andere Seite hat McChris ja grad auf den letzten Seiten gut geschildert und mit Links untermauert.
Wir haben seit 2000 Wölfe!
Viele Tierhalter haben zugeschaut und abgewartet. Und es schauen immer noch viele zu.
Der Satz hier von "weiss grad nicht": "Stell dein Pferd in eine Koppel mit hohem Zaun, und wenn umliegend schlecht gesichertes Vieh steht, ist das Tier dann sicher.", zeigt doch auf, wie es steht.
Ja, wenn man Schafe im Knotenzaun nachts im Wolfsterritorium unbeaufsichtigt stehen hat, können die morgends alles tod sein.
So traurig das ist, es werden Menschen die Tierhaltung aufgeben müssen, weil sie die Tiere nicht mehr schützen können. Und das ist nicht in jedem Fall gerecht und toll, sondern schmerzhaft und traurig.
Die politisch verantwortlichen lassen die Menschen leider gefühlt im "Regen stehen".
Ich lebe hier inmitten von im Jahr 2018! bestätigten 6 Wolfrudeln das "älteste" bestätigte Rudel ist seit 2011 ansässig und Luftlinie 10 Km.
Hier gibt es oft "Durchzieher", mehr Infos finde ich nicht, nur private Handy Bilder von Welpen aus dem Nachbarort (von Tierarzt) und Jägerberichte, Berichte aus meinem Wohnort, wo der Wolf im Garten war und mit ziemlicher Sicherheit die Aussagen meiner Hunde, dass manchmal die Wölfe abends ZU dicht am Garten hinten sind. You tube Videos vom Wolf im Nachbarort und eine eigene Sichtung, grosser Hund, der aussah wie ein Husky, nur gösser und an der Strasse langtrabte....und neulich nachts ein schemenhaftes Bild ....
Letztes Jahr wurden hier 3 Wölfe getötet/erschossen.
Mein Leben ist eingeschränkter. Hatte ich früher in der Dämmerung beim Gassiegehen allemal Schiss vor Wildschweinen oder Vergewaltigern, gehe ich nun wegen Gevatter Wolf gar nicht mehr Gassie in der Dämmerung.
Da der Erhaltungszustand des Wolfes bei uns in DE aber derzeit absolut nicht gefährdet ist, müsste es meiner Meinung nach möglich sein, die strengen Regeln etwas aufzuweichen ( wobei ich schon das Gefühl habe, dass der Schutz des Wolfs wirklich über allem steht und die Vernichtung von Existenzgrundlagen von Menschen, die von und mit Nutztieren leben, da untergeordnet werden.....)
Ich verstehe das anders. Deutschland ist noch nicht flächendeckend besiedelt und so lange das nicht ist, wird die Wolfspopulation Verluste regulieren.
Man kann ja gut die Ausbreitung sehen in den Karten
https://www.nabu.de/tiere-und-pfla…land/index.html
Ich finde da ist noch ganz viel Luft nach oben.
Erstaunlich finde ich, den Weg vom Osten zum Norden hin. Das hätte ich vor 20 Jahren nicht gedacht. Ich dachte die ziehen nach unten, von Sachsen aus. Aber nein, da laufen die alle nach Hamburg....![]()
Warum laufen die nicht nach Bayern?